Dank Recycling: Aus Messis Schuhen werden deine
Herzogenaurach • 24. September 2015
Medien
adidas stellt Pläne für individuell anpassbare und recycelbare Zero-Waste-Sportartikel vor
Dank Recycling: Aus Messis Schuhen werden deine
Herzogenaurach • 24. September 2015
Medien
adidas stellt Pläne für individuell anpassbare und recycelbare Zero-Waste-Sportartikel vor
adidas präsentierte heute Sport Infinity, ein Plan für eine neue Generation von Sportartikeln, die endlos wiederverwertet werden können. Anstatt ausgediente Fußballprodukte wegzuwerfen, können diese dank eines unerschöpflichen 3-D-Supermaterials wiederverwertet und für neue Produktkreationen verwendet werden. Sportartikel, so auch Messis Fußballschuhe, werden in winzig kleine, nur wenige Gramm schwere Teile zerlegt, die dann in einem abfall- und klebstofffreien Prozess, der eine bislang unerreichte individuelle Produktgestaltung ermöglicht, zu neuen Produkten geformt werden.
-Leo Messi, vierfacher Weltfußballer des Jahres
Sport Infinity ist ein von der Europäischen Kommission finanziertes Forschungsprojekt, das von der adidas Gruppe geleitet wird und an dem Experten verschiedener Branchen mitwirken. Das Projekt strebt einen Produktentwicklungsprozess an, bei dem ausgediente Sportprodukte in kleinste Einzelteile zerlegt und mit Überschussmaterial anderer Branchen kombiniert werden. Fußballschuhe könnten künftig also Materialien jedweder Art enthalten – von Kohlefasern, die im Flugzeugbau verwendet werden, bis hin zu den Fasern der Fußballschuhe, mit denen bei der letzten WM die Tore geschossen wurden.
Dank des neuen Supermaterials kann sich jeder Sportfan als Produktdesigner versuchen und aus einem Paar Fußballschuhe beliebig oft andere neue Produkte entwerfen, ohne sich über Ressourcenverschwendung Sorgen machen zu müssen. Der Fußballfan der Zukunft wird also nie wieder ‚alte‘ Fußballschuhe tragen müssen – egal, ob er einfach den neuesten Trends folgen oder auf aktuelle Anforderungen des Spiels reagieren möchte.
-Gerd Manz, Vice President Technology Innovation bei adidas
-Glenn Bennett, Vorstandsmitglied der adidas Gruppe
adidas und die Europäische Kommission starteten das Projekt im Juni 2015 zusammen mit neun weiteren Branchenexperten: BASF SE; KISKA GmbH; Fill Gesellschaft m.b.H.; Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU); OECHSLER AG; University of Leeds, Centre for Technical Textiles (CTT); Association CETI (Centre Européen des Textiles Innovants); Hypercliq E.E.; SportsMethod Ltd.
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