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Produktrücknahme und -entsorgung

adidas strebt danach, in Sachen Design, Produktion und Innovation neue Wege einzuschlagen.

Wir sind stets auf der Suche nach nachhaltigeren Materialien und verbesserten Herstellungsverfahren. Wir sind überzeugt, dass künftig alte und ausgediente Produkte nicht mehr als Abfall betrachtet werden, sondern vielmehr als Ressource für neue Produkte. Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit. Wir möchten den Konsumenten die Möglichkeit bieten, ihre Auswirkungen auf die Umwelt ebenfalls zu minimieren.

Die ersten Schritte hin zu einem geschlossenen Produktkreislauf sind gemacht: Wir recyceln bereits überschüssige Vorversionen von Produkten und managen von unseren Vertriebszentren in Deutschland aus die Weiterleitung bzw. das Recycling großer Warenmengen, die unseren Qualitätsstandards nicht entsprechen. Hier gehen wir nun noch einen Schritt weiter und etablieren Programme, im Rahmen derer Konsumenten abgetragene Produkte in unseren Stores zurückgeben können.

Aufgrund der zahlreichen verschiedenen Abfallmanagementsysteme überall dort, wo unsere Produkte genutzt werden, ist die letzte Phase im Lebenszyklus unserer Produkte für uns sehr schwer zu steuern, obwohl wir eng mit den lokalen Abfallbeauftragten zusammenarbeiten. Außerdem nehmen wir in vielen Fällen die gebrauchten Produkte unserer Konsumenten zurück, überprüfen die Qualität und spenden sie für einen guten Zweck, entweder direkt an Hilfsbedürftige oder an entsprechende Organisationen.

Nach Beendigung der Pilotphase zweier Rücknahmeprogramme in Kanada und Brasilien starten wir nun unser Programm „Make Every Thread Count“ (Jede Faser zählt), das vorläufig in sieben adidas Stores in New York, Los Angeles, Paris und London eingeführt wird.

Produktrücknahmeprogramm: Make Every Thread Count (Jede Faser zählt)

Hauptziel der adidas Initiative „Make Every Thread Count“ ist es, den Konsumenten bewusst zu machen, was mit den Produkten am Ende ihrer Nutzungsdauer geschieht. Das Programm unterstützt die Konsumenten dabei, ihren alten Kleidungsstücken und Schuhen zu einem zweiten Leben zu verhelfen. Das wiederum wird sich unmittelbar auf unsere Umwelt auswirken.

Unsere Konsumenten können alte Schuhe und Kleidung jeder beliebigen Marke an den entsprechenden Sammelstationen abgeben. Die gesammelten Produkte werden dann in das adidas Vertriebszentrum gesandt, wo sie von  I:CO, einem spezialisierten Unternehmen, abgeholt werden. I:CO sortiert die Produkte dann anhand verschiedener Qualitätskriterien. Viele Produkte sind weiterhin tragbar und werden dem Second-Hand-Markt zugeführt. Produkte, die nicht weiter getragen werden können, werden als Sekundärrohstoffe in neuen Produkten verschiedener Branchen verwertet. Ein kleiner Teil der Produkte (weniger als zehn Prozent) kann nicht recycelt werden und wird daher entsorgt.

adidas hat bei der Gestaltung der Box auf die Verwendung nachhaltiger „Abfall“-Materialien geachtet, die im Einklang mit „Make Every Thread Count“ stehen: 

  • Das Textilmaterial an der Außenhülle der Box wurde aus alter Kleidung von adidas Mitarbeitern hergestellt, die für die Herstellung von Putzlappen vorgesehen waren.
  • Holzplatte und Beschriftung sind als nachhaltig zertifiziert.
  • Die Leinenbeutel sind nicht gefärbt und stammen aus einer verantwortungsvollen Beschaffung.
  • Farben und Klebstoffe sind mit einem Umweltzeichen versehen.

LAUFENDE Projekte

Im Januar 2012 startete adidas Brasilien eine Initiative namens „Sustainable Footprint“ – ein freiwilliges Programm zur Rücknahme und zum Recycling von Produkten. Ziel dieser innerhalb der brasilianischen Sportartikelbranche beispiellosen Initiative ist es, die Umweltauswirkungen durch die unsachgemäße Entsorgung von Sportschuhen zu minimieren. Momentan werden Schuhe in Brasilien zusammen mit anderen Abfällen entsorgt. Das heißt, sie landen schließlich auf Deponien oder werden verbrannt, wodurch Emissionen entstehen. Folglich sollen über das Programm auch das Bewusstsein für diesen Sachverhalt geweckt und die Verbraucher zur umweltbewussten Entsorgung gemäß den Grundsätzen des in Brasilien gültigen nationalen Abfallgesetzes angeregt werden.

Im Rahmen von „Sustainable Footprint“ werden die Verbraucher gebeten, ihre alten Sportschuhe – ganz gleich welcher Marke – über die speziellen Sammelbehälter in den adidas Geschäften zu entsorgen. Alle zum Recycling abgegebenen Produkte werden an ein spezialisiertes Abfallentsorgungsunternehmen weitergeleitet. Dieses Unternehmen sammelt die Produkte ein, zerkleinert sie und schickt sie an ihren endgültigen Bestimmungsort, nämlich Zementöfen. Dort werden die Schuhe zur Stromerzeugung (Mitverbrennung) genutzt und fast emissionsfrei vernichtet.

„Sustainable Footprint“ gibt es in allen adidas Geschäften in Brasilien. Dabei erhält jeder Kunde, der seine Schuhe spendet, einen kleinen Preisnachlass beim Kauf eines neuen Paar adidas Schuhe. Zudem gibt es derzeit in allen adidas Geschäften spezielle Aktionen, um das Bewusstsein bei den Verbrauchern zu steigern: Unsere Mitarbeiter im Einzelhandel tragen dabei zum einen einmal wöchentlich ein Shirt mit dem Aufdruck „Sustainable Footprint”, zum anderen werden sie darin geschult, Informationen über das Programm an die Verbraucher weiterzugeben. Außerdem wird seit Anfang 2013 in den meisten unserer Geschäfte ein Video über das Rücknahmeprogramm gezeigt, welches erklärt, wie getragene Schuhe in Energie umgewandelt werden. Das Programm hat sowohl bei den Medien als auch bei zivilgesellschaftlichen und staatlichen Organisationen Interesse geweckt, und adidas Brasilien erhielt bisher viel positive Rückmeldung dafür, dieses Thema aufgegriffen zu haben.

2014 starteten auch adidas Amerika, adidas Originals Iberia und Reebok gemeinsam mit verschiedenen gemeinnützigen Organisationen saisonale Produktrücknahmekampagnen. Das Feedback der Konsumenten war positiv. Sie gaben an, es sei ein gutes Gefühl, ihre Produkte zu spenden. So seien ihre alten Produkte kein Abfall mehr, sondern Rohstoffe für neue Produkte.

Die gespendeten Produkte wurden entweder an einzelne Personen oder Organisationen weitergeleitet, die Kleinstunternehmen in Entwicklungsländern unterstützen, oder sie wurden recycelt.