Diese Webseite wurde unter Verwendung modernster Techniken und Technologien umgesetzt. Leider unterstützt Ihre Browser-Version nicht alle dieser Technologien.

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um die Webseite korrekt darstellen und alle Funktionen nutzen zu können.

OK, verstanden
Ihre Lesezeichen

Personalisieren Sie. Hier können Sie Ihre persönlichen Lesezeichen abspeichern. Um Lesezeichen hinzuzufügen klicken Sie bitte auf den Stern in der unteren rechten Ecke der Kacheln oder am unteren Rand jeder Seite.

SeitentitelBereichAngelegt amAuswählen
Sie haben noch keine Lesezeichen hinzugefügt.

Chronik der Nachhaltigkeit

Wir sind bereits seit vielen Jahren im Bereich Nachhaltigkeit aktiv und wissen, dass diese Aufgabe kein Sprint, sondern ein Marathon ist.

adidas führt seit Jahren wegbereitende Umweltprogramme durch, die sich mit dem Management der globalen Beschaffungskette, unseren Auswirkungen auf die Umwelt und Gemeinschaftsprojekten befassen. Wichtige Schritte auf unserem Weg zu Nachhaltigkeit waren bisher:

Umweltthemen liegen uns schon immer am Herzen

Aus diesem Grund verbieten wir 1989 die Verwendung von Fluorkohlenwasserstoffen (FKWs) in all unseren Produkten. SF6 Gase, die als äußerst schädlich für die Ozonschicht gelten, wurden noch nie in unseren Produkten eingesetzt, da wir uns über deren negative Auswirkungen auf die Umwelt bewusst sind.

Grundlagen schaffen für ein effektives Management unserer Beschaffungskette

  • Anhand bereits bestehender Initiativen erarbeitet die adidas Gruppe 1998 ihren ersten Verhaltenskodex für Zulieferbetriebe, der heute als „Workplace Standards“ (Arbeitsplatzstandards) bezeichnet wird. Die Arbeitsplatzstandards greifen auf internationale Menschen- und Arbeitsrechtskonventionen zurück und stellen eine Vertragspflicht aller Produktionsvereinbarungen, die adidas mit ihren Zulieferbetrieben unterzeichnet, dar.
  • adidas stellt ein „Social & Environmental Affairs“ Team auf. Seine Aufgabe ist es sicherzustellen, dass alle Zulieferbetriebe die Arbeitsplatzstandards des Unternehmens einhalten.
  • Im Jahr 1998 führen wir außerdem eine umfassende und detaillierte Richtlinie zu verbotenen Substanzen ein, die den Einsatz von als schädlich oder giftig geltenden Chemikalien verbietet. Es ist die erste Richtlinie der Branche, die auf Test- und Vorbehandlungsmethoden für verbotene Substanzen hinweist. Im Zuge dieser Richtlinie werden mehrere Initiativen angestoßen. So erklärt adidas im Jahr 2000 als erstes Unternehmen der Branche, auf die Verwendung von PVC in den wichtigsten Produktkategorien zu verzichten. Zudem führen wir neue Technologien, darunter innovative Klebeverfahren und Klebstoffe auf Wasserbasis, ein, um den Einsatz flüchtiger organischer Verbindungen (VOCs) bei der Herstellung von Schuhen deutlich zu reduzieren.
  • Unsere Produktionsstätte in Scheinfeld, Deutschland, ist die erste der Branche, die für ihr Umweltmanagementsystem die europäische EMAS-Zertifizierung erhält. Dies ist ein wichtiger Schritt im Rahmen unserer Bemühungen, die Umweltbilanz unserer eigenen Standorte zu verbessern.
  • 1999tritt adidas der Fair Labor Association (FLA) als Gründungsmitglied bei, was den Beginn unseres formellen Dialogs mit Interessenvertretern (Stakeholder Engagement) markiert. Die FLA fokussiert sich von Anfang an darauf, langfristige Lösungen zu finden, um Beschaffungsketten nachhaltig zu gestalten. Seit unserem Beitritt zur FLA werden unsere Zulieferbetriebe von externen Stellen geprüft. 2005 wird unser Programm zur Überwachung der Zulieferer dann erstmals von der FLA akkreditiert.

Beginn der Ära ethischer Investitionen

adidas wird erstmals in die Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI) aufgenommen. Diese Entscheidung stößt bei Investoren, die Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Investitionsentscheidungen miteinfließen lassen, auf positive Resonanz. adidas ist seitdem jedes Jahr erneut in den DJSI gelistet

Messlatte wird infolge der öffentlichen Nachhaltigkeitsberichterstattung höher gelegt

Mit der Veröffentlichung unseres ersten Nachhaltigkeitsberichts kommt adidas den Erwartungen und Interessen ihrer Anspruchsgruppen nach Transparenz und Offenheit nach. Bis heute ist adidas das einzige Unternehmen der Sportartikelindustrie, das jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

Mehr Richtlinien zum Schutz der Umwelt

Ein wichtiges Jahr für den Umweltschutz. adidas präsentiert neben ihrer Umweltrichtlinie auch Richtlinien für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sowie einen Leitfaden für vorbildliche Umweltpraktiken. Diese beinhalten umfassende und detaillierte Standards für unsere Zulieferer zu Umgang, Lagerung und Entsorgung von Chemikalien sowie zur Abwasseraufbereitung und -ableitung. Im Rahmen dieser Richtlinien sprechen wir als erstes Unternehmen unserer Branche ein Verbot für sechs bislang verwendete hochgefährliche und hochgiftige Chemikalien in unseren Fertigungsbetrieben aus. Nach der Veröffentlichung dieser Richtlinien bitten uns mehrere Unternehmen der Bekleidungs- und Sportartikelindustrie, diese für ihre eigenen Zulieferbetriebe verwenden zu dürfen.

Ressourceneinsparungen im Fokus unserer Bemühungen

  • Die Better Cotton Initiative (BCI) wird von uns mitbegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den negativen Auswirkungen (z. B. extrem hoher Pestizideinsatz und Wasserverbrauch) des herkömmlichen Baumwollanbaus auf Gesellschaft und Umwelt entgegenzuwirken. Dieses Ziel wird durch den Anbau von sogenannter „Better Cotton“, bei dem weniger Chemikalien zum Einsatz kommen, erreicht.
  • Im selben Jahr erklärt adidas den Prozess der Virtualisierung zu einer ihrer strategischen Initiativen. Mithilfe virtueller Muster wird für die Entwicklung und den Vertrieb neuer Produkte eine geringere Anzahl an physischen Mustern benötigt, was den Materialverbrauch reduziert sowie weniger Transport- und Vertriebskosten bedeutet. Dank der Virtualisierung werden also nicht nur Ressourcen und Kosten eingespart, sondern auch die CO2 Emissionen reduziert, da weltweit weniger Muster per Luftfracht transportiert werden.
  • Zudem ist adidas in diesem Jahr Vorreiter bei der Einführung von Personalmanagementsystemen in wichtigen Schuhfabriken, was wesentlich zur Verbesserung des Zulieferermanagements beiträgt. 

Ausbau unserer Strategie zur Zusammenarbeit mit Stakeholdern

Wir werden Mitglied der von Reebok mitbegründeten Fair Factories Clearinghouse Organisation, die eine branchenführende Plattform zum Austausch von Daten zur Standardeinhaltung bietet, und treten der Leather Working Group bei, die für die Einführung eines Auditierungsverfahrens bei all unseren Lederzulieferern entscheidend ist. 

Mit nachhaltigen Produkten und der Offenlegung von Zulieferbetrieben neue Höhen erreichen

  • 2007 steht ganz im Zeichen der Transparenz. adidas veröffentlicht auf freiwilliger Basis eine Liste aller globalen Zulieferbetriebe. Obwohl wir nicht das erste Unternehmen sind, das eine solche Liste veröffentlicht, legen wir die Messlatte für die gesamte Branche noch höher, als wir 2010 als offizieller Sponsor, Lizenznehmer und Ausrüster der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ in Südafrika der Öffentlichkeit eine Liste mit allen Fabriken, die an der Fertigung von WM-Produkten beteiligt sind, vorlegen. Wir sind der erste und einzige FIFA Sponsor, der dies tut. Auch für die Produkte der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ in Brasilien und der Olympischen Spiele 2012 in London geben wir die Namen aller Herstellerbetriebe bekannt. Somit sind wir auch der erste Partner der Olympischen Spiele, der seine Beschaffungskette offenlegt.
  • Für die Marke adidas ist das Jahr 2007 ebenfalls ein Meilenstein. adidas ruft sein Programm für nachhaltige Produkte ins Leben, das darauf abzielt, mehr nachhaltige Aspekte in das globale Produktangebot der Marke zu integrieren. Die adidas Grün Kollektion ist eines der ersten Resultate dieses Programms und eine der allerersten nachhaltigen Produktkollektionen von adidas überhaupt. 

Fokussierung auf die Durchführung von Umweltprüfungen in Zulieferbetrieben

Mit der Durchführung spezifischer Umweltprüfungen bei unseren Zulieferern erweitern wir unser Programm zur Überwachung der Beschaffungskette. Diese Umweltprüfungen basieren auf den strikten Standards eines Umwelt-Audit-Protokolls und beurteilen unter anderem das Chemikalienmanagement eines Zulieferers (Risikomanagement sowie Umgang, Nutzung und Lagerung von Chemikalien). 2010 wird diese Auditierung auch auf Färbereien und Veredelungsbetriebe ausgeweitet. Im Jahr 2012 werden fast 200 Umweltprüfungen durchgeführt, davon 50 in Färbereien und Veredelungsbetrieben.

Positive Veränderungen in der Branche weiter vorantreiben

  • Im Jahr 2010 leitet adidas einen Ausschuss bestehend aus Vertretern der Zulieferer und Markenunternehmen, um mit der indonesischen Gewerkschaftsbewegung zusammenzuarbeiten und die Ausübung von Gewerkschaftsrechten am Arbeitsplatz durchzusetzen. Im Juni 2011 wird schließlich eine Einigung erzielt und in Jakarta unterzeichnet. Das Protokoll gilt als Meilenstein im indonesischen Arbeitsrecht.
  • adidas arbeitet erstmals mit Better Work zusammen. Better Work ist ein innovatives Partnerschaftsprogramm zwischen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) und der International Finance Corporation (IFC). Das Programm zielt auf die Verbesserung der Einhaltung von Beschäftigungsstandards und der Wettbewerbsfähigkeit innerhalb globaler Beschaffungsketten ab. Darüber hinaus tritt adidas der Sustainable Apparel Coalition (SAC) bei, deren Mitglieder daran arbeiten, ein branchenweites Verfahren zu entwickeln, mit dem die Nachhaltigkeit von Produkten in Bezug auf ökologische und soziale Aspekte bewertet werden kann.
  • Ebenfalls im Jahr 2010 stellt adidas seine Umweltstrategie vor. Diese unterstreicht die fortlaufende Verpflichtung des Unternehmens, umweltbezogene, nachhaltige Aspekte in allen Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zu integrieren, um die Umweltbilanz des Unternehmens wesentlich zu verbessern. 

Auf der Suche nach Lösungen für angemessene Löhne

  • Seit 2002 beschäftigt sich adidas mit dem Thema „angemessene Löhne“ und untersucht fortlaufend mögliche Lösungen, die für die gesamte Branche geeignet sind. Im Jahr 2011 nehmen 25 Zulieferer von adidas aus acht Ländern (Philippinen, Indonesien, Mexiko, Brasilien, Vietnam, China, El Salvador und Thailand) an einer umfassenden Studie zum Thema faire Löhne teil. Anhand des Feedbacks können wir unsere Kontrollen der Vergütungs- und Zahlungsprozesse bei Zulieferbetrieben verbessern. Zudem nehmen wir den Aspekt über angemessene Löhne in unser Training zum Thema Personalmanagementsysteme für Zulieferbetriebe mit auf.
  • adidas ist außerdem Mitbegründer der Zero Discharge of Hazardous Chemicals (ZDHC) Initiative, die die Branchenstandards in Bezug auf verantwortungsvolles Chemikalienmanagement optimieren will. Im Rahmen dieser Initiative verpflichten wir uns, langkettige Perfluorkarbone (PFCs) bis spätestens 1. Januar 2015 aus unserer Beschaffungskette zu eliminieren.

Nachhaltige Produkte überzeugen

  • Die Kollektion für die Olympischen Spiele 2012 in London ist die nachhaltigste Kollektion, die adidas je entwickelt hat. Gleichzeitig stellen wir die adidas DryDye Technologie vor, die den Wasserbedarf im Färbeprozess eliminiert und somit auch den Bedarf an Chemikalien reduziert. Innerhalb eines Jahres produziert adidas 1 Million Yards DryDye Stoffe.
  • Außerdem wird 2012 der adizero Primeknit auf dem Markt eingeführt, der mit einer neuen Methode, bei der keine Materialabfälle entstehen, gefertigt wird.
  • adidas führt bei einem seiner wichtigsten Schuhlieferanten in Indonesien ein SMS-Projekt für Beschäftigte ein, mit dem Ziel, die Kommunikation zwischen den Beschäftigten und dem Fabrikmanagement zu verbessern.

Immer auf der Suche nach intelligenten Verfahren, um unsere Produkte herzustellen

  • Nach der erfolgreichen Markteinführung des Element Soul Schuhs in der Herbst/Winter 2012 Kollektion, wird das Element Voyager Modell im Sommer 2013 vorgestellt. Mit einer Zuschnittseffizienz von 95% entstehen beim Element Voyager lediglich 5% Materialabfall. Der komplette Schuh besteht aus umweltfreundlichen Materialien. Im Bereich Bekleidung produziert adidas eine vollständige Active Wear Linie mit T-Shirts, Tank-Tops, Tights, Röcken und Shorts, die ebenfalls eine Zuschnittseffizienz von 95% aufweisen (nur 5% Materialabfall). Diese „Low Waste“ Initiative ist eine innovative Möglichkeit, Produkte auf eine sehr intelligente Art und Weise herzustellen.
  • Darüber hinaus wird adidas 2013 zum 14. Mal in Folge in die Dow Jones Sustainability Indizes aufgenommen und zum zehnten Mal als Branchenführer im Sektor „Textilien, Bekleidung & Luxusgüter“ ausgezeichnet.

Weiterhin auf dem Erfolgsweg

  • adidas befindet sich unter den Top 10 in der Liste der 100 nachhaltigsten Unternehmen der Welt. Die Liste basiert auf äußerst umfassenden datengestützten Analysen der Nachhaltigkeitsarbeit von Unternehmen. Konkret wird adidas auf Platz 8 gewählt. 
  • Im Frühjahr verkünden wir unseren Nachhaltigkeitsansatz, der nach den "4 Ps" neu strukturiert wird. Tief in Werten des Unternehmens – Leistung, Leidenschaft, Integrität und Vielfalt – verankert, baut die Strategie auf den Leistungen und Erfahrungen der Vorjahre auf, berücksichtigt das gesellschaftliche Umfeld und geht auf künftige globale Entwicklungen ein.
  • Im Juni gibt adidas eine strategische Partnerschaft mit bluesign technologiesbekannt. Ziel ist es, nachhaltige Lösungen in der globalen Beschaffungskette des Unternehmens weiter voranzutreiben. Zudem hat sich das Unternehmen verpflichtet, ab spätestens 31. Dezember 2017 sogar bei 99% seiner Produkte auf PFCs zu verzichten.
  • Im November feiert das Unternehmen über 25 Jahre Produktion in Indonesien, eines seiner Hauptbeschaffungsländer. Dies untermauert die Beschaffungsstrategie von adidas, die auf langjährigen Beziehungen mit ihren Hautpzulieferen ausgerichtet ist.
  • Immer mehr Wassereinsparungen dank Dry Dye: Am Ende des Jahres hat das Unternehmen vier Millionen Yard DryDye Stoff eingesetzt und damit 100 Millionen Liter Wasser gespart.

HOHE MASSSTÄBE SETZEN

GANZHEITLICHE NACHHALTIGKEITS-ROADMAP FÜR 2020

KEIN PLASTIK IN BÜROS WELTWEIT

  • Als erstes Unternehmen erhält adidas zum dritten Mal von der Fair Labor Association (FLA) eine Akkreditierung für sein Überwachungsprogramm zur Einhaltung der Arbeitsplatzstandards in der Beschaffungskette und ist Gesamtsieger mit ‚herausragenden Leistungen‘ des Thomson Reuters Foundation Stop Slavery Award.
  • adidas fertigt mehr als eine Million Paar Schuhe aus Parley Ocean Plastic und ruft seine globale Community zur Anmeldung für den ‚adidas x Parley Run for the Oceans‘ auf, einer globalen Bewegung, die zum ersten Mal anlässlich des World Oceans Day 2017 zur Schärfung des Bewusstseins für den Zustand der Ozeane stattfindet.
  • 93 % der gesamten Baumwolle wird als Better Cotton bezogen. Somit wurde das ursprünglich geplante Ziel von 80 % übertroffen und adidas ist seinem Ziel, bis 2018 auf 100 % nachhaltige Baumwolle umzusteigen, einen großen Schritt nähergekommen.
  • adidas kommt erfolgreich seiner Verpflichtung nach, bis spätestens Ende 2017 zu 99 % auf die Nutzung von poly- und perfluorierten Chemikalien (PFCs) zu verzichten.
  • adidas beschließt, in Büros plastikfrei zu werden: Durch die Veränderungen, die 2017 durchgeführt werde, wird das Unternehmen mehr als 40 Tonnen Einwegplastikartikel pro Jahr einsparen.
  • Im Herbst 2017 stellt adidas sein Produktrücknahme-Programm vor. Das Programm startet zunächst als Pilotprojekt in ausgewählten Stores in vier Key Cities (New York, Los Angeles, London und Paris).

EIN US-DOLLAR FÜR JEDEN GELAUFENEN KILOMETER

  • Run for the Oceans: Im Juni rufen adidas und Parley for the Oceans das zweite Jahr in Folge dazu auf, ein Zeichen gegen die Verschmutzung der Weltmeere zu setzen und veranstalten eine globale Laufbewegung. Für die erste Million gelaufener Kilometer spendet adidas je einen US-Dollar an das Parley Ocean Plastic Program.