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Ökologischer Ansatz

Als globales Unternehmen mit Geschäftstätigkeiten auf der ganzen Welt ist adidas mitverantwortlich dafür, die Umwelt zu schützen und sie für künftige Generationen zu bewahren.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Reduzierung unserer Umweltauswirkungen an unseren eigenen Standorten sowie entlang der Wertschöpfungskette – von Produktdesign und Produktentwicklung über die Fertigung bis hin zum Transport und Verkauf. Unsere Nachhaltigkeits-Roadmap für 2020 zeigt, dass wir uns ehrgeizige Ziele gesteckt haben, um unsere Umweltbilanz über den gesamten Lebenszyklus des Sports hinweg zu optimieren. 

  • Wir haben eine Strategie entwickelt, die die Themen Wassereffizienz und -qualität umfasst.
  • Wir haben uns verpflichtet, in unseren Fertigungsprozessen, Produkten und Geschäften den Einsatz nachhaltiger Materialien stetig zu erhöhen. Gleichzeitig arbeiten wir an einem geschlossenen Recyclingkreislauf. 
  • Wir sind zudem fest entschlossen, unseren absoluten Energieverbrauch sowie unsere CO2-Emissionen zu reduzieren, auf saubere Energie umzusteigen und neue Energiegewinnungs-Möglichkeiten zu erforschen.

Umgang mit der Ressource Wasser

Wasser ist ein lebensnotwendiges Gut. Auch für unsere Branche ist Wasser eine wichtige Ressource. Um das stetig wachsende Problem der Wasserknappheit zu bekämpfen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser (‚Water Stewardship‘) zu erreichen, haben wir eine Strategie entwickelt, die die Themen Wassereffizienz, -qualität und -zugänglichkeit umfasst. Die Strategie bildet eine der strategischen Prioritäten unserer Nachhaltigkeits-Roadmap für 2020 mit klar definierten Zielen und jährlicher Berichterstattung der Fortschritte im Hinblick auf die Zielerreichung.

Menschenrecht auf Wasser

Wir erkennen das Recht auf Wasser als Menschenrecht an, wie erstmals 1966 im Internationalen Pakt der Vereinten Nationen über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (International Covenant on Economic, Social and Cultural Rights of 1966) festgehalten und 2010 in der UN-Resolution 64/292 beschlossen, die die Bedeutung des gerechten Zugangs zu sicherem und sauberem Trinkwasser sowie Abwasserentsorgung als integrale Komponente der Umsetzung sämtlicher Menschenrechte bestätigt. Auf der Grundlage der Verpflichtung unseres Unternehmens im Hinblick auf die Menschenrechte in der gesamten Organisation, sowohl an unseren eigenen Standorten als auch in unserer Beschaffungskette, bekennt sich adidas gänzlich zur Wahrung des Menschenrechts auf Wasser.

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen sind wir uns der Bedeutung von Wasser für den Menschen und anderer Umweltauswirkungen bewusst und streben danach, diese zu respektieren und in unsere Geschäftstätigkeit zu integrieren. Dies umfasst Wassermanagement zur Minimierung der Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften, die Unterstützung einer nachhaltigen Nutzung von Materialien und die Konservierung natürlicher Ressourcen. Außerdem erkennen wir an, dass der unkontrollierte Konsum von Ressourcen verheerende Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften und den Planeten haben kann. Daher sind wir bestrebt, auf alle Aspekte, auf die wir direkten Einfluss haben, einzuwirken – beim Design unserer Produkte und bei der Auswahl der Materialien – sowie in Bereichen, in denen wir messbare negative Auswirkungen der Fertigung und des Transports unserer Produkte sehen. Wir erwarten von unseren Zulieferern und Geschäftspartnern, in Abstimmung mit unseren global vereinbarten Richtlinien und Rahmenwerken zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen zu handeln und eine klare strategische Roadmap zur schrittweisen Erhöhung ihrer Effizienz zu befolgen mit spezifischen Maßnahmen zur Eliminierung jeglicher Form von Abfall, mit dem Ziel:

  • ihren Energieverbrauch zu senken mit primärem Fokus auf Energieeffizienz;
  • ihre CO2-Emissionen und damit in Verbindung stehende Auswirkungen auf Treibhausgase zu reduzieren;
  • ihre Wasserbilanz zu verbessern, mit Fokus auf Wasserschutz und Recyclingmaßnahmen.

Weiterführende Details sind in unserer Umweltrichtlinie (Environmental Guidelines) zu finden. Unsere FAQs zu verantwortungsvollen Geschäftspraktiken legen dar, wie die Menschenrechte in unserer gesamten Geschäftstätigkeit und in den Risikomanagementsystemen verankert sind.

Verbesserung der Wassereffizienz und -qualität

Die folgenden Programme und Partnerschaften ermöglichen uns, die Wassereffizienz und ‑qualität an unseren eigenen Standorten und entlang der Lieferkette zu verbessern. Ein ausführlicher Bericht zu unseren Fortschritten in Richtung Zielerreichung ist unserem Geschäftsbericht 2017 zu entnehmen.

  • An unseren eigenen Standorten: Seit der Einführung 2008 zielt unser ‚Green Company‘-Programm (siehe unten) darauf ab, an unseren eigenen Standorten weltweit erhebliche Einsparungen im Wasserverbrauch, Abfallaufkommen und Energieverbrauch zu erzielen. Eines unserer Ziele bis 2020 ist die Reduzierung des Wasserverbrauchs pro Mitarbeiter um 35 % bis 2020 (gegenüber 2008). Zu den jüngsten Errungenschaften zählen die Etablierung eines integrierten Managementsystems (IMS) in 2016, das drei bestehende Managementsysteme (Energie, Umwelt und Arbeitsschutz) zusammenführt, und die Einführung unseres greenWATER Fund im Jahr 2017, der die Implementierung von Wasserprojekten an unseren Standorten unterstützt.
  • Innerhalb unserer Beschaffungskette: Nahezu unsere gesamte Produktion ist ausgelagert und ein erheblicher Teil unserer Auswirkungen auf die Umwelt entsteht – in unterschiedlicher Intensität – in unserer Beschaffungskette. Daher arbeiten wir mit unseren Zulieferern daran, sicherzustellen, dass höchste Umweltstandards angewandt werden und unterstützen sie dabei, ihren Wasserverbrauch insgesamt zu reduzieren und die allgemeine Qualität ihres Abwassers zu verbessern. Mit dem ‚E-KPI‘ wollen wir die Umweltleistung unserer strategischen Tier-1-Zulieferbetriebe messen und verbessern, indem wir ihnen die Vorgabe machen, bis 2020 ihren Wasserverbrauch um 20 % zu reduzieren. Anhand eines Benchmark-Ansatzes ermöglicht der E-KPI ein hohes Maß an Transparenz hinsichtlich des tatsächlichen Wasserverbrauchs und der Reduzierungsmöglichkeiten unserer Zulieferer. Dies hilft uns dabei, konkrete Verbesserungsbereiche und den Schulungsbedarf für die Zulieferer festzulegen, die deren individueller Situation entsprechen. Bei unseren Tier-2-Materialzulieferern verfolgen wir einen ähnlichen Ansatz und wollen erreichen, dass sie ihren Wasserverbrauch bis Ende 2020 um 35 % reduzieren (gegenüber 2014). Darüber hinaus haben wir ein System mehrstufiger und funktionsübergreifender Schulungen und Beratungseinheiten für unser globales Zuliefernetz eingeführt.
  • Nachhaltige Materialien und Prozesse: Wir entwickeln innovative Materialien und Prozesse und haben uns verpflichtet, in unseren Fertigungsprozessen, Produkten und Geschäften den Einsatz nachhaltigerer Materialien stetig zu erhöhen. Gleichzeitig arbeiten wir an geschlossenen Kreisläufen, was ebenfalls positive Auswirkungen auf die Ressource Wasser haben kann. Wir haben uns die Ziele gesetzt, u. a. vermehrt recyceltes Polyester, einschließlich Parley Ocean Plastic, bei der Herstellung unserer Produkte einzusetzen, bis Ende 2018 zu 100 % Better Cotton zu beschaffen und unser Ziel, vermehrt wasserlose Färbeverfahren einzusetzen, weiter zu verfolgen.
  • Chemikalienmanagement: Nachhaltiges Chemikalienmanagement wirkt sich positiv auf die Qualität des Wassers aus. adidas folgt einem ganzheitlichen Chemikalienmanagementprogramm, das – auch im Austausch mit externen Stakeholdern – fortlaufend aktualisiert und weiterentwickelt wird. Bis 2020 haben wir uns zum Ziel gesetzt, zu 100 % nachhaltige chemische Stoffe gemäß der ,Manufacturing Restricted Substances List‘ (MRSL) der Initiative ,Zero Discharge of Hazardous Chemistry' (ZDHC) zu verwenden, gefährliche Chemikalien aus den Produktionsprozessen zu eliminieren und unseren strategischen Zulieferern eine Liste mit positiven Chemikalien (bluesign bluefinder) zur Verfügung zu stellen. Zu den jüngsten Errungenschaften zählen unser Beitrag zur Entwicklung der ZDHC-Abwasserrichtlinie im Jahr 2016 und deren Implementierung 2017. Dieser internationale Standard soll Behandlung, Probennahme, Prüfverfahren und Grenzwerte im Hinblick auf Abwasser harmonisieren. Alle unsere strategischen Zulieferer sind verpflichtet, ihr Abwasser zweimal im Jahr gemäß der ZDHC-Abwasserrichtlinie zu testen. Testergebnisse müssen auf der IPE DETOX Plattform und der ZDHC Gateway Plattform veröffentlicht werden. 
  • Zusammenarbeit: Wir glauben an Zusammenarbeit zur Erzielung nachhaltiger Veränderung. Wir pflegen starke Beziehungen innerhalb des Nachhaltigkeitsbereichs und einen offenen Umgang mit unseren Stakeholdern. Bei wasserbezogenen Angelegenheiten stehen wir in direktem Kontakt mit Organisationen wie Zero Discharge of Hazardous Chemicals (ZDHC), Sustainable Apparel Coalition (SAC), International Chemical Secretariat (ChemSec) Business Group, Better Cotton Initiative (BCI) oder Leather Working Group (LWG). Wir sind davon überzeugt, dass eine transparente Kommunikation mit unseren Stakeholdern von entscheidender Bedeutung ist und werden weiterhin regelmäßig aktuelle Informationen zu unserer Nachhaltigkeitsarbeit, darunter Wasser, in unserem Geschäftsbericht und auf unserer Unternehmenswebsite veröffentlichen.

Risikomanagement in Bezug auf Wasser

Wasser ist eine höchst komplexe öffentliche Ressource. Aufgrund der Abhängigkeit vom Zustand lokaler Wasserspeicher gibt es zahlreiche Faktoren, die zu einem erhöhten Wasserrisiko auf lokaler Ebene beitragen können, die nicht, oder nur in begrenztem Umfang, von adidas direkt beeinflusst werden können. Beispiele dafür sind Wasserknappheit, die z. B. durch abnehmende Wasservorräte, übermäßige Grundwasserentnahme, Dürre oder Auswirkungen des Klimawandels verursacht werden. Zusätzlich zu den oben genannten Wasserprogrammen analysieren wir daher auch unsere Risikolage im Zusammenhang mit Wasserspeichern und ergreifen entsprechend den Erkenntnissen gezielte Maßnahmen.

2017/2018 führten wir eine Risikobewertung für Wasser durch, um die spezifischen Risiken an unseren eigenen Standorten und bei unseren wichtigsten Zulieferern zu überprüfen. Indem wir Aspekte wie z. B. Risikokategorien, Eigenschaften der Standorte oder Beschaffungsvolumina genauer betrachteten, konnten wir ein besseres Verständnis des Problems erlangen. Wir haben die Ergebnisse genutzt, um Bewusstsein zu schaffen und Diskussionen anzustoßen, die zu weiteren Verbesserungen innerhalb unseres Unternehmens führen sollen.

Wir haben beispielsweise bei unseren eigenen Standorten unverzüglich Maßnahmen ergriffen und uns dabei auf die Standorte konzentriert, die einem hohen Risiko ausgesetzt sind. Zur Ergänzung des Wertes in Zusammenhang mit Wasserspeichern haben wir zusätzliche standortbezogene Informationen hinsichtlich des Wasserrisikos gesammelt und analysiert. Wir planen die Implementierung eines Wasserprogramms an allen Standorten mit hohem Risiko bzw. die kritische Überprüfung bereits bestehender Programme. Wir werden zukünftig gezielte Trainingsmaterialien zur Bewusstseinsschaffung und zur Schulung von Standortleitern entwickeln, wasserbezogene Risiken in die Entscheidungskriterien unseres greenWater Fund zur Mittelzuteilung miteinbeziehen, untersuchen, inwiefern eine Bewertung von Wasserrisiken Teil der Auswahlkriterien für neue Standorte werden könnte, und Wasserrisiken in die künftige Programmentwicklung und Zielsetzung aufnehmen. Wir verwenden in unserer Lieferkette das ‚HIGG Facility Environmental Module (FEM) 3.0‘ zur Identifizierung von Zulieferern in hohen Wasserrisikobereichen. Wir stärken und bewerten kontinuierlich das Umweltprogramm für unsere Beschaffungskette und werden gleichzeitig prüfen, wie Wasserrisiken in die allgemeine Risikobewertung aufgenommen werden können.

UMGANG MIT DEM KLIMAWANDEL

Energie ist der Kraftstoff eines jeden Körpers. Der verantwortungsbewusste Umgang mit Energie ist auch für das Überleben unseres Planeten entscheidend. Wir sind fest entschlossen, unseren absoluten Energieverbrauch sowie unsere CO2-Emissionen zu reduzieren, auf saubere Energie umzusteigen und neue Energiegewinnungs-Möglichkeiten zu erforschen. adidas steuert den Auswirkungen des Klimawandels durch zahlreiche Initiativen an seinen eigenen Standorten und in seiner Beschaffungskette sowie durch verschiedene Partnerschaften proaktiv entgegen.

  • An unseren eigenen Standorten: Wir haben ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem etabliert, das inzwischen 18 unserer weltweiten Standorte abdeckt (2017). Zudem ergreifen wir folgende Maßnahmen, um den ökologischen Fußabdruck unserer Geschäftsaktivitäten zu reduzieren. Das Green Company Programm zielt darauf ab, die Umweltleistung unserer Verwaltungs- und Produktionsstandorte sowie unserer Vertriebszentren zu verbessern. Zudem haben wir mit dem GreenENERGY Fund einen Beteiligungsfonds, über den weltweit nachhaltige Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz und Förderung erneuerbarer Energien unterstützt werden. Im Rahmen unserer Verpflichtung zu Transparenz berichten wir außerdem seit 2007 jährlich unsere CO2-Emissionen und unseren Fortschritt zur Reduzierung dieser an das Carbon Disclosure Project, einer unabhängigen, gemeinnützigen Organisation. Da adidas Mitarbeiter häufig mit dem Flugzeug reisen, werden seit 2006 auch alle über unser eigenes Reisebüro gebuchten Flugreisen aufgezeichnet und überwacht, um die durch Flugreisen verursachte Umweltbelastung genau im Auge zu behalten. Zwischen 2012 und 2014 konnten wir unsere absoluten Emissionen um rund 16% reduzieren[i]. Zudem erhalten alle Mitarbeiter und Management-Mitglieder, die Fahrzeuge mit geringem CO2-Ausstoß oder öffentliche Transportmittel nutzen, im Rahmen einer Green-Company-Initiative einen zusätzlichen Geldbonus.   
  • In unserer Beschaffungskette: Da der größte Anteil unserer CO2-Emissionen auf die Produktfertigung entfällt, arbeiten wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Zulieferern an verschiedenen Möglichkeiten, um eine verbesserte Energieeffizienz bei unseren Fertigungsprozessen zu erreichen. Außerdem fördern wir nicht nur die Etablierung eines Umweltmanagementsystems, wie wir es auch an unseren eigenen Standorten implementiert haben, um die Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern, sondern unterstützen unsere Zulieferer auch dabei, Umweltbedingungen zu verbessern, Energieeffizienz zu steigern und CO2-Emissionen zu reduzieren. Einige Beispiele hierzu finden Sie auf unserem Blog. Hinzu kommt, dass unsere Produkte höchste Qualitäts- und Funktionsansprüche erfüllen müssen. Dies schließt jedoch eine nachhaltige Fertigung nicht aus. Beispiele unserer umweltfreundlichen Ideen und Technologien sind Low Waste, DryDye und die Beschaffung nachhaltiger Baumwolle. Des Weiteren arbeiten wir mit Spediteuren, die über ein solides, nach ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagementsystem verfügen, und reduzieren unsere Umweltauswirkungen, indem wir unsere Fracht größtenteils auf dem Seeweg versenden. 
  • In Kooperation mit politischen Entscheidungsträgern und Industrieverbänden: Wir arbeiten mit wichtigen Interessenvertretern und Partnern zusammen, um auf vielen Wegen Verbesserungen in unserer Branche zu erzielen. Zum Beispiel als Gründungsmitglied der Sustainable Apparel Coalition (SAC), durch die Teilnahme an der UN Climate Neutral Now Initiative, durch die Zusammenarbeit mit EU-Entscheidungsträgern zur Meldepflicht von CO2-Emissionen, als Mitglied der BICEP-Koalition (Business for Innovate Climate & Energy Policy) und als eine von 33 Konsumgütermarken, die eine ‚Klimadeklaration‘ unterzeichnet haben, die an die amerikanische Regierung appelliert, gemeinsam aktiver gegen den Klimawandel vorzugehen.

[i] Daten erfassen 84% aller Mitarbeiter weltweit und wurden mithilfe der DEFRA-Methode errechnet (Richtlinien 2014).

Über die Climate Neutral Now Initiative der UN

 

Als uns das UN-Klimasekretariat einlud, uns ihrer Climate Neutral Now Initiative anzuschließen, haben wir nicht gezögert. Neben dem ultimativen Ziel, auf eine internationale Vereinbarung bei der nächsten Klimakonferenz COP21 in Paris Ende 2015 hinzuwirken, fördert die Initiative ein breiteres Verständnis der Notwendigkeit und Chancen einer klimaneutralen Gesellschaft und zeigt, dass viele Organisationen bereits tätig geworden sind und aktiv Maßnahmen ergreifen.

Als Verfechter dieser Initiative verpflichten wir uns:

  • unsere Emissionen weiterhin zu messen;
  • unsere Emissionen weiter zu reduzieren;
  • zumindest einen Teil der verbleibenden, unvermeidlichen Emissionen mit UN-zertifizierten Ausgleichen zu kompensieren.

Durch die Unterstützung dieser Initiative setzen wir ein klares Signal und machen der Branche, unseren Mitarbeitern und allen externen Stakeholdern klar, dass wir fortwährend an der Realisierung unserer Vision eines emissionsfreien Unternehmens arbeiten. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Green Company (Initiative für eigene Standorte)

Green Company ist der Name unseres Umweltprogramms an unseren eigenen Standorten weltweit. Seit  2008 hat das Programm die Umweltleistung unserer eigenen Standorte (Verwaltungs- und Produktionsstandorte sowie unserer Vertriebszentren) stetig verbessert.

Basierend auf dem Erfolg haben wir im Jahr 2015 neue Ziele für das Jahr 2020 entwickelt. Diese bauen auf den Errungenschaften der vorhergehendem sieben Jahre auf und untermauern nicht nur unseren anhaltende Bemühung, im Bereich Umwelt führend in der Industrie zu sein. Die neuen Ziele sind noch ambitionierter: Zum ersten Mal deckt das Programm auch eigene Geschäfte ab, wie zum Beispiel den Verzicht auf Plastiktüten in unseren Einzelhandelsgeschäften weltweit oder die LEED-Zertifizierung unserer neuen Flagship-Stores weltweit. Weitere Highlights der 2020 Ziele: Unsere Ziele zur Reduzierung der CO2-Emissionen basieren auf wissenschaftlichen Erkennnissen. Das bedeutet, dass die jährliche, absolute Reduktion zur CO2-Neutralität unserer eigenen Standorten weltweit beitragen wird. Da die Einsparungen von Wasser eine strategische Prioriät bleiben, haben wir uns zudem kontextbezogene Ziele zur Reduktion von Wasser gesetzt. Folgende Beispiele tragen zur Erreichung der Green Company-Ziele bei:

  • Ausweitung des Integrierten Management Systems (IMS): Um die Umweltauswirkungen unserer eigenen Standorte managen und beeinflussen zu können, haben wir ein integriertes Managementsystem (IMS) implementiert, das drei bestehende Managementsysteme vereint: ISO 14001 (Umwelt), OHSAS 18001 (Gesundheit und Sicherheit) und ISO 50001 (Energie). Seit Dezember 2017 verfügen 18 Hauptstandorte auf der ganzen Welt über ein ISO 14001-Zertifikat, acht Standorte sind nach OHSAS 18001 zertifiziert. Eine spezielle IMS-Richtlinie stellt die Anwendung innerhalb aller betroffenen adidas Geschäftseinheiten sicher.
  • Green Funds: Der 2012 eingeführte greenENERGY Fund stellt für alle adidas Standorte Kapital für Projekte in den Bereichen Energieeffizienz und Green Energy bereit. Über den Fonds werden bereits fast 80 Projekte unterstützt, die erwiesenermaßen zu einer Reduktion der CO₂ -Emissionen führen. Über hochprofitable Projekte werden wiederum Projekte subventioniert, die finanziell weniger lohnenswert erscheinen, jedoch eine deutliche Verringerung der CO₂-Emissionen versprechen. Die Einführung unserer greenWATER und greenWASTE Funds im Jahr 2017 ermöglicht weitere ökologische Einsparungen in den Bereichen Wasserverbrauch und Abfallaufkommen.
  • Transparenz und Berichterstattung: Um die Fortschritte unserer Umweltinitiativen und deren Einfluss auf unsere Ziele genau verfolgen zu können, haben wir ein detailliertes System zur Umweltdatenerfassung und -berichterstattung eingeführt, das gegenwärtig 64 Standorte und etwa 85% unserer eigenen ökologischen Auswirkungen abdeckt. Jedes Jahr veröffentlichen wir eine spezielle Green Company Leistungsanalyse, in der unsere Erfolge dargelegt werden.

Green Company Ziele 2020