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Menschenrechte

adidas sieht es als Verantwortung des Unternehmens an, die Menschenrechte zu schützen.

Wir wissen, wie wichtig es ist, die notwendigen Schritte zum Erfüllen dieser gesellschaftlichen Verpflichtung aufzuzeigen. Deshalb bemühen wir uns um ein verantwortungsvolles Handeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette, schützen wir die Rechte unserer Mitarbeiter und all derer, die an der Herstellung unserer Produkte beteiligt sind, durch unsere Arbeitsplatzstandards und machen wir unseren Einfluss geltend, um Veränderungen herbeizuführen, wo Menschenrechtsfragen mit unseren Geschäftsaktivitäten verknüpft sind.    

Seit der Einführung im Jahr 1997 hat sich unser Programm zum Schutz der Arbeits- und Menschenrechte durch die intensive Unterstützung von und Zusammenarbeit mit unseren Stakeholdern weiterentwickelt mit dem Ziel, die dringendsten Anliegen zu erfassen, denen sich das Unternehmen gegenübersieht. Zu den jüngsten Errungenschaften unserer Arbeit zählen die Veröffentlichung unseres Ansatzes zur Unterstützung von Menschenrechtsverteidigern, unsere Teilnahme an einem Pilotversuch zur Schaffung eines internationalen Benchmarks für globale Unternehmen im Bereich Menschenrechte sowie die kontinuierliche Offenlegung von Beschwerden Dritter über einen unabhängigen Beschwerdemechanismus, womit wir unserem seit langer Zeit bestehende  Anspruch für Transparenz und Verantwortung gerecht werden. Für unsere Arbeit in diesem Bereich erhielten wir eine vordere Platzierung im KnowTheChain Ranking 2016. Dabei wurden insbesondere unsere vorsorglichen Anstrengungen zur Beseitigung von Zwangsarbeit und Menschenhandel aus unserer Beschaffungskette gewürdigt.

DUE-DLIGENCE-KONZEPT

adidas beschafft Waren aus mehr als 50 Ländern weltweit und verkauft Produkte auf über 100 Märkten. Aufgrund der enormen Größe und Komplexität unserer Wertschöpfungskette können wir die Menschenrechtsauswirkungen aller Geschäftseinheiten, die mit unseren Produkten oder Geschäftstätigkeiten in Verbindung stehen, nicht fortlaufend bewerten.

Deshalb haben wir ein Due-Diligence-Konzept entwickelt, das sich an jene Standorte, Prozesse oder Aktivitäten mit hohem Risiko, denen die größte Aufmerksamkeit gewidmet werden muss, richtet. Auf diese Weise möchten wir dort unseren Einfluss geltend machen und Probleme beseitigen bzw. mindern, wo sie entstehen. Darüber hinaus möchten wir unsere Reichweite erhöhen. Wir geben dazu Verantwortlichkeiten stufenweise an unsere Partner ab, um potenzielle und tatsächliche Menschenrechtsprobleme in den vor- und nachgelagerten Bereichen unserer Produktentwicklung zu erfassen und zu bekämpfen. Ergänzend zu diesen Prozessen haben wir schließlich spezielle unabhängige Kommunikationsmöglichkeiten für den Umgang mit Beschwerden eingeführt.

Im Jahr 2014 führte adidas einen unabhängigen Beschwerdemechanismus ein. Im Rahmen dessen hat sich das Unternehmen verpflichtet, jeweils am Jahresende auf seiner Unternehmenswebsite offenzulegen, wie viele Beschwerden Dritter in Bezug auf Arbeits- oder Menschenrechtsverletzungen im betreffenden Jahr eingegangen sind, und über den Status dieser Beschwerden zu berichten (z. B. werden untersucht, wurden erfolgreich gelöst usw.). Über den Link unten gelangen Sie zu Dateien, in denen alle seit dem Jahr 2014 erhaltenen Beschwerden Dritter zusammengefasst. Die Mehrheit der aufgeführten Beschwerden kamen von Gewerkschaften oder anderen arbeitsrechtlichen Interessensverbänden. Sie unterscheiden sich von den Beschwerden, die wir über Hotlines direkt von den Beschäftigten in den Ländern, in denen wir produzieren lassen, erhalten haben.

Es werden weder Details zu den Beschwerden noch involvierte Parteien offengelegt, es sei denn, sowohl Beschwerdeführer als auch beschuldigte Partei haben der Offenlegung zugestimmt oder die Beschwerde wurde von Interessensverbänden oder durch Medien der Öffentlichkeit bereits zugänglich gemacht.

UNABHÄNGIGER BESCHWERDEPROZESS

BESCHWERDEPROZESS

VERÖFFENTLICHUNG DER EINGEGANGENEN BESCHWERDEN

[Nur auf Englisch verfügbar]

 

MODERNE SKLAVEREI

Im Rahmen der Anstrengungen für Menschenrechte hat adidas ein Programm zum Thema moderne Sklaverei ins Leben gerufen, um mehr Einblick jenseits der strategischen Tier-1-Zulieferbetriebe zu bekommen. Klicken Sie hier, um mehr über unseren Ansatz zur Bekämpfung moderner Sklaverei zu lesen.

MENSCHENRECHTSVERTEIDIGER

Als Menschenrechtsverteidiger bezeichnet man Personen oder Gruppen, die sich für die Förderung der Menschenrechte auf lokaler, regionaler oder internationaler Ebene einsetzen. Menschenrechtsverteidiger können jeden Geschlechts sein, jeder Altersgruppe angehören, aus allen Teilen der Welt kommen, unterschiedliche Hintergründe haben und verschiedene Interessen verfolgen. Als typisches Beispiel für Menschenrechtsverteidiger gelten Gewerkschaftsorganisatoren, Umweltschutzverbände, Menschenrechtsaktivisten und Arbeitsrecht-Advokaten.

Die Bedrohungen, denen Menschenrechtsverteidiger ausgesetzt sind, können unterschiedliche Formen aufweisen (physische, psychologische, wirtschaftliche oder soziale), das Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren beinhalten (schlechte Regierungsführung, fehlende Rechtsstaatlichkeit, Intoleranz, Spannungen bei Entwicklungsthemen usw.) und von unterschiedlichen Akteuren ausgehen (privaten als auch staatlichen).

adidas verfolgt seit jeher eine Politik der Nichteinmischung in Bezug auf die Aktivitäten der Menschenrechtsverteidiger – selbst wenn sich diese für Themen einsetzen, die im Zusammenhang mit unseren geschäftlichen Aktivitäten stehen könnten. Dasselbe erwarten wir auch von unseren Geschäftspartnern. Sie sollen nicht gegen rechtmäßige Maßnahmen von Menschenrechtsverteidigern eingreifen und deren Meinungs- und Vereinigungsfreiheit sowie deren Recht auf friedliche Versammlungen nicht einschränken.

UK Modern Slavery Act