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adidas erzielt im Jahr 2018 Rekordergebnisse

Wichtige Entwicklungen im Geschäftsjahr 2018:

  • Währungsbereinigter Umsatz steigt um 8 %
  • Zweistellige Zuwächse in den strategischen Wachstumsbereichen adidas Nordamerika, China und E-Commerce
  • Operative Marge verbessert sich um 1,1 PP auf 10,8 %
  • Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen legt um 20 % auf 1,709 Mrd. € zu
  • Reebok kehrt zur Profitabilität zurück
  • Management schlägt Dividendenerhöhung um 29 % auf 3,35 € je Aktie vor

Ausblick 2019:

•    Währungsbereinigter Umsatz soll um 5 % bis 8 % wachsen
•    Operative Marge soll sich auf einen Wert zwischen 11,3 % und 11,5 % verbessern
•    Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen soll um 10 % bis 14 % steigen

Rekordumsatz, die höchste Marge in unserer Geschichte und ein starker Gewinnanstieg – 2018 war erneut ein erfolgreiches Jahr für unser Unternehmen.

Kasper Rorsted, adidas ceo 

„Wir haben große Fortschritte dabei gemacht, unsere Finanzziele bis 2020 zu erreichen und bestätigen diese. Unsere strategischen Wachstumstreiber – adidas Nordamerika, China und E-Commerce – sind wieder zweistellig gewachsen. 2019 werden wir die Umsetzung von ‚Creating the New‘ weiter vorantreiben, um erneut qualitativ hochwertiges Umsatzwachstum und überproportionale Gewinnsteigerungen zu erreichen“, sagte Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von adidas. 

Finanzergebnisse 2018

Währungsbereinigter Umsatz steigt 2018 um 8 %
Im Geschäftsjahr 2018 hat adidas erneut eine deutliche Umsatzsteigerung erzielt, mit einem Anstieg des währungsbereinigten Umsatzes um 8 %. Verantwortlich für diese Entwicklung war ein 9 %iger Umsatzanstieg bei der Marke adidas, der auf zweistelliges Umsatzwachstum bei Sport Inspired und Zuwächse im hohen einstelligen Bereich bei Sport Performance zurückzuführen ist. Das Umsatzwachstum bei Sport Performance ist zweistelligen Zuwächsen in den Kategorien Training und Running zuzuschreiben. Der währungsbereinigte Umsatz der Marke Reebok ging im Vergleich zum Vorjahr um 3 % zurück. Zweistelliges Umsatzwachstum bei Classics wurde durch einen Rückgang bei Sport aufgehoben. Nach Vertriebskanälen betrachtet ist das Umsatzwachstum des Unternehmens größtenteils auf Zuwächse im zweistelligen Bereich in den eigenen Einzelhandelsaktivitäten (‚Direct-to-Consumer‘) zurückzuführen. Hierzu hat E-Commerce mit einer Steigerung um 36 % auf mehr als 2 Mrd. € besonders deutlich beigetragen. In Euro stieg der Umsatz um 3 % auf 21,915 Mrd. €¬ (2017: 21,218 Mrd. €). Darin spiegeln sich deutlich negative Währungseffekte wider.

Zweistelliges Wachstum in Nordamerika und Asien-Pazifik 
Nach Marktsegmenten betrachtet ist die Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2018 auf die anhaltende Stärke in den strategischen Wachstumsregionen des Unternehmens zurückzuführen: Der zusammengefasste Umsatz der Marken adidas und Reebok erhöhte sich in Nordamerika (+15 %) und Asien-Pazifik (+15 %) erneut im deutlich zweistelligen Bereich, wobei Letzteres vor allem auf einen Anstieg um 23 % in China zurückzuführen ist. In Lateinamerika stieg der währungsbereinigte Umsatz um 6 %. In Russland/GUS erhöhte sich der Umsatz um 1 %, da die positiven Auswirkungen der im Zusammenhang mit der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2018 generierten Umsatzerlöse die erhebliche Anzahl an Geschäftsschließungen kompensierten. In Europa blieb der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr stabil. In Emerging Markets verringerte sich der Umsatz um 3 %. 

Operative Marge steigt um 1,1 Prozentpunkte auf 10,8 %
Die Bruttomarge des Unternehmens stieg um 1,4 Prozentpunkte auf 51,8 % (2017: 50,4 %). Diese Entwicklung ist auf die positiven Effekte eines besseren Preis-, Vertriebskanal- und Produktmix sowie auf niedrigere Beschaffungskosten zurückzuführen, die deutlich negative Währungseffekte mehr als kompensierten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 9,172 Mrd. € um 5 % über dem Vorjahresniveau (2017: 8,766 Mrd. €).1  Im Verhältnis zum Umsatz stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,5 Prozentpunkte auf 41,9 % (2017: 41,3 %). Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf gestiegene Marketinginvestitionen zurückzuführen. Die Marketing- und Point-of-Sale-Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2018 auf 3,001 Mrd. € (2017: 2,724 Mrd. €). Dies entspricht einem Anstieg um 10 % im Vergleich zum Vorjahr. Darin spiegeln sich hauptsächlich Aktivitäten im Zusammenhang mit der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2018 sowie überproportionale Investitionen in die Marken des Unternehmens und in den Durchverkauf der Produkte wider. Im Verhältnis zum Umsatz erhöhten sich die Marketing- und Point-of-Sale-Aufwendungen um 0,9 Prozentpunkte auf 13,7 % (2017: 12,8 %). Die Betriebsgemeinkosten stiegen aufgrund weiterer Investitionen in die Skalierbarkeit des Unternehmens um 2 % auf 6,171 Mrd. € (2017: 6,042 Mrd. €). Im Verhältnis zum Umsatz gingen die Betriebsgemeinkosten um 0,3 Prozentpunkte auf 28,2 % zurück (2017: 28,5 %). Das Betriebsergebnis des Unternehmens stieg um 14 % auf 2,368 Mrd. € (2017: 2,070 Mrd. €). Damit verbesserte sich die operative Marge um 1,1 Prozentpunkte auf 10,8 % (2017: 9,8 %). Verantwortlich dafür war im Wesentlichen die gestiegene Bruttomarge, die den investitionsbedingten Anstieg sonstiger betrieblicher Aufwendungen mehr als kompensierte. Reebok kehrte im Jahr 2018 zur Profitabilität zurück und hat somit ebenfalls zum Anstieg der operativen Marge des Unternehmens beigetragen. Seit der Auflage des Turnaround-Plans ‚Muscle-Up‘ Ende des Jahres 2016 hat Reebok seinen Gewinn damit um mehr als 150 Mio. € gesteigert.

Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen erhöht sich um 20 %
Ohne den im Jahr 2017 angefallenen negativen steuerlichen Einmaleffekt ging die Steuerquote des Unternehmens 2018 um 1,2 Prozentpunkte auf 28,1 % zurück (2017: 29,3 %). Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag mit 1,709 Mrd. € um 20 % über dem Vorjahresniveau (2017: 1,430 Mrd. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen erhöhte sich um 20 % auf 8,46 € (2017: 7,05 €). Der Verlust aus aufgegebenen Geschäftsbereichen, der hauptsächlich im Zusammenhang mit der Veräußerung von Rockport stand, belief sich auf 5 Mio. € (2017: 254 Mio. €). Infolgedessen stieg der auf Anteilseigner entfallende Gewinn, der neben dem Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen auch den Verlust aus aufgegebenen Geschäftsbereichen enthält, um 45 % auf 1,702 Mrd. € (2017: 1,173 Mrd. €). Damit erhöhte sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen um 46 % auf 8,44 € (2017: 5,79 €).

Durchschnittliches operatives kurzfristiges Betriebskapital im Verhältnis zum Umsatz geht zurück
Die Vorräte gingen zum Ende des Geschäftsjahres 2018 um 7 % auf 3,445 Mrd. € zurück (2017: 3,692 Mrd. €). Auf währungsbereinigter Basis verringerten sich die Vorräte um 5 %. Darin spiegelt sich der Fokus des Unternehmens auf das strikte Management der Vorräte wider. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen zum Ende des Geschäftsjahres um 4 % auf 2,418 Mrd. € (2017: 2,315 Mrd. €). Das durchschnittliche operative kurzfristige Betriebskapital im Verhältnis zum Umsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen ging um 1,4 Prozentpunkte auf 19,0 % zurück (2017: 20,4 %). Darin spiegeln sich das starke Umsatzwachstum der letzten zwölf Monate sowie der kontinuierliche Fokus des Unternehmens auf das strikte Management des kurzfristigen Betriebskapitals wider.

Netto-Cash-Position in Höhe von 959 Mio. €
Zum 31. Dezember 2018 belief sich die Netto-Cash-Position auf 959 Mio. € (2017: Netto-Cash-Position von 484 Mio. €). Dies entspricht einer Verbesserung in Höhe von 475 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. Verantwortlich für diese Entwicklung war der höhere Nettomittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit. Dem standen die Verwendung flüssiger Mittel für die Anschaffung von Anlagevermögen, der Rückkauf von Aktien der adidas AG sowie die Dividendenzahlung an die Aktionäre gegenüber. Die Wandlung von Wandelanleihen in Aktien der adidas AG trug ebenfalls zu dieser Verbesserung bei.

Starker Fokus auf höhere Renditen für Aktionäre
Angesichts der starken operativen und finanziellen Ergebnisse im Geschäftsjahr 2018, der starken Finanzlage sowie des Vertrauens des Managements in die kurz- und langfristigen Wachstumsaussichten des Unternehmens beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat der adidas AG, der Hauptversammlung am 9. Mai 2019 für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende in Höhe von 3,35 € je dividendenberechtigte Aktie vorzuschlagen. Dies bedeutet eine Erhöhung um 29 % gegenüber dem Vorjahr (2017: 2,60 €) und eine Ausschüttungsquote von 39,0 % (2017: 37,0 %) basierend auf dem Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen. Dieser Vorschlag steht im Einklang mit der Dividendenpolitik des Unternehmens, die eine Ausschüttung zwischen 30 % und 50 % des Gewinns aus fortgeführten Geschäftsbereichen vorsieht. Ferner setzt adidas das mehrjährige Aktienrückkaufprogramm fort, das im März 2018 gestartet worden war. Insgesamt sollen im Rahmen des Programms zwischen März 2018 und Mai 2021 eigene Aktien im Wert von bis zu 3,0 Mrd. € zurückerworben werden. Nach Abschluss der ersten Tranche, in deren Rahmen adidas im Jahr 2018 eigene Aktien für einen Gesamtbetrag von 1 Mrd. € zurückgekauft hat, beabsichtigt das Unternehmen, im Jahr 2019 eigene Aktien im Wert von ca. 800 Mio. € zurückzukaufen.

Finanzergebnisse im vierten Quartal 2018

Währungsbereinigter Umsatz steigt im vierten Quartal 2018 um 5 %
Im vierten Quartal stieg der Umsatz des Unternehmens auf währungsbereinigter Basis um 5 %, nach einer Steigerung um 19 % im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung ist auf einen Zuwachs um 5 % bei der Marke adidas zurückzuführen. Zweistelliges Wachstum bei Sport Inspired und in der Kategorie Training sowie eine Steigerung im hohen einstelligen Bereich in der Kategorie Running wurden durch einen starken Rückgang in der Kategorie Fußball zum Teil aufgehoben. Dieser Rückgang ist auf nicht wiederkehrende positive Effekte im Zusammenhang mit der FIFA Fußballweltmeisterschaft 2018 im Vorjahresquartal zurückzuführen. Bei der Marke Reebok verringerte sich der Umsatz um 1 %. Das zweistellige Umsatzwachstum bei Classics wurde durch einen Rückgang bei Sport mehr als aufgehoben. In Euro erhöhte sich der Umsatz des Unternehmens um 4 % auf 5,234 Mrd. € (2017: 5,056 Mrd. €).

Zweistelliges Wachstum in Asien-Pazifik
Der zusammengefasste Umsatz der Marken adidas und Reebok in Asien-Pazifik wuchs auf währungsbereinigter Basis erneut im zweistelligen Bereich (+11 %), vor allem infolge einer Steigerung um 13 % in China. Nach einer Steigerung um 31 % im Vorjahreszeitraum legte der Umsatz in Nordamerika im vierten Quartal 2018 um 9 % zu. Hierin spiegelt sich das weiterhin zweistellige Wachstum der Marke adidas wider. In Lateinamerika (-1 %) und Russland/GUS ( 2 %) ging der Umsatz im niedrigen einstelligen Bereich zurück, während sich der Umsatz in Emerging Markets (-5 %) und dem Marktsegment Europa (-6 %) im mittleren einstelligen Bereich verringerte.

Bruttomarge verbessert sich um 0,5 Prozentpunkte auf 52,2 %
Die Bruttomarge des Unternehmens verbesserte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 52,2 % (2017: 51,7 %). Hauptgründe dafür waren die positiven Effekte eines besseren Produkt- und Vertriebskanalmix sowie niedrigere Beschaffungskosten, die deutlich negative Währungseffekte mehr als kompensierten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 2,645 Mrd. € um 5 % über dem Vorjahresniveau (2017: 2,517 Mrd. €). Diese Entwicklung ist auf deutlich höhere Marketingaufwendungen sowie gestiegene Betriebsgemeinkosten zurückzuführen. Im Verhältnis zum Umsatz stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,7 Prozentpunkte auf 50,5 % (2017: 49,8 %). Das Betriebsergebnis des Unternehmens verringerte sich leicht auf 129 Mio. € (2017: 132 Mio. €). Infolgedessen belief sich die operative Marge auf 2,5 % (2017: 2,6 %). Ohne den im vierten Quartal 2017 angefallenen negativen steuerlichen Einmaleffekt stieg der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen um 29 % auf 93 Mio. € (2017: 72 Mio. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen erhöhte sich um 33 % auf 0,47 € (2017: 0,35 €). Der Gewinn aus aufgegebenen Geschäftsbereichen belief sich auf 15 Mio. € im Vergleich zum Verlust in Höhe von 38 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Infolgedessen stieg der auf Anteilseigner entfallende Gewinn, ohne den negativen steuerlichen Einmaleffekt, auf 108 Mio. € (2017: 34 Mio. €). Damit verbesserte sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen auf 0,54 € (2017: 0,17 € je Aktie).

Ausblick 2019

adidas erwartet im Jahr 2019 Umsatzwachstum zwischen 5 % und 8 % 
Das Unternehmen rechnet damit, dass der Umsatz im Jahr 2019 währungsbereinigt zwischen 5 % und 8 % steigen wird. adidas verzeichnet einen starken Anstieg der Nachfrage nach Bekleidung im mittleren Preissegment, die jedoch aufgrund von Engpässen bei den Produktionskapazitäten nicht sofort vollständig bedient werden kann. Infolgedessen erwartet das Unternehmen eine Beeinträchtigung des Umsatzwachstums, insbesondere in der ersten Jahreshälfte in Nordamerika. Den Prognosen zufolge wird dies eine Auswirkung zwischen 1 und 2 Prozentpunkten auf die Wachstumsrate für das Gesamtjahr 2019 haben. adidas rechnet für das erste Halbjahr 2019 mit einer Wachstumsrate zwischen 3 % und 4 %. Das Unternehmen wird das Angebot im Verlauf des Jahres skalieren können und erwartet daher in der zweiten Jahreshälfte eine sequenzielle Beschleunigung des Wachstums.

Währungsbereinigter Umsatz steigt voraussichtlich in allen Marktsegmenten
Während das Unternehmen in Asien-Pazifik mit einem Anstieg des währungsbereinigten Umsatzes im zweistelligen Bereich rechnet, wird in Nordamerika und Emerging Markets jeweils ein Wachstum im hohen einstelligen Bereich erwartet. In Lateinamerika und in Russland/GUS wird der währungsbereinigte Umsatz den Erwartungen zufolge im niedrigen einstelligen Bereich steigen. In Europa rechnet das Unternehmen damit, im Verlauf des Jahres auf den Wachstumspfad zurückzukehren, und prognostiziert dort für das Gesamtjahr einen leichten Anstieg des Umsatzes auf währungsbereinigter Basis. 

Gewinn steigt voraussichtlich im zweistelligen Bereich
Die Bruttomarge des Unternehmens wird den Prognosen zufolge auf einen Wert von etwa 52,0 % steigen (2018: 51,8 %). Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die operative Marge um 0,5 bis 0,7 Prozentpunkte auf einen Wert zwischen 11,3 % und 11,5 % verbessern wird (2018: 10,8 %). In Verbindung mit dem fortgesetzten Wachstum wird dies den Erwartungen zufolge zu einer erneuten Gewinnsteigerung im zweistelligen Prozentbereich führen. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf einen Wert zwischen 1,880 Mrd. € und 1,950 Mrd. € steigen wird. Dies entspricht einem Anstieg um 10 % bis 14 % im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,709 Mrd. €.2

Fussnoten

Im Zusammenhang mit der Anwendung von IFRS 9 und Folgeänderungen zu IAS 1 hat adidas die Darstellung der sonstigen betrieblichen Erträge und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen angepasst, um eine detailliertere Darstellung der betrieblichen Aufwendungen in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu ermöglichen. Ab dem Geschäftsjahr 2018 werden die sonstigen betrieblichen Aufwendungen basierend auf einer funktionalen Logik abgeleitet und in den folgenden Posten berichtet: Marketingaufwendungen und Point-of-Sale-Aufwendungen, Vertriebsaufwendungen, Verwaltungsaufwendungen sowie Übrige betriebliche Aufwendungen. Ferner wird eine Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten gemäß den Änderungen nach IAS 1 in einem separaten Posten innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Ohne die Auswirkungen der Anwendung des neuen Reporting-Standards IFRS 16. Basierend auf Leasingverträgen zum 1. Januar 2019 wird der geänderte Ausweis der Verpflichtungen aus Leasingverträgen nach dem neuen Reporting-Standard den Erwartungen zufolge eine negative Auswirkung auf den Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen in Höhe von etwa 35 Mio. € haben. Einschließlich dieses Rechnungslegungseffekts erwartet das Unternehmen gegenwärtig einen Anstieg des Gewinns aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf einen Wert zwischen 1,845 Mrd. € und 1,915 Mrd. €. Dies entspricht einer Steigerung um 8 % bis 12 % im Vergleich zum Vorjahr (2018: 1,709 Mrd. €).