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adidas verzeichnet zweistelliges Umsatz- und Gewinnwachstum in Q1

Prognose für Gesamtjahr 2018 bestätigt

Wichtige Entwicklungen im ersten Quartal 20181:

  • Umsatz steigt währungsbereinigt um 10% bzw. um 2% in Euro
  • Bruttomarge erhöht sich aufgrund von Preis- und Produktmix um 1,5PP auf 51,1%
  • Operative Marge steigt trotz weiterer Markeninvestitionen um 1,8PP auf 13,4%
  • Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen legt um 17% auf 542 Mio. € zu
  • Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten Geschäftsbereichen steigt um 16% auf 2,65 € 

Wir sind erfolgreich ins Jahr gestartet. Die Ergebnisse entsprechen voll und ganz unseren Erwartungen: Unser qualitativ hochwertiges Umsatzwachstum ist auf unsere strategischen Fokusbereiche Nordamerika, China und E-Commerce zurückzuführen.

KASPER RORSTED, ADIDAS CEO

„Gleichzeitig ist es uns gelungen, den Gewinn deutlich schneller als den Umsatz zu steigern, obwohl wir weiterhin in die Steigerung der Attraktivität unserer Marken investiert haben“, sagte Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender der adidas AG.

Währungsbereinigter Umsatz steigt im ersten Quartal 2018 um 10%
adidas ist mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von 10% ins Jahr gestartet. Verantwortlich für diese Entwicklung war eine Umsatzsteigerung bei der Marke adidas um 11%, die einem zweistelligen Wachstum in den Kategorien Running, Fußball und Training sowie bei adidas Originals zuzuschreiben war.  Der Umsatz der Marke Reebok verringerte sich aufgrund von Rückgängen in den Kategorien Training und Running um 3%. E-Commerce war mit einem Anstieg um 27% erneut der am stärksten wachsende Vertriebskanal. In Euro erhöhte sich der Umsatz im ersten Quartal um 2% auf 5,548 Mrd. € (2017: 5,447 Mrd. €).

Zweistelliges Wachstum in Nordamerika, Asien-Pazifik und Lateinamerika 
Der zusammengefasste währungsbereinigte Umsatz der Marken adidas und Reebok wuchs in fast allen Marktsegmenten. Besonders starkes Wachstum wurde in Nordamerika (+21%) und Asien-Pazifik (+15%) verzeichnet, wobei letzteres auf eine Steigerung um 26% in China zurückzuführen war. In Lateinamerika nahm der Umsatz ebenfalls im zweistelligen Bereich zu (+10%), während Westeuropa entsprechend der Gesamtjahresprognose für diesen Markt ein Wachstum von 5% verzeichnete. Der Umsatz in den Schwellenländern und in Russland/GUS ging aufgrund des herausfordernden Marktumfelds um 5% bzw. 16% zurück. 

Operative Marge steigt um 1,8 Prozentpunkte auf 13,4%
Die Bruttomarge des Unternehmens verbesserte sich um 1,5 Prozentpunkte auf 51,1% (2017: 49,6%). Die deutlich negativen Währungseffekte im ersten Quartal wurden durch die positiven Effekte eines besseren Preis- und Produktmix mehr als kompensiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 2% auf 2,172 Mrd. € (2017: 2,122 Mrd. €). Im Verhältnis zum Umsatz stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,2 Prozentpunkte auf 39,1% (2017: 39,0%), da deutlich höhere Marketinginvestitionen durch starke Verbesserungen der Betriebsgemeinkosten weitgehend ausgeglichen wurden. Das Betriebsergebnis des Unternehmens verbesserte sich um 17% auf 746 Mio. € (2017: 637 Mio. €). Damit erhöhte sich die operative Marge um 1,8 Prozentpunkte auf 13,4% (2017: 11,7%). Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen nahm um 17% auf 542 Mio. € zu (2017: 462 Mio. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten Geschäftsbereichen stieg um 16% auf 2,65 € (2017: 2,29 €). 

Durchschnittliches operatives kurzfristiges Betriebskapital im Verhältnis zum Umsatz geht zurück
Die Vorräte verringerten sich um 11% auf 3,224 Mrd. € (2017: 3,609 Mrd. €). Währungsbereinigt gingen die Vorräte um 4% zurück. Die Vorräte aus den fortgeführten Geschäftsbereichen verringerten sich um 6% in Euro bzw. nahmen währungsbereinigt um 1% zu. Das operative kurzfristige Betriebskapital ging zum Ende März 2018 um 1% auf 4,488 Mrd. € zurück (2017: 4,554 Mrd. €). Währungsbereinigt stieg das operative kurzfristige Betriebskapital um 9%. Das operative kurzfristige Betriebskapital aus den fortgeführten Geschäftsbereichen erhöhte sich um 6% in Euro bzw. währungsbereinigt um 17%. Das durchschnittliche operative kurzfristige Betriebskapital im Verhältnis zum Umsatz aus den fortgeführten Geschäftsbereichen ging um 0,7 Prozentpunkte auf 20,3% zurück (2017: 21,0%). Darin spiegelt sich der kontinuierliche Fokus des Unternehmens auf das strikte Management des kurzfristigen Betriebskapitals wider.

Netto-Cash-Position in Höhe von 371 Mio. €
Zum 31. März 2018 belief sich die Netto-Cash-Position auf 371 Mio. € (2017: Nettofinanzverbindlichkeiten von 859 Mio. €). Dies entspricht einem Anstieg von 1,230 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung war auf einen Rückgang der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten infolge Verbesserungen des kurzfristigen Betriebskapitals sowie, in geringerem Umfang, auf die Wandlung der Wandelanleihe zurückzuführen. 

adidas bestätigt Ausblick für Gesamtjahr 2018
Für das Gesamtjahr 2018 erwartet adidas nach wie vor einen währungsbereinigten Umsatzanstieg um etwa 10%. Maßgeblich hierfür werden in erster Linie zweistellige Zuwächse in Nordamerika und Asien-Pazifik sein. Die Bruttomarge des Unternehmens wird den Prognosen zufolge um bis zu 0,3 Prozentpunkte auf einen Wert von bis zu 50,7% steigen (2017: 50,4%).  Die Bruttomarge wird von den positiven Effekten eines besseren Preis- und Vertriebskanalmix sowie einer günstigeren regionalen Umsatzverteilung profitieren. Diese Verbesserungen werden zum Teil durch den negativen Effekt ungünstiger Währungsentwicklungen sowie durch höhere Beschaffungskosten aufgehoben werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die operative Marge um 0,5 bis 0,7 Prozentpunkte auf einen Wert zwischen 10,3% und 10,5% verbessern wird (2017: 9,8%). Darin spiegeln sich die erwartete Verbesserung der Bruttomarge sowie Verbesserungen der Betriebsgemeinkosten wider, die den geplanten Anstieg der Marketinginvestitionen mehr als kompensieren dürften. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen wird sich den Erwartungen zufolge auf einen Wert zwischen 1,615 Mrd. € und 1,675 Mrd. € erhöhen. Diese Entwicklung entspricht einer Steigerung um 13% bis 17% im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,430 Mrd. €, ohne den negativen steuerlichen Einmaleffekt im Geschäftsjahr 2017. Für das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten Geschäftsbereichen wird mit einem Anstieg um 12% bis 16% im Vergleich zum Vorjahr gerechnet (2017: 7,05 €), ohne den negativen steuerlichen Einmaleffekt im Geschäftsjahr 2017, und ohne Berücksichtigung einer eventuellen Verringerung der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien aufgrund des Aktienrückkaufprogramms des Unternehmens.

Fussnote

Aufgrund der Veräußerung des TaylorMade Geschäfts (einschließlich der Marken TaylorMade, Adams Golf und Ashworth) und des CCM Hockey Geschäfts werden die Ergebnisse von TaylorMade und CCM Hockey als aufgegebene Geschäftsbereiche berichtet. Zur besseren Vergleichbarkeit beziehen sich alle Zahlen des Geschäftsjahres 2017 auf die fortgeführten Geschäftsbereiche des Unternehmens, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Eine Anpassung der Bilanzposten für das Geschäftsjahr 2017 ist nach IFRS jedoch nicht gestattet.