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adidas erzielt erneut starke Ergebnisse im zweiten Quartal

Prognose für Gesamtjahr 2018 bestätigt

Wichtige Entwicklungen im zweiten Quartal 2018:

  • Umsatz steigt währungsbereinigt um 10 % bzw. um 4 % in Euro
  • Bruttomarge verbessert sich um 2,2PP auf 52,3 %  
  • Operative Marge erhöht sich um 1,2PP auf 11,3 %
  • Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen legt um 20 % auf 418 Mio. € zu
  • Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen steigt um 20 % auf 2,06 € 

Wir haben wieder ein starkes Quartal vorzuweisen, zu dem eine erfolgreiche Fußball-WM beigetragen hat. Haupttreiber unseres profitablen Wachstums waren erneut unsere strategischen Fokusbereiche Nordamerika, China und E-Commerce.

Kasper Rorsted, adidas CEO

"Gleichzeitig haben wir weiter in die Attraktivität unserer Marken und in die Skalierbarkeit unseres Geschäfts investiert. Mit diesen Ergebnissen sind wir weiterhin auf dem besten Weg, unsere gesteckten Ziele für das Gesamtjahr 2018 sowie unsere langfristigen Ziele bis 2020 zu erreichen“, sagte Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von adidas.

Währungsbereinigter Umsatz steigt im zweiten Quartal 2018 um 10 %
Im zweiten Quartal nahm der währungsbereinigte Umsatz von adidas um 10 % zu. Bei der Marke adidas wuchs der Umsatz um 12 %. Verantwortlich hierfür war der zweistellige Anstieg bei Sport Performance aufgrund zweistelliger Steigerungen in den Kategorien Training, Running und Fußball sowie der Zuwachs im hohen einstelligen Bereich bei Sport Inspired. Bei der Marke Reebok verringerte sich der Umsatz um 3 %. Das Umsatzwachstum bei Classics wurde durch Rückgänge in den Kategorien Training und Running mehr als aufgehoben. Der Vertriebskanal Großhandel verzeichnete einen Umsatzanstieg im hohen einstelligen Bereich. Die eigenen Einzelhandelsaktivitäten (‚Direct-to-Consumer‘) erzielten eine zweistellige Umsatzsteigerung, maßgeblich unterstützt durch den E-Commerce-Vertriebskanal, wo der Umsatz im zweiten Quartal um 26 % zulegte. In Euro erhöhte sich der Umsatz des Unternehmens im zweiten Quartal um 4 % auf 5,261 Mrd. € (2017: 5,038 Mrd. €).

Zweistelliges Wachstum in Nordamerika, Asien-Pazifik, Lateinamerika und Russland/GUS
Nach Marktsegmenten betrachtet wuchs der zusammengefasste währungsbereinigte Umsatz der Marken adidas und Reebok in fast allen Marktsegmenten. Besonders starkes Wachstum verzeichnete der zusammengefasste Umsatz der beiden Marken in Nordamerika (+16 %) und Asien-Pazifik (+19 %), wobei Letzteres vor allem auf einen Anstieg um 27 % in China zurückzuführen war. Der Umsatz in Lateinamerika (+15 %) und Russland/GUS (+14 %) stieg ebenfalls mit zweistelligen Wachstumsraten. In Emerging Markets nahm der Umsatz auf währungsbereinigter Basis um 1 % zu. In Westeuropa blieb der Umsatz, entsprechend den Erwartungen, gegenüber dem Vorjahr stabil. 

Bruttomarge verbessert sich um 2,2 Prozentpunkte auf 52,3 %
Die Bruttomarge des Unternehmens stieg um 2,2 Prozentpunkte auf 52,3 % (2017: 50,1 %). Diese Entwicklung war einem verbesserten Preis- und Vertriebskanalmix zuzuschreiben und verdeutlicht den Fokus des Unternehmens auf die Qualität des Umsatzwachstums. Durch diese Verbesserungen konnten negative Währungseffekte sowie höhere Beschaffungskosten mehr als ausgeglichen werden. Die Lizenz- und Provisionserträge nahmen um 10 % auf 32 Mio. € zu (2017: 29 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von 24 Mio. € im zweiten Quartal 2017 auf 70 Mio. € im zweiten Quartal 2018. Gründe dafür waren die Auflösung von Rückstellungen im operativen Bereich aus dem Vorjahr sowie Erlöse aus dem positiven Ausgang von Rechtsstreitigkeiten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 9 % auf 2,261 Mrd. € (2017: 2,072 Mrd. €). Im Verhältnis zum Umsatz erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,8 Prozentpunkte auf 43,0 % (2017:41,1 %). Hauptgrund für diesen Anstieg waren die deutlich höheren Marketingaufwendungen, die im zweiten Quartal um 14 % stiegen. Diese Entwicklung stand im Zusammenhang mit Aktivitäten rund um die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ sowie überproportionale Investitionen in die Marken des Unternehmens sowie in den Durchverkauf seiner Produkte. Im Verhältnis zum Umsatz stiegen die Marketingaufwendungen um 1,2 Prozentpunkte auf 13,5 % (2017: 12,3 %). Darüber hinaus stiegen die Betriebsgemeinkosten des Unternehmens infolge von fortlaufenden Investitionen in die weitere Verbesserung der Skalierbarkeit des Geschäfts um 7 % bzw. um 0,7 Prozentpunkte im Verhältnis zum Umsatz auf 29,5 % (2017: 28,8 %).

Operative Marge steigt um 1,2 Prozentpunkte auf 11,3 %
Das Betriebsergebnis des Unternehmens verbesserte sich um 17 % auf 592 Mio. € (2017: 505 Mio. €). Damit erhöhte sich die operative Marge um 1,2 Prozentpunkte auf 11,3 % (2017: 10,0 %). Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen sowie das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen stiegen jeweils um 20 % auf 418 Mio. € (2017: 347 Mio. €) bzw. 2,06 € (2017: 1,72 €). 

adidas erzielt im ersten Halbjahr 2018 starke Geschäftsergebnisse
Im ersten Halbjahr 2018 stieg der Umsatz währungsbereinigt um 10 %. In Euro legte der Umsatz um 3 % auf 10,809 Mrd. € zu (2017: 10,485 Mrd. €). Nach Marken betrachtet erhöhte sich der währungsbereinigte Umsatz der Marke adidas um 12 %. Der Umsatz von Reebok lag währungsbereinigt um 3 % unter dem Vorjahresniveau. Die Bruttomarge verbesserte sich um 1,8 Prozentpunkte auf 51,7 % (2017: 49,9 %). Verantwortlich dafür waren die positiven Effekte eines verbesserten Preismix, die negative Währungsentwicklungen sowie einen ungünstigeren Vertriebskanalmix und höhere Beschaffungskosten mehr als kompensierten. Die Lizenz- und Provisionserträge nahmen um 2 % auf 58 Mio. € zu (2017: 57 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich auf 126 Mio. € (2017: 52 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 4,433 Mrd. € um 6 % über dem Vorjahresniveau (2017: 4,194 Mrd. €). Das Betriebsergebnis des Unternehmens stieg um 17 % auf 1,338 Mrd. € (2017: 1,142 Mrd. €). Dies entspricht einer operativen Marge von 12,4 % (2017: 10,9 %) und damit einem Anstieg um 1,5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreswert. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen nahm um 19 % auf 960 Mio. € zu (2017: 809 Mio. €). Damit stieg das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen um 18 % auf 4,71 € (2017: 4,00 €). 

Durchschnittliches operatives kurzfristiges Betriebskapital im Verhältnis zum Umsatz geht zurück
Die Vorräte verringerten sich um 6 % auf 3,425 Mrd. € (2017: 3,644 Mrd. €). Währungsbereinigt gingen die Vorräte um 2 % zurück. Das operative kurzfristige Betriebskapital erhöhte sich um 1 % auf 4,318 Mrd. € zum Ende Juni 2018 (2017: 4,258 Mrd. €). Währungsbereinigt stieg das operative kurzfristige Betriebskapital um 6 %. Das durchschnittliche operative kurzfristige Betriebskapital im Verhältnis zum Umsatz verringerte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 20,1 % (2017: 20,4 %). Darin spiegeln sich das starke Umsatzwachstum der letzten zwölf Monate sowie der kontinuierliche Fokus des Unternehmens auf das strikte Management des kurzfristigen Betriebskapitals wider.

Netto-Cash-Position in Höhe von 89 Mio. €
Zum 30. Juni 2018 belief sich die Netto-Cash-Position auf 89 Mio. €. Dies entspricht einer Verbesserung in Höhe von 824 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert (2017: Nettofinanzverbindlichkeiten in Höhe von 735 Mio. €). Diese Entwicklung ist auf den Rückgang der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten sowie auf den höheren Bestand an liquiden Mitteln, hauptsächlich aufgrund der starken Cashflowgenerierung aus der betrieblichen Tätigkeit, zurückzuführen.

adidas bestätigt Prognose für das Gesamtjahr 2018
Für das Gesamtjahr 2018 erwartet adidas nach wie vor einen währungsbereinigten Umsatzanstieg um etwa 10 %. Maßgeblich dafür werden zweistellige Zuwächse in Nordamerika und Asien-Pazifik sein. Die Bruttomarge des Unternehmens wird den Prognosen zufolge um bis zu 0,3 Prozentpunkte auf einen Wert von bis zu 50,7 % steigen (2017: 50,4 %). Die Bruttomarge wird von den positiven Effekten eines besseren Preis- und Vertriebskanalmix sowie einer günstigeren regionalen Umsatzverteilung profitieren. Diese Verbesserungen werden zum Teil durch den negativen Effekt ungünstiger Währungsentwicklungen sowie durch höhere Beschaffungskosten aufgehoben werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die operative Marge um 0,5 bis 0,7 Prozentpunkte auf einen Wert zwischen 10,3 % und 10,5 % verbessern wird (2017: 9,8 %). Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen wird sich den Erwartungen zufolge auf einen Wert zwischen 1,615 Mrd. € und 1,675 Mrd. € erhöhen. Diese Entwicklung entspricht einer Steigerung um 13 % bis 17 % im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,430 Mrd. €, ohne den negativen steuerlichen Einmaleffekt im Geschäftsjahr 2017. Für das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen wird mit einem Anstieg um 12 % bis 16 % im Vergleich zum Vorjahr gerechnet (2017: 7,05 €), ohne den negativen steuerlichen Einmaleffekt im Geschäftsjahr 2017 und ohne Berücksichtigung einer eventuellen Verringerung der Anzahl der ausstehenden Aktien aufgrund des Aktienrückkaufprogramms des Unternehmens.

Rückwirkende bilanzielle Anpassung des Reebok Markenrechts im Geschäftsjahr 2016
Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 einer routinemäßigen Prüfung unterzogen. Dabei kam die DPR zu dem Ergebnis, dass der historische Buchwert des Reebok Markenrechts nicht ausreichend durch den zum damaligen Zeitpunkt durchgeführten jährlichen Wertminderungstest belegt sei. Die DPR bestätigte zwar die Angemessenheit der vom Unternehmen für Werthaltigkeitsüberprüfungen angewandten Methode, war jedoch in Anbetracht der Finanzergebnisse von Reebok im Zeitraum zwischen 2006 und 2016 mit den gewählten Inputfaktoren nicht einverstanden. 

Das Unternehmen hat die Feststellung der DPR akzeptiert, um einen zeitnahen Abschluss zu ermöglichen. Infolgedessen hat das Unternehmen eine nachträgliche Wertminderung immaterieller Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem Reebok Markenrecht im Jahr 2016 im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich vorgenommen. Diese Wertminderung wurde in der Eröffnungsbilanz für das Geschäftsjahr 2017 ex-post berücksichtigt. Diese rückwirkende bilanzielle Anpassung hat keinerlei Auswirkung auf die Cash-Position des Unternehmens. Die Anpassung hat ebenfalls weder eine Auswirkung auf die Gewinn-und-Verlust- bzw. Kapitalflussrechnung des Unternehmens im Jahr 2018 noch auf die kurz- und langfristige Unternehmensprognose. Die Strategie von Reebok und die Aussichten für die Marke, die seit 2017 aufgrund des Turnaround-Plans ‚Muscle-Up‘ deutliche Profitabilitätsverbesserungen generiert, bleiben ebenso unverändert.