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adidas Gruppe setzt erste Maßnahmen der ‚Wir Zusammen‘–Initiative um

Die adidas Gruppe setzt die ersten Aktionen der ‚Wir Zusammen‘–Integrationsinitiative um und gab den ersten jungen Flüchtlingen die Möglichkeit, einen Einblick in das Unternehmen zu bekommen. Im Rahmen der zweijährigen Integrationsklasse absolvierten zehn junge Menschen aus insgesamt vier Herkunftsländern ein vierwöchiges Schülerpraktikum bei der adidas Gruppe. Neben Sprachunterricht bot das Unternehmen den Jugendlichen auch Workshops in interkultureller Kommunikation, Bewerbertrainings und Sportkurse an. Ein besonderes Highlight war das Treffen mit Musiker Pharrell Williams, der sich bei seinem Besuch in Herzogenaurach exklusiv Zeit für die kleine Gruppe nahm. 

Wir sind davon überzeugt, dass wir durch den Sport Leben verändern können. Unser Ziel ist es, jungen Menschen Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen und sie so bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen.

Peter Jeckel, Vice President HR

Jedem Flüchtling stand ein Azubi oder ein dualer Student als Mentor zur Seite. „Ich finde es toll, dass wir jungen Talenten eine Chance geben, bei uns reinzuschnuppern. Ich bin nicht nur Mentor, sondern auch ein Freund“, so Marcus Johnson, Auszubildender im ersten Lehrjahr. 
Da jedes Einkommen gegen die sonstigen Bezüge der Flüchtlinge verrechnet wird, entlohnt die adidas Gruppe die Praktikanten nicht, sondern zahlt stattdessen in einen Fond ein, um daraus wiederum neue Sprach- und Integrationskurse anzubieten.

Für die Koordination und Realisierung der Projekte und Berufsintegrationsmaßnahmen wurde eine neue Stelle geschaffen. Helen O‘Meara, seit 2013 im Unternehmen, hat die Position neu übernommen. Sie ist als Dreijährige vor 30 Jahren aus Eritrea geflüchtet und weiß, wie es sich anfühlt, in ein fremdes Land zu kommen, ganz ohne Sprach- und Kulturkenntnisse. „Es wäre schön, wenn auch ich jemanden helfen kann, so wie uns damals geholfen wurde. Denn ohne Hilfe geht es nicht“, so Helen O‘Meara. 

Für die adidas Gruppe sind soziales Engagement sowie die Unterstützung von Bedürftigen ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur. Die adidas Gruppe arbeitet bereits seit Jahren eng mit verschiedenen Organisationen zusammen, indem sie diese mit Geld und Sachspenden unterstützt. Im vergangenen und in diesem Jahr waren das allein für die Flüchtlingshilfe in Deutschland je 500.000 €. 2015 hat die adidas Gruppe weltweit zudem mehr als 250.000 Produkte für die Flüchtlingshilfe gespendet, größtenteils in enger Zusammenarbeit mit ‚Luftfahrt ohne Grenzen‘. 

Die adidas Gruppe verfolgt ein ganzheitliches Konzept, das auf den drei Säulen ‚humanitarian help‘, ‚enable & support‘ und ‚employment integration‘ aufgebaut ist. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten auf der Berufsintegration und der Ausbildung von Flüchtlingen. Insgesamt wird die adidas Gruppe 2016 mindestens 30 Flüchtlingen die Möglichkeit für ein Praktikum bieten. Außerdem stellt die adidas Gruppe jeden Mitarbeiter für ehrenamtliche Tätigkeiten in der Flüchtlingsbetreuung für drei Tage frei. Gemeinsam mit dem adidas Fund und externen Partnern kann die adidas Gruppe so einer Vielzahl von Flüchtlingen helfen und sie durch gemeinsame Sportaktivitäten und Sprachkurse für ein paar Stunden aus dem Alltag herausholen und ihnen einen externen positiven Ausblick bieten.