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adidas AG erzielt außergewöhnlich starke Ergebnisse im 4. Quartal

Währungsneutral hohes einstelliges Umsatzwachstum für 2014 erwartet

Wichtigste Entwicklungen im vierten Quartal 2013

  • Konzernumsatz steigt währungsbereinigt um 12%
  • Umsatzzuwächse in allen Regionen und Vertriebskanälen sowie bei allen Marken
  • Umsatz von adidas und Reebok nimmt währungsbereinigt um 10% bzw. 9% zu
  • Einzelhandelsumsatz auf vergleichbarer Basis wächst währungsbereinigt um 3%

Wichtigste Entwicklungen im Gesamtjahr 2013

  • Währungsbereinigter Konzernumsatz nimmt um 3% zu
  • Bruttomarge verbessert sich um 1,5PP auf 49,3%
  • Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 52 Mio. 
  • Operative Marge ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte verbessert sich auf 8,7%
  • Ergebnis je Aktie ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte steigt um 6% auf Rekordniveau von 4,01 €
  • Netto-Cash-Position zum Jahresende in Höhe von 295 Mio.
  • Management beabsichtigt Dividende von 1,50 € je Aktie vorzuschlagen

Ausblick

  • Währungseffekte dürften sich 2014 deutlich auf Geschäftsergebnisse des Konzerns auswirken
  • Währungsbereinigter Konzernumsatz wächst voraussichtlich im hohen einstelligen Bereich
  • Operative Marge voraussichtlich zwischen 8,5% und 9,0%
  • Auf Anteilseigner entfallender Konzerngewinn voraussichtlich zwischen 830 Mio. € und 930 Mio. €

 

Herzogenaurach, 5. März 2014 - „Wir haben das Jahr 2013 mit einem hervorragenden vierten Quartal abgeschlossen. Unser währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 12% lag dabei über unseren Erwartungen”, kommentierte Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender des adidas Konzerns. „So haben wir unsere im September angepassten Ziele für das Gesamtjahr trotz einer weiteren Verschlechterung der Wechselkurse erreicht. Währungseffekte haben uns allein im vierten Quartal 9 Prozentpunkte unseres Umsatzes gekostet.“

Währungsbereinigter Umsatz des adidas Konzerns steigt im vierten Quartal um 12%

Im vierten Quartal 2013 nahm der Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis um 12% zu. Der Umsatz im Einzelhandelssegment und in den Anderen Geschäftssegmenten erhöhte sich auf währungsbereinigter Basis um 15% bzw. 28%. Der Umsatz im Großhandelssegment legte auf währungsbereinigter Basis um 8% zu. In Westeuropa stieg der Umsatz, gestützt durch deutlich zweistelliges Umsatzwachstum bei Reebok und TaylorMade-adidas Golf, auf währungsbereinigter Basis um 3%. In den Europäischen Schwellenländern lag der währungsbereinigte Umsatz, aufgrund zweistelliger Zuwächse sowohl bei adidas als auch bei Reebok, um 11% über dem Vorjahresniveau. In Nordamerika nahm der Umsatz auf währungsbereinigter Basis um 14% zu. Ausschlaggebend hierfür waren zweistellige Zuwächse bei adidas, TaylorMade-adidas Golf und Reebok-CCM Hockey. In China wuchs der währungsbereinigte Konzernumsatz infolge deutlich zweistelliger Umsatzsteigerungen bei adidas Originals & Sport Style um 8%. In den Anderen Asiatischen Märkten nahm der Umsatz aufgrund von zweistelligen Zuwächsen bei adidas und TaylorMade-adidas Golf währungsbereinigt um 15% zu. In Lateinamerika erhöhte sich der währungsbereinigte Konzernumsatz infolge des deutlich zweistelligen Umsatzwachstums bei adidas und Reebok um 32%. Währungseffekte wirkten sich negativ auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Konzernumsatz lag im vierten Quartal 2013 mit 3,479 Mrd. € um 3% über dem Vorjahresniveau (2012: 3,369 Mrd. €).

Operative Marge ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte verbessert sich im vierten Quartal um 2,0 Prozentpunkte

Die Bruttomarge des Konzerns verringerte sich im vierten Quartal um 0,1 Prozentpunkte auf 47,5% (2012: 47,6%). Die Entwicklung der Bruttomarge wurde durch einen besseren Preis- und Produktmix, eine günstigere regionale Umsatzverteilung sowie geringere Beschaffungskosten im vierten Quartal positiv beeinflusst. Dies wurde jedoch durch negative Effekte resultierend aus ungünstigeren Hedging-Kursen mehr als aufgehoben. Das Bruttoergebnis des Konzerns stieg um 3% auf 1,652 Mrd. € (2012: 1,603 Mrd. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz gingen um 2,5 Prozentpunkte auf 46,5% zurück (2012: 49,0%). Höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten wurden durch niedrigere Marketingaufwendungen sowie niedrigere Betriebsgemeinkosten mehr als kompensiert. Im vierten Quartal 2013 verbesserte sich das Betriebsergebnis des Konzerns ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte deutlich auf 98 Mio. € gegenüber 26 Mio. € im Vorjahr. Dies bedeutet eine Verbesserung der operativen Marge ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte um 2,0 Prozentpunkte. Unter Berücksichtigung der Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte belief sich das Betriebsergebnis auf 45 Mio. € (2012: negatives Betriebsergebnis in Höhe von 239 Mio. €). Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte belief sich auf 42 Mio. € (2012: auf Anteilseigner entfallender Verlust in Höhe von 7 Mio. €).

adidas Konzern steigert Umsatz währungsbereinigt um 3%

Im Geschäftsjahr 2013 legte der Konzernumsatz aufgrund von Zuwächsen im Einzelhandelssegment und in den Anderen Geschäftssegmenten währungsbereinigt um 3% zu. Der währungsbereinigte Umsatz im Großhandelssegment blieb stabil gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung des Konzernumsatzes lag unter der ursprünglichen Prognose des Managements von einem Anstieg im mittleren einstelligen Bereich. Währungseffekte wirkten sich negativ auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Konzernumsatz verringerte sich 2013 um 3% auf 14,492 Mrd. € (2012: 14,883 Mrd. €).

Konzernumsatz erhöht sich vor allem aufgrund von Zuwächsen im Einzelhandelssegment und in den Anderen Geschäftssegmenten

Im Großhandelssegment blieb der währungsbereinigte Umsatz im Geschäftsjahr 2013 stabil. Der Umsatz bei Reebok stieg im niedrigen einstelligen Bereich; bei adidas blieb der Umsatz unverändert gegenüber dem Vorjahr. Der währungsbereinigte Umsatz im Einzelhandelssegment erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8%. Dies war auf Umsatzsteigerungen sowohl bei adidas als auch bei Reebok zurückzuführen. In den Anderen Geschäftssegmenten nahm der Umsatz auf währungsbereinigter Basis um 5% zu. Ausschlaggebend hierfür waren Umsatzzuwächse bei TaylorMade-adidas Golf, Reebok-CCM Hockey und Rockport. Währungseffekte wirkten sich negativ auf die Segmentumsatzerlöse in Euro aus.

 

 

2013

2012

Veränderung       in €

Veränderung währungs-bereinigt

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Großhandel

9.100

9.533

-5

0

Einzelhandel

3.446

3.373

2

8

Andere Geschäftssegmente

1.946

1.977

-2

5

Gesamt1)

14.492

14.883

-3

3

Umsatzentwicklung nach Segmenten im Jahr 2013

1)       Bei Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

 

Währungsbereinigter Konzernumsatz nimmt in fast allen Regionen zu

In Westeuropa verringerte sich der währungsbereinigte Umsatz im Jahr 2013 vor allem infolge von Rückgängen in Großbritannien, Italien und Spanien um 6%. In den Europäischen Schwellenländern nahm der währungsbereinigte Konzernumsatz aufgrund von Wachstum in den meisten wichtigen Märkten der Region um 4% zu. In Nordamerika stieg der Konzernumsatz währungsbereinigt um 2%. Verantwortlich hierfür waren Umsatzzuwächse sowohl in den USA als auch in Kanada. Der Umsatz in China erhöhte sich währungsbereinigt um 7%. Die Anderen Asiatischen Märkte verzeichneten einen währungsbereinigten Umsatzanstieg in Höhe von 5%; dies war in erster Linie deutlichen Steigerungen in Indien, Südkorea und Australien zuzuschreiben. In Lateinamerika legte der Umsatz mit zweistelligen Zuwächsen in den meisten wichtigen Märkten der Region, allen voran in Argentinien, Kolumbien und Mexiko, währungsbereinigt um 19% zu. Währungseffekte wirkten sich negativ auf die Umsatzerlöse der Regionen in Euro aus.

 

 

2013

2012

Veränderung       in €

Veränderung währungs-bereinigt

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Westeuropa

3.800

4.076

-7

-6

Europäische Schwellenländer

1.894

1.947

-3

4

Nordamerika

3.362

3.410

-1

2

China

1.655

1.562

6

7

Andere Asiatische Märkte

2.206

2.407

-8

5

Lateinamerika

1.575

1.481

6

19

Gesamt1)

14.492

14.883

-3

3

Umsatzentwicklung im Jahr 2013 nach Regionen
1) Bei Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

 

Bruttomarge des Konzerns verbessert sich um 1,5 Prozentpunkte

Die Bruttomarge des adidas Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2013 um 1,5 Prozentpunkte auf 49,3% (2012: 47,7%). Diese Entwicklung übertraf die ursprüngliche Erwartung des Managements einer Bruttomarge zwischen 48,0% und 48,5%. Verantwortlich hierfür waren ein besserer Preis- und Produktmix, eine günstigere regionale Umsatzverteilung sowie ein höherer Anteil von Einzelhandelsumsätzen, die höhere Margen erzielen. Dies glich die negativen Effekte resultierend aus weniger günstigen Hedging-Kursen mehr als aus. Das Bruttoergebnis des Konzerns verbesserte sich 2013 um 1% auf 7,140 Mrd. € (2012: 7,103 Mrd. €).

Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 52 Mio. €

Infolge der jährlichen Prüfung des Wertminderungsbedarfs hat der adidas Konzern die Geschäfts- oder Firmenwerte wertgemindert und zum 31. Dezember 2013 einen Vorsteueraufwand in Höhe von 52 Mio. € ausgewiesen (2012: 265 Mio. €). Von diesem Gesamtbetrag entfielen auf die zahlungsmittelgenerierende Einheit Großhandel Iberia 23 Mio. € und auf die zahlungsmittelgenerierende Einheit Einzelhandel Nordamerika 29 Mio. €. Die Geschäfts- oder Firmenwerte dieser beiden zahlungsmittel­generierenden Einheiten sind vollständig wertgemindert. Die Wertminderungs­aufwendungen ergaben sich im Wesentlichen aus angepassten Wachstumsaussichten sowie einer Erhöhung der länderspezifischen Diskontierungssätze. Der Wertminderungsaufwand war nicht zahlungswirksam und hatte keine Auswirkung auf die Liquidität des Konzerns.

Operative Marge ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte verbessert sich auf 8,7%

Das Betriebsergebnis des Konzerns verbesserte sich im Geschäftsjahr 2013 um 31% auf 1,202 Mrd. € (2012: 920 Mio. €). Die operative Marge des adidas Konzerns verbesserte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 8,3% (2012: 6,2%). Ohne die Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte stieg das Betriebsergebnis um 6% auf 1,254 Mrd. € (2012: 1,185 Mrd. €). Dies entspricht einer Verbesserung der operativen Marge um 0,7 Prozentpunkte auf 8,7% (2012: 8,0%). Diese Entwicklung liegt unter der ursprünglichen Erwartung des Managements einer operativen Marge von annähernd 9,0%. Hauptgründe für die Verbesserung der operativen Marge waren die positiven Effekte resultierend aus der Verbesserung der Bruttomarge, die höhere sonstige betriebliche Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz mehr als kompensierten.

Finanzerträge 28% unter dem Vorjahr

Die Finanzerträge verringerten sich 2013 um 28% auf 26 Mio. € (2012: 36 Mio. €). Dies war vor allem auf niedrigere Zinserträge zurückzuführen.

Finanzaufwendungen gehen um 11% zurück

Die Finanzaufwendungen verringerten sich im Jahr 2013 um 11% auf 94 Mio. € (2012: 105 Mio. €). Niedrigere Zinsaufwendungen trugen hauptsächlich zu diesem Rückgang bei.

Auf Anteilseigner entfallender Konzerngewinn ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte steigt um 6%

Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn erhöhte sich im Geschäftsjahr 2013 auf 787 Mio. € (2012: 526 Mio. €) und lag somit um 49% über dem Vorjahreswert. Ohne die Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte erhöhte sich der auf Anteilseigner entfallende Gewinn um 6% auf 839 Mio. € (2012: 791 Mio. €). Die Steuerquote des Konzerns ging 2013 vor allem infolge der geringeren nicht steuerabzugsfähigen Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte um 8,0 Prozentpunkte auf 30,4% zurück (2012: 38,4%). Ohne die Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte verbesserte sich die effektive Steuerquote um 0,3 Prozentpunkte auf 29,0% (2012: 29,3%).

Ergebnis je Aktie ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte erreicht 4,01 €

Im Geschäftsjahr 2013 betrug das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie 3,76 € (2012: 2,52 €). Dies entspricht einem Anstieg um 49%. Ohne die Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte verbesserte sich das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie um 6% auf 4,01 € (2012: 3,78 €). Diese Entwicklung liegt unter der ursprünglichen Prognose eines Ergebnisses je Aktie zwischen 4,25 € und 4,40 €. Die gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie belief sich auf 209.216.186.

Vorräte des Konzerns nehmen um 6% zu

Die Vorräte des Konzerns lagen zum Ende des Jahres 2013 mit 2,634 Mrd. € um 6% über dem Vorjahresniveau (2012: 2,486 Mrd. €). Auf währungsbereinigter Basis stiegen die Vorräte um 13%. Dies reflektiert die Erwartungen des Konzerns hinsichtlich eines Wachstums in den kommenden Quartalen und spiegelt zudem höhere Vorräte in Russland/GUS infolge von Vertriebsengpässen in der zweiten Jahreshälfte 2013 wider.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7% über dem Vorjahr

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Konzerns stiegen zum Ende des Jahres 2013 um 7% auf 1,809 Mrd. € (2012: 1,688 Mrd. €). Auf währungsbereinigter Basis erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 17% und spiegelten damit das Geschäftswachstum im vierten Quartal 2013 wider.

Netto-Cash-Position in Höhe von 295 Mio. €

Der Konzern beendete das Jahr 2013 mit einer Netto-Cash-Position in Höhe von 295 Mio. €. Verglichen mit der Netto-Cash-Position in Höhe von 448 Mio. € zum Ende des Vorjahres entspricht dies einem Rückgang um 153 Mio. €. Hauptgrund hierfür war der höhere Bedarf an kurzfristigem Betriebskapital. Währungseffekte in Höhe von 3 Mio. € wirkten sich hier positiv aus. Das Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zu EBITDA belief sich zum Ende des Geschäftsjahres 2013 auf -0,2 (2012: -0,3).

Währungsbereinigter Konzernumsatz steigt 2014 voraussichtlich im hohen einstelligen Bereich

Das Management erwartet, dass der Umsatz im Jahr 2014 währungsbereinigt im hohen einstelligen Bereich steigen wird. Insbesondere die großen Sportereignisse des Jahres werden sich positiv auf den Konzernumsatz auswirken. Als offizieller Partner der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ in Brasilien wird adidas die sichtbarste Marke des Turniers sein und von Rekordumsätzen in der Kategorie Fußball profitieren. Die starke Präsenz des adidas Konzerns in schnell wachsenden Schwellenländern sowie der weitere Ausbau des Einzelhandelssegments werden die Umsatzentwicklung des Konzerns ebenfalls unterstützen. Währungseffekte werden sich voraussichtlich deutlich negativ auf die Umsatzentwicklung in Euro auswirken.

Auf Anteilseigner entfallender Konzerngewinn voraussichtlich zwischen 830 Mio. € und 930 Mio. €

Das Management erwartet, dass die Bruttomarge des Konzerns im Jahr 2014 von 49,3% im Vorjahr auf einen Wert zwischen 49,5% und 49,8% ansteigen wird. Es wird mit Verbesserungen in den meisten Segmenten gerechnet. Die Bruttomarge wird von einem besseren Preis- und Produktmix sowie einer günstigeren regionalen Umsatzverteilung profitieren, da die Wachstumsraten in den Schwellenländern, die hohe Margen erzielen, über den Wachstumsraten in den reiferen Märkten liegen dürften. Des Weiteren wird die Marke Reebok die positive Entwicklung der Bruttomarge des Konzerns fördern. Diese positiven Effekte werden jedoch durch weniger günstige Hedging-Kurse im Vergleich zum Vorjahr, negative Währungseffekte in Schwellenländern wie Russland und Argentinien und steigende Lohnkosten in unseren Umsatzkosten zum Teil aufgehoben.

 

Das Management geht davon aus, dass die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2014 in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen werden (2013: 42,3%). Aufwendungen des Sales- und des Marketing-Working-Budgets im Verhältnis zum Umsatz werden im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich leicht steigen. Marketinginvestitionen werden sich auf große Sportveranstaltungen wie die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ und neue Produktinnovationen, vor allem in der Kategorie Running, konzentrieren. Zudem wird der Konzern die Wachstumsstrategie von Reebok für wichtige Fitnesskategorien unterstützen und dabei Partnerschaften wie CrossFit, Spartan Race und Les Mills bestmöglich nutzen. Es wird erwartet, dass die Betriebsgemeinkosten im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2014 geringfügig unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Den höheren Aufwendungen im Einzelhandelssegment aufgrund der geplanten Eröffnung weiterer Einzelhandelsgeschäfte stehen Verbesserungen in anderen Bereichen gegenüber.

Der Konzern erwartet, dass die operative Marge im Jahr 2014 zwischen 8,5% und 9,0% liegen wird (2013 ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte: 8,7%). Die Steuerquote des Konzerns dürfte bei einem Wert von etwa 28,5% liegen und damit günstiger ausfallen als im Vorjahr (2013 ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte: 29,0%). Infolge dieser Entwicklungen geht das Management davon aus, dass sich der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn auf einen Wert zwischen 830 Mio. € und 930 Mio. € belaufen wird (2013 ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte: 839 Mio. €). Dies entspricht einem unverwässerten Ergebnis je Aktie zwischen 3,97 € und 4,45 €.

Dividendenvorschlag von 1,50 € je Aktie

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der adidas AG werden der Hauptversammlung am 8. Mai 2014 für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende in Höhe von 1,50 € je Aktie vorschlagen (2012: 1,35 €). Sofern die Hauptversammlung ihre Zustimmung erteilt, wird die Dividende am 9. Mai 2014 ausgezahlt. Dies bedeutet eine Erhöhung um 11%; zum Vergleich: Der auf Anteilseigner entfallende Gewinn ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte stieg um 6%. Die Gesamtausschüttung in Höhe von 314 Mio. € (2012: 282 Mio. €) entspricht einem Ausschüttungssatz von 37,4% des auf Anteilseigner entfallenden Konzerngewinns ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte (2012: 35,7%). Dieser Vorschlag steht im Einklang mit der Dividendenpolitik des Konzerns, die einen Ausschüttungssatz zwischen 20 % und 40 % des auf Anteilseigner entfallenden Gewinns vorsieht.

Herbert Hainer sagte: „Währungseffekte hatten einen deutlich negativen Einfluss auf unsere Ergebnisse in Euro, und dies wird sich im Jahr 2014 aller Voraussicht nach fortsetzen. Aus operativer Sicht wird 2014 jedoch ein sehr erfolgreiches Jahr für uns werden, daran besteht kein Zweifel. Angetrieben durch unsere dominante Rolle bei der FIFA WM 2014™ werden wir unseren währungsbereinigten Umsatz entsprechend den Zielen unseres strategischen Geschäftsplans Route 2015 im hohen einstelligen Bereich steigern.“