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Führungsrolle beim Management der Beschaffungskette; Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts

Die adidas Gruppe testet neue Möglichkeiten der direkten Kommunikation zwischen Fabrikmanagement und Arbeitskräften und setzt damit einen Meilenstein beim Management ihrer Beschaffungskette.

Herzogenaurach, 6. Mai 2013 – Die adidas Gruppe veröffentlichte heute ihren Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2012 und bekräftigt dadurch, auch in Zukunft transparent über ihre Leistung in puncto Nachhaltigkeit zu berichten. Das Unternehmen gab im Bericht erste Ergebnisse eines branchenführenden Projekts zur verbesserten Kommunikation zwischen Fabrikmanagement und Arbeitskräften seiner Beschaffungskette bekannt.

Fortlaufend auf der Suche nach neuen und innovativen Möglichkeiten, um in direkten Kontakt mit den Beschäftigten der Zulieferbetriebe zu treten, startete die adidas Gruppe in der zweiten Jahreshälfte 2012 bei einem ihrer wichtigsten Schuhhersteller in Indonesien ein Pilotprojekt zur Kommunikation via Mobiltelefone. Das von einer ILO Better Work Initiative inspirierte Projekt nutzt die Tatsache, dass der überwiegende Teil der Fabrikbelegschaften in Indonesien aktive Mobilfunknutzer sind. Dank des neuen Systems können die Arbeitnehmer einfach eine SMS senden, wenn sie ihre Rechte missachtet sehen.

Die Ergebnisse des Pilotprojekts waren ermutigend und die Initiative wurde sowohl von den Beschäftigten als auch vom Fabrikmanagement gut angenommen. Da das System die direkte, persönliche und einfache Kommunikation ermöglicht, können Probleme frühzeitig erkannt und angegangen werden, bevor daraus größere Probleme entstehen. Während der ersten Monate des Pilotprojekts haben die Arbeitskräfte Bedenken im Zusammenhang mit Personalfragen adressiert, darunter die Reduzierung der Mitarbeiterzahl und Probleme hinsichtlich der Arbeitsstunden und Versicherungsleistungen. Darüber hinaus nutzten sie das System aber auch, um Fragen zu stellen und Anregungen für das Management zu geben.

“Der Schutz der Interessen aller Menschen, die weltweit an der Herstellung unserer Produkte beteiligt sind, ist ein kontinuierliches und vorrangiges Ziel der adidas Gruppe. Wir sind stets bemüht, die Bedingungen für die Beschäftigten in den Fabriken unserer Zulieferer weiter zu verbessern”, sagte Glenn Bennett, Vorstandsmitglied der adidas Gruppe, verantwortlich für den Bereich Global Operations. “Wir möchten den Arbeitskräften die Möglichkeit bieten, sich direkt an das Fabrikmanagement wenden zu können. Somit heben wir die Kommunikation zwischen Fabrikmanagement und Arbeitnehmern auf die nächste Ebene.”

Nach dem Erfolg des Pilotprojekts wird die Initiative im Jahr 2013 auf vier weitere Betriebe in Indonesien sowie auf eine Fabrik in Vietnam ausgeweitet. Zusätzliche Informationen zu dieser Initiative sind auf dem adidas Group Corporate Blog sowie im aktuellen 2012 Nachhaltigkeitsbericht zu finden.

Die adidas Gruppe berichtete erstmals im Jahr 2000 als erstes Unternehmen der Sportartikelindustrie über ihr Nachhaltigkeitsprogramm. “Der Titel des Nachhaltigkeitsberichts ‚Never Stop‘ beschreibt den Ansatz, den die adidas Gruppe in puncto Nachhaltigkeit verfolgt”, sagte Frank Henke, adidas Group Global Director for Social and Envrionmental Affairs. “Seit wir uns vor ein paar Jahren Ziele für 2015 gesetzt haben, prüfen wir ständig unsere bisherige Zielerreichung. Der aktuelle 2012 Nachhaltigkeitsbericht nimmt die für 2012 gesetzten Meilensteine genau unter die Lupe und betrachtet die Maßnahmen der adidas Gruppe, um diese Ziele zu erreichen. Denn Leistung ist das, was zählt.”

Einige Highlights des 2012 Nachhaltigkeitsberichts sind:

  • Präsentation der adidas DryDye Kollektion – die branchenweit erste Kollektion mit DryDye Technologie, die kein Wasser im Färbeprozess einsetzt.
  • Das Ziel, bis 2012 5% Better Cotton zu verwenden, wurde erreicht; dies ist ein wichtiger Schritt, damit das Unternehmen bis 2015 das Ziel von 40% Better Cotton erreicht. Die adidas Gruppe hat sich zudem verpflichtet, bis zum Jahr 2018 ausschließlich nachhaltige Baumwolle in allen Produktkategorien aller Marken zu verwenden.
  • Die Kollektion für die Olympischen Spiele 2012 in London war die nachhaltigste Kollektion, die adidas je entwickelt hat.
  • Die Leistung und Einstufung der Fabriken, mit denen die adidas Gruppe zusammenarbeitet, hat sich beträchtlich verbessert: 86% der strategischen Lieferanten haben inzwischen ein Rating von mindestens 3C; 37% haben sogar ein Rating von mindestens 4C.
  • Im Jahr 2012 haben die Mitarbeiter der adidas Gruppe insgesamt über 26.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet, um Partnerprogramme in 22 Ländern zu unterstützen.

Zu den Zielen, die sich die adidas Gruppe für das Jahr 2013 gesetzt hat, zählen:

  • Offenlegung aller Fabriken, die Produkte für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ in Brasilien herstellen. Die adidas Gruppe veröffentlichte zuvor bereits die Namen aller Betriebe, die Produkte für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ in Südafrika und die Olympischen Spiele 2012 in London hergestellt haben. Damit war das Unternehmen der erste Partner der Olympischen Spiele, der seine Beschaffungskette offenlegte. Die adidas Gruppe präsentierte der Öffentlichkeit im Jahr 2007 erstmals eine Liste aller globalen Zulieferfabriken, die jederzeit auf der Unternehmenswebseite einzusehen ist.
  • Vermehrter Einsatz von DryDye Materialien über alle Kollektionen und Produktkategorien hinweg, wodurch eine beträchtliche Menge an Wasser im Färbeprozess eingespart wird.
  • Zunehmende Lederbeschaffung von Zulieferern mit Goldstatus.
  • Zertifizierung weiterer eigener Standorte nach ISO 14001 im Rahmen der Green Company Initiative.
  • Fortlaufende Kooperation mit wichtigen Partnern, um neue Denkweisen und innovative Arbeitsmethoden in der Branche zu etablieren. Dazu zählt z. B. die aktive Teilnahme des Unternehmens an der Sustainable Apparel Coalition, an der ‚Roadmap to Zero Discharge of Hazardous Chemicals‘ – einem Fahrplan zum Verzicht auf gefährlichen Chemikalien innerhalb der Beschaffungskette bis 2020, am ILO Better Work Programm und an der Leather Working Group sowie der Fair Labor Association.

Über den Nachhaltigkeitsansatz der adidas Gruppe

Die Nachhaltigkeitsstrategie der adidas Gruppe ist in den Werten des Unternehmens – Leistung, Leidenschaft, Integrität und Vielfalt – verankert. Sie basiert auf den Leistungen und Erkenntnissen vergangener Jahre und berücksichtigt gleichzeitig auch gesellschaftliche Strukturen sowie globale Trends. Die fünf Bereiche, die die Strategie der adidas Gruppe umfasst, lauten:

  • Erreichung ökologischer Nachhaltigkeit und Management knapper Ressourcen;
  • Achtung von Menschenrechten und Förderung der Einhaltung von Sozialstandards in der Beschaffungskette;
  • Zusammenarbeit mit Stakeholdern;
  • Weiterentwicklung der Mitarbeiter und
  • Unterstützung der Menschen in den Gemeinden, in denen die adidas Gruppe tätig ist.

Mehr Informationen über das Nachhaltigkeitsprogramm der adidas Gruppe sind im Nachhaltigkeitsbereich dieser Internetseite zu finden.

Die adidas Gruppe

Die adidas Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Sportartikelindustrie und unterhält ein sehr umfassendes Produktportfolio um die Kernmarken adidas, Reebok, TaylorMade, Rockport und Reebok-CCM Hockey. Die Gruppe mit Sitz in Herzogenaurach beschäftigt mehr als 46.000 Mitarbeiter weltweit und generierte im Jahr 2012 einen Umsatz in Höhe von 14,9 Mrd. €.