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Ergebnisse des ersten Halbjahres 2013

Konzernumsatz bleibt auf währungsbereinigter Basis stabil +++ Bruttomarge verbessert sich um 2,1 Prozentpunkte auf 50,1% +++ Ergebnis je Aktie steigt um 6% auf neues Rekordniveau von 2,29 €

Herzogenaurach, 8. August 2013

  • Starke Umsatzdynamik in Lateinamerika und China kompensiert Rückgänge in Westeuropa
  • Reebok kehrt auf Wachstumspfad zurück – Umsätze steigen in Q2 um 11%
  • Vorräte bleiben auf währungsbereinigter Basis stabil
  • Management aktualisiert Prognose für das Gesamtjahr

 

Währungsbereinigter Konzernumsatz bleibt im zweiten Quartal 2013 stabil

Im zweiten Quartal 2013 erreichte der adidas Konzern solide Geschäftsergebnisse. Der Konzernumsatz blieb auf währungsbereinigter Basis stabil. Wachstum im Segment Einzelhandel kompensierte Rückgänge im Großhandelssegment und in den Anderen Geschäftssegmenten. Nach Regionen betrachtet verringerte sich der währungsbereinigte Umsatz in Westeuropa um 11%. Hauptgründe hierfür waren die im Vergleich hohen Vorjahreszahlen im Zusammenhang mit dem Hineinverkauf von Produkten rund um die UEFA EURO 2012™ und die Olympischen Spiele 2012 in London sowie das nach wie vor schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld in der Region. In den Europäischen Schwellenländern blieb der währungsbereinigte Umsatz stabil, da Umsatzzuwächse in den meisten Ländern der Region durch zweistellige Rückgänge in der Ukraine aufgehoben wurden. In Nordamerika verringerte sich der Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis um 2%. Verantwortlich für diese Entwicklung waren hauptsächlich Umsatzrückgänge bei TaylorMade-adidas Golf, die auf das schwierige Umfeld im Golfmarkt aufgrund des verspäteten Saisonstarts sowie auf die niedrigere Anzahl von gespielten Runden zurückzuführen waren. In China lag der währungsbereinigte Konzernumsatz infolge der anhaltenden Dynamik in allen Vertriebskanälen um 6% über dem Vorjahresniveau. In den Anderen Asiatischen Märkten stieg der währungsbereinigte Umsatz dank der Umsatzzuwächse in den meisten wichtigen Märkten der Region um 7%. In Lateinamerika legte der währungsbereinigte Umsatz mit deutlichen Zuwächsen in allen wichtigen Märkten um 21% zu.

Nach Marken betrachtet blieb der währungsbereinigte Umsatz bei adidas im zweiten Quartal stabil. Bei Reebok wuchs der Umsatz auf währungsbereinigter Basis um 11%. Der währungsbereinigte Umsatz von TaylorMade-adidas Golf ging um 8% zurück. Bei Rockport stieg der währungsbereinigte Umsatz um 7%. Reebok-CCM Hockey verzeichnete auf währungsbereinigter Basis einen Anstieg in Höhe von 2%. Währungseffekte wirkten sich negativ auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Konzernumsatz lag im zweiten Quartal 2013 mit 3,383 Mrd. € um 4% unter dem Vorjahresniveau (2012: 3,517 Mrd. €).

Bruttomarge verbessert sich im zweiten Quartal um 180 Basispunkte

Die Bruttomarge des Konzerns verbesserte sich im zweiten Quartal um 1,8 Prozentpunkte auf 50,1% (2012: 48,2%). Verantwortlich hierfür waren ein besserer Preis- und Produktmix, eine günstigere regionale Umsatzverteilung sowie ein höherer Anteil von Einzelhandelsumsätzen, die höhere Margen erzielen; diese glichen die negativen Effekte resultierend aus weniger günstigen Hedging-Kursen mehr als aus. Das Bruttoergebnis des Konzerns blieb mit 1,694 Mrd. € nahezu unverändert (2012: 1,697 Mrd. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz lagen mit 44,3% um 1,9 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau (2012: 42,4%). Die operative Marge des Konzerns verbesserte sich infolge der höheren Bruttomarge auf 7,4% (2012: 7,3%). Das Betriebsergebnis verringerte sich um 2% auf 252 Mio. € (2012: 256 Mio. €). Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn nahm um 4% auf 172 Mio. € zu (2012: 165 Mio. €). Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg im zweiten Quartal um 4% auf 0,82 € (2012: 0,79 €).

Es freut mich, dass der adidas Konzern im ersten Halbjahr 2013 erneut ein Rekordergebnis je Aktie erzielen konnte.  Dies ist umso beeindruckender, wenn wir uns die wesentlichen Herausforderungen resultierend aus negativen Währungseffekten vor Augen halten sowie die schwierigen Vorjahresvergleiche im Zusammenhang mit den sportlichen Großereignissen und das nach wie vor schwache Marktumfeld in vielen Teilen Europas.

Herbert Hainer Vorstandsvorsitzender der adidas Gruppe

Währungsbereinigter Konzernumsatz bleibt im ersten Halbjahr 2013 stabil

Im ersten Halbjahr 2013 blieb der Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis stabil. Dies war auf Umsatzsteigerungen im Einzelhandelssegment sowie in den Anderen Geschäftssegmenten zurückzuführen, die Rückgänge im Großhandelssegment ausglichen. Währungseffekte wirkten sich negativ auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr 2013 mit 7,134 Mrd. € um 3% unter dem Vorjahresniveau (2012: 7,341 Mrd. €).

Konzernumsatz wird im ersten Halbjahr durch Wachstum im Einzelhandelssegment und in den Anderen Geschäftssegmenten unterstützt

Im ersten Halbjahr 2013 verringerte sich der währungsbereinigte Umsatz im Großhandelssegment um 2%. Ausschlaggebend hierfür waren Rückgänge sowohl bei adidas als auch bei Reebok. Der währungsbereinigte Umsatz im Einzelhandelssegment legte im Vergleich zum Vorjahr infolge von Umsatzsteigerungen bei adidas und Reebok um 6% zu. Die Anderen Geschäftssegmente verzeichneten auf währungsbereinigter Basis ein Plus in Höhe von 2%. Zuwächse bei TaylorMade-adidas Golf und Rockport trugen wesentlich zu dieser Entwicklung bei. Auch die Anderen Zentral Geführten Marken verzeichneten Umsatzsteigerungen. Währungseffekte wirkten sich negativ auf die Segmentumsatzerlöse in Euro aus.

 

 

1. Halbjahr 2013

1. Halbjahr 2012

Veränderung      in €

Veränderung währungs-bereinigt

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Großhandel

4.495

4.727

-5

-2

Einzelhandel

1.589

1.547

3

6

Andere Geschäftssegmente

1.050

1.067

-2

2

Gesamt1)

7.134

7.341

-3

0

Umsatzentwicklung nach Segmenten im ersten Halbjahr

1) Bei Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

 

Währungsbereinigter Konzernumsatz nimmt in den meisten Regionen zu

Der währungsbereinigte Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr 2013 in allen Regionen mit Ausnahme von Westeuropa über dem Vorjahresniveau. In Westeuropa verringerte sich der währungsbereinigte Umsatz um 9%. Umsatzzuwächse in Frankreich und Polen wurden durch zweistellige Rückgänge in Großbritannien, Italien und Spanien mehr als aufgehoben. In den Europäischen Schwellenländern stieg der währungsbereinigte Umsatz infolge von Umsatzsteigerungen in allen Märkten der Region mit Ausnahme der Ukraine um 1%. In Nordamerikaerhöhte sich der Konzernumsatz aufgrund von Wachstum in den USA währungsbereinigt um 1%. Der Umsatz in China nahm währungsbereinigt um 6% zu. Die Anderen Asiatischen Märkte verzeichneten einen währungsbereinigten Umsatzanstieg in Höhe von 1%; dies war in erster Linie Steigerungen in Indien, Südkorea und Australien zuzuschreiben. InLateinamerika legte der Umsatz währungsbereinigt mit einem zweistelligen Wachstum in den meisten wichtigen Märkten der Region um 16% zu. Währungseffekte wirkten sich in den meisten Regionen negativ auf die Umsatzerlöse in Euro aus.

 

 

1. Halbjahr 2013

1. Halbjahr 2012

Veränderung      in €

Veränderung währungs-bereinigt

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Westeuropa

1.907

2.098

-9

-9

Europäische Schwellenländer

901

917

-2

1

Nordamerika

1.716

1.728

-1

1

China

781

732

7

6

Andere Asiatische Märkte

1.064

1.162

-8

1

Lateinamerika

765

704

9

16

Gesamt1)

7.134

7.341

-3

0

Umsatzentwicklung nach Regionen im ersten Halbjahr

1) Bei Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

 

Bruttomarge des Konzerns verbessert sich um 2,1 Prozentpunkte

Die Bruttomarge des adidas Konzerns verbesserte sich im ersten Halbjahr 2013 um 2,1 Prozentpunkte auf 50,1% (2012: 48,0%). Verantwortlich hierfür waren ein besserer Preis- und Produktmix, eine günstigere regionale Umsatzverteilung sowie ein höherer Anteil von Einzelhandelsumsätzen, die höhere Margen erzielen; diese glichen die negativen Effekte resultierend aus weniger günstigen Hedging-Kursen mehr als aus. Das Bruttoergebnis des Konzerns verbesserte sich im ersten Halbjahr 2013 um 1% auf 3,575 Mrd. € (2012: 3,522 Mrd. €).

Operative Marge steigt um 0,7 Prozentpunkte

Das Betriebsergebnis des Konzerns erhöhte sich im ersten Halbjahr 2013 um 4% auf 693 Mio. € (2012: 665 Mio. €). Infolgedessen verbesserte sich die operative Marge des Konzerns um 0,7 Prozentpunkte auf 9,7% (2012: 9,1%). Hauptgründe hierfür waren die positiven Effekte resultierend aus der Verbesserung der Bruttomarge, die höhere sonstige betriebliche Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz mehr als kompensierten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz nahmen im ersten Halbjahr 2013 um 1,5 Prozentpunkte auf 41,8% zu (2012: 40,3%). In Euro stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1% auf 2,980 Mrd. € (2012: 2,956 Mrd. €). Verantwortlich hierfür war der Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten des Konzerns. Die Aufwendungen des Sales- und Marketing-Working-Budgets beliefen sich auf 882 Mio. €. Dies entspricht einem Rückgang um 1% gegenüber dem Vorjahreswert (2012: 894 Mio. €).

Finanzerträge 41% unter dem Vorjahresniveau

Die Finanzerträge gingen im ersten Halbjahr 2013 um 41% auf 10 Mio. € zurück (2012: 17 Mio. €). Verantwortlich hierfür waren in erster Linie niedrigere Zinserträge.

Finanzaufwendungen verringern sich um 30%

Die Finanzaufwendungen gingen im ersten Halbjahr 2013 um 30% auf 40 Mio. € zurück (2012: 57 Mio. €). Niedrigere Zinsaufwendungen trugen hauptsächlich zu diesem Rückgang bei.

Gewinn vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz verbessert sich um 0,8 Prozentpunkte

Der Konzerngewinn vor Steuern erhöhte sich um 6% auf 663 Mio. € (2012: 625 Mio. €). Der Gewinn vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz verbesserte sich im ersten Halbjahr 2013 um 0,8 Prozentpunkte auf 9,3% (2012: 8,5%). Diese Entwicklung war auf die Verbesserung der operativen Marge sowie auf den Rückgang der Nettofinanzaufwendungen zurückzuführen.

Steigerung des auf Anteilseigner entfallenden Konzerngewinns um 6%

Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn erhöhte sich im ersten Halbjahr 2013 auf 480 Mio. € (2012: 455 Mio. €). Dies bedeutet einen Anstieg in Höhe von 6% gegenüber dem Vorjahreswert. Die Steuerquote des Konzerns stieg im ersten Halbjahr 2013 insbesondere aufgrund einer weniger günstigen Gewinnverteilung um 0,1 Prozentpunkte auf 27,5% (2012: 27,4%).

Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie erreicht 2,29 €

Im ersten Halbjahr 2013 betrug das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie 2,29 € (2012: 2,17 €). Dies entspricht einem Anstieg in Höhe von 6%. Die gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien für die Berechnung des unverwässerten und verwässerten Ergebnisses je Aktie belief sich auf 209.216.186 (Durchschnitt im Jahr 2012: 209.216.186), da im ersten Halbjahr keine potenziellen verwässernden Aktien existierten.

Vorräte bleiben auf währungsbereinigter Basis stabil

Die Vorräte des Konzerns verringerten sich zum Ende des ersten Halbjahres 2013 um 4% auf 2,611 Mrd. € (2012: 2,721 Mrd. €). Auf währungsbereinigter Basis blieben die Vorräte stabil; dies spiegelt den kontinuierlichen Fokus des Konzerns hinsichtlich des Lagerbestandsmanagements wider.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steigen währungsbereinigt um 2%

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Konzerns gingen zum Ende des ersten Halbjahres 2013 um 4% auf 2,029 Mrd. € zurück (2012: 2,118 Mrd. €). Währungsbereinigt stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2%.

Nettofinanzverbindlichkeiten sinken um 223 Mio. €

Zum 30. Juni 2013 beliefen sich die Nettofinanzverbindlichkeiten auf 94 Mio. € (2012: 318 Mio. €). Das entspricht einem Rückgang in Höhe von 223 Mio. € bzw. 70%. Hauptgrund für diese Reduzierung war die starke Cashflowgenerierung aus der betrieblichen Tätigkeit in den letzten zwölf Monaten. Währungseffekte in Höhe von 1 Mio. € wirkten sich hier negativ aus.

adidas Konzern aktualisiert Prognose für das Gesamtjahr 2013

Das schwache Marktumfeld in Europa und die ungünstige Entwicklung mehrerer Währungen gegenüber dem Euro deuten darauf hin, dass sich die Erreichung der Konzernziele für das Gesamtjahr 2013 schwieriger gestalten wird als ursprünglich angenommen. Daher passt der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr geringfügig an. Das Management geht nun davon aus, dass der Umsatz des adidas Konzerns auf währungsbereinigter Basis im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich steigen wird (bisherige Prognose: Anstieg im mittleren einstelligen Bereich). Es wird mit einer Verbesserung der Umsatzdynamik in den verbleibenden Quartalen des Jahres 2013 gerechnet, wobei die Entwicklung im diesjährigen vierten Quartal deutlich positiver ausfallen dürfte.

Der Konzern erwartet, dass sich die Bruttomarge im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahreswert (47,7%) deutlich verbessern und einen Wert zwischen 48,5% und 49,0% erreichen wird (bisherige Prognose: zwischen 48,0% und 48,5%). Die Bruttomarge wird von positiven Effekten aus der regionalen Umsatzverteilung und dem Vertriebsmix profitieren, da die Wachstumsraten in den Schwellenländern und im Einzelhandelssegment, die jeweils hohe Margen erzielen, über den Wachstumsraten in den reiferen Märkten und im Großhandelssegment liegen dürften. Des Weiteren werden Verbesserungen im Einzelhandelssegment sowie bei der Marke Reebok die Entwicklung der Bruttomarge fördern. Diese positiven Effekte werden jedoch durch weniger günstige Hedging-Kurse im Vergleich zum Vorjahr sowie durch steigende Lohnkosten, die die Umsatzkosten negativ beeinflussen, zum Teil aufgehoben.

Der Konzern geht davon aus, dass sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz im Geschäftsjahr 2013 erhöhen werden (2012: 41,3%; bisherige Prognose: moderater Rückgang). Aufwendungen des Sales- und Marketing-Working-Budgets im Verhältnis zum Umsatz dürften in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen. Marketinginvestitionen zur Unterstützung neuer Produkteinführungen bei allen Marken und der Ausbau der Aktivitäten von Reebok in der Kategorie Fitness werden durch nicht wiederkehrende Aufwendungen im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2012TM und den Olympischen Spielen 2012 in London kompensiert werden. Es wird erwartet, dass die Betriebsgemeinkosten im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2013 über dem Vorjahresniveau liegen werden. Aufgrund der geplanten Eröffnung weiterer Einzelhandelsgeschäfte werden höhere Verwaltungs- und Personalaufwendungen im Einzelhandelssegment Verbesserungen bei den nicht zugeordneten Kosten in Zentralbereichen/Konsolidierung mehr als aufheben.

Der Konzern geht davon aus, dass die operative Marge im Jahr 2013 einen Wert von annähernd 9,0% erreichen wird (2012 ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte: 8,0%). Die Steuerquote des Konzerns dürfte bei einem Wert zwischen 28,0% und 28,5% liegen und damit günstiger ausfallen als im Vorjahr (2012 ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte: 29,3%). Infolgedessen wird das Ergebnis je Aktie den Prognosen zufolge um 12% bis 16% auf einen Wert zwischen 4,25 € und 4,40 € steigen (2012 ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte: 3,78 €). Dies entspricht einem auf Anteilseigner entfallenden Konzerngewinn in Höhe von 890 Mio. € bis 920 Mio. €.

Herausforderungen im Zusammenhang mit negativen Währungsentwicklungen hatten im bisherigen Verlauf des Jahres eine signifikante Bremswirkung. Aus strategischer und operativer Sicht sind wir jedoch nach wie vor auf einem sehr guten Weg. Die Fülle an Produktneuheiten, deutliche Marktanteilssteigerungen in wichtigen Kategorien und in den Schwellenländern sowie die Vorfreude auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ tragen zu einer verbesserten Stimmung im Markt bei.

Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas Gruppe