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adidas Gruppe leistet weitere Hilfe für entlassene Fabrikarbeiter in Indonesien

Fokus verschiebt sich auf industrieweite Maßnahmen zur Bekämpfung unethischer Fabrikschließungen

Herzogenaurach, 24. April 2013 – Die adidas Gruppe gab heute bekannt, dass sie weitere Hilfe für die Arbeiter, die aufgrund der unethischen Schließung einer Bekleidungsfabrik in Indonesien ihre Arbeit verloren haben, leisten wird.

Hunderte entlassene Arbeitnehmer des Betriebs PT Kizone erhielten bislang keine Abfindungszahlungen des ehemaligen Fabrikbesitzers, der im Januar 2011 aus dem Land geflohen war, weshalb der Betrieb im April 2011 schließen musste. Die adidas Gruppe hatte zusätzlich zu der jetzt getätigten Unterstützung bereits humanitäre Hilfe in Höhe von 525.000 $ geleistet sowie Unterstützung bei der Arbeitsvermittlung und juristische Hilfeleistung bei Themen rund um die Rechte der Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt.

„Unser Mitgefühl gilt weiterhin den ehemaligen PT Kizone Beschäftigten“, sagte Glenn Bennett, Vorstandsmitglied der adidas Gruppe, verantwortlich für den Bereich Global Operations. „Die zusätzliche Hilfeleistung kommt direkt den Arbeitern und ihren Familien, die noch immer mit den Folgen der unethischen Fabrikschließung kämpfen, zugute. Gleichzeitig ermutigen wir unsere Partneruniversitäten sowie Branchenführer und Arbeitnehmervertreter verstärkt, sich unseren Bemühungen anzuschließen und sozial verantwortliche und nachhaltige Geschäftspraktiken zu verfolgen, um positive Veränderungen innerhalb unserer globalen Beschaffungskette herbeizuführen.“

Die indonesische Gewerkschaft, die ehemalige PT Kizone Mitarbeiter vertritt – Dewan Pimpinan Cabang, Serikat Pekerja Textil, Sandang Kulit, SPSI Kabupatan Tangerang – begrüßte die Entscheidung. „Die Gewerkschaften und Arbeiter sind sehr zufrieden mit dieser Einigung, die einen positiven Einfluss auf das Leben der Beschäftigten haben wird“, sagte ein Vertreter der indonesischen Gewerkschaft.

Der Fokus weiterer Bemühungen liegt nun auf dem Weltforum für nachhaltige Beschaffungsketten (Global Forum for Sustainable Supply Chains), das zusammen mit der adidas Gruppe und anderen Industrie-, Arbeits- und Arbeitnehmerrechtsgruppen an der Entwicklung langfristiger Lösungen für Probleme im Zusammenhang mit unethischen Fabrikschließungen weltweit arbeiten wird. Die adidas Gruppe ist zuversichtlich, dass diese Stakeholder ihren produktiven Dialog fortsetzen, um gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie komplexe Themen rund um unethische Fabrikschließungen, die die Abfindungszahlungen und weitere rechtliche Ansprüche der Arbeiter gefährden, am besten adressiert werden können.

„Wir haben im Rahmen unserer globalen Geschäftstätigkeit und innerhalb unserer Beschaffungsketten fortlaufend mit Erschwernissen infolge der Versäumnisse vonseiten der Regierungen zu kämpfen. Dies stellt für alle Stakeholder – seien es Einkäufer, Beschäftigte oder Konsumenten – Risiken dar“, sagte Glenn Bennett. „Die branchenweite Initiative, die vom Weltforum für nachhaltige Beschaffungsketten geleitet wird, ist ein bedeutender Schritt für eine langfristige Lösung für die Themen, mit denen sich Arbeitnehmervertreter, Branchenexperten, Universitäten und Markenunternehmen seit Langem beschäftigen: unethischen Fabrikschließungen ein Ende setzen und die Rechte der Arbeiter in Bezug auf Arbeitslosenleistungen und Abfindungen besser zu schützen. Dies bleibt ein kontinuierliches und vorrangiges Ziel der adidas Gruppe.“

Die adidas Gruppe wird ihr seit Langem bestehendes Engagement auch in Zukunft fortsetzen und eine aktive Rolle bei der Förderung und Durchsetzung von Arbeitsplatzstandards, die auf den Arbeitsrechtskonventionen der Internationalen Arbeitsorganisation zum Schutz und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Arbeiter weltweit basieren. Im Jahr 2012 führte das Unternehmen über 170 Trainingseinheiten und Workshops für Zulieferbetriebe, Lizenznehmer, Beschäftigte der Zulieferbetriebe und Mitarbeiter der adidas Gruppe durch. Darüber hinaus organisierte die adidas Gruppe mehr als 1.560 Fabrikkontrollen weltweit, von denen viele von externen Prüfern wie der Fair Labor Association durchgeführt wurden. Im Jahr 2012 wurde die adidas Gruppe zum dreizehnten Mal in den Dow Jones Sustainability Index aufgenommen. Mehr Informationen über die kontinuierliche Nachhaltigkeitsarbeit der adidas Gruppe sind zur Verfügung im Nachhaltigkeitsbereich dieser Internetseite.

Die adidas Gruppe

Die adidas Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Sportartikelindustrie und unterhält ein sehr umfassendes Produktportfolio um die Kernmarken adidas, Reebok, TaylorMade, Rockport und Reebok-CCM Hockey. Die Gruppe mit Sitz in Herzogenaurach beschäftigt mehr als 46.000 Mitarbeiter weltweit und generierte im Jahr 2012 einen Umsatz in Höhe von 14,9 Mrd. €.