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Update – Unterstützung der von der Schließung der PT Kizone Fabrik betroffenen Arbeiter

Herzogenaurach, 23. Juli 2012 – Als verantwortungsbewusstes Unternehmen stellt die adidas Gruppe nach wie vor humanitäre Hilfe bereit und bietet hunderten ehemaligen PT Kizone Beschäftigten, die von der fragwürdigen Schließung der indonesischen Fabrik im Jahr 2011 betroffen waren, weiterhin Unterstützung bei der Arbeitsvermittlung an.

Diesen Monat starteten wir zeitgleich mit Idul Fitri – dem wichtigsten religiösen Feiertag in Indonesien – ein Lebensmittelhilfsprogramm, das Unterstützung im Wert von bis zu 250.000 US-$ bereitstellt. In der ersten Woche des Programms wurden Lebensmittelgutscheine an fast 2.500 ehemalige Beschäftigte und deren Familien ausgegeben.

Es sind inzwischen fast 16 Monate vergangen, seit der Fabrikbesitzer aus dem Land floh und der Betrieb im März 2011 inmitten des Konkursverfahrens geschlossen werden musste. Seitdem haben 1.200 ehemalige PT Kizone Beschäftigte neue Anstellungen gefunden, darunter 200 bei Zulieferbetrieben der adidas Gruppe. Viele dieser Arbeiter nahmen an unserem Arbeitsvermittlungs-programm teil, das wir in Kooperation mit PT Lidi (einer Personalberatung) im November 2011 starteten. Der berufliche Status der Beschäftigten, die in ihre Heimatdörfer zurückgekehrt sind, ist uns derzeit nicht bekannt. Andere ehemalige PT Kizone Arbeiter, insbesondere die, die in der Tangerang Region wohnen, hoffen nach wie vor darauf, in der ehemaligen PT Kizone Fabrik, die vor kurzem unter einem neuen Besitzer wiedereröffnet wurde, eine Anstellung zu finden.

Infolge der Insolvenz wurden die Vermögenschaften der ehemaligen PT Kizone Fabrik im Dezember 2011 versteigert. Die Erlöse aus der Versteigerung werden für die Begleichung von Schulden eingesetzt und zum Teil für Abfindungszahlungen an die Beschäftigten verwendet. Laut unseren Informationen hat der gerichtlich bestellte Konkursverwalter vorgeschlagen, 20% der Abfindungszahlungen, die den Arbeitern zustehen, zu begleichen, was jedoch von der Hauptgläubigerbank angefochten wurde. Somit gilt es für die Beschäftigten weiter abzuwarten, wie hoch die Abfindungszahlungen ausfallen und wann sie diese vom indonesischen Handelsgericht erhalten werden.

Die adidas Gruppe ist all ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Fabrik nachgekommen. Deshalb werden wir nicht – wie es einige Arbeitsrechtsgruppen und Geschäftspartner fordern – die Verantwortung für die finanziellen Verpflichtungen, die beim ehemaligen PT Kizone Besitzer liegt, akzeptieren oder übernehmen und für die Abfindungszahlungen der Beschäftigten aufkommen. Da uns jedoch das Wohlergehen der Arbeiter wichtig ist, haben wir Maßnahmen ergriffen, die auf unseren Richtlinien zur humanitären Hilfe und unseren Programmen zur Behebung von Missständen in Zulieferbetrieben basieren. Diese wurden entwickelt, um auf Fabrikschließungen, die sich in vielen Regionen weltweit nach wie vor schwierig gestalten, entsprechend reagieren zu können.

Die adidas Gruppe wird sich weiterhin darauf konzentrieren, mit Arbeitsrechtsgruppen und Branchenvertretern zusammenzuarbeiten, um mit nachhaltigen Geschäftspraktiken die systemischen Ursachen für illegale Fabrikschließungen anzugehen und die Sozialleistungen und Abfindungszahlungen, die den Beschäftigten von ihren Arbeitgebern zustehen, zu schützen.

Mehr Informationen finden Sie im Nachhaltigkeitsbereich auf dieser Website.