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Ergebnisse des Geschäftsjahres 2011

Wichtigste Entwicklungen im vierten Quartal 2011

  • Konzernumsatz steigt währungsbereinigt um 11%
  • Umsatz der Marke adidas wächst währungsbereinigt um 14%
  • Umsatz in Nordamerika legt währungsbereinigt um 19% zu
  • Währungsbereinigter Einzelhandelsumsatz auf vergleichbarer Basis um 11% über dem Vorjahr

Wichtigste Entwicklungen im Gesamtjahr 2011

  • Konzernumsatz steigt währungsbereinigt um 13% auf erneutes Rekordniveau von mehr als 13,3 Mrd. €
  • Konzernumsatz erhöht sich in allen Regionen, in allen Vertriebskanälen und bei allen Marken
  • Umsatz von adidas und TaylorMade-adidas Golf nimmt um 14% bzw. 16% zu
  • Konzerngewinn steigt um 18% und erreicht Rekordhöhe von 671 Mio. €
  • Netto-Cash-Position in Höhe von 90 Mio. € am Jahresende

Ausblick

  • adidas Konzern erwartet eine anhaltende Dynamik im Jahr 2012
  • Anstieg des Konzernumsatzes im mittleren bis hohen einstelligen Bereich prognostiziert
  • Operative Marge verbessert sich voraussichtlich auf einen Wert von annähernd 8,0%
  • Ergebnis je Aktie liegt den Erwartungen zufolge zwischen 3,52 € und 3,68 €
  • Management beabsichtigt eine um 25% höhere Dividende von 1,00 € je Aktie vorzuschlagen

Herbert Hainer: „2011 – ein perfekter Start auf der Route 2015“

„Bei der Umsetzung eines strategischen Plans ist es stets wichtig, schnell an Fahrt zu gewinnen und Erfolge vorzuweisen, indem man die selbst gesteckten Ziele erreicht. In dieser Hinsicht hätten wir uns keinen besseren Start wünschen können. Mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum in Höhe von 13% verzeichneten wir das höchste organische Wachstum seit dem Jahr 2006. Gleichzeitig haben wir auch Fortschritte bei der Verbesserung der Profitabilität gemacht. Das Ergebnis je Aktie stieg um 18% auf einen neuen Rekordwert von 3,20 €. Und wir haben das Jahr mit einer Bilanz in einem Top-Zustand abgeschlossen. Das durchschnittliche operative kurzfristige Betriebskapital im Verhältnis zum Umsatz liegt weiterhin auf dem Rekordtief von 20,8%, und wir haben eine Netto-Cash-Position in Höhe von 90 Mio. € zum Jahresende erreicht.“

Währungsbereinigter Umsatz des adidas Konzerns steigt im vierten Quartal um 11%

Im vierten Quartal 2011 nahm der Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis um 11% zu. Der Umsatz in den Segmenten Großhandel und Einzelhandel legte auf währungsbereinigter Basis um 9% bzw. 18% zu. Der Umsatz in den Anderen Geschäftssegmenten stieg auf währungsbereinigter Basis um 12%. In Westeuropa erhöhte sich der Umsatz, gestützt durch Umsatzwachstum bei adidas im hohen Zehnprozentbereich, auf währungsbereinigter Basis um 13%. In den Europäischen Schwellenländern lag der währungsbereinigte Umsatz, aufgrund zweistelliger Zuwächse sowohl bei adidas als auch bei Reebok, um 20% über dem Vorjahresniveau. In Nordamerika erhöhte sich der Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis um 19%. Dieses Wachstum war auf Zuwächse bei allen Marken, insbesondere bei adidas und TaylorMade-adidas Golf, zurückzuführen. In China stieg der währungsbereinigte Konzernumsatz infolge deutlich zweistelliger Steigerungen bei adidas Sport Performance um 13%. In den Anderen Asiatischen Märkten nahm der Umsatz aufgrund von Zuwächsen bei allen Marken mit Ausnahme von Reebok währungsbereinigt um 2% zu. In Lateinamerika ging der Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis um 1% zurück. Zuwächse bei adidas wurden durch Rückgänge bei Reebok mehr als aufgehoben. Im Gegensatz zum Vorquartal hatten Währungseffekte keine wesentliche Auswirkung auf die Umsatzerlöse in Euro. Der Konzernumsatz lag im vierten Quartal 2011 mit 3,263 Mrd. € um 11% über dem Vorjahresniveau (2010: 2,931 Mrd. €).

Auf Anteilseigner entfallender Gewinn im vierten Quartal mehr als verdoppelt

Die Bruttomarge des Konzerns verringerte sich im vierten Quartal 2011 um 0,8 Prozentpunkte auf 45,6% (2010: 46,5%). Ein besserer Produktmix und eine günstigere regionale Umsatzverteilung konnten einen wesentlichen Anstieg der Beschaffungskosten nur zum Teil kompensieren. Das Bruttoergebnis des Konzerns stieg um 9% auf 1,489 Mrd. € (2010: 1,362 Mrd. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz gingen um 0,2 Prozentpunkte auf 46,9% zurück (2010: 47,1%). Verantwortlich hierfür waren in erster Linie niedrigere Marketinginvestitionen im Verhältnis zum Umsatz. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen aufgrund höherer Erlöse im Zusammenhang mit Versicherungsentschädigungen auf 48 Mio. € (2010: 19 Mio. €). Infolgedessen verbesserte sich das Betriebsergebnis um 34% auf 38 Mio. € (2010: 28 Mio. €). Die Nettofinanzaufwendungen lagen mit 10 Mio. € um 50% unter dem Vorjahreswert (2010: 21 Mio. €). Die Steuerquote des Konzerns belief sich auf 36,5% (2010: 6,7%). Infolgedessen erhöhte sich der auf Anteilseigner entfallende Gewinn im vierten Quartal 2011 auf 18 Mio. € (2010: 7 Mio. €). Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie betrug jeweils 0,09 € (2010: 0,03 €).

adidas Konzern steigert Umsatz währungsbereinigt um 13%

Im Geschäftsjahr 2011 legte der Konzernumsatz aufgrund von zweistelligen Zuwächsen in den Segmenten Großhandel und Einzelhandel sowie in den Anderen Geschäftssegmenten währungsbereinigt um 13% zu. Diese Entwicklung übertraf die ursprüngliche Erwartung eines Umsatzanstiegs im mittleren bis hohen einstelligen Bereich. Währungseffekte wirkten sich negativ auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Konzernumsatz nahm 2011 um 11% zu und erreichte 13,344 Mrd. € (2010: 11,990 Mrd. €).

Konzernumsatz steigt aufgrund zweistelliger Zuwächse in allen Segmenten

Im Großhandelssegment nahm der Umsatz im Geschäftsjahr 2011, vor allem aufgrund einer zweistelligen Steigerung bei adidas, auf währungsbereinigter Basis um 11% zu. Im Einzelhandelssegment stieg der währungsbereinigte Umsatz, infolge eines Zuwachses um 14% auf vergleichbarer Basis, um 20%. In den Anderen Geschäftssegmenten wuchs der Umsatz auf währungsbereinigter Basis, vor allem aufgrund eines zweistelligen Anstiegs bei TaylorMade-adidas Golf, um 13%. Währungseffekte wirkten sich negativ auf die Segmentumsatzerlöse in Euro aus.

 

2011

2010

Veränderung       in €

Veränderung währungs-bereinigt

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Großhandel

8.971

8.181

10

11

Einzelhandel

2.793

2.389

17

20

Andere Geschäftssegmente

1.580

1.420

11

13

Gesamt1)

13.344

11.990

11

13

Umsatzentwicklung nach Segmenten im Jahr 2011

1) Bei Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

Währungsbereinigter Umsatz steigt in allen Regionen

Der Umsatz in Westeuropa nahm 2011 währungsbereinigt um 10% zu. Hauptgrund hierfür waren deutliche Zuwächse in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Der Umsatz in den Europäischen Schwellenländern lag aufgrund von Wachstum in den meisten Ländern der Region, insbesondere in Russland, währungsbereinigt um 22% über dem Vorjahresniveau. In Nordamerika erhöhte sich der Konzernumsatz infolge zweistelliger Zuwächse sowohl in den USA als auch in Kanada währungsbereinigt um 15%. In China stiegen die Umsatzerlöse währungsbereinigt um 23%. In den Anderen Asiatischen Märkten erhöhte sich der Umsatz dank des Wachstums in den meisten Märkten der Region, insbesondere in Südkorea, währungsbereinigt um 5%. In Lateinamerika stieg der währungsbereinigte Umsatz mit deutlich zweistelligen Zuwächsen in den meisten wichtigen Märkten der Region um 10%. Währungseffekte wirkten sich regional unterschiedlich auf die Umsatzerlöse in Euro aus.

 

2011

2010

Veränderung
in €

Veränderung währungs-bereinigt

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Westeuropa

3.922

3.543

11

10

Europäische Schwellenländer

1.597

1.385

15

22

Nordamerika

3.102

2.805

11

15

China

1.229

1.000

23

23

Andere Asiatische Märkte

2.125

1.972

8

5

Lateinamerika

1.369

1.285

7

10

Gesamt1)

13.344

11.990

11

13

Umsatzentwicklung im Jahr 2011 nach Regionen
1) Bei Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

Bruttomarge des Konzerns geht um 0,3 Prozentpunkte zurück

Die Bruttomarge des adidas Konzerns verringerte sich im Geschäftsjahr 2011 um 0,3 Prozentpunkte auf 47,5% (2010: 47,8%). Positiven Effekten resultierend aus einem besseren Produktmix und einer günstigeren regionalen Umsatzverteilung sowie dem größeren Anteil von Einzelhandelsumsätzen, die höhere Margen erzielen, standen höhere Beschaffungskosten gegenüber. Das Bruttoergebnis des Konzerns verbesserte sich 2011 um 11% auf 6,344 Mrd. € (2010: 5,730 Mrd. €).

Operative Marge 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahr

Das Betriebsergebnis des Konzerns verbesserte sich im Geschäftsjahr 2011 um 13% auf 1,011 Mrd. € (2010: 894 Mio. €). Infolgedessen verbesserte sich die operative Marge des Konzerns um 0,1 Prozentpunkte auf 7,6% (2010: 7,5%). Grund hierfür waren in erster Linie die positiven Effekte niedrigerer sonstiger betrieblicher Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz, die einen Rückgang der Bruttomarge und der sonstigen betrieblichen Erträge mehr als ausglichen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz gingen 2011 um 0,7 Prozentpunkte auf 41,4% zurück (2010: 42,1%). In Euro stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 9% auf 5,524 Mrd. € (2010: 5,046 Mrd. €). Verantwortlich hierfür waren vor allem höhere Marketingaufwendungen sowie der weitere Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten des Konzerns. Die Aufwendungen des Sales-Working-Budget und des Marketing-Working-Budget beliefen sich auf 1,699 Mrd. €. Dies entspricht einem Anstieg um 6% gegenüber dem Vorjahreswert (2010: 1,596 Mrd. €). Aufgrund der starken Umsatzentwicklung gingen die Aufwendungen des Sales-Working-Budget und des Marketing-Working-Budget im Verhältnis zum Umsatz dennoch um 0,6 Prozentpunkte auf 12,7% zurück (2010: 13,3%).

Finanzerträge steigen um 25%

Die Finanzerträge stiegen 2011 um 25% auf 31 Mio. € (2010: 25 Mio. €). Dies war vor allem auf höhere Zinserträge zurückzuführen.

Anstieg der Finanzaufwendungen um 2%

Die Finanzaufwendungen stiegen im Geschäftsjahr 2011 vor allem aufgrund negativer Währungseffekte, die den positiven Effekt niedrigerer Zinsaufwendungen mehr als aufhoben, um 2% auf 115 Mio. € (2010: 113 Mio. €). Ohne diese negativen Währungseffekte verringerten sich die Finanzaufwendungen um 4%.

Steigerung des auf Anteilseigner entfallenden Gewinns um 18%

Der Konzerngewinn vor Steuern erhöhte sich um 15% auf 927 Mio. € (2010: 806 Mio. €). Die Steuerquote des Konzerns ging 2011 um 1,8 Prozentpunkte auf 27,7% zurück (2010: 29,5%). Dies ist primär auf einen einmaligen, positiven Steuereffekt im Zusammenhang mit der Beilegung von Steuerstreitigkeiten aus vergangenen Jahren zurückzuführen. Infolgedessen erhöhte sich der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn auf 671 Mio. € (2010: 567 Mio. €). Dies entspricht einem Anstieg in Höhe von 18% gegenüber dem Vorjahreswert.

Ergebnis je Aktie erreicht Rekordwert von 3,20 €

Im Geschäftsjahr 2011 betrug das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie 3,20 € (2010: 2,71 €). Dies bedeutet einen Anstieg um 18%. Die gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie belief sich auf 209.216.186.

Vorräte des Konzerns steigen währungsbereinigt um 16%

Die Vorräte des Konzerns lagen zum Ende des Jahres 2011 mit 2,482 Mrd. € um 17% über dem Vorjahresniveau (2010: 2,119 Mrd. €). Auf währungsbereinigter Basis nahmen die Vorräte um 16% zu. Dies spiegelt die höheren Beschaffungskosten sowie die Erwartung des Konzerns eines sich fortsetzenden Wachstums für die kommenden Quartale wider.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steigen währungsbereinigt um 3%

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Konzerns nahmen um 2% zu und beliefen sich zum 31. Dezember 2011 auf 1,707 Mrd. € (2010: 1,667 Mrd. €). Währungsbereinigt stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 3%. Diese Entwicklung liegt unter dem währungsbereinigten Umsatzwachstum aus der Großhandelstätigkeit in Höhe von 9% im vierten Quartal 2011. Darin spiegeln sich die konsequente Durchsetzung der Zahlungsmodalitäten im Konzern und die gezielten Maßnahmen zum Forderungseinzug in allen Segmenten wider.

Netto-Cash-Position in Höhe von 90 Mio. € zum Ende des Geschäftsjahres

Der Konzern beendete das Jahr 2011 mit einer Netto-Cash-Position in Höhe von 90 Mio. €. Verglichen mit Nettofinanzverbindlichkeiten in Höhe von 221 Mio. € zum Ende des Vorjahres entspricht dies einer Verbesserung um 311 Mio. €. Hauptgrund hierfür war die starke Cashflow-Generierung aus der betrieblichen Tätigkeit in den letzten zwölf Monaten. Währungseffekte in Höhe von 59 Mio. € wirkten sich hier positiv aus. Das Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zu EBITDA belief sich zum Ende des Geschäftsjahres 2011 auf -0,1 (2010: 0,2).

Währungsbereinigter Konzernumsatz steigt 2012 voraussichtlich im mittleren bis hohen einstelligen Bereich

Das Management erwartet, dass der Konzernumsatz im Jahr 2012 währungsbereinigt im mittleren bis hohen einstelligen Bereich wachsen wird. Trotz der hohen Unsicherheit bezüglich der Entwicklung der Weltwirtschaft und der Konsumausgaben werden die starke Präsenz des adidas Konzerns in schnell wachsenden Schwellenländern sowie der weitere Ausbau des eigenen Einzelhandels die Umsatzentwicklung des Konzerns positiv beeinflussen. Die großen Sportereignisse des Jahres 2012 werden sich ebenfalls positiv auf den Umsatz auswirken. Als offizieller Sponsor der UEFA EURO 2012™ in Polen und der Ukraine wird die Marke adidas von zusätzlichen Umsatzerlösen in der Kategorie Fußball profitieren. Darüber hinaus wird adidas als offizieller Sportswear-Partner der Olympischen Spiele und des britischen Teams („Team GB“) die sichtbarste Marke bei den Olympischen Spielen in London sein. Die Olympischen Spiele in Großbritannien bieten nicht nur eine hervorragende Bühne, um die Präsenz der Marke in diesem wichtigen Markt zu stärken, sondern auch um deren Glaubwürdigkeit als Performance-Marke weltweit zu untermauern.

Ergebnis je Aktie steigt voraussichtlich auf 3,52 € bis 3,68 €

Den Prognosen des Konzerns zufolge wird die Bruttomarge 2012 bei etwa 47,5% liegen (2011: 47,5%). Wie auch im Vorjahr werden steigende Beschaffungs- und Lohnkosten die Entwicklung der Bruttomarge, insbesondere in der ersten Jahreshälfte, negativ beeinflussen.  Zudem werden die Hedging-Konditionen im Jahr 2012 verglichen mit dem Vorjahr etwas ungünstiger ausfallen. Diese negativen Effekte werden jedoch weitestgehend von positiven Effekten aus der regionalen Umsatzverteilung kompensiert werden, da die Wachstumsraten in den Schwellenländern, in denen hohe Margen erzielt werden, über den Wachstumsraten in den reiferen Märkten liegen dürften. Außerdem geht der Konzern davon aus, dass die Entwicklung der Bruttomarge auch von Preissteigerungen profitieren wird.

Der Konzern prognostiziert, dass sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2012 moderat verringern werden (2011: 41,4%). Aufwendungen des Sales-Working-Budget und des Marketing-Working-Budget im Verhältnis zum Umsatz dürften in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen. Marketinginvestitionen werden sich auf große Sportereignisse wie die UEFA EURO 2012™ und die Olympischen Spiele in London konzentrieren, um die hervorragende Präsenz der Marke adidas während dieser Veranstaltungen zu nutzen. Darüber hinaus wird der Konzern auch weiterhin Reeboks Wachstumsstrategie in der Kategorie Fitness unterstützen und in die weitere Expansion der wichtigen Fokusmärkte – Nordamerika, China und Russland/GUS – investieren. Der Konzern erwartet, dass die Betriebsgemeinkosten im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2012 unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Höheren Verwaltungs- und Personalaufwendungen im Einzelhandelssegment aufgrund der geplanten Eröffnung weiterer Einzelhandelsgeschäfte stehen Verbesserungen bei den nicht zugeordneten Kosten in Zentralbereichen/Konsolidierung gegenüber.

Die operative Marge wird den Prognosen des Konzerns zufolge im Jahr 2012 einen Wert von annähernd 8,0% erreichen (2011: 7,6%). Niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz dürften hauptsächlich für diese positive Entwicklung verantwortlich sein. Des Weiteren geht der Konzern davon aus, dass die Zinsaufwendungen infolge niedrigerer durchschnittlicher Bruttofinanzverbindlichkeiten im Jahr 2012 zurückgehen werden. Die niedrigeren Zinsaufwendungen werden jedoch voraussichtlich durch negative Währungseffekte zum Teil aufgehoben. Die Steuerquote des Konzerns dürfte verglichen mit dem Vorjahr etwas ungünstiger ausfallen und auf einen Wert von etwa 28,5% ansteigen (2011: 27,7%). Infolgedessen rechnet der Konzern damit, dass das Ergebnis je Aktie um 10% bis 15% steigen und zwischen 3,52 € und 3,68 € liegen wird (2011: 3,20 €).

Mittelüberschuss wird zur Unterstützung von Wachstumsinitiativen eingesetzt

Im Jahr 2012 erwartet das Management einen weiterhin positiven Mittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit. Der Mittelzufluss wird dazu verwendet werden, den Bedarf an kurzfristigem Betriebskapital sowie Investitionen und Dividendenzahlungen zu finanzieren. Das Management hat vor, die überschüssigen Mittel größtenteils zur Investition in die Wachstumsprojekte des strategischen Geschäftsplans Route 2015 sowie zur weiteren Reduzierung der Bruttofinanzverbindlichkeiten einzusetzen.

Management beabsichtigt Dividende von 1,00 € vorzuschlagen

Angesichts der starken Cashflow-Generierung im Jahr 2011 und der daraus resultierenden Netto-Cash-Position zum Jahresende beabsichtigt das Management der Hauptversammlung am 10. Mai 2012 für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividende in Höhe von 1,00 € je Aktie vorzuschlagen (2010: 0,80 €). Dieser Vorschlag bedeutet eine Erhöhung um 25% gegenüber dem Vorjahr. Sofern die Aktionäre ihre Zustimmung erteilen, wird die Dividende am 11. Mai 2012 ausgezahlt. Dieser Vorschlag entspricht einem Ausschüttungssatz von 31% des auf Anteilseigner entfallenden Gewinns (2010: 30%) und steht im Einklang mit der Dividendenpolitik des Konzerns, die einen jährlichen Ausschüttungssatz zwischen 20% und 40% des auf Anteilseigner entfallenden Gewinns vorsieht. Basierend auf der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien zum Ende des Geschäftsjahres 2011 wird die Ausschüttungssumme auf 209 Mio. € steigen (2010: 167 Mio. €).

Herbert Hainer sagte: „Wir sind voller Energie ins neue Jahr gestartet und sind gut aufgestellt, um 2012 erneut hervorragende Ergebnisse zu liefern. Große Sportereignisse sorgen immer für viel Begeisterung und Spannung und die Olympischen Spiele 2012 in London sowie die UEFA EURO 2012™ sind zweifelsohne die größten Sportereignisse überhaupt. Wenn Top-Athleten ins Rampenlicht treten werden sie stets von adidas Spitzeninnovationen unterstützt. Das wird auch im Jahr 2012 nicht anders sein. Aufgrund unserer unvergleichlichen Produktpipeline sowie unserer Stärke im Bereich Marketing und am Point-of-Sale befinden wir uns in einer ausgezeichneten Position, die Dynamik aufrechtzuerhalten und neue Rekorde aufzustellen.“