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Ergebnisse des 1. Quartals 2011 der adidas Gruppe

Konzernumsatz wächst währungsbereinigt um 18% + + + Auf Anteilseigner entfallender Gewinn steigt um 25% auf 209 Mio. € + + + adidas Konzern erhöht Umsatzprognose für Gesamtjahr

  • Währungsbereinigter Umsatz im Einzelhandelssegment nimmt auf vergleichbarer Basis um 17% zu
  • Umsatz der Marken adidas und Reebok steigt währungsbereinigt um 18% bzw. 24%
  • Bruttomarge trotz höherer Beschaffungskosten mit 48,5% nahezu unverändert
  • Operative Marge auf vergleichbarer Basis über Vorjahr
  • Nettofinanzverbindlichkeiten zum Quartalsende um 33% auf 914 Mio. € reduziert

Währungsbereinigter Konzernumsatz steigt im ersten Quartal 2011 um 18%

Im ersten Quartal 2011 legte der Konzernumsatz aufgrund von zweistelligen Umsatzzuwächsen in den Segmenten Großhandel und Einzelhandel sowie in den Anderen Geschäftssegmenten währungsbereinigt um 18% zu. Währungseffekte wirkten sich positiv auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Konzernumsatz lag im ersten Quartal 2011 mit 3,273 Mrd. € um 22% über dem Vorjahresniveau (2010: 2,674 Mrd. €).

„Wir sind hervorragend ins Jahr gestartet und haben im ersten Quartal Rekordergebnisse erzielt“, kommentiert Herbert Hainer, Vorstands­vorsitzender des adidas Konzerns. „Starke zweistellige Umsatzzuwächse in wichtigen Märkten wie Nordamerika, China und Russland sowie die erfolgreiche Einführung neuer Produkte und Kampagnen von adidas, Reebok und TaylorMade unterstreichen die Stärke und Attraktivität unserer Marken rund um den Globus.“

Deutliche Umsatzzuwächse im ersten Quartal auf Groß- und Einzelhandelssegmente zurückzuführen

Im ersten Quartal 2011 stieg der währungsbereinigte Umsatz im Großhandelssegment aufgrund zweistelliger Umsatzzuwächse sowohl bei adidas als auch bei Reebok um 18%. Der währungsbereinigte Umsatz im Einzelhandelssegment legte im Vorjahresvergleich hauptsächlich aufgrund zweistelliger Umsatzzuwächse bei bestehenden Geschäften um 22% zu. In den Anderen Geschäftssegmenten nahm der Umsatz auf währungsbereinigter Basis infolge eines zweistelligen Umsatzanstiegs bei TaylorMade-adidas Golf um 14% zu.

Währungseffekte wirkten sich positiv auf die Segmentumsatzerlöse in Euro aus. Im Großhandelssegment stieg der Umsatz im ersten Quartal 2011 um 22% auf 2,320 Mrd. € (2010: 1,898 Mrd. €). Der Umsatz im Einzelhandelssegment legte um 26% auf 577 Mio. € zu (2010: 459 Mio. €). In den Anderen Geschäftssegmenten lag der Umsatz im ersten Quartal 2011 mit 376 Mio. € um 19% über dem Vorjahresniveau (2010: 316 Mio. €).

 

 

Erstes Quartal 2011

Erstes Quartal 2010

Veränderung       in €

Veränderung währungs-bereinigt

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Großhandel

2.320

1.898

22

18

Einzelhandel

577

459

26

22

Andere Geschäftssegmente

376

316

19

14

Gesamt1)

3.273

2.674

22

18

Umsatzwachstum nach Segmenten im ersten Quartal

1) Beinhaltet Konzernbereiche/Konsolidierung.

 

Währungsbereinigter Umsatz steigt in allen Regionen

Der währungsbereinigte Konzernumsatz lag im ersten Quartal 2011 in allen Regionen über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz in Westeuropa stieg währungsbereinigt um 14%, primär aufgrund zweistelliger Umsatzzuwächse in Deutschland, Frankreich und Italien. Der Umsatz in den Europäischen Schwellenländern lag aufgrund von Umsatzwachstum in den meisten Ländern der Region, insbesondere in Russland, währungsbereinigt um 26% über dem Vorjahresniveau. In Nordamerika legte der Konzernumsatz währungsbereinigt um 26% zu. Verantwortlich hierfür waren Umsatzzuwächse bei adidas und Reebok in Höhe von 30% bzw. 22%. In China stiegen die Umsatzerlöse währungsbereinigt um 36%. In den Anderen Asiatischen Märkten erhöhte sich der Umsatz dank Wachstum in den meisten Märkten, insbesondere in Südkorea, währungsbereinigt um 7%. In Lateinamerika legte der Umsatz währungsbereinigt mit zweistelligen Zuwächsen in den meisten wichtigen Märkten der Region um 15% zu. Währungseffekte wirkten sich positiv auf die Umsatzerlöse der Regionen in Euro aus.

 

 

Erstes Quartal 2011

Erstes Quartal 2010

Veränderung
in €

Veränderung währungs-bereinigt

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Westeuropa

1.094

945

16

14

Europäische Schwellenländer

370

290

28

26

Nordamerika

751

585

28

26

China

284

198

43

36

Andere Asiatische Märkte

446

384

16

7

Lateinamerika

328

271

21

15

Gesamt1)

3.273

2.674

22

18

Umsatzerlöse im ersten Quartal nach Regionen

1) Beinhaltet Zentralbereiche/Konsolidierung.

 

Bruttomarge bei 48,5% nahezu unverändert

Die Bruttomarge des adidas Konzerns verringerte sich im ersten Quartal 2011 um 0,1 Prozentpunkte auf 48,5%. Höhere Beschaffungskosten wurden durch die positiven Effekte eines geringeren Anteils von Lagerräumungsverkäufen sowie eines größeren Anteils von Einzelhandelsumsätzen, die höhere Margen erzielen, kompensiert. Das Bruttoergebnis des Konzerns verbesserte sich im ersten Quartal 2011 um 22% auf 1,587 Mrd. € (2010: 1,300 Mrd. €).

Betriebsergebnis um 21% verbessert

Das Betriebsergebnis des Konzerns stieg um 21% auf 313 Mio. € gegenüber 260 Mio. € im Jahr 2010. Im Verhältnis zum Umsatz verringerte sich die operative Marge des Konzerns im ersten Quartal 2011 um 0,1 Prozentpunkte auf 9,6% (2010: 9,7%). Hauptgrund für diese Entwicklung waren nicht wiederkehrende, positive Effekte aus dem Jahr 2010, die im Zusammenhang mit der Beilegung eines Rechtsstreits und der Veräußerung eines Markenzeichens standen. Infolgedessen wurden niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz im ersten Quartal 2011 mehr als aufgehoben. Ohne diese Einmaleffekte verbesserte sich die operative Marge des Konzerns auf vergleichbarer Basis um rund 1,0 Prozentpunkte.

Finanzerträge 61% unter dem Vorjahr

Die Finanzerträge gingen im ersten Quartal 2011 um 61% auf 5 Mio. € zurück (2010: 12 Mio. €). Hauptgrund hierfür war der Wegfall positiver Währungseffekte aus dem Vorjahr.

Anstieg der Finanzaufwendungen um 14%

Die Finanzaufwendungen stiegen im ersten Quartal 2011 vor allem aufgrund negativer Währungseffekte um 14% auf 33 Mio. € (2010: 29 Mio. €). Ohne diese Effekte gingen die Finanzaufwendungen um 16% zurück.

Gewinn vor Steuern steigt um 17%

Der Konzerngewinn vor Steuern erhöhte sich um 17% auf 285 Mio. € (2010: 243 Mio. €). Der Gewinn vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz verringerte sich im ersten Quartal 2011 um 0,4 Prozentpunkte auf 8,7% (2010: 9,1%). Diese Entwicklung war vor allem auf den Rückgang der operativen Marge sowie auf das niedrigere Finanzergebnis zurückzuführen.

Steigerung des auf Anteilseigner entfallenden Gewinns um 25%

Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn stieg im ersten Quartal 2011 auf 209 Mio. € (2010: 168 Mio. €). Dies bedeutet einen Anstieg um 25% gegenüber dem Vorjahreswert. Hauptgrund für diese Entwicklung war der höhere Gewinn vor Steuern. Die Steuerquote des Konzerns verringerte sich im ersten Quartal 2011 insbesondere aufgrund einer günstigeren Gewinnverteilung um 4,0 Prozentpunkte auf 26,5% (2010: 30,5%).

Ergebnis je Aktie erreicht 1,00 €

Im ersten Quartal 2011 betrug das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie 1,00 € (2010: 0,80 €). Dies bedeutet einen Anstieg um 25%. Die gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie belief sich im ersten Quartal 2011 wie auch im Vorjahresquartal auf 209.216.186.

Vorräte des Konzerns nehmen um 21% zu

Die Vorräte des Konzerns lagen zum 31. März 2011 mit 2,033 Mrd. € um 21% über dem Vorjahresniveau (2010: 1,680 Mrd. €). Auf währungsbereinigter Basis stiegen die Vorräte um 23%. Dies spiegelt die Erwartung eines sich fortsetzenden Wachstums für die kommenden Quartale wider.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8% über dem Vorjahr

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Konzerns erhöhten sich infolge des Umsatzwachstums zum 31. März 2011 um 8% auf 2,155 Mrd. € (2010: 1,987 Mrd. €). Währungsbereinigt nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 10% zu. Diese Entwicklung liegt unter dem währungsbereinigten Umsatzwachstum des Konzerns von 18% im ersten Quartal 2011. Darin spiegeln sich die konsequente Durchsetzung der Zahlungsmodalitäten im Konzern und die gezielten Maßnahmen zum Forderungseinzug in allen Segmenten wider.

Nettofinanzverbindlichkeiten um 444 Mio. € gesunken

Am 31. März 2011 beliefen sich die Nettofinanzverbindlichkeiten auf 914 Mio. € (2010: 1,359 Mrd. €). Das entspricht einem Rückgang von 444 Mio. € bzw. 33%. Hauptgrund für diese Reduzierung war die starke Cashflow-Generierung aus der betrieblichen Tätigkeit in den letzten 12 Monaten. Währungseffekte in Höhe von 28 Mio. € wirkten sich hier positiv aus. Das Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zum rollierenden 12-Monats-EBITDA verringerte sich zum Ende des ersten Quartals 2011 auf 0,8 (2010: 1,4).

adidas Konzern erhöht Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2011

Der gute Start ins Jahr 2011 ist für den adidas Konzern eine solide Grundlage für ein weiteres Jahr mit starken Finanzergebnissen. Das Management geht nun davon aus, dass der Umsatz des adidas Konzerns im Jahr 2011 währungsbereinigt im hohen einstelligen Bereich steigen wird (bisherige Prognose: im mittleren bis hohen einstelligen Bereich). Die starke Präsenz des Konzerns in schnell wachsenden Schwellenländern, der weitere Ausbau des Einzelhandelssegments sowie die anhaltende Dynamik aller wichtigen Marken werden den Wegfall von Umsätzen im Zusammenhang mit der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ mehr als kompensieren. Im Segment Großhandel geht der Konzern nun davon aus, dass der währungsbereinigte Umsatz im Vorjahresvergleich im mittleren bis hohen einstelligen Bereich steigen wird (bisherige Prognose: im mittleren einstelligen Bereich). Verantwortlich hierfür wird eine deutlich stärkere Performance der Marke adidas in China und Nordamerika sein. Im Einzelhandelssegment rechnet der Konzern im Jahr 2011 mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg im niedrigen zweistelligen Bereich. Umsatzsteigerungen auf vergleichbarer Basis dürften in höherem Maße zu diesem Umsatzwachstum beitragen als die höhere Anzahl eigener Einzelhandelsgeschäfte. In den Anderen Geschäftssegmenten wird ein währungsbereinigter Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Bereich erwartet.

Der Konzern geht davon aus, dass die Bruttomarge einen Wert zwischen 47,5% und 48,0% erreichen wird (2010: 47,8%). Die Bruttomarge des Konzerns wird von positiven Effekten aus der regionalen Umsatzverteilung profitieren. Zudem werden Verbesserungen im Einzelhandelssegment sowie bei der Marke Reebok die Entwicklung der Bruttomarge positiv beeinflussen. Allerdings werden diese positiven Effekte durch einige Faktoren aufgehoben werden. Insbesondere werden die Beschaffungskosten im Vergleich zum Vorjahr infolge höherer Rohstoffpreise und Kapazitätsengpässe deutlich ansteigen. Außerdem werden Umsatzrückgänge in Japan infolge der tragischen Ereignisse in diesem Land im ersten Quartal 2011 die Bruttomarge des Konzerns negativ beeinflussen.

Der Konzern geht davon aus, dass sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2011 moderat verringern werden (2010: 42,1%). Die Aufwendungen des Sales Working Budgets und des Marketing Working Budgets im Verhältnis zum Umsatz werden im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich ebenfalls moderat zurückgehen. Marketinginvestitionen zur Unterstützung von Reeboks Wachstumsstrategie in den Kategorien Men’s und Women’s Fitness sowie Investitionen für weiteres Wachstum in den wichtigen „Angriffsmärkten“ des Konzerns Nordamerika, China und Russland/GUS werden durch den Wegfall von Aufwendungen im Zusammenhang mit der Präsenz von adidas bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ kompensiert werden.

Die operative Marge des Konzerns wird 2011 den Prognosen zufolge auf einen Wert zwischen 7,5% und 8,0% ansteigen (2010: 7,5%). Zudem erwartet das Management, dass 2011 die Zinsaufwendungen infolge niedrigerer durchschnittlicher Nettofinanzverbindlichkeiten zurückgehen werden. Infolge dieser Entwicklungen rechnet der Konzern damit, dass das Ergebnis je Aktie um 10% bis 15% steigen und zwischen 2,98 € und 3,12 € liegen wird (2010: 2,71 €).

Herbert Hainer: „Der hervorragende Start in das Jahr bekräftigt unsere Zuversicht, alle unsere Prognosen für 2011 zu erfüllen. Die tragischen Ereignisse in Japan werden jedoch unser Geschäft in diesem wichtigen Markt kurzfristig beeinträchtigen. Wir haben allerdings durch unsere weltweite Stärke genügend Möglichkeiten, die erwarteten Ausfälle zu kompensieren. Daher bleibt unsere Gewinnprognose für das Gesamtjahr unverändert. Ich bin überzeugt, dass wir im Jahr 2011 eine erste erfolgreiche Etappe unseres strategischen Business Plans Route 2015 absolvieren werden.“