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Bruttomarge verbessert sich um 0,3 Prozentpunkte im vierten Quartal

Wichtigste Entwicklungen im vierten Quartal 2010:

  • Konzernumsatz steigt währungsbereinigt um 9%
  • Umsatz der Marken adidas und Reebok legt währungsbereinigt um 10% bzw. 15% zu
  • Wachstum in allen Regionen
  • Währungsbereinigter Umsatz bestehender Einzelhandelsgeschäfte nimmt um 15% zu
  • Bruttomarge verbessert sich um 0,3 Prozentpunkte

Wichtigste Entwicklungen im Gesamtjahr 2010:

  • Konzernumsatz steigt währungsbereinigt um 9%
  • Umsatz der Marken adidas und Reebok legt währungsbereinigt um 9% bzw. 12% zu
  • Bruttomarge des Konzerns verbessert sich um 2,4 Prozentpunkte auf 47,8%
  • Gewinn auf 567 Mio. € mehr als verdoppelt
  • Nettofinanzverbindlichkeiten zum Jahresende um 76% auf 221 Mio. € reduziert

Ausblick

  • Konzernumsatz steigt voraussichtlich im mittleren bis hohen einstelligen Bereich
  • Operative Marge verbessert sich voraussichtlich auf einen Wert zwischen 7,5% und 8,0%
  • Ergebnis je Aktie voraussichtlich zwischen 2,98 € und 3,12 €
  • Management beabsichtigt Dividende von 0,80 € je Aktie vorzuschlagen

 

Währungsbereinigter Umsatz des adidas Konzerns steigt im vierten Quartal um 9%

Im vierten Quartal 2010 stieg der Konzernumsatz währungsbereinigt um 9%. Der Umsatz in den Segmenten Großhandel und Einzelhandel legte auf währungsbereinigter Basis um 8% bzw. 23% zu. Der Umsatz in den Anderen Geschäftssegmenten verringerte sich um 3%. Nach Marken betrachtet erhöhte sich der währungsbereinigte Umsatz von adidas und Reebok um 10% bzw. 15%. In Westeuropa nahm der Konzernumsatz aufgrund des Umsatzwachstums in den Segmenten Großhandel und Einzelhandel sowie in den Anderen Geschäftssegmenten währungsbereinigt um 3% zu. In den Europäischen Schwellenländern stieg der währungsbereinigte Umsatz vor allem aufgrund der deutlichen Umsatzzuwächse im Einzelhandelssegment um 22%. In Nordamerika lag der Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis um 12% über dem Vorjahresniveau. Verantwortlich hierfür war in erster Linie ein Umsatzwachstum von 13% bei adidas und 24% bei Reebok. In China stieg der währungsbereinigte Umsatz hauptsächlich aufgrund von Steigerungen sowohl im Großhandels- als auch im Einzelhandelssegment um 11%. In den Anderen Asiatischen Märkten nahm der währungsbereinigte Umsatz aufgrund des Wachstums in allen wichtigen Märkten um 7% zu. In Lateinamerika stieg der währungsbereinigte Umsatz vor allem infolge der Umsatzzuwächse im Großhandels- und Einzelhandelssegment um 8%. Währungseffekte wirkten sich positiv auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Konzernumsatz lag im vierten Quartal 2010 mit 2,931 Mrd. € um 19% über dem Vorjahresniveau (2009: 2,458 Mrd. €).

Bruttomarge verbessert sich um 0,3 Prozentpunkte im vierten Quartal

Die Bruttomarge des Konzerns verbesserte sich im vierten Quartal um 0,3 Prozentpunkte auf 46,5% (2009: 46,2%). Hauptgründe hierfür waren ein größerer Anteil von Einzelhandelsumsätzen, die höhere Margen erzielen, und ein geringerer Anteil von Lagerräumungsverkäufen. Das Bruttoergebnis des Konzerns stieg um 20% auf 1,362 Mrd. € (2009: 1,136 Mrd. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz lagen mit 47,1% um 0,5 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau (2009: 46,6%). Verantwortlich hierfür waren in erster Linie höhere Sales Working Budget- und Marketing Working Budget-Aufwendungen. Aufgrund der höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz ging die operative Marge des Konzerns um 0,8 Prozentpunkte auf 1,0% zurück. Das Betriebsergebnis verringerte sich um 33% auf 28 Mio. € (2009: 42 Mio. €). Der auf Anteilseigner entfallende Gewinn reduzierte sich im vierten Quartal 2010 um 64% auf 7 Mio. € (2009: 19 Mio. €). Das verwässerte Ergebnis je Aktie verringerte sich auf 0,03 € (2009: 0,09 €).

„Unsere Ergebnisse im vierten Quartal runden ein erstklassiges Jahr für den adidas Konzern ab“, sagte Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender des adidas Konzerns. „Wir haben all unsere ursprünglichen Erwartungen für das Jahr nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Die weltweite wirtschaftliche Entwicklung zeigt nach oben, und jede unserer Marken konnte bei den Konsumenten punkten. Wir sind schneller gewachsen als unsere wichtigsten Wettbewerber und haben einen Rekordumsatz von 12 Mrd. € erreicht. Dabei erzielten wir mit 1,2 Mrd. € einen hervorragenden operativen Cashflow. Ich kann daher mit Stolz sagen, dass unser Konzern topfit ist.“

Währungsbereinigter Konzernumsatz steigt 2010 um 9%

Im Geschäftsjahr 2010 legte der Konzernumsatz aufgrund von Umsatzzuwächsen in den Segmenten Großhandel und Einzelhandel sowie in den Anderen Geschäftssegmenten währungsbereinigt um 9% zu. Diese Entwicklung übertraf die ursprünglichen Erwartungen des Managements von einem Umsatzanstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich. Währungseffekte wirkten sich positiv auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Konzernumsatz nahm 2010 um 15% zu und erreichte 11,990 Mrd. € (2009: 10,381 Mrd. €).

Deutliche Umsatzzuwächse auf Großhandels- und Einzelhandelssegmente zurückzuführen

Im Geschäftsjahr 2010 stieg der Umsatz währungsbereinigt in allen Segmenten. Im Großhandelssegment erhöhte sich der währungsbereinigte Umsatz aufgrund von Umsatzzuwächsen sowohl bei adidas als auch bei Reebok um 8%. Der währungsbereinigte Umsatz im Einzelhandelssegment legte im Vorjahresvergleich aufgrund von Umsatzwachstum bei adidas und Reebok um 18% zu. Der Umsatz bestehender Einzelhandelsgeschäfte stieg um 11%, die Gesamtanzahl der Geschäfte belief sich zum Jahresende auf 2.270 (2009: 2.212). Der Umsatz in den Anderen Geschäftssegmenten stieg auf währungsbereinigter Basis um 2%. TaylorMade-adidas Golf, Rockport und Reebok-CCM Hockey verzeichneten jeweils ein Umsatzplus.

Währungseffekte wirkten sich positiv auf die Segmentumsatzerlöse in Euro aus. Im Großhandelssegment stieg der Umsatz 2010 um 14% auf 8,181 Mrd. € (2009: 7,164 Mrd. €). Der Umsatz im Einzelhandelssegment legte 25% zu und erreichte 2,389 Mrd. € (2009: 1,906 Mrd. €). In den Anderen Geschäftssegmenten lag der Umsatz 2010 mit 1,420 Mrd. € um 10% über dem Vorjahresniveau (2009: 1,293 Mrd. €).

 

 

2010

2009

Veränderung       in €

Veränderung währungs-bereinigt

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Großhandel

8.181

7.164

14

8

Einzelhandel

2.389

1.906

25

18

Andere Geschäftssegmente

1.420

1.293

10

2

Gesamt1)

11.990

10.381

15

9

Umsatzentwicklung nach Segmenten im Jahr 2010

1) Beinhaltet Konzernbereiche/Konsolidierung.

 

Währungsbereinigter Umsatz steigt in fast allen Regionen

Der währungsbereinigte Konzernumsatz lag im Geschäftsjahr 2010 in allen Regionen mit Ausnahme von China über dem Vorjahresniveau. Die Umsätze in Westeuropa stiegen währungsbereinigt um 7%, primär aufgrund zweistelliger Umsatzzuwächse in Großbritannien, Deutschland und Spanien. Der Umsatz in den Europäischen Schwellenländern lag aufgrund von Umsatzwachstum in den meisten Ländern der Region, insbesondere in Russland, währungsbereinigt um 16% über dem Vorjahresniveau. In Nordamerika legte der Konzernumsatz infolge deutlicher Umsatzzuwächse sowohl in den USA als auch in Kanada währungsbereinigt um 12% zu. Nach Marken betrachtet stieg der Umsatz von adidas und Reebok in dieser Region währungsbereinigt um 14% bzw. 22%. In China verringerten sich die Umsatzerlöse währungsbereinigt um 2%. In den Anderen Asiatischen Märkten stieg der Umsatz aufgrund von Wachstum in den meisten Märkten der Region währungsbereinigt um 6%. In Lateinamerika legte der Umsatz währungsbereinigt mit zweistelligen Zuwächsen in den meisten wichtigen Märkten der Region um 14% zu. Währungseffekte wirkten sich positiv auf die Umsatzerlöse der Regionen in Euro aus.

 

 

2010

2009

Veränderung
in €

Veränderung währungs-bereinigt

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Westeuropa

3.543

3.261

9

7

Europäische Schwellenländer

1.385

1.122

23

16

Nordamerika

2.805

2.362

19

12

China

1.000

967

3

-2

Andere Asiatische Märkte

1.972

1.647

20

6

Lateinamerika

1.285

1.006

28

14

Gesamt1)

11.990

10.381

15

9

Umsatzentwicklung im Jahr 2010 nach Regionen

1) Beinhaltet Zentralbereiche/Konsolidierung.

 

Bruttomarge des Konzerns verbessert sich um 2,4 Prozentpunkte

Die Bruttomarge des adidas Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2010 um 2,4 Prozentpunkte auf 47,8% (2009: 45,4%). Verantwortlich für diese Entwicklung waren in erster Linie niedrigere Beschaffungskosten, ein geringerer Anteil von Lagerräumungsverkäufen und ein höherer Anteil von Umsätzen im Einzelhandelssegment, die eine höhere Marge erzielen. Infolgedessen stieg das Bruttoergebnis des Konzerns im Jahr 2010 um 22% auf 5,730 Mrd. € (2009: 4,712 Mrd. €).

Operative Marge um 2,6 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau

Das Betriebsergebnis des Konzerns stieg um 76% auf 894 Mio. € gegenüber 508 Mio. € im Jahr 2009. Infolgedessen verbesserte sich die operative Marge des Konzerns 2010 um 2,6 Prozentpunkte auf 7,5% (2009: 4,9%). Die Verbesserung der operativen Marge war in erster Linie auf die höhere Bruttomarge sowie auf niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz zurückzuführen. Letztere verringerten sich um 0,2 Prozentpunkte.

Finanzerträge um 28% gestiegen

Die Finanzerträge stiegen 2010 um 28% auf 25 Mio. € (2009: 19 Mio. €). Hauptgründe hierfür waren höhere Zinserträge sowie positive Währungseffekte.

Finanzaufwendungen gehen um 34% zurück

Die Finanzaufwendungen verringerten sich im Geschäftsjahr 2010 um 34% auf 113 Mio. € (2009: 169 Mio. €). Der Wegfall negativer Währungseffekte aus dem Vorjahr sowie niedrigere Zinsaufwendungen trugen zu diesem Rückgang bei.

Steuerquote des Konzerns verringert sich auf 29,5%

Die Steuerquote des Konzerns ging 2010 – vor allem aufgrund nicht wiederkehrender Aufwendungen des Vorjahres im Zusammenhang mit Wertberichtigungen auf latente Steueransprüche – um 2,0 Prozentpunkte auf 29,5% zurück (2009: 31,5%).

Auf Anteilseigner entfallender Gewinn mehr als verdoppelt

Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn stieg 2010 auf 567 Mio. € (2009: 245 Mio. €). Dies bedeutet einen Anstieg um 131% gegenüber dem Vorjahreswert. Infolgedessen belief sich das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie 2010 auf 2,71 €. Im Vorjahreszeitraum betrug das unverwässerte Ergebnis je Aktie 1,25 €, das verwässerte Ergebnis je Aktie 1,22 €. Die gewichtete durchschnittliche Anzahl der Aktien für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie belief sich 2010 auf 209.216.186. Im Vergleichszeitraum 2009 belief sich die Anzahl der Aktien für die Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie auf 196.220.166 und für die Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie auf 209.238.099.

Vorräte des Konzerns nehmen währungsbereinigt um 34% zu

Die Vorräte des Konzerns lagen Ende Dezember 2010 mit 2,119 Mrd. € um 44% über dem Vorjahresniveau (2009: 1,471 Mrd. €). Auf währungsbereinigter Basis erhöhten sich die Vorräte um 34%. Dies spiegelt die Erwartung des Konzerns eines fortgesetzten Wachstums für die kommenden Quartale wider.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steigen währungsbereinigt um 7%

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich zum Ende des Geschäftsjahres 2010 infolge des Umsatzwachstums um 17% auf 1,667 Mrd. € (2009: 1,429 Mrd. €). Währungsbereinigt nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 7% zu. Diese Entwicklung liegt unter dem währungsbereinigten Umsatzwachstum des Konzerns von 9% im vierten Quartal 2010. Darin spiegeln sich die konsequente Durchsetzung der Zahlungsmodalitäten im Konzern und die gezielten Maßnahmen zum Forderungseinzug in allen Segmenten wider.

Nettofinanzverbindlichkeiten um 696 Mio. € gesunken

Am 31. Dezember 2010 beliefen sich die Nettofinanzverbindlichkeiten auf 221 Mio. € (2009: 917 Mio. €). Das bedeutet einen Rückgang um 696 Mio. € bzw. 76% gegenüber dem Vorjahr. Der starke Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit sowie niedrigere Investitionen als ursprünglich geplant wirkten sich positiv auf diese Entwicklung aus. Darüber hinaus trugen positive Währungseffekte in Höhe von 43 Mio. € zur Verringerung der Nettofinanzverbindlichkeiten bei. Ende 2010 belief sich das Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zu EBITDA auf 0,2 (Verhältnis 2009: 1,2) und lag damit deutlich innerhalb der mittelfristigen Vorgaben des Konzerns von unter zwei.

Währungsbereinigter Konzernumsatz steigt 2011 voraussichtlich im mittleren bis hohen einstelligen Bereich

Der Konzern erwartet, dass der Umsatz im Jahr 2011 währungsbereinigt im mittleren bis hohen einstelligen Bereich wachsen wird. Vor allem steigendes Verbrauchervertrauen infolge der anhaltenden Konjunkturerholung wird die Umsatzentwicklung begünstigen. Die positiven Effekte der starken Präsenz des Konzerns in schnell wachsenden Schwellenländern, der weitere Ausbau des Einzelhandelssegments sowie die anhaltende Dynamik bei der Marke Reebok werden den Wegfall von Umsätzen im Zusammenhang mit der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ mehr als kompensieren. Infolgedessen wird erwartet, dass das Wachstum des adidas Konzerns im Jahr 2011 die Entwicklung der Weltwirtschaft übertreffen wird.

Ergebnis je Aktie steigt voraussichtlich auf 2,98 € bis 3,12 €

Die Bruttomarge des Konzerns wird im Jahr 2011 aller Voraussicht nach in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen und einen Wert zwischen 47,5% und 48,0% erreichen (2010: 47,8%). Der Konzern geht davon aus, dass die Bruttomarge im Einzelhandelssegment sowie in den Anderen Geschäftssegmenten ansteigen wird; im Großhandelssegment hingegen wird die Bruttomarge voraussichtlich zurückgehen. Die Bruttomarge des Konzerns wird im Jahr 2011 voraussichtlich von positiven Effekten aus der regionalen Umsatzverteilung profitieren, da die Wachstumsraten in den Schwellenländern über den Wachstumsraten in den reiferen Märkten liegen dürften. Zudem werden Verbesserungen im Einzelhandelssegment und bei der Marke Reebok die Entwicklung der Bruttomarge positiv beeinflussen. Allerdings werden diese positiven Effekte durch einige Faktoren aufgehoben werden: Insbesondere werden die Beschaffungskosten im Vergleich zum Vorjahr infolge steigender Rohstoffpreise und Kapazitätsengpässe deutlich steigen. Außerdem werden die Hedging-Konditionen im Jahr 2011 im Vorjahresvergleich etwas ungünstiger ausfallen.

Der Konzern geht davon aus, dass die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz im Jahr 2011 moderat zurückgehen werden (2010: 42,1%). Aufwendungen des Sales Working Budgets und des Marketing Working Budgets im Verhältnis zum Umsatz werden sich im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich leicht verringern. Marketinginvestitionen zur Unterstützung von Reeboks Wachstumsstrategie in den Kategorien Men's und Women’s Fitness und Training sowie Investitionen zur Generierung weiteren Wachstums in den wichtigen „Angriffsmärkten“ des Konzerns – Nordamerika, China, Russland/GUS – werden durch nicht wiederkehrende Aufwendungen im Zusammenhang mit der Präsenz von adidas bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™ kompensiert werden. Der Konzern erwartet, dass die Betriebsgemeinkosten im Verhältnis zum Umsatz 2011 geringfügig unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Höhere Verwaltungs- und Personalaufwendungen im Einzelhandelssegment aufgrund der geplanten Eröffnung weiterer Einzelhandelsgeschäfte werden durch Verbesserungen und Effizienzsteigerungen bei den nicht zugeordneten Kosten in den Zentralbereichen/Konsolidierung ausgeglichen werden.

Die operative Marge des adidas Konzerns wird im Jahr 2011 voraussichtlich auf einen Wert zwischen 7,5% und 8,0% ansteigen (2010: 7,5%). In erster Linie werden niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz zu dieser positiven Entwicklung beitragen. Zudem werden 2011 die Zinsaufwendungen infolge niedrigerer durchschnittlicher Nettofinanz­verbindlichkeiten voraussichtlich zurückgehen. Die Steuerquote des Konzerns dürfte 2011 in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen (2010: 29,5%). Infolgedessen wird das Ergebnis je Aktie den Prognosen des Konzerns zufolge um 10% bis 15% steigen und zwischen 2,98 € und 3,12 € liegen (2010: 2,71 €).

Mittelüberschuss wird zur Unterstützung von Wachstumsinitiativen eingesetzt

Im Jahr 2011 erwartet der Konzern einen weiterhin positiven Mittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit. Der Mittelzufluss wird dazu verwendet werden, den Bedarf an kurzfristigem Betriebskapital sowie Investitionen und Dividendenzahlungen zu finanzieren. Das Management beabsichtigt, die überschüssigen Mittel weitgehend in Wachstumsinitiativen des strategischen Geschäftsplans „Route 2015“ zu investieren sowie zur weiteren Reduzierung der Nettofinanzverbindlichkeiten zu verwenden. Langfristig beabsichtigt der Konzern, zum Jahresende ein Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zu EBITDA von unter zwei beizubehalten (Verhältnis 2010: 0,2).

Management beabsichtigt Dividende von 0,80 € vorzuschlagen

Angesichts der starken Cashflow-Generierung im Jahr 2010 und der deutlich reduzierten Nettofinanzverbindlichkeiten beabsichtigt das Management der Hauptversammlung am 12. Mai 2011 für das Geschäftsjahr 2010 eine Dividende von 0,80 € je Aktie vorzuschlagen (2009: 0,35 €). Dieser Vorschlag bedeutet eine Erhöhung um 129% gegenüber dem Vorjahr. Sofern die Aktionäre ihre Zustimmung erteilen, wird die Dividende am 13. Mai 2011 ausgezahlt. Dieser Vorschlag entspricht, wie auch im Vorjahr, einer  Ausschüttungsquote von 30% und steht im Einklang mit der Dividendenpolitik des Konzerns, die eine jährliche Ausschüttungsquote zwischen 20% und 40% des auf Anteilseigner entfallenden Gewinns vorsieht. Basierend auf der Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien zum Ende des Geschäftsjahres 2010 wird die Ausschüttungssumme auf 167 Mio. € steigen (2009: 73 Mio. €).

Herbert Hainer kommentiert: „2011 verspricht, erneut ein hervorragendes Jahr für den adidas Konzern zu werden. Wir sind glänzend in das Jahr gestartet. Zudem haben wir alles, was ein Unternehmen sich nur wünschen kann – starke Marken, Premium-Produkte, ausgezeichnete Marketinginitiativen, eine immense globale Reichweite und eine kerngesunde Bilanz. Daher bin ich überzeugt, dass wir in diesem Jahr auf dem Weg zu unseren Zielen der Route 2015 wichtige Meilensteine erreichen werden.“