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Antwort auf den NLC-Bericht über die Arbeitsbedingungen in dem Betrieb OCEAN SKY in El Salvador

Herzogenaurach, 8. Februar 2011 – Die US-amerikanische Organisation National Labour Committee (NLC) hat am 24. Januar 2011 auf ihrer Internetseite einen Bericht über die Bekleidungsfabrik OCEAN SKY in El Salvador veröffentlicht. Darin werden Aussagen über Missstände bei den Arbeitsbedingungen der dort beschäftigten Arbeiter gemacht.

Der Betrieb OCEAN SKY, der zu einer in Singapur ansässigen Unternehmenskette gehört, fertigt Produktionsaufträge für diverse Auftraggeber, u.a. für die Marke Reebok.

Der adidas Konzern, zu welchem die Marke Reebok gehört, hat einen Verhaltenskodex für seine Lieferanten. Die in dem Kodex enthaltenen Standards orientieren sich an den Kernkonventionen der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und international akzeptierten Standards zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Ein Team von Experten prüft die Lieferanten regelmäßig auf Einhaltung dieser Standards. Verletzungen gegen die Standards werden konsequent an das Fabrikmanagement adressiert und die Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen wird überwacht. Die kontinuierliche Verbesserung von Arbeitsstandards in unseren Zulieferfabriken ist dabei wesentlicher Bestandteil unseres Programms.

Die Beschäftigten in unseren Zulieferbetrieben werden über die Standards in Form von Veröffentlichungen und Schulungen informiert. Überdies haben die Beschäftigten in vielen Ländern die Möglichkeit, über eigens eingerichtete vertrauliche Hotlines Beschwerden an uns zu melden. 

Die Fabrik OCEAN SKY ist seit dem Jahr 2008 regelmäßig von Überwachungsbeauf-tragten des adidas Konzerns geprüft worden. Abweichungen von unseren Standards bei den Inspektionen seit März 2008 wurden in Auditprotokollen und Maßnahmenplänen festgehalten. Bei unserer jüngsten Untersuchung im Oktober 2010 wurden Verstöße gegen unsere Standards bezüglich Arbeitssicherheit sowie Arbeitszeiten festgestellt und deutlich an das Management des Betriebs adressiert. Der Betrieb hatte der Behebung der Verstöße zugestimmt. 

Der Hersteller OCEAN SKY ist zudem teilnehmendes Mitglied am Programm der Fair Labor Association (FLA). Er verpflichtet sich damit zu unabhängigen Prüfungen seiner Fertigungsbetriebe durch akkreditierte Gutacher der FLA.

Das Management von OCEAN SKY hat sich in enger Abstimmung mit der Fair Labor Association, dem adidas Konzern sowie drei weiteren Markenunternehmen bereit erklärt, die seitens des NLC erhobenen Vorwürfe im Rahmen einer unabhängigen Prüfung durch die Non-Profit Organisation COVERCO untersuchen zu lassen. Die Untersuchung wird am 07. Februar 2011 beginnen. Dabei wird COVERCO auch Vertreter der Fair Labor Association, der Belegschaft von OCEAN SKY sowie der lokalen Behörden in El Salvador einbeziehen. 

OCEAN SKY hat uneingeschränkten Zugang zu allen Teilen des Betriebs, den Beschäftigten sowie zu relevanten Informationen und Dokumenten zugesichert. Des Weiteren hat OCEAN SKY sich verpflichtet, die im Rahmen der Untersuchung festgestellten Mängel zu beheben. Der Untersuchungsbericht sowie die vereinbarten Maßnahmenplänen werden nach dem 15. Februar veröffentlicht werden.

Der adidas Konzern wird die erforderlichen Maßnahmen nachdrücklich unterstützen, die faire, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen in dem Betrieb sicherstellen.

Wir werden auch weiterhin öffentlich über unser Programm und die Fortschritte bei der kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsstandards berichten.