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adidas Gruppe stellt Umweltstrategie vor und kündigt 100% Better Cotton Einsatz bis 2018 an

Herzogenaurach, 22. März 2011 – Die adidas Gruppe stellte heute ihre Umweltstrategie vor, die Verbesserungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette hinsichtlich des Umweltmanagements umfasst. Die Strategie ist auf fünf Jahre ausgerichtet und erscheint zusammen mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2010. Im Rahmen der Umweltstrategie verpflichtet sich die adidas Gruppe, bis zum Jahr 2018 zu 100% auf Better Cotton Baumwolle umzusteigen.

Die Umweltstrategie erweitert bestehende Programme, die dazu dienen, die Prozessabläufe auf jeder Stufe der Wertschöpfungskette effizienter zu gestalten. Dies reicht von den Bereichen Produktdesign, Entwicklung und Beschaffung, Logistik und IT-Systeme bis zur Ressourcenoptimierung an unternehmenseigenen Standorten. Die Optimierung der Wertschöpfungskette ermöglicht es der adidas Gruppe, zukünftig nachhaltigere Produkte anzubieten und verbessert zudem deutlich die Umweltbilanz des Unternehmens.

„Die Einführung umweltfreundlicher Verfahren entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette ist für uns ein wichtiger Schritt, um langfristig nachhaltig wirtschaften zu können“, sagte Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas Gruppe. „Unsere Umweltstrategie ist gleichzeitig auch eine ideale Grundlage für Effizienzsteigerungen sowie Innovationen und damit von grundlegender Bedeutung für den Erfolg unseres Unternehmens.“

Einer der Meilensteine der Umweltstrategie ist die Verpflichtung des Unternehmens, bis zum Jahr 2015 zu 40% auf Better Cotton Baumwolle zurückzugreifen und dies bis zum Jahr 2018 auf 100% auszuweiten. Die adidas Gruppe ist Mitbegründer der Better Cotton Initiative, deren Ziel es ist, die Umweltauswirkungen der herkömmlichen Baumwollproduktion zu verbessern. Der primäre Fokus liegt hierbei auf der Reduzierung des Wasserverbrauchs sowie des Einsatzes von Pestiziden im Baumwollanbau.

„Durch unser Engagement in der Better Cotton Initiative möchten wir zu nachhaltigen Verbesserungen in der Baumwollproduktion beitragen – zugunsten der Anbauer von Baumwolle, der Umwelt und der Konsumenten“, sagte Herbert Hainer. „Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2018 ausschließlich Better Cotton in unseren Produkten zu verwenden. Wir freuen uns darauf, mit der Better Cotton Initiative eng zusammenzuarbeiten und so dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen.“

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Strategie ist die Green Company Initiative, deren Fokus auf der Reduzierung von Umweltauswirkungen der unternehmenseigenen Standorte liegt. Im Laufe des Jahres 2010 arbeiteten die Konzernzentrale in Deutschland sowie fünf Standorte in Nordamerika zusammen an der Ausarbeitung eines gemeinsamen, nach ISO 14001 zertifizierten Umweltmanagement-Systems. Alle derart zertifizierten Standorte werden in Übereinstimmung mit internationalen Managementstandards geführt, was die Umsetzung international ausgerichteter Zielvorgaben sowie deren Verwaltung auf Standortebene ermöglicht.

Die Umweltstrategie wird zeitgleich mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2010 der adidas Gruppe veröffentlicht. Dies ist bereit der elfte Nachhaltigkeitsbericht in Folge, den die adidas Gruppe seit dem Jahr 2000 jährlich veröffentlicht – bisher einzigartig in der Branche. Die diesjährige Ausgabe beinhaltet ein umfangreiches Kapitel zum Thema Umweltstrategie und deren Meilensteine. Unter folgendem Link ist der Bericht zu finden: http://sustainabilityreport.adidas-group.com/de/SER2010/.

Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeitet die adidas Gruppe bereits daran, ihre Geschäftspraktiken nachhaltig zu gestalten und gilt in diesem Bereich als einer der Branchenführer. So richtet sich die Nachhaltigkeitsarbeit des Unternehmens auf die Verbesserung von Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben, die Umweltverträglichkeit der eigenen Geschäftstätigkeit, das Wohlergehen und die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter sowie das Ziel, das Leben der Menschen, in deren Gemeinschaften wir agieren, positiv zu beeinflussen


Die adidas Gruppe

Die adidas Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Sportartikelindustrie und unterhält ein sehr umfassendes Produkt-Portfolio um die Kernmarken adidas, Reebok, TaylorMade, Rockport und Reebok-CCM Hockey. Die Gruppe mit Sitz in Herzogenaurach beschäftigt mehr als 42.000 Mitarbeiter weltweit und erzielte 2010 einen Umsatz in Höhe von € 12 Mrd.

Weiterführende Informationen:

  • Um einen genaueren Überblick über die Nachhaltigkeitsarbeit der adidas Gruppe zu bieten, sind nachstehend einige Initiativen des Unternehmens aufgeführt:
  • Verpflichtung, bis zum Jahre 2018 auf den Einsatz von 100% Better Cotton Baumwolle umzustellen; Mitbegründung der Better Cotton Initiative, deren Ziel es ist, die Nachhaltigkeit der Baumwollproduktion zu optimieren, beispielsweise durch die Senkung des Wasserverbrauchs, Erhaltung der Bodenqualität und Verbesserung der Arbeitsbedingungen
  • Einführung des adidas Better Place Produktprogramms im Jahr 2007, um Performance Produkte mit hohen Anteilen an nachhaltigen Materialien anzubieten
  • Zusammenarbeit mit Hauptakteuren zahlreicher Industrien hinsichtlich der Steigerung der Nachhaltigkeit, beispielsweise durch Mitbegründung der Leather Working Group oder durch Unterstützung der Sustainable Apparel Coalition
  • Reduzierung schädlicher Emissionen – Vorreiterstellung hinsichtlich der Einschränkung des Einsatzes von PVC (2000), Einführung von Richtlinien bezüglich verbotener Substanzen (1998), Umstellung auf Klebstoffe auf Wasserbasis bei der Sportschuhfertigung.
  • Zertifizierung der Konzernzentrale in Deutschland und fünf nordamerikanischer Standorte nach ISO 14001 – Zielsetzung im Rahmen der Umweltstrategie ist es, die relative Kohlenstoffemissionen der unternehmenseigenen Standorte bis zum Jahr 2015 um 30% zu senken.
  • Glaubwürdigkeit des Unternehmens durch mehr als zehnjähriges Engagement in Stakeholder-Dialogen auf vier Kontinenten aufgebaut.
  • Stete Bemühungen, die Arbeitsbedingungen innerhalb der gesamten Beschaffungskette zu verbessern – Mitgliedschaft in der Fair Labor Association; Einrichtung zahlreicher Arbeiter-Hotlines in mehr als 400 Fabriken in ganz China.
  •  Seit 2002 ermöglicht das Unternehmen mehr als 20.000 Kindern in 125 Schulen in Sialkot/Pakistan eine Schulausbildung im Rahmen des Sudhaar Community-Projekts, welches die adidas Gruppe vollständig finanziert.
  • Einführung eines Social Business Modells in Zusammenarbeit mit dem Friedensnobelpreisträger Professor Yunus; Ziel ist die Entwicklung von bezahlbaren Schuhen für die ärmere Bevölkerung.
  • Unterstützung von Organisationen, deren Ziel es ist, Kindern aus benachteiligten Familien weltweit Werte durch sportliche Betätigung zu vermitteln; darüber hinaus Einsatz für vermehrte Beteiligung an sportlichen Aktivitäten in Großbritannien mittels der Einrichtung zahlreicher adiZones im ganzen Land im Vorfeld der Olympischen Spiele 2012 in London.
  • Seit 2000 Veröffentlichung von elf Nachhaltigkeitsberichten; seit dem Jahr 2000 jährlich im Dow Jones Sustainability Index als führendes nachhaltiges Unternehmen gelistet.

Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht 2010 kann eingesehen werden unter: http://sustainabilityreport.adidas-group.com/de/SER2010/