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Stellungnahme zum SÜDWIND-Bericht über Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben in der Provinz Fujian, China

Herzogenaurach, 22. September 2010 – Die Organisation ‚SÜDWIND – Institut für Ökonomie und Ökumene’ hat im August 2010 einen Bericht mit dem Titel „Schutz der Arbeit in Partnerschaftsabkommen mit China“ herausgegeben. Darin wurden Fallbeispiele unter anderem über Zulieferbetriebe des adidas Konzerns in der Provinz Fujian, China veröffentlicht. Bei den Betrieben handelt es sich um die Zulieferer Framas als Komponentenlieferant für Sportschuhe sowie den Zulieferbetrieb Ching Luh als Schuhkonfektionär. Während der Bericht im Allgemeinen positive Kommentierungen über den Zulieferbetrieb Framas enthält, thematisiert er bei dem Hersteller Ching Luh in einigen Bereichen Mängel in der Einhaltung internationaler Arbeitsstandards sowie lokaler Arbeitsgesetze.

Als internationales Unternehmen begrüßen wir den Dialog mit Organisationen der Zivilgesellschaft und wertschätzen Hinweise von Organisationen und Einzelpersonen über Arbeitsbedingungen in Zulieferbetrieben, sofern diese konkret und durch Fakten belegbar sind. Wir nehmen diese zum Anlass, intensive Prüfungen in den Betrieben durchzuführen, um etwaige Probleme verifizieren und entsprechend an das Fabrikmanagement adressieren zu können.

Wir bedauern, dass das SÜDWIND Institut grundsätzlich nicht bereit gewesen ist, den adidas Konzern vorab über die Erstellung der Studie zu informieren und um Unterstützung bei den Recherchen zu bitten. Des Weiteren hat es das SÜDWIND Institut abgelehnt, Informationen über die Verfasser sowie das Zustandekommen des Berichts zu geben. Dies hätte es uns ermöglicht, mit den betreffenden Personen unter uneingeschränkter Zusicherung der notwendigen Vertraulichkeit in Kontakt zu treten, und die Ergebnisse des Berichts konkret zu analysieren und zu verifizieren. Laut Aussagen des SÜDWIND Instituts basiert der Bericht ausschließlich auf einer sehr geringen Anzahl von Arbeitnehmerinterviews (10 Interviews pro Fabrik). Der Betrieb Ching Luh verfügt über ca. 18.000 Beschäftigte (!), der Betrieb Framas beschäftigt 510 Arbeitnehmer.

Auf der Grundlage der im Bericht veröffentlichten Informationen haben wir umfassende Prüfungen in den Betrieben durchgeführt. Diese beinhalteten intensive Gespräche mit dem Fabrikmanagement und Arbeiterinterviews sowie eine eingehende Prüfung von Dokumenten. Aus den Prüfungen hat sich ergeben, dass die meisten der in dem Bericht gegen Ching Luh erhobenen Vorwürfe nicht bestätigt werden konnten. Dort, wo im Zuge unserer Nachforschungen tatsächliche Verstöße gegen den Verhaltenskodex des adidas Konzerns festgestellt wurden, sind mit dem Fabrikmanagement entsprechende Maßnahmenpläne zur Korrektur vereinbart worden.

Die Erkenntnisse aus unseren Untersuchungen in dem Betrieb Ching Luh sind im Detail in dem Dokument oben rechts auf dieser Seite festgehalten. Die Prüfungsergebnisse sind in Englischer Sprache dokumentiert.