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Stellungnahme zu dem Greenpeace-Bericht „Slaughtering the Amazon”

Herzogenaurach, 29. Mai 2009 – Am 29. Mai 2009 hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace einen Bericht mit dem Titel „Slaughtering the Amazon“ veröffentlicht. In dem Bericht werden die Ergebnisse einer Greenpeace-Untersuchung hinsichtlich der Umweltauswirkungen auf die zunehmende Abholzung des Regenwaldes im Amazonasgebiet durch die sich ausweitende Rinderzucht in Brasilien aufgeführt. Greenpeace behauptet, dass der adidas Konzern diese Praktiken unterstützt, indem er Leder und Häute von Zulieferern aus brasilianischen Regionen bezieht, die von Greenpeace im Bericht direkt für die Abholzung verantwortlich gemacht werden.

Wir teilen ausdrücklich die von Greenpeace vorgebrachten Bedenken bezüglich der negativen Umweltauswirkungen infolge der illegalen Abholzung des Regenwalds auf das Erdklima.

Der adidas Konzern bekennt sich zu nachhaltigen und ethischen Geschäftspraktiken, die in der Herstellung unserer Produkte sowie insbesondere bei der Auswahl der Produktmaterialien konsequente Anwendung finden.

Aus Tierschutzgründen und zum Erhalt der Artenvielfalt nutzen wir grundsätzlich keine Rohmaterialien von bedrohten oder gefährdeten Tierarten. Unsere internen Richtlinien verbieten die Verwendung von Leder und Häuten von Tieren, die inhuman behandelt werden, ganz gleich, ob es sich um wilde Tier oder eine Tierzucht handelt. Zudem möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei Rohhäuten, die zu Leder weiterverarbeitet werden, um ein Nebenprodukt der Fleischproduktion handelt.

Die Vorlieferanten unserer Lederzulieferer, die u.a. Rohhäute aus Brasilien beziehen, haben uns versichert, dass sie die Bestimmungen und Maßnahmen der brasilianischen Regierung zum Schutz der Regenwälder umfassend einhalten und unterstützen. Wir werden zu diesem Thema weitere Nachforschungen anstellen und den intensiven Dialog mit unseren Zulieferern fortsetzen.

Die Lederzulieferer des adidas Konzerns befolgen die Standards der Leather Working Group (LWG). Diese Arbeitsgruppe, die sich aus Vertretern von Umweltexperten und internationalen Unternehmen zusammensetzt, wurde mittels umfassender Unterstützung des adidas Konzerns ins Leben gerufen. Ziel der LWG ist es, Richtlinien für umweltverträgliche Geschäftspraktiken innerhalb der Schuhlederindustrie zu entwickeln und deren Einhaltung entlang der Beschaffungskette zu überwachen. Gemeinsam mit unseren Partnern in der LWG stehen wir bereits in einem Dialog mit Greenpeace, die wir zum nächsten Treffen der Arbeitsgruppe eingeladen haben. Wir sind der Meinung, dass die von Greenpeace thematisierten Probleme am besten in der Gemeinschaftsarbeit der LWG erörtert werden können. Dieser direkte Kontakt würde uns dabei helfen, den Status der Gespräche von Greenpeace mit anderen Industrien, in denen wesentlich größere Mengen von Leder und Häuten benötigt werden als in der Sportartikelbranche, zu erfahren.

Wir vertreten die Ansicht, dass möglichst viele Industriebranchen, welche Nutzer oder Verarbeiter tierischer Materialien sind, sich aktiv an einem offenen Dialog beteiligen sollten, um gemeinsame Lösungen anzustreben.