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Stellungnahme zu Vorwürfen von China Labor Watch über Arbeitsbedingungen in chinesischen Fabriken

Herzogenaurach, 18. August 2008 – Am 15. August 2008 hat die amerikanische Nichtregierungsorganisation China Labor Watch (CLW) Berichte über die Arbeitsbedingungen in Produktionsstätten von drei Herstellern in Südchina - Chengda, Supercap und Chang Ye Long – veröffentlicht. In den Betrieben dieser Firmen werden Sportartikel für eine Reihe von internationalen Marken hergestellt, u.a. auch für den adidas Konzern. Vorabexemplare der Berichte wurden der Sozial- und Umweltabteilung des adidas Konzerns, die schon seit langem mit CLW eng zusammenarbeitet, zur Verfügung gestellt. CLW erhielt von uns eine ausführliche Antwort zu den Problemen und Vorwürfen, die in den Dokumenten aufgeführt wurden, um ein weiteres gemeinsames Vorgehen planen zu können. Dabei haben wir insbesondere auf die vielen Ungenauigkeiten in den Berichten hingewiesen und CLW zudem um Bestätigung gebeten, dass in allen genannten Fabriken auch tatsächlich Produkte für den adidas Konzern hergestellt werden, da keine Adressen genannt wurden und die drei Hersteller über mehrere Fabriken verfügen.
 
Während der adidas Konzern anerkennt, dass es sich bei den in den Berichten genannten Vorfällen um ernst zu nehmende Probleme handeln könnte, die untersucht und behoben werden müssen, weisen wir das pauschalisierte Urteil von CLW, dass diese Vorfälle auf „eine großflächige Verbreitung der schlechten adidas-Praktiken in China hinweisen“, entschieden zurück. Eine solche Behauptung ist irreführend und vernachlässigt die Fortschritte und Verbesserungen sowie den hohen Grad bei der Einhaltung von Arbeitsplatzstandards, die entlang der Beschaffungskette in China erreicht wurden. Darüber hinaus wird der Tatsache, dass die Zulieferbetriebe des adidas Konzerns Arbeitsplatzbedingungen und Leistungen bereitstellen, die zu den besten in der Sportartikelindustrie gehören, nicht Genüge getan.
 
Der adidas Konzern hat ein engagiertes 13-köpfiges Team in China mit hochqualifizierten Arbeits-, Gesundheits- und Sicherheitsexperten, die regelmäßig Kontrollen in der Beschaffungskette durchführen. Durch ihre Arbeit wird sichergestellt, dass in den Betrieben, die unsere Produkte herstellen, faire, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen herrschen. Die Hersteller unterliegen zudem den Kontrollen durch andere, unabhängige Instanzen wie z.B. die Fair Labor Organization (FLA). Die FLA vereinigt die Bestrebungen von Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Hochschulen und Universitäten, weltweit die Rechte von Arbeitern zu schützen und Arbeitsbedingungen zu verbessern, indem sie die Einhaltung von internationalen Arbeitsstandards vorantreibt. Der adidas Konzern ist ein Gründungsmitglied der FLA.
 
Das folgende Dokument beschreibt ausführlich unsere Kommentare und möglichen Maßnahmen auf die einzelnen Vorwürfe von CLW. Wir sind an dem Feedback von CLW auf unsere Antwort interessiert und begrüßen entsprechende Reaktionen darauf.