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Ergebnisse des 1. Quartals 2007 der adidas Gruppe

Konzernumsatz wächst währungsbereinigt um 9% +++ Entwicklung des Reebok währungsbereinigten Auftragsbestands zum ersten Mal seit Einbeziehung in den Konzern positiv (+3%) +++ adidas Auftragsbestand steigt währungsbereinigt um 7% mit Wachstum in allen Regionen

  • Konzernrohertragsmarge verbessert sich um 1,8 Prozentpunkte auf 46,8%
  • Auf Anteilseigner entfallender Gewinn verringert sich erwartungsgemäß um 11%
  • Prognosen für 2007 erneut bestätigt, Gewinnwachstum von annähernd 15% erwartet

 

Währungsbereinigter Konzernumsatz im ersten Quartal um 9% gestiegen

Im ersten Quartal 2007 stieg der Konzernumsatz währungsbereinigt um 9%, vor allem aufgrund von Umsatzwachstum im Segment adidas und der Einbeziehung eines zusätzlichen Monats im Segment Reebok verglichen mit dem Vorjahr. Der Umsatz legte auf währungsbereinigter Basis in allen Regionen zu, mit Ausnahme von Nordamerika. Dort blieb die Umsatzentwicklung stabil. In Euro stieg der Umsatz um 3% auf 2,538 Mrd. € (2006: 2,459 Mrd. €). Auf vergleichbarer Basis, unter Berücksichtigung des Reebok Umsatzes für die kompletten Drei-Monatszeiträume und ohne den Effekt aus der Veräußerung des Greg Norman Collection (GNC) Großhandelsgeschäfts, stieg der Umsatz auf währungsbereinigter Basis um 4%.

„Unser Konzern ist gut ins Jahr 2007 gestartet“, kommentiert Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas AG. „Der Zusammenschluss mit Reebok fängt nun an, sich bezahlt zu machen und wir konnten bereits die ersten Umsatz- und Kostensynergien realisieren. adidas und TaylorMade-adidas Golf haben eindrucksvoll mit starken Produkteinführungen aufgewartet.”

adidas und Reebok Segmente verantwortlich für Umsatzwachstum im ersten Quartal

Das Segment adidas war im ersten Quartal 2007 der Hauptmotor des organischen Umsatzwachstums für den Konzern. Der adidas Umsatz stieg in den ersten drei Monaten währungsbereinigt um 7%. Im Segment Reebok stieg der Umsatz währungsbereinigt um 22%, da im ersten Quartal 2007 die Reebok Umsatzerlöse für drei Monate konsolidiert sind. Im Vorjahr waren es lediglich zwei Monate (Februar und März). Auf vergleichbarer Basis, unter Berücksichtigung des Umsatzes für die kompletten Drei-Monatszeiträume und ohne den Effekt aus der Übertragung sowohl des NBA als auch des Liverpool Lizenzgeschäfts auf die Marke adidas, ging der Reebok Umsatz im ersten Quartal 2007 währungsbereinigt um 5% zurück. Bei TaylorMade-adidas Golf verringerte sich der Umsatz währungsbereinigt um 4%. Auf vergleichbarer Basis, ohne die GNC Umsätze des Vorjahres, legte der Umsatz jedoch um 5% zu. Währungseffekte wirkten sich bei allen Marken negativ auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Umsatz von adidas stieg in Euro im ersten Quartal 2007 um 2% auf 1,819 Mrd. € (2006: 1,776 Mrd. €). Bei Reebok legte der Umsatz um 15% auf 524 Mio. € zu (2006: 454 Mio. €). Bei TaylorMade-adidas Golf ging der Umsatz in Euro um 10% auf 180 Mio. € zurück (2006: 201 Mio. €).

 

 

2007

2006

Veränderung       in €

Veränderung währungs-bereinigt

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

adidas

1.819

1.776

2

7

Reebok [1]

524

454

15

22

TaylorMade-adidas Golf [2]

180

201

-10

-4

HQ/Konsolidierung

17

28

-41

-37

Gesamt

2.538

2.459

3

9

Q1 Umsatzwachstum nach Segmenten


[1] Die Ergebnisse von Reebok für das erste Quartal 2006 beinhalten nur zwei Monate des Drei-Monatszeitraums.

[2] Beinhaltet Greg Norman Bekleidung vom 1. Februar 2006 bis 30. November 2006.

 


Kräftiges Umsatzwachstum in nahezu allen Regionen

Der Umsatz des adidas Konzerns legte in allen Regionen kräftig zu, mit Ausnahme von Nordamerika. Dort blieb der Umsatz stabil. Gründe für dieses Wachstum waren die starken operativen Entwicklungen bei der Marke adidas sowie die Konsolidierung der Reebok Umsatzerlöse für drei Monate im ersten Quartal 2007 gegenüber lediglich zwei Monaten im Vorjahr. In Europa stieg der Konzernumsatz im ersten Quartal währungs¬bereinigt um 10%. In Nordamerika blieb der Konzernumsatz auf währungs¬bereinigter Basis stabil. Der Umsatz des Konzerns in Asien und Lateinamerika stieg währungsbereinigt um 13% bzw. 36%. Währungseffekte wirkten sich auf die berichteten Umsätze in allen Regionen negativ aus. In Europa lag der Umsatz in Euro im ersten Quartal 2007 mit 1,149 Mrd. € um 8% über dem Vorjahr (2006: 1,067 Mrd. €). Der Umsatz in Nordamerika ging um 8% auf 698 Mio. € zurück (2006: 759 Mio. €). Der Umsatz in Asien stieg in Euro um 6% auf 501 Mio. € (2006: 474 Mio. €). Der Umsatz in Lateinamerika legte um 25% auf 157 Mio. € zu (2006: 126 Mio. €).

 

 

2007

2006 [1]

Veränderung       in €

Veränderung währungs-bereinigt

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Europa

1.149

1.067

8

10

Nordamerika

698

759

-8

0

Asien

501

474

6

13

Lateinamerika

157

126

25

36

Gesamt [2]

2.538

2.459

3

9

Q1 Umsatzwachstum nach Regionen


[1] Beinhaltet das Reebok Geschäftssegment ab 1. Februar 2006. Beinhaltet Greg Norman Bekleidungsgeschäft vom 1. Februar 2006 bis 30. November 2006.

[2] Beinhaltet HQ/Konsolidierung.

 


Rohertragsmarge des Konzerns verbessert sich um 1,8 Prozentpunkte

Die Rohertragsmarge des adidas Konzerns stieg im ersten Quartal 2007 aufgrund von Verbesserungen in allen Segmenten um 1,8 Prozentpunkte auf 46,8% (2006: 45,0%). Darin zeigen sich vor allem der Wegfall von negativen Effekten aus der Kaufpreisaufteilung im Reebok Segment in Höhe von 22 Mio. €, positive Effekte aus verstärkten eigenen Einzelhandelsaktivitäten bei der Marke adidas sowie die ersten Kostensynergien in der Beschaffung von adidas und Reebok Produkten. Dadurch wurden die negativen Auswirkungen auf die Rohertragsmarge bei Reebok aus der Einbeziehung der Reebok Ergebnisse für einen zusätzlichen Monat im ersten Quartal 2007 mehr als ausgeglichen. Bei Reebok ist der Januar traditionell von höheren Lagerräumungsaktivitäten geprägt. Eine höhere Rohertragsmarge bei TaylorMade-adidas Golf trug ebenfalls zur Verbesserung der Rohertragsmarge des Konzerns bei. Das kräftige organische Umsatz¬wachstum und die Verbesserung der Rohertragsmarge führten zu einem deutlichen Anstieg des Rohergebnisses für den adidas Konzern im ersten Quartal 2007 um 7% auf 1,188 Mrd. € (2006: 1,107 Mrd. €).

Betriebsergebnis um 8% zurückgegangen

Die operative Marge des adidas Konzerns verringerte sich im ersten Quartal 2007 um 1,1 Prozentpunkte auf 9,0% (2006: 10,1%). Diese Entwicklung ist vor allem auf die Einbeziehung der Reebok Ergebnisse für einen zusätzlichen Monat zurückzuführen. Der Januar ist traditionell von überdurchschnittlich hohen operativen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz geprägt. Außerdem trugen zeitliche Effekte im Marketing Working Budget zu dieser Entwicklung bei. Der Anstieg der operativen Aufwendungen hob die Verbesserung des Rohergebnisses mehr als auf. Infolgedessen ging das Betriebsergebnis des adidas Konzerns im ersten Quartal 2007 um 8% auf 229 Mio. € zurück (2006: 248 Mio. €).

Gewinn vor Steuern um 13% zurückgegangen

Der Konzerngewinn vor Steuern ging im ersten Quartal 2007 um 13% auf 191 Mio. € zurück (2006: 220 Mio. €). Zu dieser Entwicklung trugen sowohl der Rückgang des Betriebsergebnisses als auch die gestiegenen Nettofinanzaufwendungen bei. Die Nettofinanzaufwendungen stiegen um 36% auf 38 Mio. € (2006: 28 Mio. €). Diese Entwicklung ist auf niedrigere Finanzerträge im ersten Quartal 2007 gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen.

Auf Anteilseigner entfallender Gewinn verringert sich erwartungsgemäß um 11%

Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn verringerte sich im ersten Quartal 2007 um 11% auf 128 Mio. € (2006: 144 Mio. €). Gründe hierfür waren der Rückgang des Betriebsergebnisses, die gestiegenen Nettofinanzaufwendungen sowie eine geringfügig höhere Steuerquote, die im ersten Quartal 2007 um 0,5 Prozentpunkte auf 32,4% anstieg (2006: 31,8%). Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter des Konzerns gingen allerdings im ersten Quartal 2007 um 78% auf 1 Mio. € zurück (2006: 6 Mio. €). Verantwortlich hierfür war die Übernahme des Joint Venture Partners von adidas in Korea mit Wirkung zum 1. September 2006.

Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie um 11% zurückgegangen

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ging im ersten Quartal 2007 analog zum Rückgang des auf Anteilseigner entfallenden Konzerngewinns um 11% auf 0,63 € zurück (2006: 0,71 €). Das verwässerte Ergebnis je Aktie verringerte sich im ersten Quartal 2007 ebenfalls um 11% auf 0,60 € (2006: 0,67 €). Die Verwässerung kommt hauptsächlich durch etwa sechzehn Millionen zusätzliche potenzielle Aktien zustande, die im Zusammen¬hang mit der ausstehenden Wandelanleihe entstehen könnten. Die Wandlungsbedingungen wurden am Ende des vierten Quartals 2004 zum ersten Mal erfüllt.

Weitere Fortschritte beim kurzfristigen Betriebskapital

Die Vorräte gingen im Konzern zum Ende des ersten Quartals 2007 um 3% auf 1,536 Mrd. € zurück (2006: 1,586 Mrd. €). Währungsbereinigt stiegen die Vorräte um 3%. Dieser Anstieg liegt unter dem erwarteten Umsatzwachstum für den Konzern. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich zum Ende des ersten Quartals 2007 um 6% (währungsbereinigt -1%) auf 1,777 Mrd. € (2006: 1,898 Mrd. €). Diese Entwicklung liegt deutlich unter dem Umsatzwachstum im ersten Quartal.

Nettofinanzverbindlichkeiten um 432 Mio. € reduziert

Am 31. März 2007 beliefen sich die Nettofinanzverbindlichkeiten auf 2,519 Mrd. €. Dies entspricht einem Rückgang um 15% bzw. 432 Mio. € gegenüber 2,952 Mrd. € im Vorjahr. Verantwortlich für diese Reduzierung waren in erster Linie die starke Gewinnentwicklung und die anhaltend strikte Kontrolle des kurzfristigen Betriebskapitals.

adidas Auftragsbestände steigen währungsbereinigt um 7%

Die Auftragsbestände der Marke adidas lagen Ende März 2007 währungsbereinigt um 7% über dem Vorjahr. Diese Entwicklung bedeutet eine deutliche sequenzielle Verbesserung um 6 Prozentpunkte gegenüber dem vorangegangenen Quartal und ist auf beträchtliche Zuwächse in Europa und Nordamerika zurückzuführen. Das Wachstum unterstreicht vor allem die starke Produkt-Pipeline für das zweite Halbjahr. In Euro stiegen die Auftragsbestände von adidas um 2%. Die Auftragsbestände bei Schuhen stiegen währungsbereinigt um 5% (in Euro stabil). Eine gemischte Entwicklung in Nordamerika wurde von Wachstum in Asien und in den Schwellenländern Europas mehr als ausgeglichen. Bei Bekleidung stiegen die Auftrags¬bestände währungsbereinigt um 12% (+7% in Euro), vor allem aufgrund von soliden Zuwächsen in Europa und zweistelligem Wachstum sowohl in Nordamerika als auch in Asien.

 

 

Schuhe

Bekleidung

Gesamt [i]

 

in € 

währungs-bereinigt

in € 

währungs-bereinigt

in € 

währungs-bereinigt

Europa

0

2

6

7

2

4

Nordamerika

-14

-6

2

12

-7

2

Asien

14

22

10

18

10

18

Gesamt

-0

5

7

12

2

7

adidas Auftragsbestände nach Produktkategorien und Regionen zum 31. März 2007


[i] Beinhaltet Auftragsbestände für Sportzubehör.

 


Entwicklung der Auftragsbestände bei Reebok zum ersten Mal seit Einbeziehung in den Konzern positiv

Die Auftragsbestände der Marke Reebok lagen zum Ende des ersten Quartals währungsbereinigt um 3% über dem Vorjahreswert und zeigten die erste positive Entwicklung an einem Quartalsende seit der Einbeziehung des Geschäfts in den adidas Konzern. In Euro entspricht dies einem Rückgang um 3%. Im Bereich Schuhe gingen die Auftragsbestände währungsbereinigt um 9% zurück (-14% in Euro). Hauptgründe hierfür waren Rückgänge in Nordamerika und Europa. Bei Bekleidung stiegen die Auftragsbestände aufgrund von kräftigem Wachstum in Nordamerika und Asien währungsbereinigt um 16% (+9% in Euro).

 

 

Schuhe

Bekleidung

Gesamt [i]

 

in € 

währungs-bereinigt

in € 

währungs-bereinigt

in € 

währungs-bereinigt

Europa

-7

-6

2

3

-1

0

Nordamerika

-21

-13

7

18

-8

1

Gesamt

-14

-9

9

16

-3

3

Reebok Auftragsbestände nach Produktkategorien und Regionen zum 31. März 2007


[i] Beinhaltet Auftragsbestände für Sportzubehör.

 


Prognosen für 2007 erneut bestätigt

Aufgrund der soliden Performance im ersten Quartal wird mit einem Anstieg des Konzernumsatzes für das Gesamtjahr 2007 im mittleren einstelligen Bereich gerechnet. Das Wachstum in den verbleibenden Quartalen wird eher auf das zweite Halbjahr verteilt sein, da sich der positive Einfluss der FIFA-Fussballweltmeisterschaft 2006™ im zweiten Quartal dieses Jahres nicht wiederholen wird. Für das Gesamtjahr wird bei adidas für 2007 ein Umsatzwachstum auf währungsbereinigter Basis im mittleren einstelligen Bereich erwartet. Bei Reebok wird gegenüber dem Vorjahr Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich prognostiziert. Bei TaylorMade-adidas Golf wird mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis im mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Die Rohertragsmarge des Konzerns wird voraussichtlich zwischen 45% und 47% liegen. Hierzu beitragen werden organische Verbesserungen in allen drei Markensegmenten sowie der Wegfall eines Effekts in Höhe von 76 Mio. € im Zusammenhang mit der Kaufpreisaufteilung, der die Rohertragsmarge von Reebok im Geschäftsjahr 2006 negativ beeinflusste. Die operative Marge des Konzerns wird voraussichtlich bei etwa 9% und damit leicht über dem Vorjahresniveau liegen. Verbesserungen der Rohertragsmarge bei allen Marken werden allerdings durch höhere operative Aufwendungen bei Reebok, TaylorMade-adidas Golf und im Segment HQ/Konsolidierung weitgehend aufgehoben werden. Für den auf Anteilseigner entfallenden Gewinn wird mit einer zweistelligen Steigerung um annähernd 15% gerechnet.

Herbert Hainer sagt: „Die positive Entwicklung der Auftragsbestände von Reebok stimmt uns zuversichtlich, da wir Fortschritte bei der Revitalisierung der Marke sehen. Es gibt aber noch viel zu tun, und wir werden diszipliniert und konzentriert weiterarbeiten, um bei Reebok nachhaltiges und langfristig profitables Wachstum zu erzielen. Was den Konzern anbelangt, so sind wir auf dem besten Wege, 2007 eine kräftige Umsatz- und Gewinnsteigerung zu erzielen, auch wenn in diesem Jahr keine sportlichen Großereignisse anstehen.“