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adidas Gruppe Jahresergebnisse 2005

Währungsbereinigter Umsatz um 12% gewachsen +++ Auf Anteilseigner entfallender Gewinn um 22% gestiegen

  • Operative Marge auf Rekordniveau; Betriebsergebnis um 21% gesteigert
  • Gewinn aus fortgeführtem Geschäft um 31% gestiegen
  • Währungsbereinigte adidas Auftragsbestände um 8% gewachsen
  • Umsatzsteigerungen für adidas Gruppe ohne Reebok im hohen einstelligen Bereich erwartet
  • Umsatz von Reebok für elf Monate in 2006 trotz der negativen Entwicklung der Auftragsbestände bei etwa 2,8 Mrd. €
  • Zweistellige Gewinnsteigerung für 2006 mit positiver Auswirkung auf das Nettoergebnis durch die Reebok Transaktion erwartet

Währungsbereinigter Umsatz in 2005 um 12% gewachsen

Der währungsbereinigte Konzernumsatz legte in 2005 um 12% zu. In Euro stieg der Umsatz in 2005 um 13% auf 6,636 Mrd. € (2004: 5,860 Mrd. €). 

„2005 war ein großartiges Jahr für unsere Gruppe. Die Akquisition von Reebok und der Verkauf von Salomon haben uns besonders ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Außerdem haben wir einen eindrucksvollen Turnaround unseres Geschäfts in Nordamerika erreicht. Mit all diesen Veränderungen konnten wir unseren Fokus auf die Kernaktivitäten der Gruppe verstärken und erneut Finanzergebnisse auf Rekordniveau erzielen,“ sagt Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas-Salomon AG.

adidas Hauptwachstumsträger in 2005

Der Umsatz von adidas war der stärkste Wachstumsträger für den Konzern in 2005. Auf währungsbereinigter Basis stieg der Umsatz von adidas in 2005 um 12%. Zu dieser Steigerung trugen vor allem kräftiges, zweistelliges Wachstum in der Sport Heritage Division sowie Zuwächse in fast allen Sport Performance Kategorien bei. Im SegmentTaylorMade-adidas Golf stieg der Umsatz auf währungsneutraler Basis, vor allem aufgrund von deutlichem Wachstum in allen wichtigen Kategorien, um 11%. Bei adidasstieg der Umsatz in Euro in 2005 um 13% auf 5,861 Mrd. € (2004: 5,174 Mrd. €). BeiTaylorMade-adidas Golf legte der Umsatz in Euro in 2005 um 12% auf 709 Mio. € zu (2004: 633 Mio. €).

 

2005

2004

Change y-o-y

 in euro terms

Change y-o-y
currency-neutral

 

€  in millions

€  in millions

in %

in %

adidas

5,861

5,174

13

12

TaylorMade-adidas Golf

709

633

12

11

Total continuing operations

6,636

5,860

13

12

Group sales by brand in 2005, “Total continuing operations” includes HQ/Consolidation 

 

Zweistellige Umsatzzuwächse in Nordamerika, Asien und Lateinamerika 

Nach Regionen betrachtet, stieg der währungsbereinigte Konzernumsatz inEuropa in 2005 um 3%. Dabei glichen Zuwächse in Deutschland, Italien und Frankreich Rückgänge in Großbritannien und auf der iberischen Halbinsel mehr als aus. In Nordamerika stieg der währungneutrale Umsatz um 17% aufgrund positiver Entwicklungen in allen wichtigen Kategorien während des gesamten Jahres. In Asien legte der währungsneutrale Umsatz in 2005 um 27% zu. Verantwortlich für diese Entwicklung waren vor allem eine positive Performance in Japan und China. Lateinamerika verzeichnete in 2005 einen währungsbereinigten Umsatzanstieg um 32% und war damit erneut die am schnellsten wachsende Region des Konzerns. In Euro stieg der Umsatz in Europa gegenüber dem Vorjahr um 3% auf 3,166 Mrd. € (2004: 3,068 Mrd. €). In Nordamerika legte der Umsatz in Euro in 2005 um 17% auf 1,561 Mrd. € zu (2004: 1,332 Mrd. €). Der Umsatz inAsien verbesserte sich in Euro in 2005 um 28% auf 1,523 Mrd. € (2004: 1,192 Mio. €). In Lateinamerika stieg der Umsatz in Euro in 2005 um 43% auf 319 Mio. € (2004: 224 Mio. €). 
 

 

 

 

2005

2004

Change y-o-y

in euro terms

Change y-o-y
currency-neutral

 

€  in millions

€  in millions

in %

in %

Europe

3,166

3,068

3

3

North America

1,561

1,332

17

17

Asia

1,523

1,192

28

27

Latin America

319

224

43

32

Total continuing operations

6,636

5,860

13

12

Group sales by region in 2005, “Total continuing operations” includes HQ/Consolidation

 

Rohertragsmarge des Konzerns um 0,2 Prozentpunkte verbessert

Die Rohertragsmarge des Konzerns verbesserte sich in 2005 um 0,2 Prozentpunkte auf 48,2% (2004: 48,0%). Dies stellt die höchste Rohertragsmarge in der Geschichte des Konzerns dar und spiegelt vor allem verstärkte eigene Einzelhandelsaktivitäten bei adidas wider. Infolge des kräftigen Umsatzwachstums und der Verbesserung der Rohertragsmarge innerhalb des Konzerns stieg das Rohergebnis in 2005 um 14% auf 3,197 Mrd. € (2004: 2,813 Mrd. €). 
 

Betriebsergebnis um 21% gestiegen

Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen in 2005 um 11% auf 47 Mio. € (2004: 42 Mio. €). Die operativen Aufwendungen, bestehend aus Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen sowie Abschreibungen (ohne Geschäfts- oder Firmenwerte), stiegen in 2005 um 13% auf 2,537 Mrd. € (2004: 2,236 Mrd. €). Dies entspricht 38,2% der Umsatzerlöse (2004: 38,2%). In 2005 war keine Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten vorzunehmen. Im Vergleich dazu gab es in 2004 planmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte aus dem fortgeführten Geschäft in Höhe von 36 Mio. €. Infolgedessen verbesserte sich das Betriebsergebnis des Konzerns in 2005 um 21% auf 707 Mio. € (2004: 584 Mio. €). Dieser Anstieg ist maßgeblich auf einen höheren Umsatz und eine Verbesserung der Rohertragsmarge zurückzuführen. Entsprechend verbesserte sich auch die operative Marge in 2005 um 0,7 Prozentpunkte auf 10,7% (2004: 10,0%). Auf vergleichbarer Basis2 hätten sich das Betriebsergebnis und die operative Marge des Konzerns in 2005 um 14% bzw. 0,1 Prozentpunkte verbessert. 
 

Gewinn vor Steuern um 25% gesteigert

Die Nettofinanzaufwendungen sanken um 11% auf 52 Mio. € (2004: 59 Mio. €). Infolge der operativen Verbesserungen und der niedrigeren Nettofinanz¬aufwendungen stieg der Konzerngewinn vor Steuern in 2005 um 25% auf 655 Mio. € (2004: 526 Mio. €). Auf vergleichbarer Basis2 wäre der Konzerngewinn vor Steuern in 2005 um 17% gestiegen.

Gewinn aus fortgeführtem Geschäft steigt um 31%

Der Konzerngewinn aus dem fortgeführten Geschäft stieg in 2005 um 31% auf 434 Mio. € (2004: 333 Mio. €). Zu dieser Verbesserung trugen insbesondere kräftiges Umsatzwachstum sowie eine starke Entwicklung der Rohertragsmarge und der operativen Marge bei. Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter des Konzerns stiegen in 2005 um 11% auf 8 Mio. € (2004: 7 Mio. €)3. Die Steuerquote ging in 2005 um 3,0 Prozentpunkte auf 33,7% zurück (2004: 36,7%)3. Auf vergleichbarer Basis2 wäre der Konzerngewinn aus dem fortgeführten Geschäft in 2005 um 18% gestiegen.


Auf Anteilseigner entfallender Gewinn um 22% gestiegen

Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn des Konzerns, der den Gewinn aus dem fortgeführten und dem nicht fortgeführten Geschäft enthält, stieg in 2005 trotz eines höheren Verlusts aus dem nicht fortgeführten Geschäft (2005: minus 44 Mio. €; 2004: minus 11 Mio. €) um 22% auf 383 Mio. € (2004: 314 Mio. €). Auf vergleichbarer Basis2 wäre der Konzerngewinn aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft in 2005 um 6% gestiegen. 
 

Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführtem und nicht fortgeführtem Geschäft bei 8,19 €

Im Geschäftsjahr 2005 verbesserte sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft des Konzerns um 19% auf 8,19 € gegenüber 6,88 € in 2004. Auf vergleichbarer Basis2 wäre das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft um 4% gestiegen. 
 

Starke operative Ergebnisse für die adidas Gruppe im vierten Quartal

Der währungsbereinigte Konzernumsatz stieg im vierten Quartal aufgrund von zweistelligen Verbesserungen in allen Regionen um 21%. In Euro stieg der Umsatz im vierten Quartal 2005 um 27% auf 1,521 Mrd. € (2004: 1,196 Mrd. €). Das Rohergebnis des Konzerns verbesserte sich im vierten Quartal 2005 um 26% auf 716 Mio. € (2004: 569 Mio. €). Darin zeigt sich die positive Umsatzentwicklung. Die Rohertragsmarge ging allerdings in 2005 um 0,6 Prozentpunkte auf 47,1% zurück (2004: 47,6%). Verantwortlich hierfür waren negative Effekte aus TaylorMade-adidas Golfs Buy-Out des Golfball-Produktionsvertrags, die eine Verbesserung der Rohertragsmarge bei der Marke adidas mehr als ausglichen. Das Betriebsergebnis stieg im vierten Quartal 2005 um 74% auf 35 Mio. € (2004: 20 Mio. €). Der Konzern¬gewinn aus dem fortgeführten Geschäft ging im vierten Quartal 2005 um 64% auf 4 Mio. € zurück (2004: 10 Mio. €). Dies war auf Einmaleffekte auf Finanz¬aufwendungen zurückzuführen, unter anderem die Kosten für Optionen zur Absicherung des (in US Dollar zu zahlenden) Kaufpreises für Reebok, ein Verlust aus sonstigen Finanzanlagen sowie die Neuauslegung von IFRS im Zusammenhang mit Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter, die für ihre Beteiligungen Verkaufs¬optionen besitzen. Unrealisierte Verluste aus kurzfristigen Finanzanlagen wirkten sich ebenfalls negativ auf diese Entwicklung aus. Der Gewinn nach Steuern aus dem nicht fortgeführten Geschäft ging im vierten Quartal 2005 um 189% auf minus 7 Mio. € zurück (2004: 8 Mio. €). Der auf die Anteilseigner entfallende Konzern¬gewinn verringerte sich im vierten Quartal 2005 um 118% auf minus 4 Mio. € (2004: 20 Mio. €). Dies entspricht einem unverwässerten Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft von minus 0,07 € (2004: 0,43 €) und bedeutet einen Rückgang um 117%.
 

Reebok Ergebnisse im vierten Quartal entsprechen Management-Prognosen

Im vierten Quartal 2005 ging der währungsbereinigte Umsatz der Reebok Gruppe um 3% zurück. In US Dollar verzeichnete der Umsatz von Reebok einen Rückgang um 5% auf 930 Mio. US$ gegenüber 975 Mio. US$ im Vorjahr. Ohne die Umsatzerlöse von Ralph Lauren Footwear nach dem Verkauf dieses Geschäfts stieg der währungs¬bereinigte Umsatz von Reebok im vierten Quartal um 1% (-1% in US Dollar). Die Rohertragsmarge von Reebok verbesserte sich im vierten Quartal 2005 um 1,0 Prozentpunkte auf 39,5% (2004: 38,5%). Verantwortlich hierfür waren vor allem Hedging-Aktivitäten, die der Reebok Gruppe erlaubten, von günstigen Kurs¬entwicklungen zu profitieren. Die Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen gingen im vierten Quartal 2005 um 3% auf 310 Mio. US$ zurück (2004: 320 Mio. US$). Der Gewinn blieb im vierten Quartal 2005 mit 47,4 Mio. US$ nahezu stabil. Ohne die Auswirkung von Integrationskosten und positiven Steuereffekten hätte das verwässerte Ergebnis je Aktie für das vierte Quartal 0,60 US$ betragen. Dies entspricht der Prognose von Reebok, die einen Korridor zwischen 0,55 US$ und 0,65 US$ vorsah. 
 

Management der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiter verbessert

Die Vorräte im Konzern stiegen zum Ende des vierten Quartals 2005 um 7% auf 1,230 Mrd. € (2004: 1,155 Mrd. €). Auf währungsneutraler Basis verringerten sich die Vorräte im Konzern um 2%. Die Vorräte für das fortgeführte Geschäft stiegen um 22% (währungsbereinigt 13%), vor allem aufgrund erwarteter Auslieferungen von Produkten für die Fußballweltmeisterschaft sowie gestiegener Vorräte in Nordamerika zur Unterstützung des erwarteten künftigen Umsatzwachstums in dieser Region. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Konzern konnten zum Ende des vierten Quartals 2005 um 8% auf 965 Mio. € reduziert werden (2004: 1,046 Mrd. €). Dies war vor allem auf die Veräußerung des Salomon Geschäftssegments zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem fortgeführten Geschäft stiegen um 24% (währungsbereinigt +14%). Diese Entwicklung liegt unter dem Umsatzwachstum im letzten Quartal 2005.


Liquiditätsposition zum ersten Mal seit dem Börsengang 1995 positiv 

Am 31. Dezember 2005 verfügte der Konzern über Netto-Liquidität in Höhe von 551 Mio. €. Dies spiegelt eine Verbesserung von 1,216 Mrd. € bzw. 183% wider, verglichen mit Nettofinanzverbindlichkeiten von 665 Mio. € am Ende des Vorjahres 3. Die starke Profitabilität, die Erlöse aus der Veräußerung von Salomon sowie die Kapitalerhöhung der adidas-Salomon AG um etwa 10% trugen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Infolgedessen verbesserte sich der Verschuldungsgrad des Konzerns in 2005 um 64 Prozentpunkte auf minus 21% gegenüber 43% im Vorjahr3.


Deutlicher Anstieg der Auftragsbestände unterstützt Umsatzwachstumserwartungen für die Marke adidas

Die Auftragsbestände von adidas lagen zum Jahresende 2005 währungsbereinigt um 8% über dem Vorjahr. In Euro bedeutet dies einen Anstieg um 15%. Im Bereich Schuhe stiegen die Auftragsbestände währungsbereinigt um 4% (+11% in Euro), worin Verbesserungen in vielen Kategorien, insbesondere jedoch bei Sport Performance in der Kategorie Fußball und bei Sport Heritage Produkten, zum Ausdruck kommen. Die Auftragsbestände im Bereich Bekleidung stiegen währungsbereinigt um 9% (+16% in Euro) insbesondere aufgrund von Verbesserungen in den Sport Performance Kategorien Fußball und Basketball sowie bei Sport Heritage. Der Bereich Sportzubehör verzeichnete ein zweistelliges Wachstum der Auftragsbestände und trug damit ebenfalls zur positiven Entwicklung der adidas Auftragsbestände bei. Nach Regionen betrachtet, stiegen die währungs¬bereinigten Auftragsbestände im Vorjahresvergleich in Europa um 3% (+4% in Euro). In Nordamerika legten die währungsbereinigten Auftragsbestände um 17% zu (+35% in Euro). In Asien wuchsen die Auftragsbestände währungsneutral um 13% (+22% in Euro).

 

 

Footwear

Apparel

Total

Change y-o-y

in %

in € 

currency-neutral

in € 

currency-neutral

in € 

currency-neutral

Europe

2

0

4

2

4

3

North America

33

15

37

19

35

17

Asia

12

2

28

18

22

13

Total

11

4

16

9

15

8

adidas order backlogs by product category and region as at December 31, 2005

 

Reebok Auftragsbestände währungsbereinigt um 22% zurückgegangen

Die Auftragsbestände von Reebok gingen zum Ende des vierten Quartals 2005 währungsbereinigt um 22% zurück (-24% in US Dollar). Verantwortlich hierfür war ein Rückgang um 28% in den USA (-30% im Bereich Schuhe und -23% im Bereich Bekleidung) sowie ein Rückgang auf währungsbereinigter Basis weltweit (ohne USA) um 12% (-7% im Bereich Schuhe und -18% im Bereich Bekleidung). 
 

Erstkonsolidierung des Reebok Geschäfts wirkt sich positiv auf Nettoergebnis in 2006 aus

Die Gruppe erwartet, dass der Umsatz des Geschäftssegments Reebok, das seit dem 1. Februar 2006 konsolidiert wird, für elf Monate in 2006 etwa 2,8 Mrd. € erreichen wird. Dies stellt gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang im mittleren einstelligen Bereich dar. Allerdings wird der Umsatz der adidas Gruppe in 2006 aufgrund der erstmaligen Einbeziehung von Reebok im hohen zweistelligen Bereich wachsen. Die Rohertragsmarge und die operative Marge bei Reebok sind aufgrund der regionalen Verteilung des Reebok Geschäfts niedriger als die Margen der adidas Gruppe. Aus diesem Grund wird erwartet, dass die Rohertragsmarge sowie die operative Marge für die adidas Gruppe inklusive Reebok auf ein Niveau von 44% bis 46% bzw. etwa 9% fallen wird. Nachdem der Gewinn von Reebok voraussichtlich die zusätzlichen Zinsaufwendungen der adidas Gruppe im Zusammenhang mit der Reebok Akquisition und die negativen Einmaleffekte resultierend aus dem Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung des Vermögens und dem bezahlten Kaufpreis (Kaufpreisverteilung) übersteigen wird, wird durch die Erstkonsolidierung von Reebok mit einer positiven Auswirkung auf das Nettoergebnis des Konzerns in 2006 gerechnet.


Erwartungen für das währungsneutrale Umsatzwachstum der adidas Gruppe ohne Reebok in 2006 im hohen einstelligen Bereich

Für die adidas Gruppe ohne Reebok wird in 2006 mit Wachstum im hohen einstelligen Bereich gerechnet. Nach Regionen betrachtet, wird zweistelliges Wachstum für Asien und Nordamerika, Wachstum im hohen einstelligen Bereich für Lateinamerika und Wachstum im mittleren einstelligen Bereich für Europa erwartet. Die Rohertragsmarge der adidas Gruppe wird voraussichtlich vor allem aufgrund der Kooperationsvereinbarung mit Amer Sports Corporation trotz höherer Rohertrags¬ margen bei adidas und TaylorMade-adidas Golf zwischen 47% und 48% liegen. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung werden einige adidas Konzerngesellschaften weiterhin geringe Umsatzerlöse durch den Verkauf von Salomon Produkten zu Rohertrags¬margen, die unter dem Durchschnitt der Gruppe liegen, erzielen. Die operative Marge für die adidas Gruppe ohne Reebok wird in 2006 voraussichtlich zwischen 10% und 10,5% liegen. Grund hierfür ist in erster Linie ein erwarteter Anstieg der operativen Aufwendungen bei der Marke adidas infolge von höheren Marketingaufwendungen im Zusammenhang mit der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™ sowie der vermehrten eigenen Einzelhandelsaktivitäten bei adidas. Aufgrund der erwarteten starken operativen Ergebnisse wird mit einer zweistelligen Gewinnsteigerung für die adidas Gruppe ohne Reebok gerechnet. 

Herbert Hainer sagt: „adidas und TaylorMade waren nie stärker als heute, und wenn ich in die Zukunft blicke, sehe ich enorme Chancen, beide noch weiter zu entwickeln und zu stärken. Unser Fokus richtet sich jetzt auf einen Turnaround der Marke Reebok. Im WM-Jahr 2006 wird unsere Gruppe zum ersten Mal einen Umsatz von annähernd 10 Mrd. € erreichen. Alle Regionen werden zu dieser Steigerung beitragen. Unterm Strich rechnen wir zum sechsten Mal in Folge mit einer zweistelligen Gewinnsteigerung für das Jahr 2006.“