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adidas-Salomon im 1. Halbjahr 2005

Währungsbereinigter Umsatz um 11% gewachsen +++ Gewinn aus fortgeführtem Geschäft um 39% gestiegen

  • Rohertragsmarge mit 48,5% die höchste in einem 1. Halbjahr
  • Gewinn vor Steuern um 33% gestiegen
  • Auf Anteilseigner entfallender Gewinn aus fortgeführtem und nicht fortgeführtem Geschäft um 48% verbessert
  • Nettofinanzverbindlichkeiten um 425 Mio. € reduziert
  • Steigerung des auf Anteilseigner entfallenden Gewinns aus fortgeführtem und nicht fortgeführtem Geschäft für das Gesamtjahr um ca. 20% erwartet

Umsatz im zweiten Quartal währungsbereinigt um 10% gestiegen

Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal währungsbereinigt um 10% mit zweistelligen Verbesserungen bei allen Marken und Regionen außer Europa, wo der Umsatz um 1% zurückging. In Euro entspricht dies einem Umsatzzuwachs für den Konzern um 8% auf 1,516 Mrd. € im zweiten Quartal 2005 (2004: 1,401 Mrd. €). Die Rohertragsmarge blieb unverändert bei 49,0% der Umsatzerlöse. Das Betriebsergebnis stieg im zweiten Quartal 2005 um 25% auf 153 Mio. € (2004: 123 Mio. €). Der Konzerngewinn aus dem fortgeführten Geschäft verbesserte sich im zweiten Quartal um 33% auf 94 Mio. € (2004: 70 Mio. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stieg um 34% auf 2,02 € (2004: 1,51 € je Aktie). Das verwässerte Ergebnis je Aktie wuchs im zweiten Quartal 2005 um 27% auf 1,91 € (2004: 1,51 €).

Das Ergebnis nach Steuern aus dem nicht fortgeführten Geschäft, das die Performance des Salomon Geschäftssegments widerspiegelt, dessen Veräußerung zum Ende des dritten Quartals geplant ist, ging im zweiten Quartal 2005 um 6% auf minus 27 Mio. € zurück (2004: minus 25 Mio. €). Der auf die Anteilseigner entfallende Konzerngewinn aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft verbesserte sich im zweiten Quartal 2005 um 52% auf 66 Mio. € (2004: 44 Mio. €). Dies entspricht einem unverwässerten Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft von 1,44 € und damit einer Steigerung um 50% gegenüber dem Vorjahr (2004: 0,96 € je Aktie). Das verwässerte Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft verbesserte sich damit entsprechend um 44% auf 1,37 € (2004: 0,96 €).

Die Anwendung neuer und überarbeiteter Internationaler Rechnungslegungsgrundsätze (IFRS), die den Ausweis der Lizenz- und Provisionserträge und Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte im Betriebsergebnis sowie den Wegfall planmäßiger Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte betreffen, hatte eine positive Auswirkung auf die berichteten Finanzergebnisse des Konzerns in 2005. Auf vergleichbarer Basis[1] hätten sich das Betriebsergebnis, der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft und der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft des Konzerns im zweiten Quartal um 20%, 18% bzw. 20% verbessert.

Währungsneutrale Umsatzsteigerung im ersten Halbjahr um 11%

In den ersten sechs Monaten 2005 stieg der Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis um 11%. In Euro legte der Umsatz um 10% auf 3,189 Mrd. € zu (2004: 2,906 Mrd. €).

„Die erste Jahreshälfte 2005 waren wichtige sechs Monate für adidas-Salomon,“ kommentiert Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender von adidas-Salomon. „Wir haben unser Geschäft im Kern gestärkt und effizienter gemacht. Unser Fokus liegt jetzt verstärkt auf unseren bewährten Kompetenzbereichen. Wir konnten hervorragende Finanzergebnisse erzielen – und damit sowohl die Erwartungen des Markts als auch unsere eigenen übertreffen.“

adidas ist wachstumsstärkstes Segment im ersten Halbjahr

Der Umsatz im Segment adidas war im ersten Halbjahr 2005 der stärkste Wachstumsträger für den Konzern. Der währungsbereinigte adidas Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten um 10%. Zu dieser Entwicklung trugen vor allem kräftiges, zweistelliges Wachstum in der Sport Heritage Division sowie deutliche Zuwächse in den meisten Sport Performance Kategorien bei. Im Segment TaylorMade-adidas Golf stieg der Umsatz auf währungsneutraler Basis, vor allem aufgrund von zweistelligem Wachstum in allen Kategorien außer bei Puttern, um 19%. Währungseffekte wirkten sich bei adidas und TaylorMade-adidas Golf negativ auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der adidas Umsatz in Euro stieg im ersten Halbjahr 2005 um 9% auf 2,816 Mrd. € (2004: 2,584 Mrd. €). Bei TaylorMade-adidas Golf verbesserte sich der Umsatz in Euro in 2005 um 16% auf 351 Mio. € (2004: 302 Mio. €).

 

1. Halbjahr

 2005

1. Halbjahr

 2004

Veränderung

 in €

Veränderung währungsneutral

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

adidas

2.816

2.584

9

10

TaylorMade-adidas Golf

351

302

16

19

Gesamtes fortgeführtes Geschäft

3.189

2.906

10

11

adidas-Salomon Umsatz nach Marken in 2005, „Gesamtes fortgeführtes Geschäft“ enthält HQ/Konsolidierung

Positive Umsatzentwicklung in den Regionen

Nach Regionen betrachtet stieg der Konzernumsatz im ersten Halbjahr in Europa währungsbereinigt um 1%. Dies war vor allem  auf eine starke Performance bei TaylorMade-adidas Golf zurückzuführen, wo der währungsneutrale Umsatz infolge von breit gefächerten Verbesserungen in der gesamten Region um 16% zulegte. In Nordamerika stieg der Konzernumsatz im ersten Halbjahr währungsbereinigt um 18%, hauptsächlich aufgrund von zweistelligem Wachstum in den adidas Sport Performance und Sport Heritage Divisionen sowie bei TaylorMade-adidas Golf. In Asien verbesserte sich der währungsneutrale Umsatz im ersten Halbjahr 2005 um 30%. In dieser Entwicklung spiegeln sich vor allem kräftiges Wachstum in China, wo der Umsatz sich in den ersten sechs Monaten 2005 mehr als verdoppelte, sowie kräftiges Wachstum in Japan, Indien und vielen anderen Länder der Region. Lateinamerika verzeichnete im ersten Halbjahr einen währungsbereinigten Umsatzanstieg um 36% und war damit erneut die am schnellsten wachsende Region des Konzerns. Diese Entwicklung war auf zweistellige Umsatzzuwächse in Brasilien, Mexiko und Argentinien zurückzuführen. Währungseffekte wirkten sich im ersten Halbjahr 2005 negativ auf die Umsätze in Euro aus. In Europa lag der Umsatz in Euro in den ersten sechs Monaten 2005 mit 1,569 Mrd. € leicht über dem Vorjahr (2004: 1,563 Mrd. €). In Nordamerika legte der Umsatz in Euro im ersten Halbjahr 2005 um 13% auf 757 Mio. € zu (2004: 667 Mio. €). Der Umsatz in Asien verbesserte sich im ersten Halbjahr 2005 in Euro um 28% auf 708 Mio. € (2004: 551 Mio. €). In Lateinamerika stieg der Umsatz in Euro in 2005 um 38% auf 135 Mio. € (2004: 98 Mio. €).

 

 

1. Halbjahr 

2005[2]

1. Halbjahr

 20043

Veränderung

in €

Veränderung währungsneutral

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Europa

1.569

1.563

0

1

Nordamerika

757

667

13

18

Asien

708

551

28

30

Lateinamerika

135

98

38

36

Gesamtes fortgeführtes Geschäft

3.189

2.906

10

11

adidas-Salomon Umsatz nach Regionen in 2005, „Gesamtes fortgeführtes Geschäft“ enthält HQ/Konsolidierung

Rohertragsmarge des Konzerns um 0,5 Prozentpunkte verbessert

Die Rohertragsmarge von adidas-Salomon verbesserte sich im ersten Halbjahr 2005 um 0,5 Prozentpunkte auf 48,5% des Umsatzes (2004: 48,0%). Dies stellt die höchste Rohertragsmarge in einem ersten Halbjahr in der Geschichte des Konzerns dar und reflektiert zunehmende eigene Einzelhandelsaktivitäten bei adidas sowie einen sich verbessernden Produktmix im Konzern. Darüber hinaus trugen Hedging-Aktivitäten, die dem Konzern erlaubten von günstigen Kursentwicklungen zu profitieren, ebenfalls zu der Margenverbesserung bei. Infolge der deutlichen Umsatzsteigerung und der Verbesserung der Rohertragsmarge stieg das Rohergebnis des Konzerns im ersten Halbjahr 2005 um 11% auf 1,547 Mrd. € (2004: 1,394 Mrd. €).

Betriebsergebnis um 26% gestiegen

Die Lizenz- und Provisionserträge stiegen im ersten Halbjahr 2005 um 5% auf 22 Mio. € (2004: 20 Mio. €). Die operativen Aufwendungen, bestehend aus Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen sowie Abschreibungen (ohne Geschäfts- oder Firmenwerte), stiegen im ersten Halbjahr 2005 um 9% auf 1,211 Mrd. € (2004: 1,113 Mrd. €). Dies entspricht 38,0% der Umsatzerlöse und damit einem Rückgang von 0,3 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr (2004: 38,3%). Diese Verringerung spiegelt in erster Linie eine Reduzierung der Marketingausgaben und nahezu unveränderte operative Gemeinkosten, jeweils im Verhältnis zum Umsatz, wider. In den ersten sechs Monaten 2005 war keine Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten vorzunehmen. Im Vergleich dazu gab es im ersten Halbjahr 2004 planmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 18 Mio. €. Das Betriebsergebnis des Konzerns konnte im ersten Halbjahr 2005 infolge der höheren Umsätze und der gestiegenen Rohertragsmarge sowie der Verbesserung der operativen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz um 26% auf 357 Mio. € gesteigert werden (2004: 283 Mio. €). Eine ähnliche Entwicklung verzeichnete die operative Marge mit einem Anstieg in den ersten sechs Monaten 2005 um 1,5 Prozentpunkte auf 11,2% (2004: 9,7%). Die Anwendung neuer und überarbeiteter Internationaler Rechnungs­legungs­grundsätze wirkte sich positiv auf die berichteten operativen Ergebnisse des Konzerns im ersten Halbjahr 2005 aus. Auf vergleichbarer Basis[3] hätten sich das Betriebsergebnis und die operative Marge des Konzerns in den ersten sechs Monaten 2005 um 19% bzw. 0,8 Prozentpunkte verbessert.

Gewinn vor Steuern um 33% gesteigert

Die Finanzaufwendungen sanken in den ersten sechs Monaten 2005 teilweise infolge positiver Währungseffekte um 32% auf 20 Mio. € (2004: 30 Mio. €). Darüber hinaus trugen geringere Zinsaufwendungen aufgrund niedrigerer durchschnittlicher Finanzverbindlichkeiten, welche einen Anstieg des gewichteten Mittels des Zinssatzes mehr als ausglichen, ebenfalls zu dieser Entwicklung bei. Infolge der operativen Verbesserungen und der reduzierten Finanzaufwendungen stieg der Konzerngewinn vor Steuern im ersten Halbjahr 2005 um 33% auf 337 Mio. € (2004: 253 Mio. €). Auf vergleichbarer Basis hätte sich der Konzerngewinn vor Steuern in den ersten sechs Monaten 2005 um 24% verbessert.

Gewinn aus fortgeführtem Geschäft steigt um 39%

Der Konzerngewinn aus dem fortgeführten Geschäft stieg im ersten Halbjahr 2005 um 39% auf 225 Mio. € (2004: 163 Mio. €). Zu dieser Verbesserung trugen insbesondere ein kräftiges Umsatzwachstum sowie eine starke Entwicklung der Rohertragsmarge und der operativen Marge bei. Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter gingen im ersten Halbjahr 2005 um 10% auf 6 Mio. € (2004: 6 Mio. €) zurück. Die Steuerquote des Konzerns verringerte sich im ersten Halbjahr um 2,7 Prozentpunkte auf 33,1% (2004: 35,8%). Auf vergleichbarer Basis wäre der Konzerngewinn aus dem fortgeführten Geschäft in den ersten sechs Monaten 2005 um 25% gestiegen.

Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführtem Geschäft bei 4,78 €

Im ersten Halbjahr 2005 verbesserte sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft des Konzerns um 39% auf 4,78 € gegenüber 3,43 € in 2004. Das verwässerte Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft stieg in 2005 um 31% auf 4,50 € (in 2004: 3,43 €). Auf vergleichbarer Basis wären das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft im ersten Halbjahr 2005 um 25% bzw. 18% gestiegen.

Auf Anteilseigner entfallender Gewinn aus fortgeführtem und nicht fortgeführtem Geschäft um 48% verbessert

Der auf die Anteilseigner entfallende Konzerngewinn aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft stieg im ersten Halbjahr 2005 um 48% auf 171 Mio. € (2004: 116 Mio. €). Darin spiegelt sich die starke Performance des fortgeführten Geschäfts des Konzerns. Im ersten Halbjahr 2005 fiel das Ergebnis aus dem nicht fortgeführten Geschäft um 20% auf minus 49 Mio. € (2004: minus 41 Mio. €). Diese Entwicklung spiegelt einen Rückgang der operativen Geschäftstätigkeit von Salomon sowie negative Effekte im Zusammenhang mit der geplanten Veräußerung dieses Geschäftssegments wider. Auf vergleichbarer Basis wäre der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft in den ersten sechs Monaten 2005 um 24% gestiegen.

Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführtem und nicht fortgeführtem Geschäft bei 3,73 €

Im ersten Halbjahr 2005 verbesserte sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft des Konzerns um 47% auf 3,73 € gegenüber 2,54 € in 2004. Das verwässerte Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft stieg um 39% auf 3,53 € je Aktie (2004: 2,54 €). Auf vergleichbarer Basis wären das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft im ersten Halbjahr 2005 um 22% bzw. 16% gestiegen.

Verbesserung des kurzfristigen Betriebskapitals hält an

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Konzern haben sich zum Ende des ersten Halbjahrs 2005 um 7% auf 1,039 Mrd. € verringert (2004: 1,122 Mrd. €), vor allem aufgrund der Tatsache dass 84 Mio. € in „Vermögensgegenstände klassifiziert als zur Veräußerung gehalten“ umgegliedert wurden[4]. In Euro gingen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem fortgeführten Geschäft um 1% zurück. Auf währungsneutraler Basis stellt dies einen Rückgang um 3% dar und ist auf die konsequente Durchsetzung der Zahlungsmodalitäten im Konzern sowie auf die gezielten Maßnahmen zum Forderungseinzug zurückzuführen. Die Vorräte im Konzern haben sich zum Ende des ersten Halbjahrs um 12% auf 1,146 Mrd. € verringert (2004: 1,304 Mrd. €). Hauptgrund hierfür war die Umgliederung von Vorräten in Höhe von 225 Mio. € in „Vermögensgegenstände klassifiziert als zur Veräußerung gehalten“. In Euro stiegen die Vorräte aus dem fortgeführten Geschäft um 5% bzw. 4% auf währungsbereinigter Basis. Diese Entwicklung liegt unter unseren aktuellen Auftragsbeständen sowie unseren Erwartungen für das Umsatzwachstum des Konzerns.

Nettofinanzverbindlichkeiten um 425 Mio. € reduziert

Am 30. Juni 2005 betrugen die Nettofinanzverbindlichkeiten 542 Mio. €. Dies entspricht einem Rückgang um 44% bzw. 425 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert von 967 Mio. €. Verantwortlich für diese Reduzierung waren in erster Linie die starke Gewinn­entwicklung und die anhaltend strikte Kontrolle des kurzfristigen Betriebskapitals. Infolgedessen verbesserte sich der Verschuldungsgrad des Konzerns in 2005 um 37 Prozentpunkte auf 29% gegenüber 66% im Vorjahr.

Auftragsbestände steigen währungsbereinigt um 9%

Die adidas Auftragsbestände stiegen zum Ende des ersten Halbjahrs 2005 auf währungsbereinigter Basis im Vergleich zum Vorjahr um 9% (+10% in Euro). Im Bereich Schuhe stiegen die Auftragsbestände währungsbereinigt um 11% (+11% in Euro), worin Verbesserungen insbesondere in der Sport Heritage Division, zum Ausdruck kommen. Bei Bekleidung stiegen die Auftragsbestände währungsbereinigt um 8% (+9% in Euro), wozu vor allem der anhaltende Erfolg unserer „Apparel Breakthrough“ Initiative beitrug. Nach Regionen betrachtet verbesserten sich die Auftragsbestände in Europa im Vorjahresvergleich währungsbereinigt um 2% (+3% in Euro). In Nordamerika legten die Auftragsbestände auf währungsneutraler Basis gegenüber dem Vorjahr um 9% zu (+10% in Euro). In Asien wuchsen die Auftragsbestände währungsneutral um 29% (+31% in Euro).

 

Schuhe

Bekleidung

Gesamt

Veränderung

in %

in € 

währungsbereinigt

in € 

währungsbereinigt

in € 

währungsbereinigt

Europa

9

9

-2

-3

3

2

Nordamerika

9

8

10

9

10

9

Asien

21

19 

38

36

31

29

Gesamt

11

11

9

8

10

9

adidas Auftragsbestände nach Produktkategorien und Regionen zum 30. Juni 2005

Gewinnsteigerungsziel bestätigt

Angesichts des zu erwartenden positiven gesamtwirtschaftlichen und branchen­spezifischen Umfelds sowie der Entwicklung der adidas Auftragsbestände, der hohen Erwartungen für die adidas eigenen Einzelhandelsaktivitäten sowie des positiven Feedbacks von Einzelhändlern für adidas und TaylorMade-adidas Golf rechnet adidas-Salomon nach wie vor mit einer währungsbereinigten Steigerung des Konzernumsatzes im mittleren bis hohen einstelligen Bereich. Diese Erwartung basiert auf Prognosen für zweistelliges Umsatzwachstum in Asien und Lateinamerika, Zuwächse im hohen einstelligen Bereich in Nordamerika und einen Anstieg im mittleren einstelligen Bereich in Europa. Es wird erwartet, dass die Rohertragsmarge des Konzerns in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von 48,0% liegen wird. Der höhere Anteil der eigenen Einzelhandelsaktivitäten, ein sich verbessernder Produktmix sowie günstige Hedging-Kurse, die die Beschaffungskosten nach wie vor positiv beeinflussen werden, werden dazu beitragen, die hohe Rohertragsmarge zu unterstützen. In Anbetracht der kräftigen Umsatzsteigerung und der anhaltend hohen Rohertragsmarge in Verbindung mit positiven Effekten aus den IFRS Änderungen sowie aus der geplanten Veräußerung des Salomon Geschäftssegments geht adidas-Salomon davon aus, dass die operative Marge des Konzerns das bisherige Rekordniveau übertreffen und etwa 11% erreichen wird. Der auf die Anteilseigner entfallende Konzerngewinn aus dem fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäft wird voraussichtlich um ca. 20% steigen und gegenüber dem Vorjahresniveau von 314 Mio. € bei etwa 375 Mio. € liegen.

Herbert Hainer sagt: „Wir haben bisher in 2005 viel erreicht. Und vor dem Hintergrund, dass alle unsere Regionen positives Wachstum der Auftragsbestände verzeichnen, bin ich sehr zuversichtlich, dass die zweite Jahreshälfte die umfassende Stärke unseres Konzerns ein weiteres Mal bestätigen wird."