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adidas-Salomon Ergebnisse in 2004

Gewinn um 21% auf Rekordhöhe von 314 Mio. Euro gesteigert

  • Währungsbereinigter Umsatz um 7% gewachsen
  • Operative Marge um 1,1 Prozentpunkte auf 9,0% gestiegen
  • Nettofinanzverbindlichkeiten um 352 Mio. € reduziert, Verschuldungsgrad bei 36%
  • Höchstes Wachstum der Auftragsbestände zum Jahresende seit zwei Jahren
  • Erwartete Gewinnsteigerung für 2005 von 10% bis 15% auf vergleichbarer Basis bestätigt

Währungsbereinigter Umsatz in 2004 um 7% gestiegen

In 2004 legte der währungsneutrale Umsatz des adidas-Salomon Konzerns um 7% zu. In Euro stieg der Umsatz in 2004 um 3% auf 6,478 Mrd. € (2003: 6,267 Mrd. €).

"Das Jahr 2004 war für adidas-Salomon überaus erfolgreich", kommentiert Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas-Salomon AG. "Unsere Mannschaften, Sportler und Produkte standen im Mittelpunkt bei den herausragenden Sportereignissen des Jahres, und unser Konzern erzielte beeindruckendes Umsatzwachstum sowie Rekorde bei Rohertragsmarge und Gewinn."

adidas erzielt höchstes Wachstum unter den Segmenten

Die Marke adidas war der Hauptwachstumsträger des Umsatzanstiegs im Konzern. Währungsbereinigt legte der Umsatz um 8% zu, vor allem aufgrund von Verbesserungen in der Fußballkategorie und in allen wichtigen Bekleidungskategorien innerhalb der Sport Performance Division. Der währungsbereinigte Umsatz von Salomon stieg um 2%, wobei sowohl die Winter- als auch die Sommersportkategorien Zuwächse verzeichneten. Vor allem die Kategorien Bekleidung, Radsport und Ski Nordisch erzielten hohe Steigerungen. Bei TaylorMade-adidas Golf legte der währungsbereinigte Umsatz um 5% zu. Verantwortlich hierfür waren insbesondere zweistellige Zuwächse bei Metallhölzern und Bekleidung sowie solides Wachstum im Bereich Schuhe. Währungseffekte resultierend aus dem starken Euro insbesondere gegenüber dem US Dollar wirkten sich negativ auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Der Umsatz von adidas in Euro stieg um 5% auf 5,174 Mrd. € gegenüber 4,950 Mrd. € im Vorjahr. Bei Salomon nahm der Umsatz in Euro um 1% auf 653 Mio. € ab (2003: 658 Mio. €). Der Umsatz von TaylorMade-adidas Golf ging in Euro in 2004 um 1% auf 633 Mio. € zurück (2003: 637 Mio. €).

 

2003

2004

Veränderung

in €

Veränderung währungsneutral

                   

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

adidas

4.950

5.174

5

8

Salomon

658

653

-1

2

TaylorMade-adidas Golf

637

633

-1

5

Gesamt

6.267

6.478

3

7

Währungsbereinigter Umsatz in 2004 um 7% gestiegen

In 2004 legte der währungsneutrale Umsatz des adidas-Salomon Konzerns um 7% zu. In Euro stieg der Umsatz in 2004 um 3% auf 6,478 Mrd. € (2003: 6,267 Mrd. €).

"Das Jahr 2004 war für adidas-Salomon überaus erfolgreich", kommentiert Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas-Salomon AG. "Unsere Mannschaften, Sportler und Produkte standen im Mittelpunkt bei den herausragenden Sportereignissen des Jahres, und unser Konzern erzielte beeindruckendes Umsatzwachstum sowie Rekorde bei Rohertragsmarge und Gewinn."

adidas-Salomon Umsatz nach Marken in 2004, "Gesamt" enthält HQ/Konsolidierung

Währungsbereinigter Umsatz steigt in allen Regionen

Nach Regionen betrachtet stieg der währungsbereinigte Umsatz von adidas-Salomon in Europa um 3%. Verantwortlich hierfür war vor allem solides Wachstum in Großbritannien, in Frankreich und auf der iberischen Halbinsel sowie besonders starke Ergebnisse in den Schwellenländern der Region. In Nordamerika stieg der währungsbereinigte Konzernumsatz um 4%. Dazu trugen höhere Umsatzerlöse aller Marken bei. In Asien legte der währungsbereinigte Konzernumsatz um 17% zu, mit zweistelligen Zuwächsen in vielen Ländern der Region, darunter die wichtigsten Märkte Japan und China. Lateinamerika erzielte ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 34%. Hauptwachstumsträger waren hier starke zweistellige Zuwächse in Brasilien, Mexiko und Argentinien. Währungseffekte wirkten sich auf die Umsatzentwicklung in Euro aus. In Europa lag der Umsatz in Euro in 2004 mit 3,470 Mrd. € um 3% über dem Vorjahr (2003: 3,365 Mrd. €). Nordamerika verzeichnete in Euro einen Umsatzrückgang um 5% auf 1,486 Mrd. € gegenüber 1,562 Mrd. € im Vorjahr. In Asien legte der Umsatz in Euro in 2004 um 12% auf 1,251 Mrd. € zu (2003: 1,116 Mrd. €). Der Umsatz in Lateinamerika verbesserte sich 2004 in Euro um 26% auf 224 Mio. € (2003: 179 Mio. €).

 

 

2003

2004

Veränderung

in € 

Veränderung währungsneutral

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Europa

3.365

3.470

3

3

Nordamerika

1.562

1.486

-5

4

Asien

1.116

1.251

12

17

Lateinamerika

179

224

26

34

Gesamt

6.267

6.478

3

7

adidas-Salomon Umsatz nach Regionen in 2004, "Gesamt" enthält HQ/Konsolidierung

Rohertragsmarge mit 47,2% auf Rekordhöhe

Die Rohertragsmarge von adidas-Salomon stieg in 2004 um 2,3 Prozentpunkte auf 47,2% (2003: 44,9%). Damit erreichte sie den bisher höchsten Wert in der Geschichte des Konzerns. Dieser Anstieg ist in erster Linie auf günstige Währungseffekte, geringere Lagerräumungsverkäufe zu höheren Margen, einen sich verbessernden Produktmix sowie verstärkte eigene Einzelhandelsaktivitäten zurückzuführen. Infolge dieser Entwicklung und des Umsatzwachstums des Konzerns stieg das Rohergebnis in 2004 um 9% auf 3,058 Mrd. € (2003: 2,814 Mrd. €).

Betriebsergebnis um 18% verbessert

Die operativen Aufwendungen, bestehend aus Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen sowie Abschreibungen (ohne Geschäfts- oder Firmenwerte), lagen in 2004 mit 2,478 Mrd. € um 7% über dem Vorjahr (2003: 2,324 Mrd. €). Im Verhältnis zum Umsatz stiegen die operativen Aufwendungen in 2004 um 1,2 Prozentpunkte auf 38,3% (2003: 37,1%). Diese Entwicklung spiegelt höhere Marketingaufwendungen für die Fußballeuropameisterschaft und die Olympischen Spiele wider. Zudem wurden die operativen Aufwendungen durch den weiteren Ausbau der adidas eigenen Einzelhandelsaktivitäten, Investitionen in strategische Initiativen in Asien und Nordamerika, Restrukturierungskosten im Produktionsbereich bei Salomon sowie höhere Wertberichtigungen auf uneinbringliche Forderungen bei TaylorMade-adidas Golf negativ beeinflusst. Die höheren operativen Aufwendungen wurden allerdings von dem kräftigen Umsatzwachstum und dem Anstieg der Rohertragsmarge mehr als ausgeglichen. Damit stieg das Betriebsergebnis in 2004 um 18% auf 580 Mio. € (2003: 490 Mio. €). Entsprechend verbesserte sich auch die operative Marge in 2004 um 1,1 Prozentpunkte auf 9,0% (2003: 7,8%).

Gewinn vor Steuern um 19% gesteigert

Die Nettofinanzaufwendungen stiegen in 2004 um 16% auf 57 Mio. € (2003: 49 Mio. €). Die Hauptgründe hierfür waren die positiven Effekte der Bewertung von Bilanzpositionen in Fremdwährungen aus dem Jahr 2003, die in 2004 nicht anfielen. Trotzdem stieg der Gewinn vor Steuern in 2004 um 19% auf 520 Mio. € (2003: 438 Mio. €), unterstützt durch das solide Umsatzwachstum, eine Rohertragsmarge auf Rekordhöhe sowie das daraus resultierende höhere Betriebsergebnis. Im Verhältnis zu den Umsatzerlösen verbesserte sich der Gewinn vor Steuern in 2004 um 1,0 Prozentpunkte auf 8,0% (2003: 7,0%). Dieser Anstieg spiegelt die weitere Verbesserung der Ertragslage des Konzerns wider.

Gewinn erreicht Rekordhöhe von 314 Mio. €

Der Konzernjahresüberschuss erreichte in 2004 die Rekordhöhe von 314 Mio. € und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 21% gestiegen (2003: 260 Mio. €). Dieser Anstieg ist mehr als doppelt so hoch wie das vom Management Anfang 2004 kommunizierte Ziel. Die Hauptgründe für diese Entwicklung waren vor allem der starke Gewinn vor Steuern sowie niedrigere Ergebnisanteile anderer Gesellschafter. Letztere gingen vor allem aufgrund der Übernahme der restlichen Anteile an adidas Türkei und Salomon & Taylor Made Japan in 2004 um 19% auf 9 Mio. € zurück (2003: 11 Mio. €). Einen positiven Effekt auf den Gewinn hatte zudem der leichte Rückgang der Steuerquote des Konzerns in 2004 um 0,2 Prozentpunkte auf 37,8% (2003: 38,0%). Infolgedessen betrug das unverwässerte Ergebnis je Aktie 6,88 € in 2004 gegenüber 5,72 € in 2003. Dies entspricht einer Steigerung um 20% im Vorjahresvergleich. Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg in 2004 um 14% auf 6,54 € (2003: 5,72 €). Der verwässernde Effekt ist hauptsächlich die Folge der Berücksichtigung von ca. vier Millionen weiteren potenziellen Aktien, die im Zusammenhang mit der ausstehenden Wandelanleihe des Konzerns entstehen könnten, deren Wandlungsbedingungen Ende 2004 zum ersten Mal erfüllt wurden.

Positive Entwicklung des kurzfristigen Betriebskapitals

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden in 2004 um 3% auf 1,046 Mrd. € gegenüber 1,075 Mrd. € im Vorjahr reduziert. Währungsbereinigt entspricht dies einem Rückgang um 1%. Diese Entwicklung ist auf die konsequente Durchsetzung der Zahlungsmodalitäten im Konzern und gezielte Maßnahmen zum Forderungseinzug bei allen Marken zurückzuführen. Außerdem trugen erfolgreiche Lagerräumungsaktivitäten zu einem Abbau der Vorräte von adidas-Salomon in 2004 um 1% auf 1,155 Mrd. € bei (2003: 1,164 Mrd. €). Auf währungsbereinigter Basis stellt dies einen Anstieg um 2% dar.

Nettofinanzverbindlichkeiten um 352 Mio. € reduziert

Die Nettofinanzverbindlichkeiten konnten im vierten Jahr in Folge reduziert werden und betrugen am 31. Dezember 2004 594 Mio. €. Dies bedeutet einen Rückgang um 37% bzw. 352 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert von 946 Mio. €. Einen erheblichen positiven Einfluss auf diesen Rückgang hatten die starke operative Entwicklung sowie die unverändert strikte Kontrolle des kurzfristigen Betriebskapitals. Eine geringfügige Auswirkung hatten positive Währungseffekte, die mit 7% bzw. 24 Mio. € zur Reduzierung der Nettofinanzverbindlichkeiten beitrugen. Infolgedessen verbesserte sich der Verschuldungsgrad in 2004 um 33 Prozentpunkte auf 36% gegenüber 70% im Vorjahr.

Umsatz im vierten Quartal währungsbereinigt um 10% gestiegen

Der währungsbereinigte Konzernumsatz stieg im vierten Quartal 2004 aufgrund von Verbesserungen in allen Regionen um 10%. In Euro entspricht dies einem Zuwachs von 6% auf 1,434 Mrd. € (2003: 1,354 Mrd. €). Die Rohertragsmarge des Konzerns ging um 1,2 Prozentpunkte auf 46,6% zurück (2003: 47,8%). Diese Entwicklung ist auf außerordentlich positive Währungseffekte im vierten Quartal 2003, die in 2004 nicht im gleichen Ausmaß auftraten, zurückzuführen. Das Betriebsergebnis sank im vierten Quartal 2004 um 25% auf 32 Mio. € gegenüber 42 Mio. € im Vorjahr. Neben dem Rückgang der Rohertragsmarge spiegelt diese Entwicklung die negative Auswirkung zusätzlicher operativer Aufwendungen für zwei wichtige Initiativen in Asien und Nordamerika sowie Restrukturierungskosten bei Salomon wider. Infolgedessen ging der Gewinn im vierten Quartal um 26% auf 20 Mio. € zurück (2003: 27 Mio. €). Dies entspricht einem unverwässerten Ergebnis je Aktie von 0,43 € und bedeutet einen Rückgang um 26% gegenüber dem Vorjahr (2003: 0,58 € je Aktie).

Dividendenvorschlag von 1,30 € je Aktie

Vorstand und Aufsichtsrat von adidas-Salomon werden der Hauptversammlung am 4. Mai 2005 eine Dividende von 1,30 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2004 vorschlagen (2003: 1,00 € pro Aktie). Ferner hat sich der Konzern entschieden, im Zuge der langfristigen, gewinnabhängigen Dividendenpolitik den empfohlenen Ausschüttungssatz von dem seit langem gültigen Korridor von 15% bis 20% des Konzernjahresüberschusses auf 15% bis 25% zu erhöhen. Dies spiegelt die deutliche Verbesserung der Finanzlage des Konzerns über die letzten Jahre wider. adidas-Salomon beabsichtigt außerdem, ein Aktienrückkaufprogramm zu initiieren. In diesem Zusammenhang ist der Konzern ermächtigt, bis zu 10% der im Umlauf befindlichen Aktien des Konzerns zurückzukaufen.

Starke Auftragsbestände unterstützen Wachstumserwartungen für 2005

Die Auftragsbestände von adidas lagen zum Jahresende 2004 währungsbereinigt um 9% über dem Vorjahr. In Euro stellt dies einen Anstieg um 7% dar. Bei Bekleidung stiegen die Auftragsbestände währungsbereinigt um 14% (+12% in Euro), wozu vor allem der Erfolg der "Apparel Breakthrough" Initiative von adidas-Salomon beitrug. Im Bereich Schuhe stiegen die Auftragsbestände währungsbereinigt um 7% (+4% in Euro), worin Verbesserungen in vielen Kategorien, insbesondere jedoch bei Sport Performance Basketballprodukten und Sport Heritage Produkten zum Ausdruck kommen. Nach Regionen betrachtet blieb die Entwicklung der Auftragsbestände in Europa zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr sowohl währungsbereinigt als auch in Euro unverändert. Diese Entwicklung spiegelt tatsächlich jedoch eine Verbesserung infolge des Sofortgeschäfts und der verstärkten eigenen Einzelhandelsaktivitäten in der Region wider. Zudem ist bei den Auftragsbeständen der Vorjahresvergleich aufgrund der Fußballeuropameisterschaft schwierig, da diese im zweiten Quartal 2004 zu einem besonders starken Umsatzwachstum des Fußballgeschäfts bei adidas führte. In Nordamerika stiegen die währungsbereinigten Auftragsbestände um 7% (nahezu unverändert in Euro), gestützt durch Wachstum sowohl bei Schuhen also auch bei Bekleidung. Die währungsbereinigten Auftragsbestände von adidas in Asien stiegen um 44% (+39% in Euro), gestützt durch Zuwächse insbesondere in China und Japan.