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adidas-Salomon Ergebnisse in 2003

Gewinn um 14% auf 260 Mio. Euro gesteigert +++ Währungsbereinigter Umsatz um 5% gewachsen

  • Rohertragsmarge mit 44,9% auf Rekordniveau
  • Ergebnis vor Steuern um 12% verbessert
  • Nettofinanzverbindlichkeiten um 552 Mio. € reduziert; Verschuldungsgrad mit 70% auf niedrigstem Stand seit Akquisition von Salomon und TaylorMade
  • Weitere Verbesserung der wichtigsten Finanzkennzahlen für 2004 erwartet

Währungsbereinigter Umsatz in 2003 um 5% gestiegen

In 2003 legte der währungsneutrale Umsatz des adidas-Salomon Konzerns um 5% zu. In Euro ging der Umsatz in 2003 um 4% auf 6,267 Mrd. € zurück (2002: 6,523 Mrd. €).

adidas erzielt unter den Segmenten das höchste Umsatzplus in 2003

Auf Markenebene erreichte adidas mit einem währungsbereinigten Umsatzplus von 5% den höchsten Zuwachs. Hauptwachstumsträger waren die Sport Performance Kategorien Running und Training. Salomon legte währungsbereinigt 2% zu, hauptsächlich infolge steigender Umsätze bei Mavic Fahrradkomponenten, Outdoor-Schuhen und Salomon Bekleidung. TaylorMade-adidas Golf steigerte den währungsbereinigten Umsatz um 4%. Der negative Effekt auf die Umsätze aufgrund der Nichtverlängerung einer Lizenz- und Distributionsvereinbarung mit Slazenger Golf Ende 2002 sowie infolge von niedrigeren Umsätzen bei Metallhölzern und Golfbällen konnte durch starke Zuwächse in den TaylorMade Kategorien Eisen und Putter sowie bei adidas Golf mehr als ausgeglichen werden. Insgesamt wirkten sich Währungseffekte resultierend aus dem starken Euro insbesondere gegenüber dem US Dollar negativ auf die Umsatzerlöse in Euro aus. Bei der Marke adidas ging der Umsatz in Euro in 2003 um 3% auf 4,950 Mrd. € zurück (2002: 5,105 Mrd. €). Der Umsatz von Salomon in Euro lag mit 658 Mio. € um 4% unter dem Vorjahr (2002: 684 Mio. €). Bei TaylorMade-adidas Golf ging der Umsatz in Euro um 10% auf 637 Mio. € zurück (2002: 707 Mio. €).

 

 

 

2002

 

2003

 

Veränderung
 

 in €

 

Veränderung währungsneutral

 

 

 

in Mio. €

 

in Mio. €

 

in %

 

in %

 

adidas

 

5.105

 

4.950

 

-3

 

5

 

Salomon

 

684

 

658

 

-4

 

2

 

TaylorMade-adidas Golf

 

707

 

637

 

-10

 

4

 

Gesamt

 

6.523

 

6.267

 

-4

 

5

 

 

adidas-Salomon Umsatz nach Marken in 2003, „Gesamt“ enthält HQ/Konsolidierung

Währungsneutrales Umsatzwachstum in allen Regionen außer Nordamerika

Aus geographischer Perspektive stieg der währungsbereinigte Umsatz von adidas-Salomon in Europa um 8%. Hauptwachstumsträger waren deutliche Zuwächse in Italien und Großbritannien sowie weiterhin solide Ergebnisse in Frankreich und den Schwellenländern. In Nordamerika ging der Konzernumsatz währungsbereinigt um 6% zurück. Diese Entwicklung reflektiert eine schwache Nachfrage nach den meisten adidas Produktlinien. In Asien legte der Umsatz vor allem aufgrund von Zuwächsen in Japan, China und Indien auf währungsbereinigter Basis um 7% zu. Lateinamerika war in 2003 die am schnellsten wachsende Region für den Konzern mit einem währungsbereinigten Umsatzplus von 35%, was insbesondere auf hohe Ergebniszuwächse in Brasilien und Argentinien zurückzuführen war. Auch hier wirkte sich der starke Euro negativ auf die Euro-Umsätze aus. Der adidas-Salomon Umsatz in Europa stieg in 2003 in Euro um 5% auf 3,365 Mrd. € (2002: 3,200 Mrd. €). In Nordamerika ging der Umsatz in 2003 in Euro um 20% auf 1,562 Mrd. zurück (2002: 1,960 Mrd. €). Der Umsatz in Euro in Asien lag mit 1,116 Mrd. € um 4% unter dem Vorjahr (2002: 1,166 Mrd. €). In Lateinamerika stieg der Umsatz in 2003 in Euro um 10% auf 179 Mio. € (2002: 163 Mio. €).

 

 
 

 

 

2002

 

2003

 

Veränderung
 

in €

 

Veränderung währungsneutral

 

 

 

in Mio. €

 

in Mio. €

 

in %

 

in %

 

Europa

 

3.200

 

3.365

 

5

 

8

 

Nordamerika

 

1.960

 

1.562

 

-20

 

-6

 

Asien

 

1.166

 

1.116

 

-4

 

7

 

Lateinamerika

 

163

 

179

 

10

 

35

 

Gesamt

 

6.523

 

6.267

 

-4

 

5

adidas-Salomon Umsatz nach Regionen in 2003, „Gesamt“ enthält HQ/Konsolidierung

Rohertragsmarge des Konzerns mit 44,9% auf Rekordniveau

Die Rohertragsmarge von adidas-Salomon stieg im Geschäftsjahr 2003 um 1,7 Prozentpunkte von 43,2% in 2002 auf 44,9% der Umsatzerlöse und erreichte damit ein Rekordniveau. Diese Entwicklung spiegelt verstärkte adidas Einzelhandelsaktivitäten, einen verbesserten Produktmix sowie den stärkeren Euro wider. Infolgedessen blieb das Rohergebnis des Konzerns trotz niedrigerer Umsätze in Euro mit 2,814 Mrd. € in 2003 gegenüber 2,819 Mrd. € in 2002 nahezu unverändert.

Operative Aufwendungen reduziert

Die operativen Aufwendungen, bestehend aus Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen sowie Abschreibungen (ohne Geschäfts- oder Firmenwerte), gingen in 2003 um 1% auf 2,324 Mrd. € zurück (2002: 2,343 Mrd. €). Im Verhältnis zum Umsatz stiegen die operativen Aufwendungen in 2003 jedoch um 1,2 Prozentpunkte auf 37,1% (2002: 35,9%). Dieser Anstieg beruht vor allem auf dem weiteren Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten und auf der Verlängerung von Promotion- und Werbeverträgen zu neu verhandelten Konditionen. Aufgrund dieser Entwicklungen verbesserte sich das Betriebsergebnis für den Konzern in 2003 um 3% auf 490 Mio. € (2002: 477 Mio. €), und die operative Marge stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 7,8% (2002: 7,3%).

Ergebnis vor Steuern um 12% verbessert

Das Ergebnis vor Steuern stieg in 2003 um 12% auf 438 Mio. € (2002: 390 Mio. €). Die Fortschritte im operativen Bereich wurden durch deutlich niedrigere Finanzaufwendungen unterstützt, die um 44% reduziert wurden. Niedrigere durchschnittliche Finanzverbindlichkeiten und Zinssätze trugen ebenfalls zum verbesserten Ergebnis bei. Darüber hinaus enthielten die Finanzaufwendungen in 2002 nicht wiederkehrende negative Effekte aus Währungsabwertungen in Brasilien, der Türkei und Argentinien, die 2003 nicht erneut auftraten.

gewinn steigt um 14% auf Rekordniveau

Der Gewinn stieg in 2003 um 14% auf das Rekordniveau von 260 Mio. € (2002: 229 Mio. €). Das unverwässerte wie auch das verwässerte Ergebnis je Aktie lag mit jeweils 5,72 € in 2003 am oberen Ende des anvisierten Zielkorridors des Konzerns (2002: 5,04 €). Die um 17% niedrigeren Ergebnisanteile anderer Gesellschafter und eine mit 38,0% relativ stabile Steuerquote (2002: 37,9%) unterstützten die günstige Gewinnentwicklung des Konzerns.

Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender von adidas-Salomon, sagt: "Trotz schwieriger Marktbedingungen aufgrund von weltweiten Unsicherheiten und im Verlauf des Jahres immer größer werdenden Währungsdifferenzen sind unsere Finanzergebnisse ein deutlicher Beweis dafür, dass wir in den letzten zwölf Monaten wichtige Fortschritte erzielt haben. Wir haben im Geschäftsjahr 2003 unseren währungsbereinigten Umsatz um 5% gesteigert, eine Rohertragsmarge auf Rekordniveau erreicht sowie den höchsten Gewinn in der Geschichte unseres Konzerns erzielt. Diese Leistungen zeigen die Fähigkeit unseres Konzerns, kontinuierlich Spitzenergebnisse liefern zu können."

Nettofinanzverbindlichkeiten um 552 Mio. € reduziert

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2003 betrugen die Nettofinanzverbindlichkeiten 946 Mio. €. Damit gingen sie um 37% bzw. 552 Mio. € gegenüber 1,498 Mrd. € im Vorjahr zurück. Dies ist die stärkste Reduzierung in der Unternehmensgeschichte und wurde durch das unverändert strikte Management des kurzfristigen Betriebskapitals unterstützt. Zudem wirkten sich positive Währungseffekte und der Anstieg des Eigenkapitals im Zusammenhang mit der Emission der Wandelanleihe positiv auf die Nettofinanzverbindlichkeiten aus. Infolgedessen verbesserte sich in 2003 der Verschuldungsgrad des Konzerns um 69 Prozentpunkte auf 70% gegenüber 139% im Vorjahr.

Weiterhin erfolgreiches Management des kurzfristigen Betriebskapitals

Infolge der gezielten Initiativen zur Reduzierung des kurzfristigen Betriebskapitals während des gesamten Jahres wurden die Vorräte in 2003 um 2% auf 1,164 Mrd. € abgebaut (2002: 1,190 Mrd. €). Dabei wurden Verbesserungen bei allen Marken innerhalb des Konzerns erzielt. Währungsbereinigt stiegen die Vorräte um 5%. Diese Entwicklung entspricht dem erwarteten Umsatzwachstum für 2004. Die Forderungen wurden um 17% auf 1,075 Mrd. € gegenüber 1,293 Mrd. € im Vorjahr reduziert. Auf währungsneutraler Basis entspricht dies einem Rückgang um 10%. Dies ist auf die konsequente Durchsetzung der Zahlungsmodalitäten des Konzerns und die gezielten Maßnahmen zum Forderungseinzug bei allen Marken zurückzuführen. Geringere Umsatzerlöse in Nordamerika im vierten Quartal gegenüber einer besonders starken Entwicklung in dieser Region im gleichen Vorjahreszeitraum wirkten sich ebenfalls positiv auf die Reduzierung der Forderungen zum Jahresende aus.

Dividendenvorschlag von 1,00 € je Aktie

Vorstand und Aufsichtsrat von adidas-Salomon werden der Hauptversammlung am 13. Mai 2004 eine Dividende von 1,00 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2003 vorschlagen. Mit einer Ausschüttungssumme von mehr als 45 Mio. € entspricht dieser Vorschlag einem Ausschüttungssatz von 17% des Konzerngewinns. Darin zeigt sich, dass adidas-Salomon nach wie vor fest entschlossen ist, die Finanzlage des Konzerns zu verbessern und den Aktionären gleichzeitig eine deutliche Wertschöpfung zu sichern. Dieser Vorschlag steht im Einklang mit der Dividendenpolitik des Konzerns, die einen Ausschüttungssatz zwischen 15% und 20% des Konzerngewinns vorsieht.

Währungsneutraler Umsatz im vierten Quartal bei 1,354 Mrd. €

Im vierten Quartal 2003 ging der Umsatz von adidas-Salomon auf währungsbereinigter Basis um 4% zurück. Dies ist hauptsächlich auf ungünstige Vergleiche mit dem Vorjahreszeitraum zurückzuführen, in dem der Umsatz in Nordamerika und bei TaylorMade-adidas Golf besonders stark war. In Euro ging der Umsatz in 2003 um 10% auf 1,354 Mrd. € zurück (2002: 1,511 Mrd. €). Die Rohertragsmarge verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozentpunkte auf 47,8% der Umsatzerlöse (2002: 42,5%). Das Betriebsergebnis ging im vierten Quartal 2003 um 37% auf 42 Mio. € zurück (2002: 66 Mio. €). Der Konzerngewinn erreichte 27 Mio. €. Dies entspricht einem unverwässerten Ergebnis je Aktie von 0,58 € und damit einem Rückgang von 9% gegenüber dem Vorjahr (2002: 29 Mio. € bzw. 0,64 € je Aktie).

auftragsbestände zum Jahresende reflektieren unterschiedliche Entwicklung

Die Auftragsbestände von adidas lagen zum Jahresende 2003 währungsneutral um 2% über dem Stand des Vorjahres. Verantwortlich für diesen Anstieg war vor allem ein Zuwachs von 13% bei den Auftragsbeständen im Bereich Bekleidung. Dies ist der höchste Anstieg bei Bekleidung seit über vier Jahren und unterstreicht die Stärke der adidas "Apparel Breakthrough" Initiative. Im Bereich Schuhe gingen die Auftragsbestände um 7% zurück. Hierin spiegelt sich die Schwäche in Nordamerika aufgrund von Rückgängen in allen wichtigen Kategorien außer Fußball wider. In Euro gingen die Auftragsbestände der Marke adidas um 5% zurück.

 

 

 

Schuhe

 

Bekleidung

 

Gesamt

 

Veränderung
 

in %

 

in €

 

währungs-bereinigt

 

in €

 

währungs-bereinigt

 

in €

 

währungs-bereinigt

 

Europa

 

1

 

4

 

11

 

13

 

6

 

9

 

Nordamerika

 

-38

 

-26

 

-17

 

-2

 

-31

 

-18

 

Asien

 

-8

 

1

 

28

 

40

 

8

 

18

 

Gesamt

 

-14

 

-7

 

6

 

13

 

-5

 

2

adidas Auftragsbestände nach Produktkategorien und Regionen zum 31. Dezember 2003

Für 2004 Gewinnsteigerung um mindestens 10% erwartet

Basierend auf den ersten Marktindikationen sowie der Entwicklung der Auftragsbestände und dem Feedback von Einzelhändlern erwartet der Konzern für 2004 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von etwa 3% bis 5%. Höhere Umsätze bei allen wichtigen Marken in Verbindung mit höheren Rohertragsmargen und einer verbesserten operativen Marge werden voraussichtlich zu einer Gewinnsteigerung von mindestens 10% gegenüber dem Vorjahr führen.

Herbert Hainer weiter: "Wir konzentrieren die gesamte Energie darauf, unsere Position in 2004 weiter zu stärken. Die Fußballeuropameisterschaft in Portugal und die Olympischen Sommerspiele in Athen sind Ereignisse, die die Sportler und Konsumenten überall auf der Welt begeistern werden. Unsere Produkte und Marken werden im Mittelpunkt stehen. Beflügelt von unserer neuen "Impossible is Nothing" Markenkampagne rechnen wir in 2004 und darüber hinaus mit Steigerungen bei Umsatz und Gewinn."