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Aktualisierte Antwort von adidas-Salomon auf die Viva! Kampagne

Herzogenaurach, 5. Februar 2003 - Vegetarians International Voice for Animals, eine Tierschutzgruppe mit Sitz in Großbritannien, hat adidas-Salomon aufgefordert, die Verwendung von Känguruleder in der Fußballschuhproduktion einzustellen. Viva! behauptet, das Töten von Kängurus sei „grausam und barbarisch“ und würde zur „Ausrottung“ dieser Tiere führen.

adidas-Salomon verfolgt den Grundsatz von Offenheit und Engagement bei seinen vielen Stakeholdern. Wir sind an allen Meinungen und Ansichten interessiert und haben aufgrund dessen seit Beginn der Kampagne im August 2002 die Bedenken von Viva! sehr sorgfältig geprüft.

Als Unternehmen fühlt sich adidas-Salomon nachhaltigen Geschäftsmethoden verpflichtet und wendet diese auch in der Auswahl der Materialien für seine Produkte an. Wenn künftige Generationen eine Welt reich an ökologischer Vielfalt erben sollen, halten wir es für sehr wichtig, dass jeder auf der Welt dazu beiträgt, wild lebende Tiere zu schützen und zu erhalten. Wir verwenden deswegen kein Leder von gefährdeten oder bedrohten Tierarten. Wir akzeptieren kein Leder in unseren Produkten, das mit der inhumanen Behandlung von Tieren im Zusammenhang steht, egal ob diese Tiere in freier Wildbahn leben oder domestiziert, d.h. gezüchtet sind.

Alle Kängurus außer denen in Zoos oder Wildreservaten sind wild lebende Tiere. Obwohl es nicht möglich ist, die genaue Anzahl der Kängurus in Australien zu ermitteln, schätzt die australische Regierung die Bevölkerung der vier verbreitesten Känguruarten, d.h. die die gejagt werden, auf über 50 Millionen. Keine der verbreiteten und gejagten Känguruarten gelten als gefährdete Tiere.

Um die von Viva! vorgetragenen Bedenken besser verstehen zu können, haben wir uns mit den Unternehmen getroffen, die unsere Schuhhersteller mit Känguruleder beliefern, und wir haben die gegenwärtige Praxis dieser Branche untersucht. Wir haben uns auch mit dem Dachverband, der Kangaroo Leather Association of Australia, und mit Vertretern von Environment Australia, der für die Regelung der Jagd von Kängurus verantwortlichen Regierungsbehörde, getroffen.

Die australische Regierung hat sehr strenge Regeln für das Erlegen von Kängurus. Der Kodex für das Humane Erlegen von Kängurus, der in Zusammenarbeit mit sämtlichen Naturschutzbehörden in Australien entwickelt wurde, spezifiziert klar die Arten, die kommerziell gejagt werden dürfen. Er legt zudem einen zu befolgenden Standard für humanes Verhalten fest und gilt als Mindestanforderung für Personen, die berechtigt sind, in Australien Kängurus zu jagen. Im Rahmen ihres Wildlife-Management-Programms prüft die australische Regierung laufend ihren Kodex für das Humane Erlegen von Kängurus. 

Basierend auf den vorangegangenen Zusammenkünften und den Informationen, die wir daraus erhalten haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Viva! falsch informiert ist, und dass ihre Behauptungen irreführend sind. Wir vertrauen auf die Zusicherungen und die Kompetenz der australischen Regierung in dieser Angelegenheit.