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adidas-Salomon in den ersten neun Monaten 2003: Konzerngewinn um 17% gesteigert; währungsbereinigter Umsatz um 7% gewachsen

adidas-Salomon steigert den währungsbereinigten Umsatz in den ersten neun Monaten um 7%

Der Konzernumsatz legte im dritten Quartal währungsbereinigt um 6% zu. In der Berichtswährung lag der Umsatz im dritten Quartal jedoch mit 1,9 Mrd. € geringfügig unter dem Vorjahresniveau. In den ersten neun Monaten verzeichnete der Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis einen Anstieg um 7%. In der Berichtswährung ging der Umsatz um 2% von 5,0 Mrd. € in 2002 auf 4,9 Mrd. € in 2003 zurück.

Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender von adidas-Salomon, sagt: "Wir sahen uns in den ersten neun Monaten mit einer Reihe von wirtschaftlichen, politischen und marktbedingten Herausforderungen konfrontiert und haben dennoch insgesamt hervorragende Umsatz- und Gewinnergebnisse erzielt. Regional gesehen haben Europa und Asien besonders gut abgeschnitten, und wir agieren rasch, um unsere Bemühungen in Nordamerika neu auszurichten. adidas-Salomon ist ein Unternehmen mit Flexibilität, Ideenreichtum und Durchhaltevermögen - genau die Fähigkeiten, die man heute braucht, um sich in unserer Branche durchzusetzen."

TaylorMade-adidas Golf ist wachstumsstärkstes Segment in den ersten neun Monaten

Der Umsatz von TaylorMade-adidas Golf stieg in den ersten neun Monaten währungsbereinigt um 9%. In der Berichtswährung entspricht dies einem Rückgang um 6% von 516 Mio. € in 2002 auf 487 Mio. € in 2003. Ohne den Slazenger Golf Umsatz in Höhe von 21 Mio. € in den ersten neun Monaten des Jahres 2002, der aufgrund einer Lizenzvereinbarung, die in 2003 nicht verlängert wurde, in den Vorjahreszahlen enthalten war, legte der währungsneutrale Umsatz von TaylorMade-adidas Golf um 14% zu (in der Berichtswährung -2%). Damit ist TaylorMade-adidas Golf das am schnellsten wachsende Segment im Konzern. Der Umsatzzuwachs auf währungsbereinigter Basis stützt sich auf Wachstum bei RAC Eisen sowie bei adidas Golf Schuhen und Bekleidung. Der Umsatz der Marke adidas stieg in den ersten neun Monaten 2003 währungsbereinigt um 8%. In der Berichtswährung entspricht dies einem Rückgang um 1% auf 4,0 Mrd. € (2002: 4,1 Mrd. €). Zu dieser Entwicklung trug vor allem solides währungsbereinigtes Wachstum in den Sport Performance Kategorien Running und Training sowie in der Sport Heritage Division bei. Der währungsneutrale Umsatz von Salomon verringerte sich in den ersten neun Monaten um 2%. In der Berichtswährung entspricht dies einem Rückgang um 8% von 424 Mio. € auf 390 Mio. €. Solides Wachstum in den Bereichen Fahrradkomponenten und Softgoods wurde von niedrigeren Umsätzen in den Kategorien Alpin, Snowboard und Inline Skates aufgrund schwieriger Einzelhandelsbedingungen aufgehoben.
 

 

Neun Monate 2002

Neun Monate 2003

Veränderung

 in €

Veränderung währungsneutral

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

adidas

4.050

4.017

-1

8

Salomon

424

390

-8

-2

TaylorMade-adidas Golf

516

487

-6

9

Gesamt

5.012

4.913

-2

7

adidas-Salomon Umsatz nach Marken in den ersten neun Monaten 2003, „Gesamt" enthält HQ/Konsolidierung

 

Währungsbereinigter Umsatz in Europa um 8% gestiegen

In Europa legte der Umsatz von adidas-Salomon in den ersten neun Monaten 2003 währungsbereinigt um 8% zu. In der Berichtswährung bedeutet dies einen Anstieg um 5% auf 2,7 Mrd. € (2002: 2,5 Mrd. €). Diese Verbesserung beruht auf einer besonders starken Entwicklung in lokaler Währung in Italien, Frankreich und Großbritannien sowie in den Emerging Markets. Der Konzernumsatz in Asien verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2003 einen Zuwachs von 10% auf währungsneutraler Basis. In der Berichtswährung entspricht dies einem Rückgang um 3% auf 817 Mio. € (2002: 841 Mio. €). Ausschlaggebend für das währungsneutrale Wachstum waren besonders kräftige Zuwächse in China, Japan und Südkorea. In Nordamerika war der währungsneutrale Konzernumsatz in den ersten neun Monaten des Jahres 2003 im Vorjahresvergleich stabil. In der Berichtswährung gingen die Umsätze um 16% von 1,5 Mrd. € im Vorjahr auf 1,2 Mrd. € zurück. Diese Entwicklung reflektiert eine schwache Nachfrage nach bestimmten adidas Produktlinien und die schwierigen Marktbedingungen in dieser Region. In Lateinamerika stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten 2003 währungsbereinigt um 37%. Damit ist Lateinamerika die am schnellsten wachsende Region innerhalb des Konzerns. In der Berichtswährung bedeutet dies einen Anstieg um 8% auf 130 Mio. € (2002: 120 Mio. €). Hauptwachstumsträger bei dieser Umsatzsteigerung waren Argentinien und Brasilien.
 

 

Neun Monate

2002

Neun Monate

2003

Veränderung

in €

Veränderung währungs-neutral

 

in Mio. €

in Mio. €

in %

in %

Europa

2.541

2.677

5

8

Nordamerika

1.483

1.249

-16

0

Asien

841

817

-3

10

Lateinamerika

120

130

8

37

Gesamt

5.012

4.913

-2

7

adidas-Salomon Umsatz nach Regionen in den ersten neun Monaten 2003, „Gesamt" enthält HQ/Konsolidierung

 

adidas Auftragsbestände reflektieren regional unterschiedliche Entwicklung

Ende des dritten Quartals 2003 gingen die währungsneutralen Auftragsbestände der Marke adidas um 2% (in der Berichtswährung -8%) zurück. Diese Entwicklung spiegelt einen schwierigen Vorjahresvergleich und eine anhaltende Schwäche in Nordamerika wider. Bei Schuhen verringerten sich die Auftragsbestände auf währungsbereinigter Basis insbesondere aufgrund wesentlich niedrigerer Auftragseingänge in Nordamerika um 10% (in der Berichtswährung -16%). Die Auftragsbestände bei Bekleidung stiegen währungsneutral um 6%. Dies verdeutlicht die Leistungen zur Umsatzsteigerung der Marke in dieser Produktkategorie. In der Berichtswährung blieben die Auftragsbestände im Vorjahresvergleich stabil. In Europa stiegen die Auftragsbestände währungsbereinigt um 7% (in der Berichtswährung +4%) gestützt durch kräftiges Wachstum im Bereich Bekleidung, der einen Anstieg der Auftragsbestände um 13% (in der Berichtswährung +9%) verzeichnete. Der Auftragsbestand bei Schuhen stieg auf währungsbereinigter Basis um 1% (in der Berichtswährung -2%). In Asien legten die Auftragsbestände währungsneutral um 11% (in der Berichtswährung +2%) zu, mit deutlichen Verbesserungen in Japan und China. Die Auftragsbestände bei Schuhen verringerten sich um 1% auf währungsneutraler Basis (in der Berichtswährung -8%). Bei Bekleidung nahmen die Aufträge währungsbereinigt um 22% (in der Berichtswährung +13%) zu. In Nordamerika sanken die Auftragsbestände auf währungsneutraler Basis um 23%. Dies entspricht den Prognosen, die adidas-Salomon anlässlich des Investor Day am 30. September geäußert hat. In der Berichtswährung bedeutet dies einen Rückgang um 35%. Die währungsbereinigten Auftragsbestände bei Schuhen verringerten sich um 29% (in der Berichtswährung  -40%). Im Bereich Bekleidung gingen die Aufträge auf währungsneutraler Basis um 16% (in der Berichtswährung -28%) zurück.

 

Schuhe

Bekleidung

Gesamt

Veränderung

in %

in €

Währungs-bereinigt

in €

Währungs-bereinigt

in €

Währungs-bereinigt

Europa

-2

1

9

13

4

7

Nordamerika

-40

-29

-28

-16

-35

-23

Asien

-8

-1

13

22

2

11

Gesamt

-16

-10

0

6

-8

-2

adidas Auftragsbestände nach Produktkategorien und Regionen zum 30. September 2003

 

Rohertragsmarge verbessert

Das Rohergebnis von adidas-Salomon verringerte sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2003 um 1% bzw. 11 Mio. € auf 2,2 Mrd. € (2002: 2,2 Mrd. €) und reflektiert damit den Umsatzrückgang in der Berichtswährung des Konzerns. Allerdings verbesserte sich die Rohertragsmarge um 0,7 Prozentpunkte auf 44,1% (2002: 43,4%). Der positive Einfluss von Währungseffekten, die aufgrund der zentralisierten Hedging-Strategie des Konzerns auch in der Headquarter-Funktion enthalten sind, belief sich bei der Konzernrohertragsmarge auf ca. 1,0 Prozentpunkte.

Betriebsergebnis um 9% verbessert

Die operativen Aufwendungen, bestehend aus Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen sowie Abschreibungen (ohne Geschäfts- oder Firmenwerte), wurden um 3% von 1,8 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2002 auf 1,7 Mrd. € in 2003 reduziert. Dies entspricht 35,0% der Umsatzerlöse und damit einer Verringerung von 0,3 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr (2002: 35,2%). In dieser Reduzierung zeigt sich die strikte Kostenkontrolle des Konzerns. Damit konnte das Betriebsergebnis des Konzerns um 9% von 410 Mio. € in 2002 auf 448 Mio. € in 2003 gesteigert werden. Die operative Marge erhöhte sich um 0,9 Prozentpunkte von 8,2% in den ersten neun Monaten 2002 auf 9,1% in 2003.

Gewinn um 17% gesteigert

Die Finanzaufwendungen wurden um 36% von 69 Mio. € in den ersten neun Monaten 2002 auf 44 Mio. € in 2003 reduziert. Hauptfaktor in dieser Entwicklung war die finanzielle Stabilisierung in den Emerging Markets wie z. B. Argentinien, der Türkei und Brasilien. Infolge der operativen Verbesserungen und der positiven Entwicklung der Finanzaufwendungen, stieg das adidas-Salomon Ergebnis vor Steuern in den ersten neun Monaten um 18% von 341 Mio. € in 2002 auf 401 Mio. € in 2003. Im Verhältnis zu den Umsatzerlösen verbesserte sich das Vorsteuerergebnis um 1,4 Prozentpunkte von 6,8% in 2002 auf 8,2% in 2003. Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter stiegen insbesondere aufgrund höherer Gewinne in der Türkei um 15% auf 13 Mio. € (2002: 11 Mio. €). Die Steuerquote für den Konzern stieg in den ersten neun Monaten um 0,4 Prozentpunkte von 38,2% in 2002 auf 38,6% in 2003. Der Konzerngewinn für die ersten neun Monate stieg um 17% von 199 Mio. € in 2002 auf 234 Mio. € in 2003. Das Ergebnis je Aktie betrug 5,14 € in 2003 gegenüber 4,40 € in 2002.

Weiterhin erfolgreiches Management des kurzfristigen Betriebskapitals sowie Reduzierung der Nettofinanzverbindlichkeiten

Die Vorräte des Konzerns verringerten sich um 5% von 1,2 Mrd. € zum 30. September 2002 auf 1,1 Mrd. € in 2003. Währungsbereinigt stiegen die Vorräte um 1%. Dieser Anstieg liegt unter dem für das vierte Quartal erwarteten Umsatzwachstum. Die Forderungen verringerten sich im Vorjahresvergleich um 2% auf 1,5 Mrd. € in 2003 gegenüber 1,5 Mrd. € in 2002. Währungsbereinigt nahmen die Forderungen um 4% zu. Dieser Anstieg liegt unter dem währungsbereinigten Umsatzwachstum des Konzerns im dritten Quartal. Diese Verbesserungen des kurzfristigen Betriebskapitals, einhergehend mit guten operativen Ergebnissen, führten zu einer Reduzierung der Nettofinanzverbindlichkeiten zum 30. September 2003 auf 1,4 Mrd. €. Dies entspricht einem Rückgang um 23% bzw. 420 Mio. € gegenüber 1,8 Mrd. € im Vorjahr.

Starke Ergebnisse im dritten Quartal

Im dritten Quartal 2003 stieg der Konzernumsatz auf währungsbereinigter Basis um 6%. In der Berichtswährung ging der Umsatz jedoch um 1% bzw. 16 Mio. € auf 1,9 Mrd. € (2002: 1,9 Mrd. €) zurück. Die Konzernrohertragsmarge verbesserte sich um 1,2 Prozentpunkte von 43,8% in 2002 auf 45,0% in 2003. Die operativen Aufwendungen wurden um 2% von 576 Mio. € im dritten Quartal 2002 auf 564 Mio. € in 2003 reduziert. Im Verhältnis zum Umsatz gingen die operativen Aufwendungen um 0,4 Prozentpunkte von 30,8% in 2002 auf 30,5% zurück. Damit verbesserte sich das Betriebsergebnis im dritten Quartal 2003 um 11% auf 270 Mio. € (2002: 243 Mio. €). Die operative Marge stieg um 1,6 Prozentpunkte auf 14,6% (2002: 13,0%). Diese Entwicklungen, einhergehend mit einer Verbesserung der Finanzaufwendungen um 29% auf 17 Mio. € (2002: 23 Mio. €), führten zu einem Anstieg des Ergebnisses vor Steuern im Konzern um 15% auf 254 Mio. € (2002: 220 Mio. €). Die Steuerquote stieg im dritten Quartal um 0,7 Prozentpunkte auf 37,9% (2002: 37,2%). Der Konzerngewinn verbesserte sich damit um 15% von 131 Mio. € in 2002 auf 150 Mio. € in 2003. Das Ergebnis je Aktie von adidas-Salomon betrug 3,31 € im dritten Quartal 2003 gegenüber 2,89 € in 2002.

Ziele für Umsatz und Gewinn für das Gesamtjahr bestätigt

In Anbetracht der Konzernergebnisse für die ersten neun Monate des Jahres 2003 und der Geschäftserwartungen für den Rest des Jahres bestätigt adidas-Salomon die Umsatz- und Gewinnprognosen, die mit den Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2002 bekannt gegeben wurden. adidas-Salomon rechnet mit einem Anstieg des währungsbereinigten Konzernumsatzes um mindestens 5%. Die Konzernrohertrags-marge wird voraussichtlich über dem Ziel von 42% bis 43% liegen, bei der operativen Marge wird mit einer Verbesserung um etwa 50 Basispunkte gerechnet. Infolge dieser Entwicklungen wird der Konzerngewinn für das Gesamtjahr zwischen 10% und 15% steigen.

Herbert Hainer fährt fort: "Wir haben bisher unsere Versprechen für 2003 gehalten und sind auf dem besten Weg, unsere Ziele in puncto Umsatz, Marge und Gewinn für das Gesamtjahr zu erreichen. Interessante neue Technologien, die wir bei einigen der größten Sportveranstaltungen der Welt präsentieren, werden uns helfen, die positiven Impulse ins Jahr 2004 mitzunehmen."