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Starkes erstes Halbjahr für adidas-Salomon

Konzernumsatz um 7% gesteigert; adidas Auftragsbestand auf höchstem Niveau seit 1998 +++ Umsatz im zweiten Quartal währungsbereinigt um 14% gestiegen (10% in Euro) +++ Wachstum in allen Regionen; deutliche Verbesserung in Nordamerika +++ Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal trotz einmaliger Aufwendungen verbessert +++ Stärkste Reduzierung der Nettokreditaufnahme im Vorjahresvergleich seit der Übernahme von Salomon +++ Finanzziele für 2002 bestätigt

Starkes währungsbereinigtes Umsatzwachstum im Konzern im zweiten Quartal

Herzogenaurach, 7. August 2002 - adidas-Salomon steigerte den Konzernumsatz um 10% (währungsbereinigt 14%) von 1,4 Mrd. € in 2001 auf 1,5 Mrd. € im zweiten Quartal 2002. Folglich stieg der Konzernumsatz um 7% (währungsbereinigt 9%) von 2,9 Mrd. € im ersten Halbjahr 2001 auf 3,1 Mrd. € im ersten Halbjahr 2002 und übertraf damit das angestrebte Umsatzwachstum von mindestens 5% für das Gesamtjahr.

Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender von adidas-Salomon, kommentiert: „Umsatz und Gewinn haben sich in diesem Quartal weiter positiv entwickelt. Dazu haben Nordamerika und Asien maßgeblich beigetragen. Da wir jetzt einen Großteil unserer Ausgaben bereits hinter uns haben, erwarten wir, dass unser Geschäft und insbesondere unser Gewinnwachstum in der zweiten Jahreshälfte zulegen wird. Deshalb freue ich mich, unsere Finanzziele für 2002 bestätigen zu können: mindestens 5% Umsatzwachstum und eine Gewinnsteigerung von 5% bis 10% für das Gesamtjahr."

Alle Produktbereiche entwickeln sich positiv

Der Konzernumsatz im Bereich Sportschuhe stieg im Vorjahresvergleich um 6% von 1,4 Mrd. € auf 1,5 Mrd. € für das erste Halbjahr 2002. Zu dieser positiven Entwicklung trug vor allem ein Umsatzzuwachs von 50% in der Kategorie Basketball bei. Der Bereich Sportbekleidung bei adidas-Salomon stieg um 7% von 1,0 Mrd. € im ersten Halbjahr 2001 auf 1,1 Mrd. € im gleichen Zeitraum 2002. Ausschlaggebend hierfür war in erster Linie die Kategorie Fußball, die insbesondere auf Grund der starken Präsenz von adidas beim 2002 FIFA World Cup™ eine Umsatzsteigerung um 85% erzielte. Der Umsatz im Bereich Sportzubehör legte um 11% von 512 Mio. € auf 570 Mio. € zu, angetrieben durch die Fußball-Weltmeisterschaft und erstmalige Umsatzerlöse der Marken Maxfli und Slazenger Golf.
 

Deutliche Verbesserungen bei adidas und TaylorMade-adidas Golf

Der Umsatz der Marke adidas stieg um 7% von 2,4 Mrd. € im ersten Halbjahr 2001 auf 2,6 Mrd. € in 2002. Bei TaylorMade-adidas Golf erreichte der Umsatz 379 Mio. € im ersten Halbjahr 2002; das entspricht einer Steigerung um 17% von 325 Mio. € im Vorjahr. Die Umsatzerlöse der Marken Maxfli und Slazenger Golf trugen mit 62 Mio. € zu dieser Entwicklung bei. Der Umsatz von Salomon blieb mit 194 Mio. € stabil gegenüber dem Vorjahr.

Asien und Nordamerika auf Wachstumspfaden

In Asien erreichte der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 539 Mio. € und stieg damit um 26% verglichen mit 429 Mio. € im Vorjahreszeitraum. In Nordamerika stieg der Konzernumsatz um 8% von 885 Mio. € im ersten Halbjahr 2001 auf 953 Mio. € in 2002. Währungsbereinigt entspricht dies ebenfalls einer Steigerung um 8%. In Europa entwickelte sich der Konzernumsatz positiv mit einem Anstieg von 3% auf 1,6 Mrd. € im ersten Halbjahr 2002 gegenüber 1,5 Mrd. € im gleichen Zeitraum des Vorjahres. In Lateinamerika ging der Konzernumsatz in Folge von negativen Währungsumrechnungseffekten um 5% von 82 Mio. € im ersten Halbjahr 2001 auf 78 Mio. € im gleichen Zeitraum 2002 zurück. Währungsbereinigt stieg der Umsatz in Lateinamerika um 19%.

Beste adidas Auftragsbestände seit 1998

Ende Juni 2002 lag das währungsbereinigte Wachstum der Auftragseingänge der Marke adidas bei 11% (+2% in Euro) und zeigte damit den stärksten Zuwachs seit 15 Quartalen. Das kräftigste Wachstum kam aus Asien, wo eine verbesserte Markenpositionierung für höhere Auftragseingänge sorgt. Währungsbereinigt stiegen die Auftragseingänge insgesamt um 21% bzw. um 8% in Euro. Der Bereich Sportschuhe legte währungs-bereinigt um 36% (+21% in Euro) zu. Sportbekleidung verzeichnete währungs-bereinigt einen Anstieg um 7%, während die Auftrags-eingänge in Euro um 5% zurückgingen. In Nordamerika stiegen die Auftrags-eingänge währungsbereinigt um 15% (-2% in Euro). Maßgeblich für diese Entwicklung war der Anstieg der Auftragseingänge bei Sportschuhen um 27% währungsbereinigt (+8% in Euro). Zum ersten Mal seit über drei Jahren verzeichnete auch der Bereich Sportbekleidung einen Anstieg der Auftragseingänge, die währungsbereinigt um 1% stiegen (-14% in Euro). In Europa stiegen die Auftragseingänge währungsbereinigt um 7% (+4% in Euro), unterstützt durch kräftiges Wachstum bei Sportschuhen, die währungs-bereinigt um 17% zulegten (+13% in Euro). Im Bereich Sport-bekleidung gingen die Auftragseingänge in Folge des weiterhin schwierigen Marktumfelds währungsbereinigt um 3% zurück (-5% in Euro).

Herbert Hainer fügt hinzu: „Am wichtigsten sind für uns die sehr positiven Umsatzaussichten, die sich aus den adidas Auftragseingängen ergeben. Hier haben wir ein währungsbereinigtes Wachstum von 11%. Dies ist der größte Anstieg seit 1998."

Hohe Rohertragsmarge gehalten

Die Rohertragsmarge im Konzern ging im zweiten Quartal 2002 um 0,4 Prozentpunkte von 45,2% auf 44,8% zurück. Eine Verbesserung der adidas Rohertragsmarge, insbesondere auf Grund von geringeren Lagerräumungs-verkäufen, wurde von einem Rückgang der Rohertragsmarge bei TaylorMade-adidas Golf kompensiert. In der Folge ging die Rohertragsmarge im Konzern im ersten Halbjahr 2002 um 0,1 Prozentpunkte von 43,3% im Vorjahr auf 43,2% zurück. Diese liegt allerdings immer noch über dem langfristig angestrebten Zielkorridor für die Rohertragsmarge im Konzern von 41% bis 43%.

Fußball-Weltmeisterschaft führt zum Anstieg der operativen Aufwendungen

Im zweiten Quartal 2002 erreichten die operativen Aufwendungen 40,2% der Umsatzerlöse und lagen damit um 0,4 Prozentpunkte über dem zweiten Quartal 2001. In der Folge stiegen die operativen Aufwendungen im ersten Halbjahr 2002 gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozentpunkte auf 37,9% der Umsatzerlöse. Diese Entwicklung reflektiert Ausgaben für wichtige strategische Initiativen, die das erste Halbjahr verstärkt belasteten. Darin enthalten sind Marketingaufwendungen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2002, den weiteren Ausbau der adidas eigenen Einzelhandelsaktivitäten und Anlaufaktivitäten im Zusammenhang mit dem Erwerb von adidas Italien. Jedoch wurden die zusätzlichen Aufwendungen zum Teil durch positive Einmaleffekte in Höhe von 23 Mio. € ausgeglichen. Damit ging das Betriebsergebnis im ersten Halbjahr 2002 um 16% auf 167 Mio. € zurück im Vergleich zu 198 Mio. € im gleichen Vorjahreszeitraum.

Finanzaufwendungen im ersten Halbjahr gesenkt

Die Finanzaufwendungen stiegen im zweiten Quartal 2002 um 4% auf 27 Mio. € gegenüber 26 Mio. € im zweiten Quartal 2001. Im ersten Halbjahr 2002 betrugen die Finanzaufwendungen 46 Mio. € und gingen damit von 59 Mio. € im gleichen Vorjahreszeitraum um 23% zurück. Für diese Entwicklung sind im Wesentlichen deutlich niedrigere Zinsaufwendungen verantwortlich, die vor allem auf niedrigere Durchschnittszinssätze und den Rückgang der durchschnittlichen Nettokredit-aufnahme zurückzuführen sind. Für das erste Halbjahr 2002 betrug das Ergebnis vor Steuern 121 Mio. € und ging damit gegenüber 139 Mio. € im gleichen Zeitraum 2001 um 13% zurück. Dieses Ergebnis entspricht allerdings der erwarteten Gewinnentwicklung für das Jahr.

Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal um 4% gestiegen

Die Gewinnentwicklung wurde neben dem hohen Umsatzwachstum auch von einer günstigen Gewinnverteilung unterstützt, die zu einer Verbesserung der Steuerquote um 2,7 Prozentpunkte auf 40,1% im ersten Halbjahr 2002 gegenüber 42,8% im gleichen Zeitraum 2001 führte. Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter lagen in Folge der Übernahme der restlichen Anteile an adidas Italien Anfang diesen Jahres mit 4 Mio. € um 50% unter dem Vorjahresniveau. Der Gewinn für das zweite Quartal stieg um 4% von 24 Mio. € in 2001 auf 25 Mio. € in 2002. Damit lag das Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal 2002 bei 0,56 € verglichen mit 0,54 € in 2001. Als Folge ging der Gewinn für das erste Halbjahr um 3% von 71 Mio. € in 2001 auf 68 Mio. € in 2002 zurück. Diese Gewinnentwicklung entspricht den Erwartungen. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,50 € gegenüber 1,56 € im ersten Halbjahr 2001.

Stärkste Reduzierung der Nettokreditaufnahme im Vorjahresvergleich seit der Salomon Übernahme

Die Vorräte im Konzern konnten zum 30. Juni 2002 gegenüber dem Vorjahr um 12% reduziert werden. Die Forderungen stiegen um 4% und damit langsamer als das Umsatzwachstum im zweiten Quartal an. In Folge dieser positiven Entwicklung des kurzfristigen Betriebskapitals und der Stärkung des Euro ging die Nettokredit-aufnahme im Konzern um 10% von 2,1 Mrd. € zum Ende des ersten Halbjahres 2001 auf 1,8 Mrd. € zum Ende des ersten Halbjahres 2002 zurück. Dies entspricht einem Rückgang der Schulden um 212 Mio. € gegenüber dem Vorjahr und stellt die höchste Reduzierung im Vorjahresvergleich seit der Übernahme von Salomon in 1997 dar.

Umsatz und Gewinnziele bestätigt Der adidas-Salomon Konzern hält weiterhin an seinem angestrebten Umsatz-wachstum von mindestens 5% fest. Die Gewinnentwicklung im ersten Halbjahr 2002 bestätigt das Ziel, den Gewinn für das Gesamtjahr um 5% bis 10% zu steigern. Nach höheren operativen Aufwendungen im ersten Halbjahr ist zu erwarten, dass die Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Aufwendungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen in den beiden verbleibenden Quartalen eher auf das Niveau von 2001 zurückgehen werden. Daher sollte der Gewinn im weiteren Verlauf des Jahres noch deutlich zulegen.