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Testen sichert die Grundlage für die neuen olympischen Produkte von adidas

Colorado Springs, den 16.05.2000 - adidas wurde auf den Grundsätzen Adi Dasslers aufgebaut: "Zuhören, Testen, Ändern" mit Sportlern aller Bereiche. Diesem Motto getreu spiegelt die neue Kollektion innovativer olympischer Produkte den Input der adidas Spitzensportler zu den neuen Designs wider.

Ein Beispiel dieses Testprozesses im Bereich Leichtathletik sind die mit Ato Boldon und Donovan Bailey in Los Angeles bzw. Austin, Texas durchgeführten Tests der "Performance Plate" in unterschiedlichen Steifigkeitsgraden. Es wurden vier Platten getestet, sowie ein Kontrollmodell ohne Platte, in insgesamt fünf Szenarien. Alle anderen Schuhelemente waren identisch - gleicher Schaft, gleiche Laufsohle, gleiche Spike-Anordnung. Jeder Athlet lief nach einer 20-Meter-Beschleunigungsphase aus dem Stand 20 Meter bei maximaler Geschwindigkeit. Diesen Bewegungsablauf führten sie 10-mal durch, zweimal für jede der unterschiedlichen Bedingungen, wobei zur Sicherstellung korrekter Testergebnisse Elemente wie Temperatur, Wind und Luftfeuchtigkeit jeweils notiert wurden. Die Testergebnisse zeigten die Effektivität der Performance-Platten sowie den für den jeweiligen Athleten geeignetesten Steifigkeitsgrad.

Im Schwimmbereich wurde einer der wichtigsten Tests in Sydney durchgeführt. Bei diesem Experiment wurde ein mathematisches Idealmodell für jeden Schwimmer, u.a. Ian Thorpe, erstellt. Der Athlet trug verschiedene Anzüge, auch das Modell eines Wettbewerbers. Bei jedem Anzug wurde die Leistung mit dem mathematischen Ideal verglichen. Messungen wurden für Starts, Drehungen und Schwimmgeschwindigkeit genommen. Neben der Geschwindigkeitsmessung mittels Zeitnehmer an verschiedenen Punkten wurde Zuglänge, -frequenz und Handgeschwindigkeit im Verhältnis zur horizontalen Zuggeschwindigkeit gemessen. Dies geschah mit Hilfe zwei Kameras (eine unter Wasser, eine in der Luft) sowie strategisch platzierten Zeittore. Durch den Einsatz der Zeitgeräte und der Kameras wurde gezeigt, dass die Leistung in einer engeren Beziehung mit der Bewegungseffizienz steht als mit der laminaren Strömung (Hydrodynamik).

Auch im Radsportbereich wurden intensive Tests durchgeführt. Neben dem üblichen Athleten-Feedback fanden Tests im Windkanal der University of Washington statt. Es wurden verschiedene Experimente durchgeführt und viele Faktoren dabei berücksichtigt, u.a. wie sich das Tragen eines Helms oder Überschuhe, die Fußstellung, die Kopfstellung, usw. auswirkt. Bei einem der Tests wurde untersucht, welche Auswirkungen der Schnitt des Anzugs bzw. das verwendete Material auf den Luftwiderstand hat. Die Tests fanden bei 12 unterschiedlichen Bekleidungsbedingungen statt. Jeder Anzug wurde eine Minute lang einer Windgeschwindigkeit von 40 Meilen in der Stunde (ca. 65 km/h) ausgesetzt.

Der Luftwiderstand macht nahezu 90 Prozent der gesamten Widerstandskräfte aus, denen ein Radfahrer bei Geschwindigkeiten über 25 Meilen in der Stunde (ca. 40 km/h) ausgesetzt ist, wobei der Fahrer selbst für zwei Drittel davon verantwortlich ist. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Luftwiderstand: Formwiderstand, entstehend aus der Körperform des Fahrers, und Oberflächenwiderstand, entstehend aus der Haut bzw. der Hautbedeckung des Fahrers. Um die Formwiderstandseigenschaften zu optimieren entwickelte adidas einen Anzug, der dem Fahrer mehr Komfort in der radfahrtypisch gebeugten Stellung ermöglicht, der aerodynamischsten Körperstellung. Zur Reduzierung des Oberflächenwiderstands wurde in bestimmten Bereichen auf Nähte verzichtet, um dadurch die Luftwiderstands-eigenschaften des Anzugs zu optimieren.

Diese Testprozesse ermöglichen adidas, die technisch ausgereiftesten Produkte auf dem Markt zu entwickeln.