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adidas-Salomon im ersten Halbjahr 2000

adidas-Salomon im ersten Halbjahr 2000 Halbjahresüberschuss entspricht den Erwartungen +++ Aussichten für Ergebnis pro Aktie zum Jahresende bleiben unverändert +++ Wachstums- und Effizienzprogramm erfolgreich vorangetrieben +++ Konzernumsatz um 7 Prozent gestiegen, höchste Zuwächse bei Taylor Made und Salomon

Herzogenaurach, den 07.08.2000 - Im ersten Halbjahr 2000 stieg der Konzernumsatz von adidas-Salomon um 7 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Die Wachstumsrate liegt damit deutlich höher als im Vorjahr. Die Steigerung war aber im Wesentlichen auf veränderte Währungsrelationen zurückzuführen. Wären die Wechselkurse konstant geblieben, wäre der Umsatz etwa auf Vorjahresniveau. 

Im ersten Halbjahr wurden Zuwächse in allen drei Produktbereichen erzielt. Sportschuhe und Sportzubehör waren maßgeblich für die Entwicklung verantwortlich; in diesen Bereichen wurde im zweiten Quartal ein Plus von 4 bzw. 25 Prozent und damit ein Zuwachs für das erste Halbjahr um 6 bzw. 32 Prozent verzeichnet. Bei Sportschuhen war die Entwicklung besonders auf überdurchschnittliches Wachstum in den Kategorien Basketball, Fußball und Adventure zurückzuführen. Im Bereich Sportzubehör spiegelt der Zuwachs die anhaltend starken Umsatzentwicklungen von Taylor Made und Salomon wider. Sportbekleidung konnte sich auf Vorjahresniveau halten. 

Umsatzentwicklung bei allen Marken positiv

Im zweiten Quartal erreichten die Umsätze der Marke adidas ein Wachstum von 2 Prozent. Damit wurden mit der Marke adidas im ersten Halbjahr 2000 insgesamt 2,3 Milliarden Euro umgesetzt, 3 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Sportschuhe der Marke adidas verzeichneten eine Steigerung um 5 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. adidas Sportbekleidung konnte das Vorjahresniveau halten. 

Taylor Made-adidas Golf steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr um 34 Prozent auf 264 Millionen Euro. Diese Zahlen zeigen den Erfolg der verstärkten Verkaufsanstrengungen sowie der neuen SuperSteel Schläger und Golfschuh-Produkte. 

Die Produkte der Marke Salomon konnten auch weiterhin das hohe Wachstum des Vorjahres fortsetzen und erreichten im ersten Halbjahr mit 154 Millionen Euro ein Umsatzplus von 27 Prozent. Bei den Sommerproduktkategorien wurden besonders hohe Umsatzzuwächse mit Inline Skates und Outdoor Footwear erzielt. 

Asien der Spitzenreiter, Europa mit anhaltendem Wachstum, Nordamerika unter Vorjahresniveau

Mit einem Anstieg um 35 Prozent im ersten Halbjahr steht die Region Asien weiterhin für das höchste Umsatzwachstum bei den Regionen. Mit einem Umsatzzuwachs um 7 Prozent bleibt Europa weiterhin der Kernbereich, da Europa einen Anteil von 51 Prozent der gesamten Umsätze des Konzerns ausmachte. In Nordamerika konnte das Wachstum des Vorjahres nicht beibehalten werden und lag mit minus 2 Prozent unter Vorjahresniveau. 

Starke Rohertragsmarge trotz Schwäche des EurO

Trotz der Auswirkungen des starken US Dollar erreichte die Rohertragsmarge für das erste Halbjahr 43,4 Prozent. Diese Rohertragsmarge übertraf den vom Management erwarteten Zielkorridor von 41 bis 43 Prozent für das Gesamtjahr und war auf einen verbesserten Produkt-Mix, niedrigere Verkäufe mit Sonderkonditionen sowie verstärkte eigene Einzelhandelsaktivitäten zurückzuführen. 

Anstieg der operativen Aufwendungen entspricht den Erwartungen

Die operativen Aufwendungen sind entsprechend den Erwartungen um 9 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg war auf drei Faktoren zurückzuführen: Währungseffekte, Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Wachstums- und Effizienzprogramm sowie Marketingaufwendungen für die Fußballeuropameisterschaft EURO 2000™. Ohne diese Faktoren wären die operativen Aufwendungen im Vorjahresvergleich um etwa 4 Prozent gesunken. 

Mit 170 Millionen Euro lag das Betriebsergebnis 16 Prozent unter dem Vorjahr. 

Ergebnis vor Steuern entspricht Erwartungen

Das Ergebnis vor Steuern erreichte 136 Millionen Euro und lag damit um 17 Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

Das Finanzergebnis fiel aufgrund positiver Währungseffekte besser aus als im Vorjahr. 

Die Steuerquote erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf 40,2 Prozent. Aufgrund von besseren Ergebnissen in den Joint Ventures nahmen gleichzeitig die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter deutlich zu. 

Der Halbjahresüberschuss ging um 22 Prozent auf 73 Millionen Euro zurück; das Ergebnis je Aktie erreichte damit 1,60 Euro. 

Auftragslage verbessert

Am Ende des ersten Halbjahres verzeichneten die Auftragsbücher der Marke adidas gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 1 Prozent. Auftragseingänge in Asien mit einem Plus von 42 Prozent und Europa mit einem Plus von 5 Prozent haben den Wachstumstrend fortgesetzt. Die Auftragslage für die Marke adidas in Nordamerika (minus 12 Prozent) blieb von dem wenig lebhaften Umfeld für Sportbekleidung beeinflusst, zeigte aber eine anhaltend positive Entwicklung für Sportschuhe. 

2000 und darüber hinaus

Der Konzernumsatz für das Gesamtjahr wird voraussichtlich von günstigen Währungseffekten beeinflusst, während weitere operative Kennzahlen von der Schwäche des Euro belastet werden. 
 

Wir sind mit dem Fortschritt zufrieden, den wir bei der Straffung unserer Geschäftsabläufe erzielt haben, da wir so unsere Effizienz steigern konnten 

Herbert Hainer, Chief Operating Officer der adidas-Salomon AG.

„Zur Sicherung unseres langfristigen Konzernwachstums ist und bleibt Amerika eine Top-Priorität. Außerdem richtet sich unser Hauptaugenmerk jetzt auf die Forcierung des weltweiten Wachstums durch eine präzisere Definition der adidas Produktgruppen sowie auf die Betonung des Image von Performance, Innovation und Tradition, mit dem Kunden die Marken adidas, Salomon und Taylor Made assoziieren.“ 

„Da die Aufwendungen im Rahmen des erfolgreichen Wachstums- und Effizienzprogramms zum größten Teil bereits vorgenommen worden sind und wir darüber hinaus eine gesunde Marktentwicklung für die Marke adidas in Europa und Asien sowie für die Marken Salomon und Taylor Made weltweit sehen, bleiben unsere Erwartungen für 2000 unverändert, und wir sind zuversichtlich, den Gewinn nach Steuern in den Jahren 2001 bis 2003 jährlich um 15 Prozent steigern zu können,“ kommentierte Robin Stalker, Chief Financial Officer der adidas-Salomon AG.