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adidas-Salomon in den ersten neun Monaten 2000

Nettoumsatzerlöse bei allen Marken gesteigert +++ Auftragslage in allen Divisionen verbessert +++ Ergebnis pro Aktie entspricht Erwartungen

Konzernumsatz weiter gestiegen

Herzogenaurach, den 02.11.2000 - adidas-Salomon hat den Konzernumsatz für die ersten neun Monate des Jahres 2000 um 7 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro steigern können und damit den Wachstumstrend des ersten Halbjahres fortgesetzt. 

Sportschuhe und Sportzubehör waren maßgeblich für das Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten verantwortlich mit Wachstumsraten von 9 bzw. 24 Prozent. Bei Sportschuhen war die Entwicklung besonders auf solides zweistelliges Wachstum bei adidas in den Kategorien Basketball, Fußball, Adventure und Skateboard zurückzuführen. Im Bereich Sportzubehör spiegelt der Zuwachs die Einführung neuer Hi-Tech-Produkte bei Salomon und TaylorMade-adidas Golf wider. Die Konzernumsätze blieben im Bereich Sportbekleidung in den ersten neun Monaten nahezu auf Vorjahresniveau. 

Umsatzentwicklung bei allen Marken weiterhin positiv

Im dritten Quartal erreichten die Umsätze der Marke adidas ein Wachstum von 4 Prozent. Damit wurden mit der Marke adidas in den ersten neun Monaten insgesamt 3,7 Milliarden Euro umgesetzt, 4 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Sportschuhe der Marke adidas verzeichneten eine Steigerung in den ersten neun Monaten um 8 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. adidas Sportbekleidung lag leicht unter dem Vorjahr. 

TaylorMade-adidas Golf steigerte den Umsatz in den ersten neun Monaten um 30 Prozent auf 359 Millionen Euro. Damit hat TaylorMade-adidas Golf bereits innerhalb der ersten neun Monate 2000 das Umsatzniveau des gesamten Vorjahres übertroffen. Diese Zahlen spiegeln den anhaltenden Erfolg der SuperSteel Schläger sowie die ersten Beiträge der neuen Series 300™ Driver wider. 

Salomon steigerte den Umsatz in den ersten neun Monaten um 20 Prozent auf 333 Millionen Euro. Der Zuwachs im dritten Quartal um 15 Prozent steht einem starken Vorjahreswert gegenüber. Bei Sommerproduktkategorien, wie Inline Skates und Outdoor Schuhe, wurden für die ersten neun Monate hohe Umsatzzuwächse gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. 

Asien der Spitzenreiter, solides Wachstum in Europa, Nordamerika auf Vorjahresniveau

Mit einem Anstieg um 33 Prozent auf 589 Millionen Euro in den ersten neun Monaten steht Asien weiterhin für das höchste Umsatzwachstum bei den Regionen. Damit wurde der Wachstumstrend des ersten Halbjahres unterstrichen. In Europa nahmen die Umsätze um 5 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zu. In Nordamerika konnte mit 1,4 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten das Umsatzniveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums erreicht werden. 

Rohertragsmarge bleibt auf hohem Niveau

Trotz der Auswirkungen des starken US Dollar erreichte die Rohertragsmarge für die ersten neun Monate 43,4 Prozent und blieb damit auf dem Halbjahresniveau. Dies übertraf erneut den vom Management erwarteten Zielkorridor von 41 bis 43 Prozent für das Gesamtjahr. Im dritten Quartal lag die Rohertragsmarge mit einem Plus von 0,2 Prozentpunkten zum ersten Mal in diesem Jahr über dem Vorjahreswert. 

Anstieg der operativen Aufwendungen entspricht den Erwartungen

Die operativen Aufwendungen lagen in den ersten neun Monaten um 12 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Im dritten Quartal wurde ein Anstieg um 18 Prozent verzeichnet. Der Anstieg im dritten Quartal ist im Wesentlichen auf Aufwendungen in Höhe von 14 Millionen Euro im Rahmen des Wachstums- und Effizienzprogramms und 25 Millionen Euro an Marketingaufwendungen für die Olympischen Spiele zurückzuführen. Außerdem schlugen sich hier weitere Investitionen in die Vertriebs- und Marketinginfrastruktur bei Salomon und TaylorMade-adidas Golf und der weitere Ausbau eigener Einzelhandelsaktivitäten bei adidas nieder. 

Mit 384 Millionen Euro lag das Betriebsergebnis für die ersten neun Monate 14 Prozent unter dem Vorjahr.

Ergebnis entspricht Erwartungen

Das Ergebnis vor Steuern für die ersten neun Monate erreichte 326 Millionen Euro und lag damit um 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

Das Finanzergebnis fiel im Wesentlichen aufgrund positiver Währungseffekte besser aus als im Vorjahr. 

Die Steuerquote erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um mehr als 2 Prozentpunkte auf 39,9 Prozent. 

Aufgrund von verbesserten Beiträgen der Joint Ventures nahmen gleichzeitig die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter deutlich zu. 

Diese Faktoren hatten zur Folge, dass der Überschuss für die ersten neun Monate um 22 Prozent auf 177 Millionen Euro zurückging und das Ergebnis je Aktie damit 3,91 Euro erreichte. Dieses Ergebnis entspricht den bereits früher geäußerten Erwartungen. 

Das Eigenkapital nahm im Vorjahresvergleich um 28 Prozent zu. Dies ist das erste Mal seit der Salomon Übernahme 1997, dass die Eigenkapitalquote wieder auf mehr als 20 Prozent der Bilanzsumme gesteigert werden konnte. 

Auftragslage verbessert

Zum 30. September verzeichneten die Auftragsbücher der Marke adidas gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 9 Prozent. Mit diesem Zuwachs wurde die höchste Wachstumsrate seit 1998 erzielt. Bei Sportschuhen wurde gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um 17 Prozent erzielt. Sportbekleidung verzeichnete ebenfalls eine bessere Entwicklung, mit einem Plus von 1 Prozent, und lag damit zum ersten Mal seit acht Quartalen im positiven Bereich. Mit einem Plus von 11 Prozent auch beim Sportzubehör ist der Gesamttrend positiv. 

Die Auftragseingänge in Asien mit einem Plus von 43 Prozent und Europa mit plus 6 Prozent haben den Wachstumstrend in beiden Regionen deutlich fortgesetzt. In Nordamerika haben sich die Aufträge für Sportschuhe und Sportbekleidung ebenfalls verbessert, auch wenn diese Verbesserung größtenteils auf Währungseffekte zurückzuführen war. 

Ausblick

adidas-Salomon erwartet, dass Salomon und TaylorMade-adidas Golf für das Jahr 2000 aufgrund neuer Hi-Tech-Produkteinführungen und verstärkter Verkaufsanstrengungen, initiiert durch das Wachstums- und Effizienzprogramm, zweistellige Umsatzsteigerungen erzielen werden. Dies liegt deutlich über den ursprünglichen Erwartungen von adidas-Salomon und wird den unter den Erwartungen liegenden Beitrag von adidas in Nordamerika, sowie die deutlich negativen Kurseffekte und höhere Zinsaufwendungen kompensieren. Daher bestätigt adidas-Salomon, dass die bereits Anfang des Jahres geäußerte Gewinnerwartung realisiert wird, mit einem Jahresüberschuss von 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau.