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adidas-Salomon hält Fußballschuh-Produktion in Deutschland aufrecht

Mi., 10. November 2004

Herzogenaurach, 10. November 2004 - Der Vorstand der adidas-Salomon AG hat beschlossen, in Deutschland weiterhin Fußballschuhe zu produzieren. Damit bekennt sich das Unternehmen klar zu den Wurzeln seiner Produktion in Franken.

Grundlage dieser Entscheidung ist ein Plan, der die Produktion in Scheinfeld strafft und gleichzeitig effizienter macht. Insbesondere sieht dieser Plan vor, die Serienproduktion der Fußballschuhe Copa Mundial und World Cup weiter zu automatisieren. Die Fertigung von Kleinserien und Spezialschuhen wird im Gegenzug komplett eingestellt. Die Maßanfertigung von Sportschuhen wird jedoch unverändert fortgeführt. Damit können ca. 40 Arbeitsplätze in der Produktion in Scheinfeld langfristig gesichert werden. Ca. 60 Mitarbeiter, die bisher ebenfalls in der Produktion tätig waren, können aufgrund der positiven Unternehmensentwicklung und den damit verbundenen Bedarf an Arbeitskräften alternativ Arbeitsplätze im Versand in Scheinfeld, im Distributionscenter in Uffenheim sowie in der Firmenzentrale in Herzogenaurach angeboten werden.

"Im Zusammenhang mit der FIFA World Cup 2006 erwarten wir Rekordumsätze in der Kategorie Fußball. Wir freuen uns, dass unsere Serienproduktion in Scheinfeld dazu einen wichtigen Beitrag leisten wird", sagt Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender von adidas-Salomon. "Trotz der allseits bekannten Kostennachteile einer Fertigung in Deutschland bekennen wir uns mit dieser Entscheidung eindeutig zu unserer sozialen Verantwortung und zu den Wurzeln unserer Fußballschuhproduktion in Franken."

In den letzten Jahren hat adidas-Salomon jährlich über 100 Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen, allein 1200 in den letzten 10 Jahren. Momentan beschäftigt adidas-Salomon 2541 Mitarbeiter in Deutschland, von denen 2069 in Herzogenaurach arbeiten. adidas-Salomon wird weiter in den Standort investieren und plant auch in Zukunft ca. 100 neue Stellen pro Jahr in Deutschland zu schaffen. Weltweit arbeiten über 16.750 Mitarbeiter für den Konzern.

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