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Wesentliche Einflussfaktoren im Jahr 200
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Im Jahr 2007 werden unsere Konzernergebnisse durch mehrere Faktoren beeinflusst werden. Das Reebok Geschäftssegment wurde im Jahr 2006 für die 11 Monate von Februar bis Dezember in unsere Finanzergebnisse einbezogen. Wir rechnen damit, dass sich die Berücksichtigung eines zusätzlichen Monats im Jahr 2007 im niedrigen einstelligen Prozentpunkt- Bereich positiv auf das berichtete prozentuale Umsatzwachstum von Reebok für das Gesamtjahr auswirken wird. Ferner haben wir am
21. November 2006 den Abschluss der Veräußerung des Greg Norman Collection (GNC) Großhandelsgeschäfts bekannt gegeben. Das Großhandelsgeschäft von GNC wurde bis Ende November 2006 im Geschäftssegment TaylorMade-adidas Golf konsolidiert. Die Ergebnisse aus dem eigenen Einzelhandelsgeschäft mit GNC Produkten, das nicht Bestandteil der Transaktion war, werden ab dem 1. Januar 2007 als Teil der eigenen Einzelhandelsaktivitäten von Reebok ausgewiesen. Aufgrund der Kooperationsvereinbarung des Konzerns mit Amer Sports Corporation wird der im Segment HQ/Konsolidierung erfasste Umsatz im Jahr 2007 weiterhin auf hohem Niveau liegen. Im Rahmen dieser Vereinbarung beschafft der Konzern für einen befristeten Zeitraum Softgoods für Salomon zu einer festgelegten Einkaufsprovision, um die Übertragung der Salomon Geschäftsaktivitäten auf Amer Sports Corporation zu unterstützen. Diese Vereinbarung sieht allerdings Margen vor, die deutlich unter dem Konzerndurchschnitt liegen und sich damit im Geschäftsjahr 2007 weiterhin negativ auf die Entwicklung der Rohertragsmarge und der operativen Marge des Konzerns auswirken werden. Ferner wird der Erwerb der verbleibenden 49 % der Anteile des Joint Venture Partners der adidas Tochtergesellschaft in Korea mit Wirkung zum 1. September 2006 die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter im Jahr 2007 beträchtlich verringern.

Aussichten für die Weltwirtschaft insgesamt positiv, aber leicht niedrigere Wachstumsraten
Für das Jahr 2007 wird ein leichter Rückgang des weltweiten Konjunkturwachstums auf ca. 3 % prognostiziert. In Europa wird sich das BIP-Wachstum im Jahr 2007 voraussichtlich auf etwa 2 % verlangsamen. Dies wird sich besonders in der ersten Jahreshälfte bemerkbar machen. Eine Reihe von Faktoren wird zu dieser Entwicklung beitragen, darunter ein niedrigeres weltweites Handelswachstum, ein stärkerer Euro, höhere kurzfristige Zinsen und eine restriktive Steuerpolitik, wie beispielsweise im Fall der Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland. In Nordamerika zeichnet sich für 2007 eine etwas durchwachsenere konjunkturelle Entwicklung als im Vorjahr ab. Es wird damit gerechnet, dass das BIP-Wachstum im Vergleich zum Vorjahr auf ca. 2,5 % nachgeben wird, wobei die Lage auf dem Immobilienmarkt weiter für Unsicherheit sorgt. Dies birgt Risiken für die Baubranche, die Verbrauchernachfrage, die Finanzmärkte und den Welthandel. Vor diesem Hintergrund wird der Inflationsdruck jedoch vermutlich nachlassen, und die Federal Reserve Bank wird voraussichtlich anfangen, die Leitzinsen zu senken. Die Aussichten für Asien und Lateinamerika bleiben weiterhin positiv. Die asiatischen Schwellenländer werden im Jahr 2007 am stärksten zum erwarteten Weltwirtschaftswachstum beitragen. Dies gilt besonders für China und Indien. Verglichen mit 2006 wird sich das Wirtschaftswachstum in Asien (mit Ausnahme von Japan) voraussichtlich nur geringfügig verlangsamen. Es wird mit Wachstumsraten von etwa 7 % gerechnet. In Japan wird sich das Wachstum voraussichtlich verlangsamen und nicht mehr als 2 % erreichen. Solide Unternehmensgewinne, steigende Beschäftigungszahlen und positive Exportsignale werden voraussichtlich von einer nachlassenden Binnennachfrage und dem damit einhergehenden zurückhaltenden Verbraucherverhalten gedämpft. In Lateinamerika wird von einem ähnlichen Konjunkturwachstum wie im vergangenen Jahr (etwa 4 %) ausgegangen. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden der Privatkonsum und eine florierende Exportwirtschaft das Konjunkturwachstum vorantreiben.

Gemischte Aussichten für die Sportartikelbranche
Die weltweite Sportartikelbranche wird im Jahr 2007 voraussichtlich ein moderates Wachstum verzeichnen. In Europa rechnen wir mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate im niedrigen einstelligen Bereich. Das Wachstum in der Branche wird vor allem im ersten Halbjahr 2007 gedämpft ausfallen, da der Aufschwung im vergangenen Jahr insbesondere durch die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™ in Deutschland getrieben war. Zusätzlich wird der zu warme Winter einen negativen Einfluss auf die Branchenumsätze haben. Die schwierigen Marktbedingungen im westeuropäischen Einzelhandel werden voraussichtlich ebenfalls andauern. Besonders in Großbritannien, und in geringerem Ausmaß auch in Frankreich, wird der Sportartikeleinzelhandel weiter sehr wettbewerbsintensiv und vom Preisdruck geprägt sein. Für den nordamerikanischen Sportartikelmarkt prognostizieren wir für das Jahr 2007 ein Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich. Die uneinheitliche Entwicklung der verschiedenen Produktkategorien – insbesondere der Umsatzrückgang bei Basketball und Classics – in der zweiten Jahreshälfte 2006 in Verbindung mit unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Vertriebskanälen, wird im Jahr 2007 voraussichtlich weiterhin anhalten. Das intensive Wettbewerbsumfeld unter den Einzelhändlern in den Einkaufszentren und eine Polarisierung der Preise werden die Marktentwicklung weiter belasten. Wir gehen außerdem von einem intensiven Wettbewerb auf dem Golfmarkt in Nordamerika im Jahr 2007 aus, da viele Marktteilnehmer in der Kategorie Metallhölzer mit neuen Technologien aufwarten werden. In Asien wird der Sportartikelmarkt voraussichtlich seine Expansion fortsetzen und im hohen einstelligen Bereich wachsen. In Japan wird der Sportartikelmarkt vermutlich weiter sehr wettbewerbsintensiv sein. Der insgesamt schwache private Konsum könnte sich auf die durchschnittlichen Verkaufspreise im Sektor auswirken. In den übrigen Ländern Asiens wird die Branche jedoch voraussichtlich im niedrigen zweistelligen Bereich wachsen, insbesondere in China. In Lateinamerika gehen wir für die Branche von Wachstumsraten im mittleren einstelligen Bereich aus. Die Dynamik der lateinamerikanischen Sportartikelbranche wird sich unseren Erwartungen nach fortsetzen. Einfuhrzölle und -quoten schränken jedoch den grenzüberschreitenden Warenverkehr immer mehr ein und zwingen Zulieferer dazu, Produkte vor Ort herzustellen.