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Shoppen – überall und jederzeit

Das Kaufverhalten der Konsumenten hat sich grundlegend gewandelt. Dies stellt Marken vor neue Herausforderungen. Die adidas Gruppe nutzt diese Chance, um in neue Bereiche vorzustoßen.

„Hilfe, deine Schuhe sehen ja fürchterlich abgetragen aus! Komm, wir kaufen dir ein Paar neue!” Zwar sind die meisten Teenager mächtig stolz auf ihre ausgetretenen Lieblingsschuhe, aber einem solchen Angebot von Oma könnte wahrscheinlich trotzdem kaum einer widerstehen. Zusammen mit der Oma Schuhe kaufen gehen – was für eine tolle Möglichkeit, mal so richtig zuzuschlagen.

Diese Szene ist mindestens genauso alt wie Run DMCs Song „My adidas“, der den Weg dazu ebnete, dass Turnschuhe und Sportbekleidung den Sprung von den Sportplätzen und -hallen auf die Straßen schafften. Plötzlich waren Sneaker ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. (Lies hier das Interview mit Run DMC) Was sich jedoch seitdem enorm verändert hat, ist die Art und Weise, wie die Shoppingtour aussieht – nicht zuletzt aufgrund der großen Popularität von Smartphones und Tablets.

Einkaufen - die Technologie ist immer mit dabei

Denn während sich Oma voller Vorfreude auf den Einkaufsbummel im nahegelegenen Einkaufszentrum selbst die Turnschuhe schnürt, wirft der Enkel ihr einen verwunderten Blick zu. Er sucht erst mal mit dem iPad im Internet nach Webseiten zu den neuesten Modetrends, um Styles, Bewertungen und Preise zu vergleichen. Wenn das Objekt der Begierde dann nicht gleich im Internet gekauft wird, hat Oma gute Chancen, dass sie doch noch zu ihrer guten alten Shopping-Tour kommt – na ja, vielleicht nicht ganz so wie in alten Zeiten. Denn wer vertraut schon gern allein auf Omas Meinung? Stattdessen ist der Enkel unterwegs ständig mit Freunden über Facebook oder Instagram in Kontakt.

So sieht Shopping heutzutage aus. Und das ist noch lange nicht alles! Natürlich kann Oma auch heute noch in verschiedene Geschäfte im Einkaufszentrum gehen und sich dort ein Paar Schuhe kaufen, die gut passen und gut aussehen. Doch heute gibt es sehr viel mehr Faktoren, die die Kaufentscheidung beeinflussen. Und so hat sich mit dem veränderten Kaufverhalten der Konsumenten auch die Arbeit der Konsummarken verändert.

EINKAUFEN NACH EIGENEN VORLIEBEN, ÜBERALL UND JEDERZEIT

Auch bei der adidas Gruppe war der Prozess früher ziemlich geradlinig: Wir haben Schuhe und T-Shirts entworfen, entwickelt und hergestellt. Dann haben wir diese an unsere Großhandelspartner weitergegeben. In deren Filialen haben sich Sportler die Kollektionen angeschaut und ihre Lieblingsprodukte gekauft. Ganz einfach. Der Stellenwert unserer Großhandelspartner ist nach wie vor unverändert. Doch mithilfe neuer Ansätze, die wir kontinuierlich weiterentwickeln, können wir heute immer besser auf individuelle, sich wandelnde Einkaufsvorlieben eingehen. Wir wollen, dass unsere Produkte immer verfügbar sind – wann und wo auch immer unsere Konsumenten diese kaufen möchten. Deshalb unterschieden wir heute drei unterschiedliche Vertriebskanäle: Großhandel, eigenen Einzelhandel und eCommerce.

GROSSHANDEL

Der „klassische“ Weg. Unsere Großhandelspartner, wie z. B. Einzelhandelsgeschäfte für Sportartikel, Kaufhäuser und Lifestyle-Shops, sind nach wie vor die tragende Säule unseres Vertriebskonzepts. Wir arbeiten mit etwa 40.000 Partnern auf der ganzen Welt zusammen, damit Athleten und Trendsetter unsere Produkte überall kaufen können?

EIGENER EINZELHANDEL

In unseren eigenen Läden dreht sich alles um die Marke. Bis zum Jahr 2013 hat die adidas Gruppe weltweit mehr als 2.400 eigene Geschäfte eröffnet, in denen Produkte der Marken adidas und Reebok angeboten werden.  Warum wir das tun, wenn wir doch über ein weit reichendes Großhandelsnetz verfügen? Die Antwort ist einfach: Bei allem, was wir tun, stehen unsere Konsumenten im Mittelpunkt. Deshalb wollen wir ihnen immer unsere aktuellsten Kollektionen zeigen und die große Bandbreite unserer Marken optimal präsentieren. Besonders in Schwellenländern wie Russland oder im Nahen Osten, wo noch kein ausgeprägtes Netz an Sportartikelgeschäften existiert, wollen wir unseren Kunden die Möglichkeit geben, unsere Produkte schnell und einfach zu finden. In solchen Fällen setzen wir auf eigene Läden.

Reebok Fithub Stores

ECOMMERCE

Der Internetvertrieb ist unser jüngstes Standbein. Immer mehr Sportler und Sneaker-Fans kaufen online. Natürlich wollen wir uns nicht die Gelegenheit entgehen lassen, rund um die Uhr mit unseren Angeboten für sie da zu sein. Das Internet ist immer und überall. Ein Medium, das auf bequemste Weise Informationen über Produkte und Unternehmen vermittelt und Diskussionen anregt. Hier bekommen die Nutzer Empfehlungen und können mit einem Klick online einkaufen. Um das Online-Shopping so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir für jede Marke eine Zieladresse geschaffen. Darüber hinaus haben alle Nutzer unabhängig von Sprache und Standort Zugriff auf unsere Produkte: www.adidas.com bzw. www.reebok.com

Die Zukunft des Shoppens

Die Schnelligkeit der digitalen Landschaft steht in engem Zusammenhang mit dem veränderten Shoppingverhalten der Konsumenten. Deshalb empfinden wir es bei der adidas Gruppe als absolut entscheidend, dort zu sein, wo sie sind. Wir wollen neue, spannende Einkaufserlebnisse schaffen, damit unsere Marken für  anspruchsvolle Athleten, Sneaker-Heads und Fans interessant und wettbewerbsfähig bleiben. Wir finden es sehr wichtig, nach neuen Möglichkeiten zu suchen, wie wir mit diesen Geschäftsmodellen ansprechende Einkaufserlebnisse in allen Vertriebskanälen schaffen können.

Wie das Beispiel von Oma und Enkel zeigt, sieht das typische Kaufverhalten heutzutage so aus: Die Kunden suchen im Internet nach Produktinformationen, probieren die Schuhe in „echten“ Läden an, lassen sich von qualifizierten Verkaufsmitarbeitern über die Produkteigenschaften beraten, suchen über eine mobile App den nächstgelegenen Händler und holen sich über soziale Netzwerke Styling-Empfehlungen von Freunden. Gekauft wird dann entweder im Geschäft, im Online-Shop oder übers Smartphone. Letztendlich wollen unsere Konsumenten alle das Gleiche – und betrachten das als Selbstverständlichkeit: ein reibungsloses hochwertiges Einkaufserlebnis. Überall und jederzeit.

Moderne Technologien und digitale Geschäftsmodelle sind wichtige Schlüsselelemente für ein erstklassiges Einkaufserlebnis. Wir sind stolz auf unsere innovative Konzepte wie den „NEO Social Mirror“, das Window Shopping“-Konzept und den „Next Generation Fashion Store“ oder die „Virtual Wall“, die zurzeit in ausgewählten Geschäften rund um den Globus umgesetzt werden. Einige dieser Konzepte wurden 2013 sogar mit einem Löwen in Cannes bzw. mit dem CeBIT Innovations-Award ausgezeichnet. Alle diese Projekte eröffnen nicht nur unzählige neue Ideen, sondern auch die Chance, Neues auszuprobieren – immer mit dem Ziel, am Point of Sale ein angenehmes, reibungsloses und innovatives Einkaufserlebnis zu ermöglichen. Und so wird ganz bestimmt eines Tages unsere aktuelle Einteilung verschmelzen und ein völlig neuartiges Einkaufserlebnis herauskommen.  Wie das aussieht? Um mit Adi Dassler zu sprechen: „Für den Athleten stets das Beste.“

Die Zukunft des Shoppens