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Pioniergeist im Bereich Nachhaltigkeit

Die adidas Gruppe ist bekannt dafür, in vielen Bereichen führend zu sein. Ein weniger bekannter Bereich, in dem wir Vorreiter sind, ist der Aspekt Nachhaltigkeit.

Ganz gleich, ob wahre Führungsqualitäten naturgegeben oder anerzogen sind, eines ist sicher: Wer auf Dauer führend sein möchte, sollte auch so vorgehen wie in einem echten Langstreckenlauf. Sprinten, wenn notwendig, aber immer auch an den Rest des Rennens denken, um am Ende im Ziel anzukommen. Wahre Führungspersönlichkeiten sprinten nicht, nur damit sie ganz vorne gesehen werden. Sie vertrauen auf ihre Strategie, denn sie haben diese gut durchdacht. Bodenständige Führung zahlt sich aus. Das ist die Philosophie, an der das „Social & Environmental Affairs“ Team der adidas Gruppe festhält.

Heute wurde diese Einstellung zum wiederholten Male belohnt, als die adidas Gruppe mit dem 8. Platz unter den „2014 Global 100 Most Sustainable Corporations in the World“ (100 nachhaltigste Unternehmen der Welt) ausgezeichnet wurde. Als Ergebnis des Ausbaus und der Verbesserung ihrer zahlreichen Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit ist die adidas Gruppe während der letzten zehn Jahre in dieser Rangliste kontinuierlich nach oben geklettert. Dies ist ein klares Zeichen der Führung, auch wenn das manch einer nicht vermuten würde.

Wir werden nicht immer als eines der nachhaltigsten Unternehmen in der Sportartikelindustrie wahrgenommen. Das ist in Ordnung, denn wir engagieren uns in diesem Bereich nicht aus Image-Gründen. Aber trotzdem muss ich zugeben, dass diese Top-Ten-Platzierung für mich persönlich, für das Team und die gesamte adidas Gruppe eine große Bestätigung ist. Vor allem deshalb, da diese Auszeichnung auf der umfassendsten datengestützten und unabhängigen Nachhaltigkeitsanalyse von Unternehmen basiert.

FRANK HENKE, GLOBAL DIRECTOR SOCIAL & ENVIRONMENTAL AFFAIRS DER ADIDAS GRUPPE

Was denken Mitarbeiter der adidas Gruppe über Nachhaltigkeit? Schauen Sie sich dazu dieses Video an (Englisch).

Frank ist bereits seit mehr als 20 Jahren im Unternehmen und hat die adidas Gruppe über eine weite Strecke auf ihrem Weg zum verantwortungsbewussten Global Player begleitet. Sein Team verkörpert die bodenständige Führungsphilosophie der adidas Gruppe.

Wir arbeiten hinter den Kulissen, aber wenn wir überzeugt sind, dass etwas das Richtige ist und der Sache dient, dann haben wir keine Angst, kühne Entscheidungen zu treffen – auch wenn wir uns dadurch selbst unter Druck setzen.

FRANK HENKE, GLOBAL director SOCIAL & ENVIRONMENTAL AFFAIRS DER ADIDAS GRUPPE

Frank Henke

Im Jahr 2001 traf das Unternehmen eine dieser kühnen Entscheidungen, indem es durch die Veröffentlichung seines ersten Nachhaltigkeitsberichts die Messlatte für die gesamte Branche höher legte. Obwohl diese Art der Berichterstattung für viele Unternehmen zu einem bewährten Verfahren wurde, ist die adidas Gruppe auch heute noch das einzige Unternehmen in der Sportartikelbranche, das jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

„Als globales Unternehmen kann die adidas Gruppe es sich nicht erlauben, die Auswirkungen ihrer Geschäftspraktiken zu ignorieren. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, gegenüber all unseren Stakeholdern Rechenschaft abzulegen. Dies erfordert regelmäßige und offene Berichterstattung über unsere Aktivitäten und Leistungen in den Bereichen Soziales und Umwelt. So war es für uns der nächste logische Schritt, über unsere Nachhaltigkeitsarbeit öffentlich zu berichten: Durch das Verfassen regelmäßiger Berichte wollen wir unsere Maßnahmen in diesem Bereich dokumentieren, damit diese von Jahr zu Jahr nachverfolgt und verglichen werden können.“

Doch manchmal sind es eher Kreativität und Pragmatismus – und nicht so sehr Mut –, die den Unterschied machen. Für konkrete Herausforderungen, wie beispielsweise die Notwendigkeit, die Kommunikation mit Fabrikarbeitern zu verbessern, um deren Belange in den Betrieben besser zu verstehen, oder der immense Wasserverbrauch beim Färbeprozess, fand das Unternehmen kreative Lösungsansätze: Das SMS-Projekt für Beschäftigte in Zulieferbetrieben sowie die Einführung der adidas DryDye Kollektion sind gute Beispiele für diese Grundeinstellung. Sie können hier mehr zu dem Thema lesen.

Das SMS Hotline Projekt

„Natürlich sind wir stolz auf das, was wir schon erreicht haben. Aber wenn man offen zugibt, so wie wir das tun, dass Nachhaltigkeit eher mit einem Marathon als einem Sprint zu vergleichen ist, heißt das auch, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Wir wollen uns permanent weiter verbessern.“ Hier können Sie das vollständige Interview mit Frank anhören.

Interview mit Frank Henke

 

In den letzten zwei Jahrzehnten hatte die adidas Gruppe einen starken Fokus darauf gerichtet, Veränderungen in ihrer globalen Beschaffungskette voranzutreiben. Um dies zu erreichen, hat das Nachhaltigkeitsteam des Unternehmens eng mit seinen Geschäftspartnern in den Zulieferbetrieben zusammengearbeitet, um die Rechte der Arbeiter zu schützen und negative Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Doch es kommen immer wieder neue Herausforderungen auf uns zu. Wie können wir beispielsweise mehr recycelte Materialien bei der Herstellung unserer Produkte verwenden? Wie kann man festlegen, wo das Existenzminimum liegt? Dies sind nur ein paar der Fragen, die eine Antwort erfordern. Und die Erkenntnisse sind nicht nur für unser Unternehmen, sondern für die gesamte Branche von Bedeutung. Frank erklärt:

Arbeitsbedingungen in globalen Beschaffungsketten oder die Umweltleistung von Unternehmen sind komplexe Herausforderungen. Diese erfordern, dass viele Beteiligte zusammenarbeiten und ihren Teil zur Erreichung effektiver und nachhaltiger Lösungen beitragen. Wenn es um Nachhaltigkeit geht, ist kein Wettbewerb im Spiel.

FRANK HENKE, GLOBAL director SOCIAL & ENVIRONMENTAL AFFAIRS DER ADIDAS GRUPPE

Er verweist damit auf ein weiteres Merkmal von Führerschaft: als Team an einem Strang ziehen und das übergeordnete Ziel in den Fokus der Entscheidungsfindung rücken.

Dieser Ansatz erklärt das Engagement der adidas Gruppe als aktives Mitglied in vielen Allianzen, Industrieverbänden etc., die alle darauf abzielen, neue Denk- und Arbeitsweisen in der Branche zu verankern. So hat beispielsweise die Marke Reebok ihre eigene Datenbank zur Verwaltung von Informationen über Betriebskontrollen einer gemeinnützigen Organisation zur Verfügung gestellt, was den Start der Fair Factories Clearinghouse markierte, einer branchenführenden Plattform zum Austausch von Daten zur Standardeinhaltung. Noch heute ist die FFC-Datenbank das bedeutendste Hilfsmittel der Branche zum Austausch von Audit-Ergebnissen – und dies ist entscheidend für mehr Transparenz und Zusammenarbeit in der gesamten Industrie.

In den ersten beiden Jahrzehnten der Nachhaltigkeitsarbeit der adidas Gruppe hat sich viel getan und es wurden bedeutende Schritte unternommen, um Maßnahmen zur Nachhaltigkeit in die wichtigsten Abläufe des Unternehmens zu integrieren. Natürlich ist es während dieses Prozesses sehr hilfreich, die Anerkennung von führenden Indizes und Experten in Sachen Nachhaltigkeit zu erhalten: Dies belegt, dass das Unternehmen nicht nur auf dem richtigen Weg ist, sondern sogar zu denen gehört, die positive Veränderungen vorantreiben. Das ist ein Anreiz, diesen Weg weiterzugehen, um zu einem wahrhaft nachhaltigen Unternehmen zu werden.  Denn – nicht vergessen: Es ist ein Marathon, kein Sprint.