|
|
 |
Herausforderungen und Reaktionen

Unser Ziel ist es, das beste Sportartikelunternehmen der Welt zu sein. Dazu müssen wir uns unseren Herausforderungen stellen und die geeigneten Reaktionen darauf finden. Unsere Herausforderungen sind:
• Globale Reichweite
• Wettbewerbsfähig sein
• Externe Beschaffungskette
• Glaubwürdigkeit und Vertrauen aufbauen
• Veränderungen handhaben
• Umweltbewusst handeln
• Mitarbeiter fördern
• Standortgemeinden unterstützen.
Globale Reichweite
Unsere Marken sind auf der ganzen Welt zu sehen, aber diese Sichtbarkeit bringt ihre Herausforderungen mit sich. So haben z. B. Millionen von Menschen unsere Produkte bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking gesehen. Aufgrund unserer Präsenz in China – wo wir viele Zulieferer und eigene Läden haben – stehen wir jedoch auch im Blickpunkt, wenn es um die Folgen der Globalisierung für Menschen und Umwelt und das rasante Wirtschaftswachstum in China geht. Reaktion Wir sind uns bewusst, dass unsere Geschäftspraktiken in gestiegenem Maße einer kritischen Beobachtung unterliegen, und dass dies zum Teil Folge unserer eigenen Bemühungen ist, das Profil unserer Marken zu schärfen und ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Wie alle globalen Unternehmen sind wir einem vielfältigen wirtschaftlichen und wettbewerbsbezogenem Druck ausgesetzt, mit dem wir richtig umgehen müssen, um Wachstum und höhere Gewinne zu erzielen. Gleichzeitig sind wir unseren Mitarbeitern rechenschaftspflichtig und tragen Verantwortung gegenüber den Beschäftigten in den Zulieferbetrieben und gegenüber der Umwelt. Wir sind bestrebt, ein Gleichgewicht zwischen den Interessen der Aktionäre und den Anliegen der eigenen Mitarbeiter und Beschäftigten der Betriebe sowie den Anforderungen der Umwelt herzustellen. Oder kurz: ein nachhaltiges Unternehmen zu werden. Mehr dazu finden Sie in dem Abschnitt Vision and Governance.
Zurück zum Seitenanfang
Wettbewerbsfähig sein
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir eine breite Palette an Produkten anbieten. Dies wiederum erfordert eine größere Anzahl an Zulieferern. Eine komplexe Beschaffungskette erschwert jedoch unsere Aufgabe, die konsequente Einhaltung unserer Sozial- und Umweltstandards zu gewährleisten. Reaktion Unsere ‚Workplace Standards’ basieren auf den Menschen- und Arbeitnehmerrechtskonventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der UN. Diese Standards sind ein grundlegender Bestandteil unserer Beziehung mit unseren Zulieferern und eine vertraglich festgelegte Verpflichtung. Im Jahr 2007 haben wir unsere überarbeiteten Verhaltensrichtlinien im gesamten Konzern eingeführt, nach dem Prinzip ‚Ein Konzern – ein Standard’. Die Richtlinien enthalten einheitliche und obligatorische Verfahrensweisen bezüglich Bekanntgabe von Zulieferern, Genehmigung neuer Zulieferer, Durchsetzung von Standards und Kündigungsverfahren. Mehr dazu finden Sie in dem Abschnitt Beschaffungskette.
Zurück zum Seitenanfang
Externe Beschaffungskette
Unsere Produkte werden größtenteils von externen Zulieferern hergestellt. Das Auslagern der Produktion birgt Risiken. Wir haben weniger Kontrolle über Geschäftsgebaren und Arbeitsbedingungen als bei konzerneigenen Einrichtungen. Reaktion Innerhalb unserer Beschaffungskette treten wir sowohl in überwachender als auch in beratender Funktion auf, indem wir den Einsatz des Managements für unsere ‚Workplace Standards’ prüfen und gleichzeitig unsere Zulieferer in Schlüsselbereichen schulen. Unsere Strategie zielt langfristig auf die Eigenverantwortung unserer Zulieferer ab und konzentriert sich auf:
 |
|
Unterstützung unserer Geschäftspartner bei der Einrichtung von Managementsystemen für Personalwesen, Gesundheit, Sicherheit und Umwelt
|
 |
 |
|
Unterstützung und Schulung von Arbeitnehmern und Management unserer Geschäftspartner, um angemessene und sichere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten
|
 |
 |
|
Förderung des Umweltbewusstseins und Verbreitung vorbildlicher Umweltmaßnahmen und
|
 |
 |
|
Verstärkte Interaktion mit lokalen Arbeitnehmerorganisationen und Nicht-Regierungsorganisationen, um einen besseren Einblick in die Arbeitsbedingungen an unseren Produktionsstandorten zu gewinnen.
|
 |
Mehr dazu finden Sie in dem Abschnitt Beschaffungskette.
Zurück zum Seitenanfang
Glaubwürdigkeit und Vertrauen aufbauen
Der adidas Konzern hat ein eigenes internes Team, das die Einhaltung der ‚Workplace Standards’ (Arbeitsplatzstandards) in der Beschaffungskette überprüft. Einige Stakeholder bezweifeln die Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit eines internen Programms und verlangen, dass wir die Ergebnisse veröffentlichen und bei Kontrollen unabhängige Dritte hinzuziehen. Reaktion Wir legen Wert auf Transparenz und sind an den Meinungen unserer Stakeholder interessiert. Wir berichten jährlich unter Angabe der weltweiten Standorte unserer Zulieferbetriebe über unsere Anstrengungen zur Einhaltung der Standards. Außerdem legen wir gegenüber der Fair Labor Association – eine Organisation ohne Erwerbscharakter, die die Sozial- und Umweltprogramme von Markenunternehmen prüft und die Ergebnisse publiziert - unser Programm zur Bewertung und öffentlichen Berichterstattung offen. Seit mehr als zehn Jahren stellen wir zudem auf Anfrage von Akademikern, Gewerkschaften und Nicht-Regierungsorganisationen vollständige Adressen unserer Zulieferbetriebe zur Verfügung. Wir kooperieren zudem mit Zulieferern, Menschen- und Arbeitsrechtlern, Akademikern und anderen, weil wir überzeugt sind, dass eine enge Zusammenarbeit unser Bekenntnis unterstreicht, auf die Bedenken unserer Stakeholder einzugehen und anhaltende Veränderungen in den Fabriken und hinsichtlich der Umweltbedingungen zu schaffen. Mehr dazu finden Sie in dem Abschnitt Stakeholder.
Zurück zum Seitenanfang
Veränderungen handhaben
Als ein Unternehmen müssen wir mit unserem Umfeld in Kontakt stehen und in unseren Produktionsländern auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen reagieren. So haben wir beispielsweise unsere Programme infolge von Streiks in Vietnam, Fabrikschließungen in Indonesien und neuen Gesetzen in China angepasst. Reaktion Die Integration unserer Standards in unsere täglichen Betriebsabläufe bildet die Grundlage für unsere Aktivitäten. Die Sozial- und Umweltabteilung (Social and Environmental Affairs, SEA) wurde 1997 eingerichtet, um die Einhaltung der ‚Workplace Standards’ in der Beschaffungskette sicherzustellen. Um eine bestmögliche Zusammenarbeit zu gewährleisten, befinden sich die Mitglieder des SEA-Teams in der Nähe unserer Zulieferer und arbeiten eng mit der für Beschaffung und Produktentwicklung verantwortlichen Unternehmensfunktion Global Operations zusammen. Die Unternehmensfunktion Global Operations und andere Entscheidungsträger in der Beschaffungskette müssen sich an der Einhaltung der Standards in den Herstellerbetrieben orientieren. Folglich sind die ‚Workplace Standards’ integraler Bestandteil aller Herstellerrahmenverträge des Konzerns mit seinen Geschäftspartnern. Zudem orientiert sich die Beschaffungsabteilung des Konzerns bei der Entscheidung, welche Zulieferer ausgewählt und vertraglich an uns gebunden werden, an der Einhaltung unserer Standards durch die Zulieferbetriebe. So gelingt es uns, die Art und Weise, wie unsere Zulieferer ihr Geschäft führen, zu beeinflussen. Mehr dazu finden Sie in dem Abschnitt Beschaffungskette.
Zurück zum Seitenanfang
Umweltbewusst handeln
Unsere Produkte müssen in Funktion und Preis wettbewerbsfähig, aber zugleich auch sicher sein. Die Produktion soll die Umwelt möglichst wenig belasten, die Qualität der Erzeugnisse darf darunter jedoch nicht leiden. Wir müssen Ressourcen einsparen, aber zugleich unser globales Geschäft umfassend unterstützen. Unsere Aufgabe ist es, diese Anforderungen in Einklang zu bringen. Reaktion Die Reduzierung der Umweltbelastung durch nachgeschaltete Maßnahmen bietet nur geringe Umweltvorteile. Deshalb versuchen wir, Umweltprobleme von vornherein zu eliminieren, durch:
 |
|
Einhaltung aller lokalen Gesetze und Bestimmungen
|
 |
 |
|
Anwendung vorbildlicher Umweltmaßnahmen in unseren eigenen Betrieben und Standorten
|
 |
 |
|
Verwendung von nichttoxischen und unbedenklichen Rohmaterialien und Produktkomponenten
|
 |
 |
|
Förderung von Umweltmanagementsystemen und vorbildlichen Praktiken an den Stellen der Beschaffungskette, an denen beträchtliche Umweltauswirkungen auftreten
|
 |
 |
|
Integration umweltbezogener Aspekte in Produktdesign und Entwicklungsprozesse, was zur Einführung unserer adidas Grün Kollektion im Frühjahr 2008 geführt hat. Diese enthält recycelte Materialien und wurde mit den geringsten möglichen Umweltauswirkungen hergestellt.
|
 |
Mehr dazu finden Sie in dem Abschnitt Umwelt.
Zurück zum Seitenanfang
Mitarbeiter fördern
Wir sind weltweit tätig, was sich in einer multinationalen Belegschaft widerspiegelt. Damit sie ihr volles Potenzial entfalten kann, müssen wir diese vielfältige Gruppe von Mitarbeitern effektiv fördern und an uns binden. Reaktion Der Erfolg unseres Konzerns beruht auf dem Engagement und den Fähigkeiten der Mitarbeiter, die für uns arbeiten. Wir streben danach, das beste und produktivste Arbeitsklima der Branche zu schaffen:
 |
|
Schaffung einer Arbeitsumgebung, die Teamgeist, Leidenschaft, Engagement und Leistung fördert
|
 |
 |
|
Vermittlung einer Leistungskultur, die auf starken Führungsqualitäten basiert
|
 |
 |
|
Sensibilisierung für unsere Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt - die Respektierung der Rechte jedes Einzelnen sowie der Gesetze und Kulturen der Länder, in denen wir tätig sind
|
 |
 |
|
Gewährleistung einer sicheren Arbeitsumgebung.
|
 |
Mehr dazu finden Sie in dem Abschnitt Mitarbeiter.
Zurück zum Seitenanfang
Standortgemeinden unterstützen
Unsere geschäftlichen Aktivitäten wirken sich auf das Leben der Menschen und Gemeinden in aller Welt aus. Es gilt, lokale Bedürfnisse zu verstehen und Programme zu entwickeln, die unsere Unternehmensstrategie verkörpern und effektiv sind. Reaktion Der adidas Konzern folgt einem dezentralisierten und markenorientierten Modell für sein Engagement in den Gemeinden. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Mitarbeiter in den regionalen Tochtergesellschaften und den einzelnen Konzerneinheiten die Bedürfnisse und kulturellen Werte vor Ort am besten verstehen. Die einzelnen Initiativen ergeben sich aus den individuellen Identitäten und Werten der einzelnen Marken und können verschiedenste Formen annehmen. Sie alle haben jedoch die Unterstützung von Kindern und jungen Erwachsenen zum Ziel und stellen dabei den Sport in den Mittelpunkt. Auf Konzernebene unterstützen wir auch weiterhin die Gemeinden, in denen unsere Zulieferer ansässig sind. Darüber hinaus unterstützen wir Organisationen, die eine nachhaltige Entwicklung in der Sportartikelbranche fördern. Mehr dazu finden Sie in dem Abschnitt Gesellschaft.
Zurück zum Seitenanfang
|
 |