‚SOS-Kinderdörfer’ startete 2004 zusammen mit der FIFA die Kampagne ‚6 Dörfer für 2006’, um Mittel für die Errichtung von sechs neuen SOS-Kinderdörfern zu beschaffen. Die Kinderdörfer entstanden in Brasilien, Mexiko, Nigeria, Südafrika, der Ukraine und Vietnam. Die Kampagne lief bis zum Endspiel der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006™ in Deutschland. Der adidas Konzern finanzierte den Bau eines Familienhauses im SOS-Kinderdorf in Rustenburg, Südafrika.
HIV/AIDS stellt eine ernsthafte Bedrohung für die gesamte soziale und wirtschaftliche Entwicklung in Südafrika dar: 40% aller Sterbefälle im Alter von 15 bis 49 Jahren lassen sich auf AIDS zurückführen. Die Zahl der Waisen ist in den letzten Jahren infolge der AIDS-Epidemie steil angestiegen. Um die katastrophalen Lebensverhältnisse von Tausenden von Kindern zu ändern, bedarf es der gemeinsamen Anstrengungen der örtlichen Gesundheitsbehörden, Hilfsorganisationen und Politiker.
SOS unterstützt von HIV/AIDS betroffene Kinder durch seine Sozialzentren und Kinderdörfer. Der adidas Konzern half beim Bau des neuen SOS-Kinderdorfes in Rustenburg im Nordwesten des Landes. Die Stadt hat 53.000 Einwohner und liegt in einer der wachstumsstärksten Regionen Südafrikas. Die schnelle Expansion hat jedoch eine Kehrseite: Die Zahl der notleidenden Menschen, und besonders die der notleidenden Kinder, steigt rapide an.
Im SOS-Kinderdorf in Rustenburg sollen Kinder, die allein auf der Welt stehen, langfristig ein familienähnliches Zuhause finden. Auf diese Weise wachsen sie geborgen in einer sicheren Umgebung auf und haben die Chance auf eine positive Zukunft.