Für uns spielt die Zusammenarbeit und Partnerschaft mit anderen Markenunternehmen und Einkäufern eine wesentliche Rolle, um die Arbeitsplatzbedingungen in gemeinsam genutzten Betrieben zu verbessern. Solche Aktivitäten umfassen zum Beispiel den Austausch von Audit-Berichten, die Durchführung gemeinsamer Audits oder die Zusammenarbeit an Maßnahmen zum Kompetenzaufbau oder zur Behebung von Missständen in den Betrieben.
Wir nutzen das Fair Factories Clearinghouse (FFC) als Datenbank für die Speicherung und Verwaltung aller Informationen zur Standardeinhaltung. Das FFC ist ein externes, nicht gewinnorientiertes Programm, das über verschiedene Technologien verfügt, mit denen die Mitglieder Informationen untereinander austauschen können. Seit 2008 tauschen wir Audit-Berichte, Korrekturmaßnahmenpläne und andere relevante Dokumente mit Mitgliedsunternehmen des FFC aus.
Durch das FFC können wir mit dem Betrieb und anderen Markenunternehmen zusammenarbeiten, um harmonisierte bzw. aufeinander abgestimmte Korrekturmaßnahmenpläne zu erstellen. Dadurch kann ein Produktionsbetrieb anhand eines einzigen Dokumentes alle Anforderungen seiner Kunden erfüllen, wodurch die Effizienz sowohl für den Zulieferer als auch für die Kunden erhöht wird. Im Jahr 2011 steigerten wir die Kooperation mit anderen Markenunternehmen in gemeinsam genutzten Produktionsstätten. Dazu haben wir kombinierte Maßnahmenpläne zur Behebung von Missständen erarbeitet, insbesondere in Brasilien, Indonesien, Mexiko, Honduras, der Türkei, Ägypten und Israel.
Der Bereich Straßen- und Business-Schuhe zeichnete sich 2011 durch das dritte Jahr der Brown Shoe Industry Collaboration aus. Diese Initiative vereint neun Einkäufer von einem der weltweit größten Lederschuhhersteller. Die Kooperation hat den Fokus auf die Erarbeitung gemeinsamer Maßnahmenpläne und entsprechender Abhilfemaßnahmen gerichtet. Die Initiative geht nunmehr über Beschäftigungs-, Gesundheits- und Sicherheitsfragen hinaus und betrachtet auch die Umweltleistung der Zulieferer.