Phil Cumming, Corporate Sustainability Manager des London Organising Committee for the Olympic Games and Paralympic Games (LOCOG) erläutert, welche Rolle die britischen Geschäftspartner wie adidas auf dem Weg zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Olympischen Spiele 2012 spielen. Alle Partner müssen Verfahren einführen bzw. weiterentwickeln, die auf den vier Kernprinzipien basieren. LOCOG würdigt unser Engagement, diese Aufgabe erfolgreich zu meistern.
„Die ersten nachhaltigen Olympischen und Paralympischen Spiele“ . Mit dieser Vision und diesem Versprechen bewarb sich London beim Internationalen Olympischen Komitee im Jahr 2005 um die Austragung der Olympischen Spiele 2012. Die Olympischen Spiele 2012 werden der Welt vor Augen führen, wie nachhaltige Veranstaltungen und Stadtplanung in Zukunft aussehen können. Diese Spiele werden uns zeigen, dass wir durch Veränderungen in der Art, wie wir bauen, leben, spielen, arbeiten, Geschäfte machen und reisen, mit den verfügbaren Ressourcen ein glückliches und gesundes Leben führen können.
Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, müssen alle Menschen ihren Beitrag leisten. Geschäftspartnern von LOCOG, wie adidas, kommt dabei eine ganz besondere Rolle zu, da ihre Produkte ein entscheidender und zudem äußerst sichtbarer Bestandteil der Spiele sein werden.
Damit London 2012 seine Nachhaltigkeitsziele für die Spiele erreichen kann, stehen die Partner, Zulieferer und Lizenznehmer vor der Herausforderung, Verfahren auf Grundlage der nachfolgenden vier Prinzipien einzuführen bzw. weiterzuentwickeln:
- Verantwortungsvolle Beschaffung – Gewährleistung, dass die Beschaffung und Herstellung von Produkten und Dienstleistungen gemäß international anerkannter Umwelt-, Sozial- und Ethik-Richtlinien bzw. -Standards erfolgt.
- Einsatz von Sekundärstoffen – Maximierung des Einsatzes von Materialien aus wiederverwerteten bzw. recycelten Inhaltsstoffen, Minimierung von Verpackungsmaterial und Ausrichtung der Produktentwicklung auf Wiederverwertung bzw. Recycling.
- Minimierung der Umweltauswirkungen¹ – Maximierung der Ressourcen- und Energieeffizienz bei den Fertigungs- und Beschaffungsprozessen, um die Umweltauswirkungen so gering wie möglich zu halten.
- Schadstofffreie Materialien – Gewährleistung, dass nur geeignete Substanzen und Materialien eingesetzt werden, um die Gesundheit der Menschen sowie die Umwelt zu schützen.
Diese Prinzipien finden sich im Kodex zur nachhaltigen Beschaffung des LOCOG wieder. Alle Partner sind vertraglich verpflichtet, die entsprechenden Richtlinien und Anforderungen einzuhalten. Dazu gehört auch, dass gegenüber dem LOCOG die Standorte der Produktionsstätten offengelegt werden, die Produkte für die Olympischen Spiele 2012 in London fertigen. Des Weiteren müssen diese Produktionsstätten in der Datenbank Supplier Ethical Data Exchange (Sedex) registriert werden. Über Sedex können Unternehmen Daten zur ethischen Leistung der Hersteller untereinander austauschen.
Als britischer Partner und Lizenznehmer des LOCOG hat sich adidas verpflichtet, das Organisationskomitee bei der Erreichung seiner Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen. Dazu zählt auch, für die Spiele Produkte mit nachhaltigen Inhaltsstoffen bereitzustellen. Sämtliche von adidas für die Spiele bereitgestellten Produkte, darunter die Ausrüstung für die etwa 70.000 Helfer sowie vom LOCOG lizenzierte Produkte, enthalten nachhaltige Stoffe, die aus den genehmigten Materialien im Rahmen des „Better Place“ Programms von adidas stammen.
„adidas hat sehr hart gearbeitet, um die hohen Standards in seiner Beschaffungskette, darunter die Beschäftigungs- und Arbeitsplatzstandards, unter Beweis zu stellen. adidas hat anspruchsvollen Leistungsindikatoren für seine Zulieferer und Nähbetriebe zugestimmt, die für die Fertigung der Produkte für London 2012 ausgewählt wurden. adidas nutzt jede Möglichkeit, durch die Kooperation mit LOCOG seinen Nachhaltigkeitsanspruch weiter zu stärken. Wenn adidas nach den Olympischen Spiele 2012 in London als weltweit führender Sportartikelhersteller im Bereich Nachhaltigkeit anerkannt wird, zeigt dies wieder einmal, wie wir die Bedeutung der Spiele nutzen, um Änderungen anzustoßen.“