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Sportveranstaltungen

Unternehmensverantwortung ist ein wichtiges Thema im Zusammenhang mit verschiedenen Sportereignissen weltweit.

Unsere Marken sind auf der ganzen Welt sichtbar, insbesondere durch unsere Präsenz bei großen Sportereignissen wie der Fußballweltmeisterschaft oder den Olympischen Spielen. Dadurch entsteht ein großes Interesse daran, wie wir unsere Geschäfte tätigen und unter welchen Bedingungen unsere Produkte gefertigt werden. Die adidas Gruppe verfolgt deshalb einen proaktiven Ansatz bei der Zusammenarbeit mit ihren Anspruchsgruppen. Dies gilt im Besonderen für größere Sportveranstaltungen, bei denen die adidas Gruppe als Sponsor auftritt.

FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien

Als langfristiger Partner der FIFA informiert die adidas Gruppe die FIFA regelmäßig und detailliert über ihr Nachhaltigkeitsprogramm. Wir teilen generell unsere Lieferantenlisten, Leit- und Richtlinien mit ihnen und der Öffentlichkeit. In Bezug auf die FIFA Fußball-WeltmeisterschaftTM in Brasilien stehen wir in engem Kontakt mit nichtstaatlichen Organisationen und arbeiten mit öffentlichen Behörden zusammen, um über jegliche Entwicklungen im Sozial- und Umweltbereich informiert zu sein. 

Basierend auf den Erfahrungen bei großen Sportveranstaltungen in der Vergangenheit, erwarten wir auch vor und während der anstehenden FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014TM in Brasilien Aktivitäten von unterschiedlichen Interessengruppen. Deshalb suchen wir den direkten Dialog mit allen interessierten Stakeholdern und gehen proaktiv mit allen Bedenken oder Anschuldigungen, die uns mitgeteilt werden, um.

In Brasilien unterstützen wir zudem spezielle Gemeinschaftsprojekte in Kooperation mit lokalen Partnern. Eines dieser Projekte ist die „Ginga Social“ Initiative, bei der wir Kinder im Alter zwischen 7 und 17 Jahren mit Trainern zusammenbringen, um mit Hilfe des Sports Wertesysteme und soziale Kompetenzen zu vermitteln. Das Projekt läuft von 2011 bis 2014 in fünf einkommensschwachen Wohngebieten in Sᾶo Paulo, Rio de Janeiro, Belo Horizonte, Porto Alegre und Salvador, also in Austragungsorten der Fußball-Weltmeisterschaft 2014TM.

Unsere Partnerorganisation Gol de Letra unterstützt lokale Organisationen bei der regionalen Umsetzung des Programms. Mit ihrem „Train-the-Trainer“-Modell statten sie lokale Trainer mit dem nötigen Wissen aus und bilden damit die Basis für eine kontinuierliche positive Entwicklung der jungen Erwachsenen in den jeweiligen Nachbarschaften. Das Projekt investiert außerdem in lokale Sportstätten, was entscheidend ist in einem Land, in dem 86% der mehr als 190 Millionen Einwohner in Städten leben, in denen Platz für Sport rar und teuer ist.

Stakeholder-Dialog zu den Olympischen Spielen 2012 in London – Die Nachhaltigen Spiele

In Vorbereitung zu den Olympischen Spielen 2012 in London veranstalteten wir im Mai 2011 in London einen Stakeholder-Dialog, um die verschiedenen Ansichten der Anspruchsgruppen zu unserer Rolle und unseren Verantwortlichkeiten als Sponsor von großen Sportereignissen zusammenzubringen. Gekennzeichnet als die weltweit ersten nachhaltigen Olympischen Spiele, stellte London 2012 sowohl neue Herausforderungen als auch neue Möglichkeiten für die adidas Gruppe dar.

Es waren die ersten Olympischen Spiele, bei denen alle Unternehmen, die Produkte an das London Organising Committee of the Olympic and Paralympic Games (LOCOG) lieferten, vertraglich verpflichtet waren, den sogenannten Kodex zur nachhaltigen Beschaffung einzuhalten und sich einem unabhängigen Beschwerdeprozess zu verschreiben. Basierend auf den Ergebnissen eines Stakeholder-Workshops im Jahr 2011, arbeiteten wir weiter gemeinsam mit wichtigen Interessengruppen, wie dem britischen Dachverband der Gewerkschaften TUC (Trades Union Congress) und der Internationalen Textil-, Bekleidungs- und Lederarbeiter-Vereinigung (ITBLAV).

Unsere Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass insbesondere im Vorfeld von und während großer Sportereignisse ein Anstieg der Kampagnenarbeit vieler Interessengruppen zu verzeichnen ist. Und so war die adidas Gruppe auch im Rahmen der Olympischen Spiele in London wieder das Ziel vieler Kampagnen von Arbeitsrechtsgruppen. Das Spektrum reichte dabei von öffentlichen Protesten und Demonstrationen über Petitionen, die bei uns eingereicht wurden, bis hin zu speziellen Aktionen, die durchgeführt wurden, um Aufmerksamkeit bei den Medien und der Öffentlichkeit zu erreichen. Armut und existenzsichernde Löhne, sowie Gewerkschaftsfreiheit und generelle Arbeitsbedingungen in der Beschaffungskette wurden dabei prominent in den Kampagnen thematisiert.

Im Mai 2012 veröffentlichte die Play Fair Kampagne, ein zivilgesellschaftlicher Verbund, den BerichtFair Games? Human Rights of Workers in Olympic 2012 Supplier Factories. Dieser Bericht thematisiert Bedenken bezüglich der Arbeitsbedingungen in verschiedenen Ländern, die von Sri Lanka bis zu den Philippinen reichen. Aufgrund unserer Transparenz hinsichtlich der Veröffentlichung von Lieferanten, die Produkte für die Olympischen Spiele 2012 in London herstellten, wurden in dem Bericht auch viele unserer Zulieferer namentlich erwähnt. Manche der Vorwürfe aus dem Bericht bildeten daraufhin die Grundlage für Klagen, die im Rahmen des LOCOG Beschwerdeprozesses eingereicht wurden. Dieser Beschwerdemechanismus führte zu einem noch intensiveren Dialog mit TUC, ITBLAV, Labour Behind the Label, Regierungsbehörden und anderen Organisationen in China und den Philippinen. Unser Engagement setzt sich 2013 beispielsweise in den Philippinen fort, um den Anschuldigungen der Beschwerdeführer auf den Grund zu gehen und etwaige Abhilfemaßnahmen zu leisten.

Aber auch die Medien und deren Artikel über Arbeitsbedingungen und Löhne in Bangladesch, Kambodscha und Indonesien spielten eine aktive Rolle bei unserem Engagement rund um die Olympischen Spiele 2012 in London. Behauptungen in Zeitungsartikeln bezüglich Arbeitsbedingungen in Indonesien führten zu einer unabhängigen Untersuchung durch das LOCOG, die letztendlich zu ähnlichen Ergebnissen führte wie unsere eigenen internen Nachforschungen.

Alle Vorwürfe und Anschuldigungen gegen uns bzw. unsere Zulieferer haben wir immer ernst genommen und dann sofort mit entsprechenden Untersuchungen reagiert. Die Ergebnisse unserer Nachforschungen wurden mit LOCOG geteilt, die daraufhin eine unabhängige externe Überprüfung unserer Ergebnisse sowie unabhängige Gespräche mit Fabrikarbeitern außerhalb des Firmengeländes in Auftrag gegeben hat. Die Ergebnisse dieser unabhängigen Prüfungen wurden auf der LOCOG Webseite veröffentlicht.