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Regierung und Behörden

Als Unternehmen unterstützen wir die Einhaltung von Menschenrechten und den Schutz unserer Umwelt.

Deshalb erfordern unsere Bedenken hinsichtlich der Verletzung von Menschenrechten und des Umweltschutzes sowie deren Auswirkungen auf die adidas Gruppe eine enge Zusammenarbeit mit Regierungen und öffentlichen Behörden in verschiedenen Ländern.

So arbeiteten wir beispielsweise in Partnerschaft mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eng mit der Regierung von Kambodscha zum Thema Gefängnisarbeit zusammen. Gemeinsam mit anderen Anspruchsgruppen haben wir die usbekische Regierung schriftlich aufgefordert, die Kinderarbeit, die jedes Jahr in der Baumwollindustrie in Usbekistan stattfindet, zu unterbinden. In Indonesien stehen wir in Kontakt mit der Regierung, um Lösungen im Zusammenhang mit unethischen Fabrikschließungen, bei denen der Besitzer aus dem Land flieht und somit seinen Pflichten gegenüber den Arbeitnehmern nicht nachkommt, zu finden. Und in Singapur wurden wir zu einem Workshop mit ASEAN Mitgliedstaaten zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte eingeladen, was wiederum zu einer Teilnahme an einem Runden Tisch von ASEAN Wirtschaftsführern zum Thema Menschenrechte führte.

Baumwollanbau in Usbekistan

Die adidas Gruppe weiß um die aktuellen sozialen und ökologischen Bedingungen in bestimmten Bereichen der Baumwollindustrie und ist darüber sehr besorgt. Zu diesen Bedingungen zählen im schlimmsten Fall Kinderarbeit, der Einsatz von Pestiziden und die Umweltverschmutzung, denen die Menschen dort ausgesetzt sind. Aufgrund anhaltender Bedenken über die von der Regierung gestützte erzwungene Kinderarbeit während der Erntezeit auf den Baumwollfeldern Usbekistans sind wir einer Allianz internationaler Investoren, Markenunternehmen und Nichtregierungsorganisationen beigetreten, die die usbekische Regierung aufgefordert hat, diese Praxis zu unterbinden und die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) in allen Punkten zu beachten.

Im Jahr 2011 hat die adidas Gruppe gemeinsam mit verschiedenen US-amerikanischen und europäischen Unternehmen, die zusammen eine Vielzahl an Marken und Einzelhändlern repräsentieren, eine Erklärung unterzeichnet, in der die usbekische Regierung aufgefordert wird, die erzwungene Kinderarbeit, die jedes Jahr im Baumwollanbau Usbekistans stattfindet, zu unterbinden.

Wir arbeiten darauf hin, die Rückverfolgung unserer Materialien weiter zu optimieren. Gleichzeitig haben wir an unsere Zulieferer appelliert, nach bestem Wissen und Gewissen sicherzustellen, dass sie keinerlei aus Usbekistan stammende Baumwolle bzw. Baumwollmaterialien verwenden.

Hier erfahren Sie mehr über die Erklärung.

 

Gefangenenarbeit in Kambodscha

Die adidas Gruppe hat gemeinsam mit fünf anderen führenden Markenunternehmen in einem Schreiben an die Regierung Kambodschas seine Bedenken zur Erarbeitung eines Rehabilitationsprogramms für Gefangene zum Ausdruck gebracht, in dessen Rahmen Kleidungsstücke durch Gefangenenarbeit hergestellt werden dürfen. In ihrem Austausch mit der Regierung haben die internationalen Einkäufer betont, dass die Integrität der globalen Beschaffungsketten gewahrt werden muss und auf potenzielle Risiken bei der unautorisierten Weitervergabe von Aufträgen im Bekleidungssektor Kambodschas hingewiesen.

Mitarbeiter des „Better Factories“-Programms der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) – in dessen Rahmen die Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben der adidas Gruppe in Kambodscha überwacht werden – haben uns stets über die aktuelle Situation auf dem Laufenden gehalten und sich an die Regierung sowie andere UN-Organisationen gewandt und um Stellungnahmen gebeten. Die Bedenken der Markenunternehmen wurden offiziell vom kambodschanischen Handelsminister entgegengenommen und im Rahmen eines interministeriellen Ausschusses thematisiert. Der Ausschuss wurde einberufen, um die verdeckte oder illegale Weitervergabe von Aufträgen in der Bekleidungs- und Schuhindustrie zu untersuchen und dagegen vorzugehen. Der Handelsminister machte daraufhin die Bemühungen der Regierung zur Regulierung der Untervergabe innerhalb der Beschaffungsketten öffentlich.

WEITERE BEISPIELE

Nachfolgend finden Sie einige Beispiele unseres Engagements mit Regierungen und lokalen Behörden: 

(Nur auf Englisch verfügbar)