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Mitarbeiterbeteiligung

Beteiligung und Mitbestimmung unserer Mitarbeiter spielen eine wichtige Rolle im Rahmen der Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen in der adidas Gruppe.

Unsere Mitarbeiter können gemäß den vor Ort geltenden Gesetzen Organisationen ihrer Wahl beitreten, um sich vertreten zu lassen. Diese Organisationen können – sofern sie als geeignete Vertreter anerkannt sind – gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen an Tarifverhandlungen teilnehmen.

Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat

Der adidas Konzern hat in Deutschland und in anderen europäischen Tochtergesellschaften Betriebsräte eingerichtet. Die Mitglieder der Betriebsräte werden von der lokalen Belegschaft gewählt.

Derzeit gehören drei Betriebsratsvertreter aus Deutschland auch dem Aufsichtsrat an. Dieser berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des adidas Konzerns. Der Aufsichtsrat ist an allen wichtigen Unternehmensentscheidungen beteiligt, und ihm obliegt ferner die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands. Die Mitbestimmung ist in Deutschland gesetzlich geregelt.

LOKALE BETRIEBSRATSGREMIEN – DEUTSCHLAND

In Deutschland haben die Betriebsräte zur Vertretung der Interessen der Mitarbeiter nach dem Betriebsverfassungsgesetz vielfältige Informations-, Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte bei Themen wie Vergütung, Gleichbehandlung der Mitarbeiter, soziale Einrichtungen, sowie der allgemeinen Informationen zur Arbeitszeit und Leistungsbewertung.

Die Mitglieder der lokalen Betriebsräte werden von den Beschäftigten am jeweiligen Standort gewählt und vertreten generell die Interessen der Mitarbeiter auf lokaler Ebene.

In Deutschland gibt es derzeit vier Betriebsratsgremien, die jeweils einen unserer Hauptstandorte repräsentieren: Scheinfeld (Produktion und Logistikzentrum), Uffenheim und Rieste (Logistikzentrum) sowie Herzogenaurach.

Betriebsrat Herzogenaurach

Ist als größter Standort mit der Konzernzentrale (ca. 5.000 Mitarbeiter) und den deutschen Tochtergesellschaften inklusive der eigenen adidas Einzelhandelsgeschäfte sowie dem Außendienst mit 29 Mitgliedern vertreten.

Das Gremium hat aufgrund seiner großen Mitarbeiterstärke einen hohen Einfluss bei der Mitgestaltung aller relevanten Themen, die der Mitbestimmung obliegen.

So konnten in den letzten Jahren folgende Betriebsvereinbarungen (BV) erfolgreich verhandelt und abgeschlossen werden:

  • BV Personalplanung und Beschäftigungssicherung
  • BV Auswahlrichtlinien
  • BV Betriebliches Eingliederungsmanagement

Die nächsten großen Projekte, an denen wir gemeinsam arbeiten, sind:

  • Mitgestaltung einer fairen und zeitgemäßen Vergütungsstruktur im Zuge einer nachvollziehbaren Entwicklung
  • Neuauflage der Betriebsvereinbarung ‚Vertrauensarbeitszeit‘ sowie weiterführende Möglichkeiten des mobilen/flexiblen Arbeitens im Home Office

GESAMTBETRIEBSRAT

Der Gesamtbetriebsrat setzt sich aus Vertretern der lokalen Betriebsratsgremien an den  Standorten Herzogenaurach, Scheinfeld, Rieste und Uffenheim zusammen und besteht aus acht Mitgliedern (je zwei pro Standort). Er ist zuständig für die Behandlung von Angelegenheiten, die mehrere Betriebe betreffen und die nicht lokal durch die einzelnen Betriebsräte für ihre Standorte geregelt werden können.

Die lokalen Betriebsräte und der Gesamtbetriebsrat ergänzen sich und stehen in ständigem Dialog. Zur optimalen Begleitung von IT-Themen existiert ein standortübergreifender IT-Ausschuss. Auch Themen außerhalb der IT werden ggf. sowohl lokal als auch standortübergreifend vorangetrieben, insbesondere in den Bereichen Gesundheitsmanagement und Vielfalt. Hierzu gehört auch die Teilnahme an entsprechenden Seminaren und Konferenzen.

Im Jahr 2015 befasste sich der Gesamtbetriebsrat u. a. mit folgenden Themen:

  • Implementierung von neuen IT-Systemen (z. B. Reisebuchungsportal, Zeiterfassungssystem, Chat- und Videosysteme)
  • Personalstrategie und deren Einzelprojekte zur schrittweisen Umsetzung
  • Interne Weiterbildungsprogramme und Entwicklungsprogramme
  • Leiharbeit und Werkverträge, insbesondere mit Blick auf potenzielle Gesetzesänderungen

EUROPÄISCHER BETRIEBSRAT

Der Europäische Betriebsrat (EBR) besteht aus neun Delegierten aus sechs europäischen Ländern. Deutschland stellt als Land mit weit über 40% der Beschäftigten innerhalb der EU vier Delegierte im EBR. Die positive Zusammenarbeit zwischen dem Europäischen Betriebsrat, dem Gesamtbetriebsrat und dem Sozial- und Umweltteam (SEA-Team) setzte sich auch 2014/2015 fort.

Auf dem Jahrestreffen im Mai 2015 wurden mit Vertretern des Managements folgende Hauptthemen erörtert:

  • Strategischer Businessplan 2020
  • Globale Vertriebskanäle
  • Personalstrategie und Roadmap
  • Struktur und Ergebnisse Region Westeuropa
  • ‚Brand Leadership‘
  • Vielfalt; internes LGBT-Netzwerk
  • Lieferkette Europa
  • Soziales & Umwelt/‚Green Company‘
  • Finanzbericht

Im Juni 2015 wurde von der Geschäftsleitung und dem EBR eine novellierte Vereinbarung unterzeichnet.

Darüber hinaus befasste sich der EBR ebenfalls mit dem Großteil der Themen, die 2014/15 beim Gesamtbetriebsrat im Fokus standen. 


Aktivitäten der Arbeitnehmervertretungen 2015

Betriebsratsvertreter haben an verschiedenen lokalen und internationalen Stakeholder-Veranstaltungen sowie an mehreren Konferenzen und Seminaren zu den Themen ‚Soziale Unternehmensverantwortung‘, ‚Unternehmensethik‘ und ‚Arbeitsrecht‘ teilgenommen. Daneben waren sie an europäischen Initiativen im Bereich Arbeitnehmervertretung und Mitbestimmung beteiligt.

Mitglieder des Betriebsrats treffen sich regelmäßig mit Vertretern der Hans-Böckler-Stiftung (angeschlossen an den Deutschen Gewerkschaftsbund), um Themen zur Unternehmensverantwortung zu erörtern. Außerdem werden die Treffen dazu genutzt, um Informationen, Erfahrungen und vorbildliche Maßnahmen auszutauschen. Einige Mitglieder des Betriebsrats sind in gewerkschaftlichen Organisationen als Repräsentanten der adidas AG vertreten, unter anderem als Mitglieder im Bezirksvorstand Nürnberg, im Landesbezirk München sowie der Tarifkommission. Des Weiteren haben Mitglieder des Gesamtbetriebsrats an Veranstaltungen der Ministerien für Arbeit und Soziales auf Bundes- und Landesebene teilgenommen sowie an Netzwerk-Initiativen der DAX-Unternehmen.