Diese Webseite wurde unter Verwendung modernster Techniken und Technologien umgesetzt. Leider unterstützt Ihre Browser-Version nicht alle dieser Technologien.

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um die Webseite korrekt darstellen und alle Funktionen nutzen zu können.

OK, verstanden
Ihre Lesezeichen

Personalisieren Sie. Hier können Sie Ihre persönlichen Lesezeichen abspeichern. Um Lesezeichen hinzuzufügen klicken Sie bitte auf den Stern in der unteren rechten Ecke der Kacheln oder am unteren Rand jeder Seite.

SeitentitelBereichAngelegt amAuswählen
Sie haben noch keine Lesezeichen hinzugefügt.

adidas erzielt Rekordumsatz und -gewinn im Jahr 2016

Umsatz steigt auf 19,3 Mrd. €, währungsbereinigte Verbesserung um 18% und Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen legt um 41% auf 1,019 Mrd. € zu

Wichtige Entwicklungen im Geschäftsjahr 2016:

•    Umsatz steigt auf 19,3 Mrd. €, währungsbereinigte Verbesserung um 18% 
•    Operative Marge erhöht sich um 1,3PP auf 7,7%
•    Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen legt um 41% auf 1,019 Mrd. € zu 
•    Management beabsichtigt, Dividende von 2,00 € je Aktie vorzuschlagen

Ausblick 2017:

•    Währungsbereinigter Umsatz soll um 11% bis 13% wachsen
•    Operative Marge soll auf einen Wert zwischen 8,3% und 8,5% steigen
•    Gewinn soll sich um 18% bis 20% auf bis zu 1,225 Mrd. € erhöhen

2016 war für adidas ein außergewöhnliches Jahr. Wir haben die Begehrlichkeit unserer Marken und unserer Produkte weltweit erhöht. Dadurch konnten wir den Umsatz deutlich steigern und erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Rekordgewinn von mehr als 1 Mrd. € erzielen.

Kasper Rorsted, adidas CEO

„Diese Ergebnisse belegen eindeutig, dass sich unsere Strategie ‚Creating the New‘ auszahlt“, sagte adidas CEO Kasper Rorsted. „Aufbauend auf unserer Performance im Jahr 2016 setzen wir unsere Dynamik auch in diesem Jahr fort und werden 2017 erneut starke Umsatz- und Gewinnverbesserungen erzielen.“

Finanzergebnisse 2016

Währungsbereinigter Umsatz steigt 2016 um 18%
Der Umsatz des Unternehmens wuchs im Geschäftsjahr 2016 währungsbereinigt um 18%. In Euro stieg der Umsatz um 14% auf ein neues Rekordniveau von 19,291 Mrd. € (2015: 16,915 Mrd. €). Der Umsatz der Marke adidas erhöhte sich, infolge zweistelliger Umsatzzuwächse bei Sport Performance sowie bei adidas Originals und adidas neo, währungsbereinigt um 22%. Bei der Marke Reebok lag der währungsbereinigte Umsatz um 6% über dem Vorjahresniveau. Darin spiegeln sich zweistellige Umsatzsteigerungen bei Classics sowie Zuwächse im mittleren einstelligen Bereich in den Kategorien Training und Running wider. 

Zweistelliges Umsatzwachstum in fast allen Marktsegmenten
In Westeuropa nahm der Umsatz, infolge zweistelliger Zuwächse in allen wichtigen Ländern, währungsbereinigt um 20% zu. Der Umsatz in Nordamerika und China erhöhte sich währungsbereinigt um 24% bzw. 28%. Der Umsatz in Russland/GUS stieg währungsbereinigt um 3%. In Lateinamerika wuchs der Umsatz währungsbereinigt um 16%. Alle wichtigen Länder der Region verzeichneten einen Anstieg im zweistelligen Bereich mit Ausnahme von Brasilien, wo sich der Umsatz im niedrigen einstelligen Bereich verbesserte. In Japan konnte der währungsbereinigte Umsatz um 16% erhöht werden. Der Umsatz in MEAA wuchs ebenfalls währungsbereinigt um 16%. Darin spiegelt sich zweistelliges Wachstum in fast allen Ländern der Region wider. Der Umsatz in den Anderen Geschäftssegmenten stieg auf währungsbereinigter Basis um 1%. Umsatzzuwächse in den Anderen zentral geführten Geschäftsbereichen und bei Runtastic wurden größtenteils durch Rückgänge bei CCM Hockey und TaylorMade-adidas Golf aufgehoben.

Operative Marge ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte steigt um 1,3 Prozentpunkte
Im Geschäftsjahr 2016 verbesserte sich die Bruttomarge trotz deutlich negativer Währungseffekte um 0,3 Prozentpunkte auf 48,6% (2015: 48,3%). Verantwortlich hierfür waren die positiven Effekte eines deutlich besseren Preis-, Produkt- und Vertriebskanalmix sowie niedrigerer Beschaffungskosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 8,263 Mrd. € um 13% über dem Vorjahresniveau (2015: 7,289 Mrd. €). Dies spiegelt einen Anstieg der Aufwendungen für Point-of-Sale- und Marketinginvestitionen sowie höhere Betriebsgemeinkosten wider. Letztere umfassen primär weitere Investitionen zum Vorantreiben des strategischen Geschäftsplans ‚Creating the New‘, Rückstellungen für Bonuszahlungen an Mitarbeiter aufgrund der starken Geschäftsergebnisse sowie Restrukturierungsaufwendungen bei Reebok und TaylorMade. Im Verhältnis zum Umsatz gingen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen jedoch um 0,3 Prozentpunkte auf 42,8% zurück (2015: 43,1%). In Verbindung mit den nicht wiederkehrenden Erträgen im Zusammenhang mit der vorzeitigen Beendigung des Vertrags mit Chelsea F.C. und der Veräußerung von Mitchell & Ness führte dies zu einem Anstieg des Betriebsergebnisses um 36% auf 1,491 Mrd. € (2015: 1,094 Mrd. €, ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte). Infolgedessen verbesserte sich die operative Marge um 1,3 Prozentpunkte auf 7,7% (2015: 6,5%). Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen nahm um 41% auf ein neues Rekordniveau von 1,019 Mrd. € zu (2015: 720 Mio. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen stieg um 53% auf 5,08 € (2015: 3,32 €). 

Operatives kurzfristiges Betriebskapital im Verhältnis zum Umsatz geht zurück
Die Vorräte lagen zum Ende des Geschäftsjahres mit 3,763 Mrd. € um 21% über dem Vorjahresniveau (2015: 3,113 Mrd. €). Währungsbereinigt nahmen die Vorräte um 19% zu. Darin spiegeln sich höhere Lagerbestände zur Unterstützung der Umsatzdynamik des Unternehmens wider. Das operative kurzfristige Betriebskapital stieg um 11% auf 3,468 Mrd. € (2015: 3,138 Mrd. €). Das durchschnittliche operative kurzfristige Betriebskapital im Verhältnis zum Umsatz aus den fortgeführten Geschäftsbereichen verringerte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 20,2% (2015: 20,5%). Dies spiegelt das Umsatzwachstum der letzten zwölf Monate sowie den kontinuierlichen Fokus des Unternehmens auf das strikte Management des kurzfristigen Betriebskapitals wider.

Nettofinanzverbindlichkeiten gehen auf 103 Mio. € deutlich zurück
Die Nettofinanzverbindlichkeiten gingen auf 103 Mio. € zurück (2015: 460 Mio. €). Hauptgrund für diese Entwicklung waren erste Wandlungen von Wandelanleihen in Aktien der adidas AG sowie ein höherer Nettomittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit. Demgegenüber standen die Verwendung flüssiger Mittel für die Anschaffung von Anlagevermögen, die Dividendenzahlung und der weitere Rückkauf von Aktien der adidas AG.

Dividendenvorschlag von 2,00 € je Aktie
Angesichts der starken operativen Geschäftsergebnisse im Jahr 2016, der soliden Finanzlage sowie des Vertrauens des Managements in die langfristigen Wachstumsaussichten des Unternehmens beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat der adidas AG, der Hauptversammlung am 11. Mai 2017 für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende in Höhe von 2,00 € je Aktie vorzuschlagen. Dies bedeutet eine Erhöhung um 25% gegenüber dem Vorjahr (2015: 1,60 €). Die Gesamtausschüttung von 403 Mio. € (2015: 320 Mio. €) entspricht einem Ausschüttungssatz von 39,6% (2015: 47,9%, ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte) des auf Anteilseigner entfallenden Gewinns. Dieser Vorschlag steht im Einklang mit der Dividendenpolitik des Unternehmens, die eine Ausschüttung zwischen 30% und 50% des auf Anteilseigner entfallenden Gewinns vorsieht. 

Finanzergebnisse für das vierte Quartal 2016

Währungsbereinigter Umsatz von adidas steigt im vierten Quartal 2016 um 14%
Im vierten Quartal erzielte adidas weiterhin starke Umsatz- und Gewinnsteigerungen. Der währungsbereinigte Umsatz wuchs um 14%. In Euro erhöhte sich der Umsatz um 12% auf 4,687 Mrd. € (2015: 4,167 Mrd. €). Bei der Marke adidas stieg der währungsbereinigte Umsatz um 18% trotz eines schwierigen Vorjahresvergleichs im Zusammenhang mit dem Verkauf erster Produkte für die UEFA EURO 2016. Diese Entwicklung war vor allem zweistelligen Umsatzsteigerungen in der Kategorie Running sowie bei adidas Originals und adidas neo zuzuschreiben. Die Kategorie Training, die Zuwächse im hohen einstelligen Bereich erzielte, trug ebenfalls zum Umsatzwachstum bei. Bei der Marke Reebok nahm der währungsbereinigte Umsatz um 3% zu, unterstützt durch Zuwächse im hohen einstelligen Bereich in der Kategorie Training und bei Classics.

Zweistelliges Umsatzwachstum in wichtigen Marktsegmenten
Nach Marktsegmenten betrachtet wuchs der zusammengefasste währungsbereinigte Umsatz der Marken adidas und Reebok in wichtigen Marktsegmenten wie Nordamerika (+29%), China (+25%), Lateinamerika (+22%) und Westeuropa (+12%) im vierten Quartal im zweistelligen Bereich. Während zweistellige Zuwächse in MEAA (+14%) die starke Umsatzentwicklung ebenfalls unterstützten, lag der Umsatz in Russland/GUS (-5%) und Japan (-6%) unter dem Vorjahresniveau. Der Umsatz in den Anderen Geschäftssegmenten verringerte sich im vierten Quartal aufgrund von Rückgängen bei TaylorMade-adidas Golf und CCM Hockey um 14%. 

Bruttomarge verbessert sich aufgrund positiver Mixeffekte um 1,6PP auf 48,8% 
Im vierten Quartal 2016 stieg die Bruttomarge des Unternehmens um 1,6 Prozentpunkte auf 48,8% (2015: 47,2%), da ein günstigerer Preis-, Produkt- und Vertriebskanalmix sowie niedrigere Beschaffungskosten die negativen Währungseffekte mehr als ausglichen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz nahmen um 1,5 Prozentpunkte auf 50,1% zu (2015: 48,6%). Dies war vor allem auf höhere Betriebsgemeinkosten im Verhältnis zum Umsatz zurückzuführen und spiegelt unter anderem Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen bei Reebok wider. Das Betriebsergebnis verbesserte sich auf 23 Mio. € (2015: Verlust aus der betrieblichen Tätigkeit in Höhe von 7 Mio. €, ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte). Dies entspricht einer operativen Marge von 0,5% (2015: negative operative Marge von 0,2%). Das Unternehmen verzeichnete im vierten Quartal einen Nettoverlust aus den fortgeführten Geschäftsbereichen in Höhe von 9 Mio. € (2015: 17 Mio. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen belief sich auf einen negativen Wert in Höhe von 0,05 € (2015: negativer Wert in Höhe von 0,14 €).

Ausblick 2017

adidas rechnet mit weiteren deutlichen Umsatz- und Gewinnverbesserungen in 2017 
Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet das Unternehmen einen Umsatzanstieg auf währungsbereinigter Basis zwischen 11% und 13%. Während der währungsbereinigte zusammengefasste Umsatz der Marken adidas und Reebok den Erwartungen zufolge in Westeuropa, Nordamerika, China und Russland/GUS im zweistelligen Bereich zulegen wird, wird für Lateinamerika, Japan und MEAA jeweils ein währungsbereinigter Umsatzanstieg im hohen einstelligen Bereich prognostiziert. Der währungsbereinigte Umsatz in den Anderen Geschäftssegmenten wird aufgrund von Umsatzrückgängen bei CCM Hockey voraussichtlich unter dem Vorjahresniveau liegen. Für TaylorMade-adidas Golf wird ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich erwartet. 

Die Bruttomarge wird im Geschäftsjahr 2017 voraussichtlich um bis zu 0,5 Prozentpunkte auf einen Wert von bis zu 49,1% steigen (2016: 48,6%). Dies wird zusammen mit einem erwarteten Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zum Umsatz zu einem Anstieg des Betriebsergebnisses zwischen 18% und 20% führen. Infolgedessen wird erwartet, dass sich die operative Marge des Unternehmens um 0,6 bis 0,8 Prozentpunkte auf einen Wert zwischen 8,3% und 8,5% verbessern wird (2016: 7,7%). Das Unternehmen geht davon aus, dass der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen um 18% bis 20% auf einen Wert zwischen 1,200 Mrd. € und 1,225 Mrd. € steigen wird (2016: 1,019 Mrd. €).