Im Jahr 2009 entschied sich der adidas Konzern, anstelle der bisherigen vertikal integrierten Markenstruktur eine funktionale Mehrmarkenstruktur für die Marken adidas und Reebok einzuführen. ...
Im Jahr 2009 entschied sich der adidas Konzern, anstelle der bisherigen vertikal integrierten Markenstruktur eine funktionale Mehrmarkenstruktur für die Marken adidas und Reebok einzuführen. Dadurch entstanden die Funktionsbereiche Global Sales, verantwortlich für die kommerziellen Geschäftsaktivitäten, und Global Brands, verantwortlich für die Marketingaktivitäten beider Marken. Außerdem wurde die Global Sales Organisation in die Segmente Großhandel und Einzelhandel gegliedert, um den unterschiedlichen Bedürfnissen dieser beiden Geschäftsmodelle optimal zu entsprechen. Diese neue Struktur folgt zwei wichtigen Prinzipien: Wir wollen die Abstimmung zwischen den Marken verbessern und das Markenmanagement stärken, um so langfristiges, nachhaltiges Wachstum zu fördern; gleichzeitig stellen wir sicher, dass wir koordiniert und mit „Best-Practice“-Methoden im Markt agieren. Um die neue Struktur umzusetzen, führte der Konzern 2009 einige Reorganisationsmaßnahmen durch:
- Einführung eines gemeinsamen Geschäftsmodells für die Marken adidas und Reebok in den meisten Märkten weltweit.
- Eliminierung der regionalen Zentralen, um eine direktere Interaktion zwischen den lokalen Märkten und globalen Funktionen zu ermöglichen.
- Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen dem Management von Global Brands und Global Sales auf Vorstandsebene. Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender des adidas Konzerns, übernahm zusätzlich die direkte Verantwortung für Global Sales. Erich Stamminger, Mitglied des Vorstands des adidas Konzerns, übernahm die Verantwortung für Global Brands.
Die neue Struktur ermöglicht es uns, die Stärken unseres Managementteams noch wirksamer einzusetzen. So können wir einen optimierten Service für unsere Kunden und Konsumenten sicherstellen. Aufgrund der unterschiedlichen Geschäftsmodelle von TaylorMade-adidas Golf, Rockport und Reebok-CCM Hockey sind diese Geschäftssegmente nicht Teil der neuen Matrixstruktur.