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Gewinn- und Verlustrechnung

Erstmalige Konsolidierung von Reebok wirkt sich auf Ergebnisse für 2006 aus
Das Geschäft von Reebok International Ltd. (USA) und deren Tochtergesellschaften wird seit dem
1. Februar 2006 in den adidas Konzern einbezogen. Die Akquisition zielte auf die Erweiterung des Produktangebots und die Erhöhung der langfristigen Wachstumschancen ab. Die Konsolidierung wirkte sich in erheblichem Ausmaß auf die berichteten Ergebnisse des adidas Konzerns für das Geschäftsjahr 2006 aus. Am deutlichsten zeigte sich dies im kräftigen Anstieg des Konzernumsatzes. Allerdings wirkten sich die Margen von Reebok, die unter dem Konzerndurchschnitt liegen, sowie bewertungstechnische Effekte aus der Kaufpreisaufteilung, wie die Aufwandswirksamkeit aktivierter beizulegender Zeitwerte, negativ auf die Rohertragsmarge und die operative Marge des Konzerns aus (vgl. Reebok Geschäftsentwicklung). Darüber hinaus hatte die Finanzierung der Reebok Akquisition, die im Geschäftsjahr 2006 zu einem erheblichen Anstieg der Finanzaufwendungen des Konzerns führte, einen negativen Einfluss auf den Gewinn vor Steuern. Die Ergebnisse des Reebok Geschäfts werden im Reebok Segment ausgewiesen. Aus mehreren Gründen sind die Ergebnisse von Reebok nicht mit den berichteten Ergebnissen für das Jahr 2005 vergleichbar (vgl. Reebok Geschäftsentwicklung). Daher werden auf Konzernebene keine Vorjahreszahlen für das Reebok Segment berichtet. Für den Umsatz werden allerdings in diesem Bericht im Abschnitt Reebok Geschäftsentwicklung Vergleichszahlen für das Vorjahr angegeben, um die Entwicklung von Reebok im Geschäftsjahr 2006 zu veranschaulichen.

Außergewöhnliche Faktoren wirken sich auf operative Performance im Jahr 2006 aus
Im Geschäftsjahr 2006 beeinflussten zudem einige weitere außergewöhnliche Faktoren die berichteten operativen Ergebnisse des Konzerns und der Segmente. Die Marke adidas profitierte im Verlauf des Jahres von kräftigem Umsatz im Zusammenhang mit der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™, die in unserem Heimatmarkt Deutschland stattfand. adidas trat im Rahmen dieser Veranstaltung als Offizieller Sponsor, Ausrüster und Lizenznehmer auf. Bei TaylorMade-adidas Golf wirkte sich die Einbeziehung des Greg Norman Collection (GNC) Bekleidungsgeschäfts bis zu dessen Veräußerung Ende November positiv aus. Der im Segment HQ/ Konsolidierung erfasste Umsatz verzeichnete einen kräftigen Anstieg. Hier wirkten sich Umsatzerlöse in Höhe von 86 Mio. € im Zusammenhang mit der Kooperationsvereinbarung des Konzerns mit Amer Sports Corporation positiv aus. Im Rahmen dieser Vereinbarung beschafft der Konzern für einen befristeten Zeitraum Softgoods für Salomon zu einer festgelegten Einkaufsprovision, um die Übertragung der Salomon Geschäftsaktivitäten auf Amer Sports Corporation zu unterstützen. Die hierbei erzielten Margen liegen allerdings deutlich unter dem Konzerndurchschnitt, was sich im Geschäftsjahr 2006 negativ auf die Entwicklung der Rohertragsmarge und der operativen Marge des Konzerns auswirkte. Die operative Marge von Reebok wurde zudem durch Zusatzkosten im Zusammenhang mit der Schließung von Produktionsstätten bei Zulieferern in Indonesien im vierten Quartal 2006 negativ beeinflusst. Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter des Konzerns wurden durch den Erwerb der verbleibenden 9 % der Anteile des Joint Venture Partners der adidas Tochtergesellschaft in Indien mit Wirkung zum 1. Februar 2006 sowie durch den Erwerb der verbleibenden 49 % der Anteile des Joint Venture Partners der adidas Tochtergesellschaft in Korea mit Wirkung zum 1. September 2006 beeinflusst (vgl. Erläuterung 5).

 

Umsatzerlöse in Mio. €

Umsatzerlöse in Mio. €

 

Umsatzerlöse nach Quartalen in Mio. €

Umsatzerlöse nach Quartalen in Mio. €