Umwelt
Eigene Standorte - Ziel 1
Durchführung einer Analyse der Umweltleistung unserer eigenen Produktionsstätten.
Warum wurde dieses Ziel gewählt?
Die Erfassung des Rohstoffverbrauchs und dessen Umweltauswirkungen bildet die Grundlage für weitere Einsparungspotenziale. Seit 2001 erfassen wir systematisch wichtige Umweltdaten an unseren eigenen Standorten. Unsere Produktionsstätten in Deutschland und China verfügen bereits seit mehreren Jahren über zertifizierte Umweltmanagementsysteme.
Nach der Akquisition von Reebok im Jahr 2006 betreibt der adidas Konzern jetzt 13 eigene Produktionsstätten.
Welcher Ansatz wurde gewählt?
Ziel war es, einen standardisierten Ansatz zur Analyse und Bewertung der Umweltleistung an den einzelnen Produktionsstätten zu entwickeln. Des Weiteren sollten für diese Standorte maßgeschneiderte Programme aufgestellt werden, um die Umweltauswirkungen der Betriebe weiter zu reduzieren.
Ergebnis
Zu bewältigende Herausforderungen
Keine.
Schlussfolgerungen
Im Verlauf des Jahres 2008 wurde das Ziel mit jenen Zielen verknüpft, die im Rahmen des ‚Green Company‘ Programms verfolgt werden. ‚Green Company‘ ist eine interne Initiative zur Verbesserung der Umweltleistung der Standorte des adidas Konzerns.
Die Bewertungsinstrumente wurden 2008 entwickelt und werden Anfang 2009 an allen Hauptstandorten eingeführt. Die Ergebnisse der Analyse werden dann genutzt, um konzernweit messbare Umweltziele aufzustellen.
Erkenntnisse 2008
Angesichts der notwendigen umfassenden Vorbereitungsmaßnahmen war das Ziel für den gegebenen Zeitrahmen zu hoch gesteckt.
Neues Ziel für 2009
Im Jahr 2009 werden alle Hauptstandorte im Rahmen der Initiative ‚Green Company‘ systematisch bewertet.
Eigene Standorte - Ziel 2
Durchführung einer eingehenden umweltbezogenen Überprüfung der Konzernzentrale in Deutschland.
Warum wurde dieses Ziel gewählt?
Dieses Ziel wurde gewählt, um das Verbesserungspotenzial in Sachen Umweltschutz an einem unserer vier Hauptverwaltungsstandorte zu identifizieren und ein vorbildliches Modell zur systematischen Handhabung von Umweltaspekten an anderen Standorten des adidas Konzerns zu entwickeln.
Welcher Ansatz wurde gewählt?
Externe Umweltberater und Energieexperten wurden engagiert, um eine eingehende Prüfung an unseren Standorten in Herzogenaurach durchzuführen. Hauptaspekt dieser Prüfung war es, Potenziale für Energie- und Ressourceneinsparungen sowohl bei bestehenden Anlagen als auch bei Neubauprojekten zu identifizieren. Darüber hinaus fand eine Bewertung des bestehenden Umweltmanagementsystems im Hinblick auf den Umweltmanagementstandard ISO 14001 statt, um eventuelle Defizite aufzudecken.
Ergebnis
Zu bewältigende Herausforderungen
Keine.
Schlussfolgerungen
Dieser Ansatz bot einen systematischen Rahmen für die Analyse aller bestehenden Umweltinitiativen. Er diente als Vorbereitung für die Einrichtung eines strukturierten Managementsystems, das von der Abteilung ‚Facility & Services‘ verwaltet wird. Das Umweltmanagementprogramm wird ab 2009 eingeführt. Im Rahmen dieses Programms wird unser Standort in Herzogenaurach jedes Jahr Maßnahmen ergreifen und Ziele aufstellen, die regelmäßig durch das Management überprüft und bewertet werden. Zudem findet eine entsprechende Information an die Mitarbeiter statt.
Darüber hinaus bildet dieser Ansatz die Grundlage für das ‚Green Company‘ Programm, das 2009 auf andere Geschäftseinheiten des adidas Konzerns ausgeweitet wird.
Erkenntnisse 2008
Die Funktionen und Verantwortlichkeiten wurden geklärt und wir verfügen nun über einen konzernweit anwendbaren Rahmen, um Umweltaspekte an unseren Standorten zu managen.
Neues Ziel für 2009
Unsere Konzernzentrale in Deutschland wird ihr internes Umweltmanagementsystem weiterentwickeln und die Zertifizierung nach ISO 14001 bis Ende 2010 vorbereiten.
Eigene Standorte - Ziel 3
Bewertung der Umweltleistung der Transport- und Logistikunternehmen, die für den adidas Konzern arbeiten, um besser über die Gesamtauswirkung unserer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt informieren zu können.
Warum wurde dieses Ziel gewählt?
Für ein Unternehmen, das den Großteil seiner Produktion ausgelagert hat, ist der effiziente Transport der Produkte von den Produktionsstätten zu den Vertriebsmärkten und Kunden von entscheidender Bedeutung. Der Treibstoffverbrauch für den Produkttransport verursacht Kohlendioxidemissionen, die wesentlich zur Klimaveränderung beitragen.
Um die Umweltauswirkungen unseres Transports so gering wie möglich zu halten, werden unsere Produkte überwiegend auf dem Seeweg verschickt.
Welcher Ansatz wurde gewählt?
Wir haben unsere Prozesse zur Auswahl der Transportunternehmen sowie unsere eigene Transportplanung überprüft.
Da wir den Transport unserer Produkte an externe Firmen ausgelagert haben, lassen sich die daraus resultierenden Emissionen der eingesetzten Transportmittel nur schwer messen. Deshalb hat unsere Transport- und Logistikabteilung Umweltrichtwerte für Transportunternehmen und Speditionen erarbeitet, mit denen wir deren Umweltbilanz beurteilen können. Sieben unserer wichtigsten Geschäftspartner, die zusammen für mehr als 80% unserer weltweiten Schiffstransporte aufkommen, wurden aufgefordert, detaillierte Informationen zu folgenden Punkten bereitzustellen:
- Ihre bestehenden Umweltmanagementsysteme und Sicherheitszertifizierungen sowie ihre Umweltpolitik im Allgemeinen
- Ihre aktuellen Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit
- Ihre Nachhaltigkeitsstrategie.
Ziel ist es, dass soziale und umweltbezogene Gesichtspunkte bei Geschäftsentscheidungen in diesem Bereich stärker berücksichtigt werden.
Ergebnis
Zu bewältigende Herausforderungen
Keine.
Schlussfolgerungen
Alle Transportunternehmen wurden erfolgreich nach ISO 14001 zertifiziert. Die meisten unter ihnen konnten zudem ein etabliertes Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz nach OHSAS 18001 vorweisen.
Das breite Spektrum an Initiativen zur Verbesserung der Umweltbilanz unserer Transportdienstleister umfasst u. a.:
- Reduzierung der Emissionen von Stickstoff-/Schwefeloxid
- Maßnahmen zur Energieeffizienz
- Verhinderung von Ölverschmutzungen
- Nutzung von Solarenergie in den Logistikzentren
- Programme zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes.
Erkenntnisse 2008
Wenn wir die bestehenden Programme beschleunigen und unsere Umweltauswirkungen im Bereich Transport/Logistik reduzieren möchten, müssen wir unsere Transportunternehmen noch stärker in unsere Bemühungen einbeziehen.
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LINKS ZUM THEMA
Innerhalb des Berichts
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SKALA
- 0%: keine Aktivität und Fortschritte
- 10%: Maßnahme ansatzweise initiiert
- 25%: mäßige Fortschritte
- 50%: gute Fortschritte
- 75%: erhebliche Fortschritte
- 100%: Ziel erreicht und umgesetzt
