Beschwerdesysteme

Beschwerden und Anliegen

2007 wandten sich Arbeitsrechtsorganisationen, Gewerkschaftsvertreter und Arbeitnehmer in mehr als 600 Fällen an unsere Sozial- und Umweltabteilung, um Hilfe zu Konflikten und Problemen in Zulieferbetrieben zu erhalten.

Alle Fälle von Beschwerden oder Anschuldigungen wurden untersucht, die relevanten Fakten ermittelt und wenn sich Beschwerden oder Anschuldigungen als berechtigt erwiesen, wurden geeignete Maßnahmen ergriffen.

Verbesserung des Beschwerdesystems

Wir haben die Transparenz unseres Beschwerdesystems durch die folgenden Maßnahmen erhöht:

  • Unser Beschwerdesystem wurde aufgenommen in den Abschnitt Kontakt unserer Internetseite.
  • Darüber hinaus enthält der Abschnitt Kontakt einen Link zu dem Beschwerdesystem der FLA.
  • Uns ist bewusst, dass wir den ,Kreis schließen' und das Feedback der Arbeitnehmer in neue Projekte einfließen lassen müssen, wenn das Beschwerdesystem seinen Zweck erfüllen soll.

Arbeiter-Hotlines und offener Brief an die Beschäftigten

Nach der Überarbeitung unseres Überwachungsprogramms und unserer ,Workplace Standards' im Jahr 2006 beschlossen wir, unsere direkte Kommunikation mit den Beschäftigten zu verstärken und in jedem Zulieferbetrieb einen offenen Brief zu veröffentlichen. Dieser offene Brief lieferte Informationen in der jeweiligen Landessprache zu den ,Workplace Standards', beschrieb unser Überwachungsprogramm und nannte als Anlaufstelle die Telefonnummer eines örtlichen Mitglieds des SEA-Teams bzw. dort, wo wir mit einer Nicht-Regierungsorganisation kooperierten, eine Hotline-Nummer. Damit ergänzten wir die langjährige Praxis unserer SEA-Mitarbeiter, ihre Telefonnummern an Beschäftigte zu geben, die im Rahmen von Fabrikbesuchen im Betrieb oder außerhalb befragt wurden.

Der offene Brief wurde im ersten Quartal des Jahres 2007 verteilt und die Hotlines nahmen den Betrieb im Juni 2007 auf. Seitdem wurde SEA von mehr als 1200 Beschäftigten kontaktiert. Die meisten Beschwerden standen im Zusammenhang mit Streiks und Arbeitskonflikten, Kündigungen, Diskriminierungen, inkorrekten Zahlungen von Löhnen und Sozialleistungen, Belästigungen und Einschüchterungen, übermäßigen Überstunden, Disziplinarmaßnahmen und schlechten Arbeitsbedingungen.