Umwelt

AFIRM Arbeitsgruppe

Der adidas Konzern ist aktives Mitglied der Apparel and Footwear International Restricted Substances (RS) Management Working Group (AFIRM). AFIRM ist eine unternehmensübergreifende Arbeitsgruppe, die eine Plattform für die Förderung des globalen Managements von Gefahrstoffen in Bekleidung und Schuhen sowie für den Austausch von Ideen zur Verbesserung des Gefahrstoffmanagements zur Erhöhung der Verbraucherzufriedenheit bietet. AFIRM besteht aus Chemikern, Juristen, Experten für Produktsicherheit sowie Experten aus vielen anderen Bereichen der Bekleidungs- und Schuhindustrie.

Im Jahr 2007 intensivierten die Mitglieder der AFIRM-Arbeitsgruppe ihre Zusammenarbeit und den Informationsaustausch. Sie begannen mit der Entwicklung gemeinsamer Instrumente und Programme für die Kontrolle des Umgangs mit Gefahrstoffen. Ferner erweiterten sie den Umfang der behandelten Umweltthemen um die Frage der Abwasseraufbereitung. AFIRM führte während der internationalen Textil- und Bekleidungsmesse 2007 in China einen Workshop über vorbildhaftes Umweltverhalten und Umgang mit Gefahrstoffen durch. Fünfhundert Zulieferer nahmen daran teil.

Better Cotton Initiative (BCI)

Der adidas Konzern ist Teil der BCI, die für eine nachhaltigere Methode des Baumwollanbaus eintritt. Durch Schulungen der Baumwollanbauer will die Initiative die bisherigen Anbaupraktiken ändern und so insbesondere den übermäßigen Wasserverbrauch reduzieren, der das größte Problem beim Baumwollanbau darstellt.

Im Verlauf des Jahres 2007 wurde eine Feinabstimmung der Prinzipien und Rahmenbedingungen für die Initiative vorgenommen und dann die ersten Seminare mit lokalen Experten in Indien und Pakistan durchgeführt. Für Brasilien wurde ein ähnliches Programm gestartet und in Westafrika fanden Beratungen mit bereits laufenden Projekten statt. Spezielle Untergruppen beschäftigten sich mit geeigneten Beschaffungskettenmodellen, Erfassungssystemen und Maßnahmen zur Interaktion mit den Stakeholdern. Zwei nationale Umweltschutzbehörden aus Europa schlossen sich der BCI an und steuerten damit zusätzliche Finanzmittel bei.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bettercotton.org

Das British Leather Technology Centre (BLC)

Diese Ad-hoc-Arbeitsgruppe bestehend aus Markenunternehmen, Lederherstellern, Gerbereien und wissenschaftlichen Organisationen kam mit dem Ziel zusammen, das BLC-Protokoll zu entwickeln - ein umfangreiches Audit-System, mit dem die jeweiligen chemischen und umweltbezogenen Auswirkungen der verschiedenen an der Lederherstellung beteiligten Prozesse gemessen, bewertet und verifiziert werden können.

Der adidas Konzern ist seit Ende 2005 Mitglied des BLC und prüft gegenwärtig die praktische Anwendung des Systems.

Weitere Informationen finden Sie unter www.blcleathertech.com

Umwelt- und Managementberatung INTECHNICA

INTECHNICA ist eine Umwelt- und Managementberatung, die den adidas Konzern dabei unterstützt, Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sowie Umweltschutz einzuführen, als auch Qualitätsmanagementsysteme an verschiedenen Produktionsstandorten des Konzerns zu errichten und weiterzuentwickeln.

Im Jahr 2007 führte INTECHNICA eine spezielle Schulung zum Energiemanagement für unsere Zulieferer in Asien durch.

Weitere Informationen finden Sie unter www.intechnica.de